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Veröffentlicht am 16.07.2025

Falscher Fokus

Fear the Flames – Die Drachenkönigin
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Auf meiner Suche nach guten Drachengeschichten bin ich auch an Fear the Flames nicht vorbeigekommen. Das schöne Cover lockte und ein Blick auf den Klappentext machte die Entscheidung, das Buch zu hören, ...

Auf meiner Suche nach guten Drachengeschichten bin ich auch an Fear the Flames nicht vorbeigekommen. Das schöne Cover lockte und ein Blick auf den Klappentext machte die Entscheidung, das Buch zu hören, recht einfach.
Elena Wilms hat der Geschichte ihre Stimme geliehen und konnte mir Prinzession Elowen vermitteln. Ihre recht jugendliche Stimme passt auch ganz gut rein und gerade, wenn es romantisch wurde, hat sie einen sehr angenehmen Klang bekommen, der diese Szenen besonders packend machte.
Das Grundgerüst diese Story gefiel mir auch recht gut. Allerdings kamen mir persönlich sowohl die Drachen zu kurz (wurden immer mal erwähnt und erst im letzten Abschnitt so richtig aktiv) als auch die Welt an sich. Ich hätte hier gerne mehr Hintergrundstorys erfahren und einfach auch mehr von der Welt erlebt. Der Fokus lag hier aber leider zu stark auf der Liebesgeschichte und dem doch etwas nervigem Hin und Her der beiden.
Die Figuren selbst waren eigentlich gut ausgearbeitet, hatten für meinen Geschmack aber zu wenig Raum, um sich richtig präsentieren zu können. Zumal ich die Liebe und Verzweiflung von Elowen gegenüber ihren Drachen eher kaum spüren konnte. Es wurde zwar erwähnt, aber bei mir blieb das Feeling aus.
Dann hatte die Story Aufgrund des Liebes-Dramas leider auch so einige Längen, weswegen ich dann lieber das Hörbuch pausiert und was anderes gelesen hatte. Da mir hier zu viel fehlte, werde ich die reihe nicht weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Unerwartet gut gemacht

Das Bienennest
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Auf der Suche nach einem guten Buch bin ich durch Zufall auf das Bienennest gestoßen. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und so wurde es kurz nach dem Kauf schon gelesen.
Der Einstieg verläuft ...

Auf der Suche nach einem guten Buch bin ich durch Zufall auf das Bienennest gestoßen. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und so wurde es kurz nach dem Kauf schon gelesen.
Der Einstieg verläuft erstmal ganz entspannt. Man lernt die Ausgangssituation der 3 Protagonisten kennen, denen man folgt und die politische Lage im zukünftigen Deutschland. Berufe und Bezeichnungen wurden dem weiblichen System angepasst und Männer haben es allgemein sehr schwer in dieser Welt. Jungen werden als Babys abgegeben, erhalten bis 15 eine Schulbildung, nur um dann bis zum 21. Geburtstag als Samenspender tätig zu sein und danach auf dem Bau oder in einem Bordell zu arbeiten. Frauen sind so Männerfeindlich wie noch nie und die wenigsten bekommen richtige Unterstützung.
Ich fand es unheimlich interessant zu erleben, wie realitätsnah das ganze Geschehen doch ist. Ob bei der Präsidentin Julia, die den Bewohnerinnen zwar Schutz bieten möchte, sich aber selbst nicht so recht von den Männern trennen mag. Oder auch Magnus, der sein Leben lang wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt wurde und der als Mann kaum Rechte hat. Auch die Polizistin Seda, die auf der Seite der Gerechtigkeit steht und den Männern auch Rückendeckung gibt, fand ich als Figur unheimlich spannend. Alle drei bringen zwar ihre kleine Geschichte mit, diese werden aber auf kurz oder lang miteinander verknüpft.
Die Story ist sehr spannend geschrieben und mir fiel es eigentlich richtig schwer, das Buch groß aus der Hand zu legen. Man könnte die Idee dahinter jetzt natürlich noch weiterspinnen, aber eines steht fest: Meinetwegen hätte es hier noch weitergehen können. Wenig Liebesdrama, aber genau die richtige Mischung aus Dystopie und Action – für mich ist das Bienennest daher eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Sympathische Autorin und Charaktere

Der Spiegel des Drachen
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Nachdem ich die sympathische April Wynter auf der Buchmesse kennenlernen durfte, hatte ich mir vorgenommen ihre erschaffenen Welten kenn zu lernen und bin zunächst bei ihrer High Fantasy Geschichte rund ...

Nachdem ich die sympathische April Wynter auf der Buchmesse kennenlernen durfte, hatte ich mir vorgenommen ihre erschaffenen Welten kenn zu lernen und bin zunächst bei ihrer High Fantasy Geschichte rund um den Drachen gelandet.
Der Einstieg gefiel mir richtig gut. Sowohl der Weltenaufbau als auch die Vorstellung der Figuren ist ihr ziemlich gut gelungen. Ich konnte mir alles gut vorstellen und mich dank der Wechsel der Sichtweisen auch immer recht gut in alle Charaktere einfinden.
Dank der verschiedenen Sprecher wusste ich auch immer sofort, on Taran, Ayloa, Langara oder Rylo an der Reihe sind und ich fand sie auch recht gut gewählt. Vor allem die männlichen Sprecher passten sehr gut und die gefallen mir eher selten. Meine Lieblings-Figur – wer hätte es gedacht – ist Taran. Einfach, weil er ein sehr angenehmer Charakter war, der erst im Laufe der Geschichte einige Stärken entwickelt. Da aber alle vier sehr authentisch beschrieben wurden, gefielen mir eigentlich alle auf kurz oder lang.
Im Laufe der Geschichte gibt es allerdings ein paar Längen, die es mir nicht so einfach machten und wo ich auch gerne mal das Tempo erhöht habe, um wieder etwas mehr voran zu kommen.
Die Themen „Umweltkatastrophen“ und „Klimawandel“ wurden hier geschickt verarbeitet und haben zum Nachdenken angeregt. Auch das eher wenig klassisch gehaltene Ende war mal etwas anderes. So richtig umgehauen hat es mich zwar nicht, aber „Der Spiegel des Drachen“ ist eine Reise wert. Darum empfehle ich es gern.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Jahreshighlight!

Ruby Blayke
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Mit diesem Hörbuch habe ich eines meiner neuen Jahreshighlights gefunden.
Allein die Idee hinter dieser Geschichte, das gewählte Setting und die doch recht bedrückende Stimmung haben mir unheimlich gut ...

Mit diesem Hörbuch habe ich eines meiner neuen Jahreshighlights gefunden.
Allein die Idee hinter dieser Geschichte, das gewählte Setting und die doch recht bedrückende Stimmung haben mir unheimlich gut gefallen und machen auch ordentlich was her.
Ruby selbst tat mir gerade zu Beginn immer so leid. Sie ist eine herzensgute Seele und so neugierig und wird doch immer wieder schikaniert und missverstanden. Selbst die Wahrheit will man ihr nicht glauben. Umso schöner wird es, wenn sie das Waisenhaus Edenplace endlich verlässt.
Ab diesem Moment merkt man auch erst, wie viel Zeit in der Geschichte vergangen ist. Denn zu Beginn ist Ruby gerade einmal 13 Jahre alt und noch völlig unerfahren in vielerlei Hinsicht. Umso erschreckender finde ich, was sie in so jungen Jahren eigentlich schon durchmachen musste. Nicht mal bei Verlusten steht ihr jemand so richtig bei.
Aber Ruby entwickelt sich weiter, wird stärker, mutiger und bekommt tolle Freunde, die sie unterstützen. Marlene Rauch, die Ruby ihre Stimme leiht, hat dies auch perfekt umgesetzt, sodass ich völlig gefesselt war von dieser dystopischen Welt.
Ich bin ehrlich gesagt immer noch völlig überwältigt und liebe eigentlich alles an dieser Story. Es ist einmal etwas völlig anderes und sowohl die verschiedenen Menschenrassen als auch die erschaffene Zukunft sind besonders faszinierend, aber auch die Kleinigkeiten im Detail, die die Geschichte einfach so glaubhaft, wenn auch erschreckend macht. Für mich hat die Autorin hier jedenfalls alles richtig gemacht und ich würde euch die Geschichte unbedingt empfehlen! Band 2 wartet schon, dass ich starten kann.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Voller Potential

Dragons last Dance
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Die Magielose Elara hilft als Heilerin in ihrem Dorf, wo sie nur kann und wird doch irgendwann verraten und wie alle Magielosen zum König gebracht.
Ich fand Elara selbst sehr sympathisch. Sie gibt nie ...

Die Magielose Elara hilft als Heilerin in ihrem Dorf, wo sie nur kann und wird doch irgendwann verraten und wie alle Magielosen zum König gebracht.
Ich fand Elara selbst sehr sympathisch. Sie gibt nie auf und hilft in ihrem Umfeld, wo sie nur kann, auch wenn sie meist auf Ablehnung trifft. Sie macht zwar nur eine kleine Entwicklung durch, aber diese passt zu ihr.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und ich kam schnell voran. Dennoch wäre es für mich erstmal schöner gewesen, wenn man mir die erschaffene Welt erstmal etwas nähergebracht hätte. Dadurch kam es bei den unzähligen Erklärungen später zu einigen Längen, die man hätte vermeiden können. Durch diese Ruhe ebbt die vorher so schön aufgebaute Spannung leider auch immer wieder zu stark ab.
Und dennoch bin ich gewillt den zweiten Teil zu Lesen, denn das Potential ist vorhanden und Elara eine Protagonistin, der ich gerne noch weiter folgen möchte.

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