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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2026

Das Leben neu entdecken in Frankreich

Au revoir und tschüss
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In diesem Buch begleitet ich Caro, die in Ihrer Ehe von ihrem Mann nicht mehr gesehen wird.

Als sie an sich denken möchte und ihm ihre Idee schildert, hatte ich das Gefühl, dass er sie quasi bevormundet.

Zum ...

In diesem Buch begleitet ich Caro, die in Ihrer Ehe von ihrem Mann nicht mehr gesehen wird.

Als sie an sich denken möchte und ihm ihre Idee schildert, hatte ich das Gefühl, dass er sie quasi bevormundet.

Zum Glück meldet sie sich trotzdem zu dem Sprachkurs in Frankreich an.

Von Anfang an konnte mich die Autorin in den Bann der Geschichte ziehen. Der Schreibstil ist voller Leichtigkeit, auch wenn so manche tiefgündige Themen angesprochen werden..

Die bildgewaltige Schilderung derLandschaft hat es mir leicht gemacht, mir alles vorzustellen. Am Liebsten hätte ich den Koffer gepackt und wäre auch zum Sprachkurs aufgebrochen.

Die Figuren sind wunderbar gestaltet. Mit Caro konnte ich sehr gut mitfühlen und ihren Mann hätte ich gerne mit Begeisterung an die Wand geworfen.

Auch wenn Caros Weg doch mit vielen glücklichen Zufälen gepflastert ist, die so im wahren Leben wahrscheinlich nicht in dieser Dichte auftauchen, hatte ich doch sehr kurzweilge Lesestunden mit dem Buch.

Manches hat mich nachdenklich gemacht, manches hat mich einfach nur tief berührt und alles in allem habe ich mich beim Lesen sehr wohl gefühlt.

Voll mit Emotionen konnte ich gar nicht glauben, dass das Buch schon zu Ende war. So gerne hätte ich Caro noch ein wenig begleitet.

Denn an dieser Figur hat Gudrun Lochte nachvollziehbar und authentisch geschildert, dass es immer die Mögichkeit eines Richtungswechsels im Leben gibt.

Es war mein erstes Buch dieser Autorin, aber ich denke es wird nicht das letzte bleiben.

Von mir gibt es eine ganz klare Lesempfehlung für diesen grandiosen Roman und natürlich 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.06.2026

Es ist nie zu spät für einen Neuanfang

Spätsommerglück
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Ich liebe die Bücher von Heike Abidi, denn sie schreibt über Protagonistinnen, die mitten im Leben stehen, somit schon einiges erlebt haben und auf einen großen Schatz an Lebenserfahrung zurück greifen ...

Ich liebe die Bücher von Heike Abidi, denn sie schreibt über Protagonistinnen, die mitten im Leben stehen, somit schon einiges erlebt haben und auf einen großen Schatz an Lebenserfahrung zurück greifen können.

Dieses Mal begleite ich Hannah. Sie hat Ihren Mann Fred vor 5 Jahren durch einen tragischen Unfall verloren und seither versucht zu funktionnieren. Sie übersetzt Thriller aus dem skandinavischen, bis sie eines Tages merkt, dass sie dies nicht mehr möchte.

Als sie von Sohn und Schwiegertochter erfährt, dass diese für die Betreuung des zukünftigen Enkels lieber auf eine englischsprachige Nanny zurück greifen, die jünger als Hannah ist, ist sie zuerst einmal verletzt. Denn sie hatte sich schon als Betreuerin ihres Enkels gesehen um einen neuen Lebenssinn zu finden.

Der Einstieg in die Geschichte gelingt leicht und das Thema der Granny Aupair, wovon ich erst durch die Lektüre erfahren habe, ist gut umgesetzt.

Der Schreibstil ist mitreißend und so habe ich Seite um Seite umgeblättert.

Das Setting in Schweden ist so wunderbar beschrieben, dass ich Lust bekommen habe selber hinzufahren, da ich alles direkt vor Augen hatte.

Bei der liebevollen Figurengestaltung merkt man wieviel Empathie die Autorin Ihren Figuren entgegen bringt.

Die schwedische Familie habe ich direkt adoptiert. Besonders Lycka war einfach zuckersüß.

Selbst den grummeligen Anders habe ich nach und nach ins Herz geschlossen.

Das Thema Neuanfang und eine weitere Liebe, wenn man die erste verloren hat, wird von Heike Abidi wunderbar in Worte gefasst.

Ich habe Hannah sehr gerne auf ihrem Weg begleitet, bei dem sie sich wieder auf sich selbst besinnen kann und die Trauer in Dankabarkeit, für das, was sie mit Fred hatte, verändern kann.

An diesem Beispiel erfahre ich, dass es nie zu spät für einen Neuanfang ist und sich immer wieder neue Gelegenheiten ergeben können. Man muss nur den Mut haben Sie zu ergreifen.

Die Kapitelüberschriften waren sehr treffend, haben für mich wunderbar zu Geschichte gepasst und dem ganzen einen roten Faden gegeben.

Das Ende hat mein romantisches Herz voller Inbrunst aufseufzen lassen.

Mal wieder hat es die Autorin geschafft mich mit einem Roman voll und ganz zu begeistern.

Ich hatte wunderschöne Lesestunden mit der Geschichte, die mich mit ihrer Tiefgründigkeit sehr berührt hat.

Gerne hätte ich einfach immer weiter gelesen, aber irgendwann ist eben die letzte Seite erreicht.

So muss ich einfach auf neuen Lesestoff von Heike Abidi warten, denn ihre Werke treffen für mich immer genau den richtigen Ton.

Sie kreiert mit Ihren Büchern ein neues Genre, für das sie auf der Buchmesse den Namen "New Golden" verwendet hat, den ich sehr passend finde.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne, was sonst ?

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Jeder Mensch trauert auf unterschiedliche Weise

Die Ozeanschwimmerin
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Da ich Bücher der Autorin unter anderem Pseudonym und somit anderem Genre kene, war ich sehr gespannt auf dieses Werk.

Ich darf Sophie, die vor einem Jahr durch einen Bootsunfall ihren Mann und Seelenverwandten, ...

Da ich Bücher der Autorin unter anderem Pseudonym und somit anderem Genre kene, war ich sehr gespannt auf dieses Werk.

Ich darf Sophie, die vor einem Jahr durch einen Bootsunfall ihren Mann und Seelenverwandten, den gemeinsamen Sohn und den Familienhund verloren hat, bei ihrem Weg heraus aus der Trauer begleiten. Sie hat sich dafür eine Challenge ausgesucht, bei der weltweit 7 Meerengen durchschwommen werden. Sie möchte dies innerhalb eines Jahres während eines Sabbaticals erledigen.

Der Einstieg gelang mir wunderbar und so bin ich gemeinsam mit Sophie durch die Ozeane gepflügt, während ich gemütlich im Urlaub das Meer einfach nur betrachtet habe.

Durch eingebaute Zeitsprünge erfahren wir viel über Sophie und auch ihre Beweggründe werden nach und nach klarer.

Die Figuren waren wunderbar ausgearbeitet und auch das Familiengeflecht mit all seinen Hürden und Belastungen wirkte auf mich sehr authentisch.

Meine Lieblingsfigur war Julia, die Nichte von Sophie, denn sie hat anfänglich noch aus der Ferne, die Situationen treffend erkannt und versucht Konfliktsituationen zu lösen, indem sie auf einzelne Personen einwirkt.

Jeder Mensch sollte eine Julia in seinem Umfeld haben. Ich fand sie einfach großartig.

Das Lesen hat sich für mich wie ein Sog angefühlt. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und bin voll und ganz in die Gefühlswelt von Sophie eingetaucht. Bedrückt hat mich das Verhältnis zu Ihrer großen Schwester Katharina, vielleicht auch weil ich selbst ein ähnlich schlechtes Verhältnis zu meiner großen Schwester habe. Darum hat mich diese Figur teilweise sprachlos und wütend werden lassen.

Durch die verschiedenen Gegebenheiten der Gewässer habe ich viel über unsere Umwelt erfahren, aber auch die Gruppendynamik zwischen den Begleitpersonen hat sich je nach Gewässer verändert.

Die Geschichte über diese starke Frau, die versucht Ihre Trauer zu überwinden, hat mich absolut gefesselt und ich bin wie im Sog durch die Seiten "geschwommen".

Der Schreibstil war sprachgewaltig und einfühlsam, das Setting wurde detailliert beschrieben, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte und für mich entschieden habe, eine solche Challenge niemals selbst anzutreten.

Der Roman hat mich tief berührt und wird sicherlich noch lange nachhallen.

Die Autorin hat für den richtigen Ton getroffen und konnte mich mit der Geschichte voll und ganz abholen und begeistern.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne für dieses grandiose Buch.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Durch die Sterne kann man sich mit der Vergangenheit versöhnen

Highland Happiness – Die Sternwarte von Kirkby
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Zum wiederholten Male reise ich mit Charlotte McGregor in das zauberhafte leider fiktive Städtchen Kirkby in den schottischen Highlands.

Diesmal lese ich die Geschichte Leo Spencer, einem Engländer, den ...

Zum wiederholten Male reise ich mit Charlotte McGregor in das zauberhafte leider fiktive Städtchen Kirkby in den schottischen Highlands.

Diesmal lese ich die Geschichte Leo Spencer, einem Engländer, den es aufgrund von Nachhaltigkeitsüberlegungen nach Kirkby verschlagen hat und von Flora , die Schwester von Ewan, den ich im Vorgängerband dieser sensationellen Reihe kennenlernen durfte.

Von Anfang an bin ich tief in die Handlung eingetaucht, denn da ich absoluter Fan dieser Reihe bin, ist es für mich quasi ein Heimkommen zu Freunden. Alle Figuren aus den anderen Büchern kommen immer mal wieder vor, sodass ich auch deren Leben weiter mitverfolgen kann.

Durch die wunderbaren Beschreibungen des Settings inklusive der Ortskarte im Buch, kenne ich mich in Kirkby schon sehr gut aus und bin meist mitten im Geschehen dabei.

Schmunzeln musste ich , als ich den quasi Cameo Auftritt der Autorin gelesen haben. Sie hat jetzt also auch eine Cousine in Kirkby. Mal schauen ob sie nicht irgendwann mal zu Besuch kommt. Wer weiss das schon.

Der Schreibstil ist warmherzig, empathisch, flüssig zu lesen und Charlotte McGregor versteht es ernste Themen liebevoll und behutsam in die Geschichte einzuweben.

Aber es gibt auch immer wieder humorvolle Momente, wie zum Beispiel die Form des Windrades, das Shona vor Ihr Unternehmen stellt. Diese Bilder bekomme ich sicherlich nicht so schnell aus meinem Kopfkino heraus.

Emotional hat mich die Geschichte dieses Mal zutiefst berührt, aber gerade deshalb emotional sehr gefordert.

Jedoch gelingt es der Autorin den Bogen so zu spannen, dass ich mit einem guten Gefühl und hoffnungsfroh zurückbleibe.

Auch habe ich viel neues über erneuerbare Energien und Ihre Auswirkungen erfahren, was ich sehr interessant fand und das Ganze wurde mit zusätzlichen Infos im Anhang sogar noch abgerundet.

Das wunderbare Ende hat mein romantisches Leserinnen Herz verzückt klopfen lassen und ich konnte erleichtert aufseufzen.

Wieder einmal konnte mich die Autorin voll und ganz überzeugen.

Sie hat mich mit Ihrer Geschichte sehr gut abholen können.

Ja ich denke sogar, dass sie sich dieses Mal selbst übertroffen hat, denn das Buch hat mit absolut begeistert.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Nichts ist so wie es scheint

Royal Fake
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Ich bin erst durch den ersten Band dieser Reihe auf die Autorin Lena Kiefer aufmerksam geworden.

Da mir Band eins gut gefallen hat, wollte ich gerne wissen, wie die Geschichte um Tristan und Darcy weitergeht.

Der ...

Ich bin erst durch den ersten Band dieser Reihe auf die Autorin Lena Kiefer aufmerksam geworden.

Da mir Band eins gut gefallen hat, wollte ich gerne wissen, wie die Geschichte um Tristan und Darcy weitergeht.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, der Spannungbogen mit vielen Twists wird gut gehalten, sodass ich Seite um Seite umgeblättert habe um zu erfahren was passiert.

Die Figurengestelltung ist abwechslungsreich bis in die Nebencharaktere. Besonders ans Herz gewachsen sind mir wie schon in Teil eins Mathilda und auch Zane.

Aber mein absoluter Held ist natürlich Tristan.

Lena Kiefer führt mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt mit ihren Protagonisten, gibt mir Hoffnung, zeigt mir Lösungen, aber läßt mich am Ende geschockt und etwas ratlos zurück.

Denn nachdem ich den ersten Teil der Geschichte um Tristan und Darcy verschlungen habe und durch den Cliffhanger auf jeden Fall Band 2 lesen wollte, der im Vergleich zu diesem hier sehr soft war, bin ich jetzt vollkommen lost.

Was für ein Cliffhanger war das jetzt hier, nun kann nur sehnsüchtig auf Band 3 warten.

Meine Empfehlung für euch, wenn ihr noch nicht angefangen habt zu lesen, wartet bis Band 3 erscheint und lest die Reihe am Stück. Mir wird in der Zeit bis zum Erscheinungstermin das Herz schwer werden, weil ich ungeduldig darauf warte wie es weitergeht.

Dennoch hat mich die Geschichte voll und ganz gepackt und überzeugen können.

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