Was passierte in den 8 Monaten dazwischen???
No heartbeat before coffeeDurch den wirklich angenehmen Schreibstil kam ich schnell in die tolle Story rein. Diana, kurz Di, ist einstweilen etwas kratzbürstig unterwegs, und das obwohl sie gerade zu Beginn kurz vorm abnippeln ...
Durch den wirklich angenehmen Schreibstil kam ich schnell in die tolle Story rein. Diana, kurz Di, ist einstweilen etwas kratzbürstig unterwegs, und das obwohl sie gerade zu Beginn kurz vorm abnippeln war. Hmm… In ihrer Situation versteh ich es aber, dass sie nicht immer ruhig bleiben kann und genoss vor allem die Momente, in denen sie tatsächlich ihre bissigen Kommentare herunterschlucken konnte und einfach nur auf ihr Gegenüber eingegangen ist. Dies war meistens Jamie, ein 200 jahre alter Werwolf, der zwar auch schnell mal aus der Haut fährt, aber für so manche Herzklopfmomente sorgen konnte. Ich liebe die hitzigen Diskussionen der beiden, aber auch, dass man mit beiden wirklich Pferde stehlen könnte.
Von Anfang an heißt es auch gleich Rätselraten. Wie kann Di ihren Fluch lösen? Wer steckt hinter den Morden? Und was stimmt eigentlich nicht mit Jamies Verlobten? Zwischendurch gab es auch noch eine noch wichtigere Frage, nämlich: Was passierte in den 8 Monaten dazwischen???
Die Geschichte machte nämlich einen enormen Zeitsprung, der mich erstmal verwirrte. Da wurde dann plötzlich Lebensrettender Kaffee erwähnt und das Problem mit dem Sonnenaufgang ist dann wohl nicht mehr so wichtig… Ja, so manches mal war ich tatsächlich verwirrt.
Trotz der vielen wirren Phasen, hat sich die Story wirklich gut Lesen lassen. Ich mochte die Charaktere, ich mochte die Idee und noch mehr mochte ich es, wenn eines der vielen Rätsel gelöst wurde. Am Ende wurde ich allerdings sehr abrupt stehen gelassen und bin eigentlich recht unzufrieden gewesen, weil nicht alle Fragen geklärt wurden. Mittlerweile weiß ich, dass ein zweiter Band erscheinen soll und lasse dem Buch daher sein sehr offenes Ende. No Heartbeat before coffee ist ein Titel, der nicht treffender sein könnte, verwöhnte meine grauen Gehirnzellen und befriedigte die Lust auf Fantasygeschichten. Für mich gehört es zu eines der vielen Bücher aus dem Drachenmond Verlag, die man gelesen haben muss.