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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2024

Wenn Die Anziehung nach Jahren immer noch stark ist

Alaska Ocean Rescue - Für immer mit dir
1

Es handelt sich um den zweiten Band der Alaska Ocean Rescue Reihe von Josy Greifenberg. Sicherlich kann jeder Band für sich alleine gelesen werden, ich fand es aber schön auf bekannte Figuren aus Band ...

Es handelt sich um den zweiten Band der Alaska Ocean Rescue Reihe von Josy Greifenberg. Sicherlich kann jeder Band für sich alleine gelesen werden, ich fand es aber schön auf bekannte Figuren aus Band 1 zu treffen.
So war mir Penny, die Protagonistin dieses Teiles, nicht fremd, da sie bereits als Freundin von Ruby im ersten Teil mit von der Partie war.
Nach 12 Jahren kehrt Liam, ihr Jugendfreund, als Coast Guard nach Kodiak zurück.
Wir begleiten die beiden dabei, damals entstandene Missverständnisse auszuräumen.

Mit ihrem flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil konnte mich die Autorin von Anfang an in den Bann der Geschichte ziehen.
Die Figuren sind abwechslungsreich gestaltet und ich hatte gleich meine Lieblinge.
Es gab aber auch Personen, wie zum Beispiel Karen, die Mutter von Liam, die ich am liebsten auf den Mond geschossen hätte. Wie kann sich eine Mutter dermaßen übergriffig in das Leben ihres 30 jährigen Sohnes einmischen? Da hätte ich mir auch von Liam etwas mehr Gegenwehr erwartet.

Die Beschreibung der Landschaft war einfach traumhaft. Ich hatte das Gefühl, gemeinsam mit der Wandergruppe um Liam und Penny unterwegs zu sein. Irgendwann muss ich das wirklich einmal machen.

Das Ende war mir dann aber doch etwas zu konstruiert. Es wirkte auf mich, als wollte die Autorin es irgendwie passend zum Erzählfluss gestalten, dafür hat es aber an Glaubwürdigkeit eingebüßt.

Dennoch hatte ich schöne Lesestunden mit dem Buch, das mich gut unterhalten konnte.
Auch wenn ich Band 1 ein wenig stärker fand, gibt es von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung für diese Liebesgeschichte im schönen Setting.

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  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.11.2024

Jeder hat es verdient geliebt zu werden

Die Narben, die wir fühlen
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In dieser Geschichte lernen wir Elena kennen. Sie ist erfolgreiche Songwriterin und hat vor 11 Jahren nach einem tragischen Ereignis ihr Heimatstädtchen verlassen und wollte nie wieder in ihr Elternhaus ...

In dieser Geschichte lernen wir Elena kennen. Sie ist erfolgreiche Songwriterin und hat vor 11 Jahren nach einem tragischen Ereignis ihr Heimatstädtchen verlassen und wollte nie wieder in ihr Elternhaus zurückkehren.
Nun wird ihre Lieblingstante Maria 70 und hat sie zur Geburtsfeier eingeladen.
Ich war von Anfang an von der Geschichte in den Bann gezogen.
Der Schreibstil ist empathisch, aber auch hochemotional.
Die Figuren sind abwechslungsreich gestaltet, ich habe mich Elena sehr nah gefühlt und mit ihr gefühlt und gelitten.
Nach und nach deckt die Autorin behutsam auf, was im Leben von Elena passiert ist, das sie zu der Person hat werden lassen, die sie jetzt zu ihrem 30. Geburtstag ist.
Zwischen den Zeilen ist mir die Verletzlichkeit von Elena förmlich entgegen gesprungen, sodass ich diese fast schmerzhaft spüren konnte.
Vielleicht hat Josefine Weiss Ihrer Protagonistin ein wenig zuviel zugemutet, denn die Probleme hätten leicht für mehrere Figuren gereicht, aber mich hat das Schicksal von Elena zutiefst berührt.
Gegen Ende sind mir beim Lesen Tränen die Wangen heruntergelaufen so sehr war ich in der Geschichte versunken.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.11.2024

Californian Boy meets Winter in Alaska

Coming Home for my forbidden Boss
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Es handelt sich um den ersten Teil einer Reihe um eine Rockband aus Alaska, die vier Autorinnen zusammen geschrieben haben.

Jeder Band handelt von einem anderen Bandmitglied, oder wie hier in Band 1 vom ...

Es handelt sich um den ersten Teil einer Reihe um eine Rockband aus Alaska, die vier Autorinnen zusammen geschrieben haben.

Jeder Band handelt von einem anderen Bandmitglied, oder wie hier in Band 1 vom Manager der Band, sodass man getrost jeden Band für sich alleine lesen kann. Um ein komplettes Bild zu bekommen ist es aber sicherlich schöner alle 4 Teile zu kennen.

Hier also lernen wir Harley Grant kennen, Boss des erfolgreichsten Plattenlabels der USA, dessen aktuelle Aufgabe es ist, die verbliebenen Mitglieder der Rock Band "Falling from Grace" für ein Benefizkonzert zu begeistern. Dies ist umso schwerer, da sie alle total zerstritten sind, da gegenseitige Schuldzuweisungen über die Todesumstände des Bassisten der Band , Owen, im Raum stehen.

Seine persönliche Assistentin Virginia Montgomery, die mit den Jungs gemeinsam in Alaska zu Schule gegangen ist, versucht zu vermitteln.

Es ist das erste Buch, das ich von Ava Avery gelesen habe, aber sie hat es geschafft, dass ich mich direkt mitten in der Geschichte wieder gefunden habe.

Grund dafür war mit Sicherheit ihr angenehm zu lesender Schreibstil, der manche Stellen mit viel Leichtigkeit beschreibt, aber auch die tiefgehenden Gefühle der Trauer um den verlorenen Bandkollegen nicht ausser Acht läßt.

Die Figuren sind facettenreich ausgestaltet und die Gefühlswelt der einzelnen wirkte auf mich authentisch und nachvollziehbar.

Auch die Beschreibung des Settings hat mir sehr gut gefallen, ich hatte durch die vielen Details das Gefühl mitten in der Winterwelt Alaskas zu stehen obwohl ich noch nie eine Reise dorthin unternommen hatte. Was ich schnellstens nachholen sollte.

Dadurch dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Harley und Virginia geschrieben worden, konnte ich einen noch tieferen Einblick in die jeweilige Gedankenwelt bekommen.

Und Szenen für das Kopfkino haben den Lesegenuss abgerundet.

Sehr gerne habe ich die Geschichte gelesen, die mich sehr gut unterhalten hat und freue mich auf die anderen Bände der Reihe.

Ava Avery konnte mich mit diesem Roman voll und ganz überzeugen und es wird sicherlich nicht das letzte Buch gewesen sein, was ich von ihr gelesen habe.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne.


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Veröffentlicht am 31.10.2024

Die Vergangenheit ist nie wie sie scheint

Dem Sturm entgegen
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Ich bin Cecelia Ahern Fan vom ersten Buch an, deshalb war ich sehr gespannt auf diese Neuerscheinung.

Wir lernen Enya kennen, die ihre Mutter mit 12 Jahren verloren hat und nun bald 47 wird. Da ihre Mutter ...

Ich bin Cecelia Ahern Fan vom ersten Buch an, deshalb war ich sehr gespannt auf diese Neuerscheinung.

Wir lernen Enya kennen, die ihre Mutter mit 12 Jahren verloren hat und nun bald 47 wird. Da ihre Mutter an ihrem 47 Geburtstag verstorben ist, und Enya sich ihr immer noch sehr verbunden fühlt, kommt in ihr die Angst auf, dass auch sie an ihrem Geburtstag sterben wird.

Der Sprache des Buches ist dieses Mal sehr getragen und auch die mystischen Elemente, die die Autorin verwendet, sind in diesem Buch durchaus dunkler und bedrückender als in anderen Büchern von ihr.

Bei der Figurengestaltung legt sie Wert auf Vielfalt, jedoch war dieses Mal keine der Figuren für mich ein wirklicher Sympathiträger, mit dem ich gerne mitgefiebert hätte , einzig die Schwester von Enya, Flora hatte einen gewissen Sympathiewert, aber ihre Rolle im Buch war zu klein um damit der Geschichte eine positivere Färbung zu geben.

Der Spannungsbogen bleibt hoch, wobei es am Anfang etwas ermüdend ist, da die Angelegenheit mit dem Unfall des jungen Mannes ganz klar scheint.

Erst im Verlauf der Geschichte, als immer wieder unerwartete Informationen dafür sorgen, dass man komplett neu denken muss, kam ich besser in den Lesefluss hinein.

Das Ende, das ich so nicht erwartet hätte, läßt mich etwas frustriert und ratlos zurück.

Die Erläuterungen zu dem Rag Tree fand ich interessant und einleuchtend. Auch dass wir viel über innere Zerissenheit der Figuren und den Versuch die eigenen Traumata zu heilen, erfahren haben, hat mir gefallen.

Andere Bücher der Autorin konnten mich deutlich besser abholen, aufgrund der gelungenen Beschreibung der bedrückenden Atmosphäre und schönen Sprache vergebe ich dennoch wohlwollend 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Wer braucht schon einen Golfplatz ?

Highland Crime - Der tote Golfer
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Seit ich vor einiger Zeit die Romane um das kleine schottische Dörchen Kirkby für mich entdeckt habe, freue ich mich immer, wenn Charlotte McGregor ein neues Buch dazu herausbringt.

So habe ich mich auch ...

Seit ich vor einiger Zeit die Romane um das kleine schottische Dörchen Kirkby für mich entdeckt habe, freue ich mich immer, wenn Charlotte McGregor ein neues Buch dazu herausbringt.

So habe ich mich auch auf den zweiten Krimi sehr gefreut.

Sicherlich kann man die Bücher alle für sich allein lesen, denn die Geschichten sind in sich abgeschlossen und das umfangreiche Personenregister im buch ist sicher sehr hilfreich. Für mich ist es einfach wie ein Urlaub bei Freunden, weil ich viele Figuren aus ihren eigenen Geschichten schon kenne.

Dieses Mal geht es um einen Investor, der quasi ganz Kirkby zu einem Golf Resort machen will und dabei nicht vor seltsamen Methoden zurück schreckt. Doch bevor das alles eskaliert, liegt der Mann ermordet im Wald und wird von Fannys Dackel Rudi gefunden.

Von Anfang an habe ich mich gut in die Geschichte eingefunden und Seite um Seite umgeblättert, da die Spannung bis zum Schluss sehr gut gehalten wird.

Die Figuren in all ihrer Skurrilität sind wunderbar gestaltet, gerade die Barbie und Ken Verschnitte in Kirkby aufschlugen, kam ich aus dem schmunzeln gar nicht mehr heraus.

Auch wenn es sich um einen Kriminalfall handelt, schafft es Charlotte McGregor mit ihrem humorvollen Schreibstil, das ganze Geschehen leichtfüßig zu skizzieren.

Als Leserin habe ich mit gerätselt, bin mit Fanny und George auf Spurensuche gegangen, habe Verdächtige begutachtet und wieder aussortiert und hatte das Gefühl die ganze Zeit mittendrin dabei zu sein.

Das Ende, auf das ich sehr gespannt war, empfand ich als sehr gelungen, auch wenn manche Fragen offen bleiben, war es im Ganzen sehr unterhaltsam.

Ich hatte wieder einmal ein grandioses Leseerlebnis und freue mich auf viele weitere Geschichten aus Kirkby.

Schliesslich kennen wir noch lange nicht alle 600 Einwohner. Ich hoffe, dass die Autorin diesen Wink versteht.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne.

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