Ehe man merk, wie es einen fesselt, steckt man bereits mittendrin
Der Kuss der LügeLia war mir von Anfang an sympatisch. Weder schüchtern, noch zurückhaltend. Das ist etwas, was ich an dieser Figur sehr schätze. Sie ist ein bereits entwickelter Charakter, der genau weiß, was er will ...
Lia war mir von Anfang an sympatisch. Weder schüchtern, noch zurückhaltend. Das ist etwas, was ich an dieser Figur sehr schätze. Sie ist ein bereits entwickelter Charakter, der genau weiß, was er will und alles dafür tut. Sie ist zwar eine Prinzessin, aber zeigt in erster Linie ihre Menschlichkeit und das habe ich von Anfang an bewundert.
Rafe und Kaden konnte ich beide am Anfang gut differenzieren. Auch, wenn beide eindeutige Absichten gezeigt haben, war nicht klar, wer wer ist. Von Beginn an, war mir Rafe allerdings sympatischer. Er wirkte nicht so düster wie Kaden und man konnte sich schnell auf ihn einlassen. Kaden hat mich gerade im letzteren Drittel überrascht. Er zeigt mehr Menschlichkeit, als ich ihm zugetraut hätte.
Ich finde den Wechsel der Perspektiven - Lia - Rafe - Kaden - hier sehr gelungen. Man rätselt, "Wer ist Prinz, wer ist Attentäter?" und steckt relativ schnell im selben Gefühlschaos, wie Lia.
Der Wechsel zwischen ruhigeren Szenen und spannenden Abschnitten ist sehr angenehm und unterhält einen gut. Es liest sich angenehm und man erlebt alle Gefühle, die Lia durchmacht, mit. Wut. Tauer. Liebe. Leid. In allen möglichen Kombinationen.
Für einen ersten Band ist es bereits wahnsinnig umfassend und in sich eine runde Geschichte, wäre da nicht dieser fiese Cliffhanger am Ende. Dieser macht natürlich umso mehr Lust auf die nächsten Teile dieser Tetralogie.