Für Zwischendurch geeignet
Game Nights at TokyoGame Nights at Tokio ist eine recht lockere Geschichte für zwischendurch ohne großes Drama und ordentlichem Tempo. Die Idee hinter der Story ist ein wahrgewordener Traum von Ann, aber auch vielen anderen ...
Game Nights at Tokio ist eine recht lockere Geschichte für zwischendurch ohne großes Drama und ordentlichem Tempo. Die Idee hinter der Story ist ein wahrgewordener Traum von Ann, aber auch vielen anderen Gamern und daher fand ich sie richtig gut. Der einfache Schreibstil lässt einen auch schnell vorankommen.
Die Liebesgeschichte ist recht süß gehalten, ging aber gerade zu Beginn doch etwas flott dafür, dass sich Ann und Katzu noch gar nicht kannten. Auch weitere Figuren werden hier nur angerissen und haben keine tiefere Rolle. Wo ich mich dann bei einigen frage, warum sie überhaupt erwähnt werden.
Gänzlich gefehlt hat mir hier tatsächlich das gewählte Setting, denn von Tokyo gab es kaum was für mich. Und gerade darauf habe ich mich besonders gefreut. Auch das Gaming ist hier eher eine Nebenrolle und hier hätte auch jeder andere X-beliebige Beruf ins Buch passen können. Mit etwas mehr Ruhe und Tiefe hätte die Autorin hier so einigen reißen können.
Da der Fokus hier leider mehr auf der kleinen Liebesgeschichte lag – wenn sie auch zum Ende recht gut war – war es mir persönlich einfach zu wenig, aber für zwischendurch ganz okay.