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dear_fearn

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2020

Ausbruch aus dem Alltag mit teils gewagten Methoden

Im Freien – Abenteuer vor der Tür
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Björn Kern nimmt den Leser mit in seinen Alltag und seine Nachbarschaft. Er beschreibt seine Heimarbeit am PC mit Abgabefristen im Nacken, das Leben mit Freundin und Sohn, die Arbeit an Haus und Hof, seinen ...

Björn Kern nimmt den Leser mit in seinen Alltag und seine Nachbarschaft. Er beschreibt seine Heimarbeit am PC mit Abgabefristen im Nacken, das Leben mit Freundin und Sohn, die Arbeit an Haus und Hof, seinen eigentümlichen aber liebenswerten Nachbarn und die Natur des Oderbruchs, in dem er wohnt. Das alles gehört zum täglichen Leben, das oft Stress verursacht und einschränkt. Björn Kern dagegen will ausbrechen und schafft sich Ausgleich in der Natur.

Man merkt dem Autor seine Schreiberfahrung an. Die Naturbeobachtungen sind berauschend und an manchen Stellen so wunderschön, dass ich die Passagen mehrfach lesen musste. Der fabelhafte Schreibstil ist gut verständlich und kann auch die teilweise eigentümlichen Gedankengänge und Gefühlsregungen des Autors gut zum Ausdruck bringen. Begegnungen mit Tieren sind beispielsweise so fesselnd beschrieben, dass man beim Lesen Herzklopfen bekommt und alles ganz exakt vor sich sehen kann.

Björn Kern will echtes Abenteuer, mit Herzrasen und Extremsituationen, direkt vor der Haustür. In seinen Anekdoten beschreibt er viele davon und zeigt, wie die Natur auch hier bei uns sein kann, weshalb man für solche Erfahrungen nicht in den Himalaya oder nach Patagonien muss.

Klare Empfehlung für Abenteuersuchende, Empfehlung auch für Naturliebhaber. Auch für mich als Harmoniesuchende war es eine interessante Leseerfahrung, auch wenn ich für mein Leben nicht ganz so viel daraus mitnehmen kann.

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Veröffentlicht am 02.01.2020

Hast du das etwa selbst gebacken?

Brot backen
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Mit diesem Buch bin ich die Frühstückskönigin. Ja, das ist selbst gebacken!
Hefeteig gelingt mir schon immer gut, deshalb bin ich zu Ostern immer für den Kräuterzopf zuständig. Aber normales Brot zu backen, ...

Mit diesem Buch bin ich die Frühstückskönigin. Ja, das ist selbst gebacken!
Hefeteig gelingt mir schon immer gut, deshalb bin ich zu Ostern immer für den Kräuterzopf zuständig. Aber normales Brot zu backen, ist mir noch nicht in den Sinn gekommen. Die Experimente meiner Schwägerin lagen immer schwer im Magen, weshalb ich mich nie rangetraut habe. Aber was gibt's besseres als warmes Brot aus dem Ofen?
Dieses GU-Büchlein ist wie die restliche Reihe sehr ansprechend gestaltet. Eine generelle Einführung und Erklärung zu Mehlsorten und Verwendung ist für den Start sehr hilfreich. Alle Rezepte sind mit einem ansprechenden Foto versehen, die schon mal Appetit machen. Die Zutatenlisten sind sehr übersichtlich und die Zubereitungstexte sind verständlich geschrieben.
Hefe-Brote gelingen bei mir gut. An Sauerteig traue ich mich nicht so richtg ran, das ist schon anspruchsvoller, aber es läuft mir ja nicht weg. Für Süßes bin ich auch weniger zu begeistern, aber die Zimt-Orangen-Schnecken werden sicher trotzdem mal gebacken. Die Rezepte sind allesamt super und auch als Einsteigerbrotbäcker kann man loslegen!

Veröffentlicht am 02.01.2020

Nicht nur herzhaft

1 Brot - 50 Aufstriche
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Schafskäsecreme, Auberginenpaste, Hummus, Guacamole - alles Aufstriche, die bei uns regelmäßig auf den Tisch kommen. Selbstgemacht schmeckt einfach immer besser, als die im Supermarkt gekauften Plastikdöschen. ...

Schafskäsecreme, Auberginenpaste, Hummus, Guacamole - alles Aufstriche, die bei uns regelmäßig auf den Tisch kommen. Selbstgemacht schmeckt einfach immer besser, als die im Supermarkt gekauften Plastikdöschen. Aber irgendwann gehen einem einfach die Ideen aus... Dafür ist dieses GU-Büchlein tatsächlich perfekt. Kompakt, klar strukturiert und ansprechend gestaltet. Zu jedem Rezept gibt es ein kleines Bildchen, die Zutaten sind überschaubar gehalten und die Erklärungen sind immer sehr leicht verständlich.
Fleisch & Fisch ist für uns weniger interessant, aber die vegetarische Auswahl ist groß! Zum Beispiel Vierkäsecreme und Champignonaufstrich sind sehr empfehlenswert. Die süßen Varianten am Schluss haben mich weniger angesprochen, aber auch ist sicher für viele was dabei. Interessant klingen auf jeden Fall Nuss-Nugat-Creme und Bratapfelaufstrich.

Veröffentlicht am 02.01.2020

Was die Kartoffel alles kann!

Kartoffeln kreativ
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Von dear_fearn
Dass die Kartoffel vielseitig ist, wusste ich ja: gekocht, gebraten, Pommes, Püree, Krokette... sogar Vodka! Das alles geht und schmeckt toll. Deshalb fiel es mir auch schwer zu glauben, ...

Von dear_fearn
Dass die Kartoffel vielseitig ist, wusste ich ja: gekocht, gebraten, Pommes, Püree, Krokette... sogar Vodka! Das alles geht und schmeckt toll. Deshalb fiel es mir auch schwer zu glauben, dass da noch so viel kommen soll. Wozu ein Kartoffel-Kochbuch?
Aber bei GU gibt es mal wieder viel zu entdecken. Das Heftchen ist im bewährten Stil gehalten, beinhaltet einfache Rezepte mit übersichtlicher Erklärung, dazu pro Rezept ein tolles Bild, das direkt Lust aufs Nachkochen macht.
Ein paar bekannte Rezepte finden sich natürlich auch im Büchlein. Tatsächlich finde ich es aber auch deshalb praktisch, weil ich nun eine Übersicht über Kartoffelbeilagen habe und nicht suchen muss. Dazu gibt es aber auch noch ein paar indische Kartoffelspezialitäten, Bratlinge, Lasagne, Eintöpfe. Finde ich rundum gelungen!

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Veröffentlicht am 02.01.2020

Viele moderne, aber auch altbackene Gerichte

Weihnachten in Amsterdam
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Das Buch macht einen tollen ersten Eindruck. Das Coverbild gefällt mir zwar nicht so gut, aber die Veredelung macht schon was her.

Die ersten Seiten sind mit nützlichen Tipps und hübschen Illustrationen ...

Das Buch macht einen tollen ersten Eindruck. Das Coverbild gefällt mir zwar nicht so gut, aber die Veredelung macht schon was her.

Die ersten Seiten sind mit nützlichen Tipps und hübschen Illustrationen sehr hilfreich, wenn man zum ersten Mal ein Weihnachtsessen veranstaltet. Vor allem die Timeline, wie viele Tage zu vor man was tun muss, damit nicht alles kurz vor knapp wird und dabei viel zu stressig. Das möchte zu Weihnachten schließlich niemand.

Die Rezepte sind übersichtlich untergliedert, sodass man entweder selbst durchblättern und ein Menü zusammenstellen kann oder einfach einen der Menüvorschläge am Ende des Buches umsetzt, die schon für eine gewisse Personenzahl ausgesucht sind.

Bei den Rezepten an sich sind viele richtig leckere dabei. Für mich als Vegetarierin sind vor allem Selleriebraten, Waldpilzsüppchen (aus eigener Ernte!) und Ziegenkäsehäppchen interessant gewesen. Interessant fand ich, dass in den Niederlanden offenbar auch über Weihnachten viel Fisch auf den Tisch kommt. Das kenne ich so z.B. von zu Hause gar nicht. Die Nachtische waren auch nichts für mich. Mincemeat und Baiser ist mir alles zu süß und zu klebrig. Klar, an Weihnachten kann es mal sowas sein, aber mir ist das irgendwie zu altbacken. Cocktailkirschen erinnern mich an DDR-Süßspeisen.

Wie bei jedem meiner Kochbücher habe ich mir nun die Leibspeisen mit Klebezetteln markiert. Man wird es mir sicher nicht übel nehmen, wenn ich das Buch nicht nur an Weihnachten, sondern auch zu anderen Anlässen mal wieder aufschlage!

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