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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2023

Wenn Dein bisheriges Leben in Trümmern liegt

Todessaphir
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Es handelt sich hier um den zweiten Teil der Trilogie "Das Vermächtnis der Engelssteine"
Das Buch sollte nicht ohne den Vorgängerband gelesen werden, denn sonst erschliessen sich viele Dinge nicht.Nachdem ...

Es handelt sich hier um den zweiten Teil der Trilogie "Das Vermächtnis der Engelssteine"
Das Buch sollte nicht ohne den Vorgängerband gelesen werden, denn sonst erschliessen sich viele Dinge nicht.Nachdem Ella mit ansehen musste wie Ihre Mutter vom Erzengel Kilian ermordet wurde, fällt sie in ein tiefes Loch.Erst nach einigen Wochen, als Gabe ihre Freundin Leah ins Hauptquartier der Todesengel einschleusst, ist sie langsam bereit sich ihrer Aufgabe als Halbengel zu stellen.
Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und einnehmend, jedoch fehlen mir im Vergleich zum ersten Band die humorvollen Dialoge.Aber das ergibt sich auch aus der inzwischen deutlich höheren Gefahr für Leib und Leben der Figuren.
Diese sind wieder sehr gut gezeichnet und ich habe mit Ella mit gefiebert, auch wenn ich nicht alle ihre Gedanken nachvollziehen konnte.Aber meiner Meinung nach, sollte jeder eine Freundin wie Leah haben, die in allen Situationen zu einem steht und mit der man sich wortlos blind versteht.

Die Beschreibungen des Settings wie zum Beispiel Venedig mit Dogenpalast und Rom inklusive Vatikan sind sehr detailliert, sodass ich mir alle Schauplätze wunderbar vorstellen konnte.
Wieder konnte ich der Geschichte nur atemlos folgen und warte nun sehnsüchtig auf Band 3 um zu erfahren wie es mit Ella und den Engelssteinen weitergeht.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne. 

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Veröffentlicht am 30.01.2023

Für Veränderungen ist es nie zu spät im Leben

Von Spaß war nie die Rede
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In diesem Buch von Ellen Berg lernen wir Fee kennen , eine verheiratete Frau mitten im Leben stehend, die merkt dass sie dadurch, dass sie es allen ( Chef, Ehemann, Teenagerkindern ) recht machen will, ...

In diesem Buch von Ellen Berg lernen wir Fee kennen , eine verheiratete Frau mitten im Leben stehend, die merkt dass sie dadurch, dass sie es allen ( Chef, Ehemann, Teenagerkindern ) recht machen will, selber auf der Strecke geblieben ist.

Wir als Leserschaft dürfen Fee auf ihrem Weg aus dieser Misere hinaus begleiten.

Der Einstieg in die Geschichte gelingt leicht und das Lesen geht dank des flüssigen und bildhaften Schreibstiles ganz von selbst.

Ellen Berg gelingt es wieder wunderbar mit Leichtigkeit und viel Humor ein tiefgründiges Thema in einen Roman zu verpacken, der nicht schwermütig daher kommt.

Die Figuren mit all ihren Ecken und Kanten sind facettenreich ausgearbeitet und ich habe direkt meine Lieblinge gefunden. Die Freundinnen sind wunderbar und helfen Fee auf ihrem Weg. Jede Frau braucht solche Freundinnen. Und alle Figuren machen im Laufe der Geschichte tolle Entwicklungen durch.

Mit der Schwiegermutter Hedwig hat Ellen Berg einen Charakter erschaffen in dem man vieles wieder erkennen kann und den man mit voller Inbrunst hassen kann.

Als tolles Stilmittel empfand ich, dass die Autorin Fee Briefe an ihr eigenes inneres Kind schreiben lässt, dadurch hatte ich das Gefühl noch tiefer in die Gefühlswelt von Fee eintauchen zu können.

Gerne habe ich Fee auf ihrem Weg zu einem grösseren Sebstbewusstsein begleitet.

Ich habe es geliebt dieses herzerfrischende Buch zu lesen und kam teilweise aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus.

Auch wenn der Titel ( "Von Spass war nie die Rede" ) etwas anderes sagt, ich hatte viel Spass bei der Lektüre und vergebe sehr gerne 5 Sterne.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.01.2023

Wenn du vor der Vergangenheit fliehst

Men of Alaska - In deinen Armen
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In diesem Buch begegnen wir Virginia genannt Ginny, Journalistin aus New York, die für eine Story nach Alaska reist und Colin, der in der einsam in der Wildnis Alaskas lebt.
Direkt von Anfang an hat mich ...

In diesem Buch begegnen wir Virginia genannt Ginny, Journalistin aus New York, die für eine Story nach Alaska reist und Colin, der in der einsam in der Wildnis Alaskas lebt.
Direkt von Anfang an hat mich die Geschichte gefangen genommen.Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, die Seiten blättern sich quasi von selbst um.Die Beschreibung des Settings war sehr detailliert, sodass ich das Gefühl hatte auch mitten in den Wäldern von Alaska mit dabei zu sein.Die Spannung wird sehr gut gehalten und so konnte ich der Geschichte atemlos folgen.Es waren spannende aber auch sehr liebevolle Momente mit dabei.Die Wahrheit wird nach und nach offen gelegt und man fiebert mit den Protagonisten mit.Dadurch, dass die Kapitel wechselseitig aus der Sicht von Virginia und Colin geschrieben sind, konnte ich die Gefühle der beiden sehr gut nachvollziehen.
Bei manchen Situationen konnte man erahnen, wie sie sich später entwickeln, aber es gab auch unerwartete Wendungen.Das Ende führt alle lose Fäden zusammen, wobei mir eine Gegebenheit doch zu kurz abgefertigt wurde.Deshalb gibt es von mir einen kleinen Abzug in der Bewertung.Aber ansonten konnte mich das Buch gut unterhalten und mit reissen.
Es war das erste Buch dieser Autorin was ich gelesen habe, aber ich denke dass ich sicherlich mal wieder nach einem Buch von ihr greifen werde, da mir der Schreibstil gut gefallen hat.Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung für diejenigen die spannende Liebesgeschichten mögen, die auch ein wenig spicy sind.

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Veröffentlicht am 26.01.2023

Machmal muss man erst weggehen um bei sich anzukommen

Verlorene Herzen auf Blackrish Castle (Träume von Irland)
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Durch den Prolog erfahren wir gleich welches Unglück die Familie von Victoria genannt Vicky entzweit hat.
Nach einem Zeitsprung begleiten wir Vicky zu einem Künstleraustausch nach Irland.
Der Schreibstil ...

Durch den Prolog erfahren wir gleich welches Unglück die Familie von Victoria genannt Vicky entzweit hat.
Nach einem Zeitsprung begleiten wir Vicky zu einem Künstleraustausch nach Irland.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr einnehmend.
Die Beschreibungen des Settings, wie zum Beispiel des Herrenhauses in Irland, sind so detailliert, dass ich es mir wunderbar vorstellen konnte und vor Augen hatte.
Der Spannungsbogen wird von der Autorin lang aufrecht erhalten.
Die Figuren finde ich gut und facettenreich ausgearbeitet.  Und auch ihre Gefühlswelt wird von der Autorin mit viel Empathie geschildert.
Das Ende ist versöhnlich, jedoch war es mir ein wenig zu kitschig und unrealistisch.
Alles in allem war das Buch schön zu lesen, aber andere Bücher der Autorin waren deutlich stärker.

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Veröffentlicht am 23.01.2023

Wie die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst

Saubere Zeiten
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In dieser Geschichte lernen wir Jakob Auber, einen Journalisten, der in Berlin lebt, kennen.

Er lebt von seiner Frau getrennt und möchte dennoch Zeit mit seinem Sohn verbringen.

Als er erfährt, dass ...

In dieser Geschichte lernen wir Jakob Auber, einen Journalisten, der in Berlin lebt, kennen.

Er lebt von seiner Frau getrennt und möchte dennoch Zeit mit seinem Sohn verbringen.

Als er erfährt, dass sein Vater, zu dem er aufgrund des frühen Todes seiner Mutter ein sehr ambivalentes Verhältnis hatte, im Sterben liegt, fährt er ins Zuhause seiner Kindheit an die Mosel.

Wir begleiten Jakob dabei, wie er nach und nach versucht die Familiengeschichte zu ergründen und dabei immer weiter in die Vergangenheit eintaucht.

Der Schreibstil ist ungewöhnlich, aber dennoch sehr angenehm zu lesen. Die Kapitel haben eine gute Länge, sodass man auch immer mal wieder Pausen einlegen kann um das gelesene sacken lassen kann.

Denn die Vergangenheit, die hier betrachtet wird, umfasst auch die dunklen Kapitel der deutschen Geschichte.

Die Beschreibungen der Figuren wirken sehr authentisch und auch wenn es ein Roman ist, hat man das Gefühl, dass es sich genauso zugetragen haben könnte.

Eine wichtige Aussage macht der Autor selbst im Nachwort, als er schildert, wann er Grosseltern und Eltern verloren hat. Und dieser Satz lautet:

"Warum habe ich mit ihnen so wenig über die Vergangenheit gesprochen?"

Denn das ist etwas, was sich in fast jedem Haushalt abspielt, gewisse Begebenheiten aus der Vergangenheit werden einfach nicht in der Familie thematisiert und hier im Buch wurde grandios herausgearbeitet, dass dadurch auch die nachkommenden Generationen in ihren Gedanken und ihrem Handeln beeinflusst werden.

Es ist also ein Appell gegen die Sprachlosigkeit über die Vergangenheit und für die Pflege der Beziehungen von Eltern zu ihren Kindern.

Ich habe das Buch mit grossem Interesse gelesen und gebe gerne eine Leseempfehlung ab.

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