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Veröffentlicht am 04.07.2025

„...einfach dein gutes altes Leben weiterleben...“ - oder nicht?

Ja, nein, vielleicht
0

"Es ist nicht so, dass mir meine Endlichkeit nicht bewusst ist. Ich werde sterben, ich weiß das, das Leben, das vor mir liegt, ist kürzer, vielleicht sehr viel kürzer als das Leben, das ich schon gelebt ...

"Es ist nicht so, dass mir meine Endlichkeit nicht bewusst ist. Ich werde sterben, ich weiß das, das Leben, das vor mir liegt, ist kürzer, vielleicht sehr viel kürzer als das Leben, das ich schon gelebt habe. Das Leben, das vor mir liegt, ist zwar immer noch von einem gewissen Aufbruch bestimmt, von Träumen und Zielen, aber auch von Abschieden, kleinen und entscheidenden: von Menschen, von Träumen, vom Jungsein, von Plänen, die ich nicht mehr umsetzen werde."

Alles beginnt damit, dass ihr Zahnarzt der namenlosen Ich-Erzählerin mitteilt, dass ihr Zahn kaputt und nicht mehr zu retten ist. Eigentlich war die Protagonistin, die neben ihrer Stadtwohnung auch ein Haus auf dem Land hat, in das sie sich zum Schreiben zurückzieht (das liest sich irgendwie autobiographisch anmutend), bisher recht zufrieden mit ihrem momentanen Leben. Vom Partner seit 10 Jahren getrennt, die beiden Kinder aus dem Haus, lebt sie mit ihrem Hund und vielen guten Freund*innen ein angenehmes Leben, ist gesund und fit. Doch plötzlich wird sie sich ihrer Sterblichkeit deutlich bewusst und denkt über ihr Leben nach.
Dass ihre beste Freundin Therese nun Eddie heiraten möchte, gibt ihr ebenfalls viel Stoff zum Nachdenken. Und ausgerechnet jetzt trifft sie im Supermarkt auch Friedrich wieder, einen Mann, mit dem sie in jüngeren Jahren mal eine kurze Beziehung hatte. Und sie beginnt sich zu fragen, ob sie es wagen soll, sich nochmal auf die Liebe, auf einen Mann einzulassen.

"Verliebtheit dagegen: Sie stürzt mich in die maximale Unsicherheit, jedes Mal. Jedes Mal beginne ich unmittelbar, an mir zu zweifeln, an meinem Aussehen, meinen Zähnen, an der Form und der Länge meiner Beine, der Art, wie ich mich anziehe, ob ich mehr Kleider tragen, mich überhaupt weiblicher kleiden sollte. Dinge wie die Flecken auf meiner Haut, die die meiste Zeit nur für mich sichtbar sind, werden für die fremden Augen plötzlich auffällig. Alles an mir ist ausgestellt, dem Geschmack eines einzigen Betrachters ausgeliefert, das Tor ist geöffnet für das Urteil dieses Betrachters, ich selber öffne das Tor und lade zum Urteil ein. Ich frage mich, ob es Frauen, Liebende überhaupt gibt, bei denen dieses Tor geschlossen bleibt, die dem fremden Blick souverän standhalten, ihn nicht zu ihrem eigenen machen, einen Blick, der misst, wiegt, vergleicht, zerfleischt. Ob nur ich so auf mich schaue, gespiegelt in den Augen des anderen, projiziert in den anderen. Ich bin noch lange nicht aus therapiert, noch immer nicht erwachsen, das wird mir klar, wenn ich wieder die Panik spüre, in die das Urteil anderer mich noch immer zu versetzen imstande ist."

"Ein Mann, den es nicht gibt, kann dich nicht enttäuschen, nicht quälen, nicht kränken."
...
"Ein Mann, den es nicht gibt, kann dir nicht das Gefühl geben, dass ein altes Fahrrad wichtiger ist als du und deine Sorgen."
...
"Man muss nur aufpassen, dass ist diesen Mann nicht gibt, das ist alles."
...
Wenn es den Mann nicht gibt, kannst du einfach dein gutes altes Leben weiterleben, an dem nichts auszusetzen ist, nämlich gar nichts..."

Doris Knecht kenne und liebe ich schon immer für ihre feinsinnige Beobachtungsgabe, für ihren gleichermaßen humorvollen wie tiefgründigen Schreibstil. Das macht auch diesen eher leisen, nachdenklich stimmenden Roman aus.

"Dieser Satz mit der Komfortzone, die man unbedingt verlassen müsse: Ich will da nicht mehr raus. Ich habe meine Komfortzone oft genug verlassen, als ich jünger war, es war sehr anstrengend, mir reicht's jetzt. Es war oft lohnend und manchmal nicht, oder vielleicht eher umgekehrt. Ich bleibe jetzt lieber im sicheren Warmen. Wenn ich es verhindern kann, gehe ich da nicht unbedingt wieder hinaus. Es bricht sowieso immer etwas Unkontrollierbares in diese Komfortzone ein..."

"Ich glaube, dass die romantische Liebe schädlich für mich ist, nicht nur für mich, für die meisten Frauen, sie schwächt uns, sie gaukelt uns eine falsche Sicherheit vor, sie raubt uns unsere Freiheit und Unabhängigkeit "

Ich kann „Ja, nein, vielleicht“ jedem empfehlen, der ruhige, nachdenkliche Bücher mögen, die viel Stoff zum Nachdenken (über das Leben, die Liebe; Freiheit und Beziehungen) bieten. Ein kluger, scharfsinninger Roman, der mich begeistert hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2025

„...einfach dein gutes altes Leben weiterleben...“ - oder nicht?

Ja, nein, vielleicht
0

"Es ist nicht so, dass mir meine Endlichkeit nicht bewusst ist. Ich werde sterben, ich weiß das, das Leben, das vor mir liegt, ist kürzer, vielleicht sehr viel kürzer als das Leben, das ich schon gelebt ...

"Es ist nicht so, dass mir meine Endlichkeit nicht bewusst ist. Ich werde sterben, ich weiß das, das Leben, das vor mir liegt, ist kürzer, vielleicht sehr viel kürzer als das Leben, das ich schon gelebt habe. Das Leben, das vor mir liegt, ist zwar immer noch von einem gewissen Aufbruch bestimmt, von Träumen und Zielen, aber auch von Abschieden, kleinen und entscheidenden: von Menschen, von Träumen, vom Jungsein, von Plänen, die ich nicht mehr umsetzen werde."

Alles beginnt damit, dass ihr Zahnarzt der namenlosen Ich-Erzählerin mitteilt, dass ihr Zahn kaputt und nicht mehr zu retten ist. Eigentlich war die Protagonistin, die neben ihrer Stadtwohnung auch ein Haus auf dem Land hat, in das sie sich zum Schreiben zurückzieht (das liest sich irgendwie autobiographisch anmutend), bisher recht zufrieden mit ihrem momentanen Leben. Vom Partner seit 10 Jahren getrennt, die beiden Kinder aus dem Haus, lebt sie mit ihrem Hund und vielen guten Freund*innen ein angenehmes Leben, ist gesund und fit. Doch plötzlich wird sie sich ihrer Sterblichkeit deutlich bewusst und denkt über ihr Leben nach.
Dass ihre beste Freundin Therese nun Eddie heiraten möchte, gibt ihr ebenfalls viel Stoff zum Nachdenken. Und ausgerechnet jetzt trifft sie im Supermarkt auch Friedrich wieder, einen Mann, mit dem sie in jüngeren Jahren mal eine kurze Beziehung hatte. Und sie beginnt sich zu fragen, ob sie es wagen soll, sich nochmal auf die Liebe, auf einen Mann einzulassen.

"Verliebtheit dagegen: Sie stürzt mich in die maximale Unsicherheit, jedes Mal. Jedes Mal beginne ich unmittelbar, an mir zu zweifeln, an meinem Aussehen, meinen Zähnen, an der Form und der Länge meiner Beine, der Art, wie ich mich anziehe, ob ich mehr Kleider tragen, mich überhaupt weiblicher kleiden sollte. Dinge wie die Flecken auf meiner Haut, die die meiste Zeit nur für mich sichtbar sind, werden für die fremden Augen plötzlich auffällig. Alles an mir ist ausgestellt, dem Geschmack eines einzigen Betrachters ausgeliefert, das Tor ist geöffnet für das Urteil dieses Betrachters, ich selber öffne das Tor und lade zum Urteil ein. Ich frage mich, ob es Frauen, Liebende überhaupt gibt, bei denen dieses Tor geschlossen bleibt, die dem fremden Blick souverän standhalten, ihn nicht zu ihrem eigenen machen, einen Blick, der misst, wiegt, vergleicht, zerfleischt. Ob nur ich so auf mich schaue, gespiegelt in den Augen des anderen, projiziert in den anderen. Ich bin noch lange nicht aus therapiert, noch immer nicht erwachsen, das wird mir klar, wenn ich wieder die Panik spüre, in die das Urteil anderer mich noch immer zu versetzen imstande ist."

"Ein Mann, den es nicht gibt, kann dich nicht enttäuschen, nicht quälen, nicht kränken."
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"Ein Mann, den es nicht gibt, kann dir nicht das Gefühl geben, dass ein altes Fahrrad wichtiger ist als du und deine Sorgen."
...
"Man muss nur aufpassen, dass ist diesen Mann nicht gibt, das ist alles."
...
Wenn es den Mann nicht gibt, kannst du einfach dein gutes altes Leben weiterleben, an dem nichts auszusetzen ist, nämlich gar nichts..."

Doris Knecht kenne und liebe ich schon immer für ihre feinsinnige Beobachtungsgabe, für ihren gleichermaßen humorvollen wie tiefgründigen Schreibstil. Das macht auch diesen eher leisen, nachdenklich stimmenden Roman aus.

"Dieser Satz mit der Komfortzone, die man unbedingt verlassen müsse: Ich will da nicht mehr raus. Ich habe meine Komfortzone oft genug verlassen, als ich jünger war, es war sehr anstrengend, mir reicht's jetzt. Es war oft lohnend und manchmal nicht, oder vielleicht eher umgekehrt. Ich bleibe jetzt lieber im sicheren Warmen. Wenn ich es verhindern kann, gehe ich da nicht unbedingt wieder hinaus. Es bricht sowieso immer etwas Unkontrollierbares in diese Komfortzone ein..."

"Ich glaube, dass die romantische Liebe schädlich für mich ist, nicht nur für mich, für die meisten Frauen, sie schwächt uns, sie gaukelt uns eine falsche Sicherheit vor, sie raubt uns unsere Freiheit und Unabhängigkeit "

Ich kann „Ja, nein, vielleicht“ jedem empfehlen, der ruhige, nachdenkliche Bücher mögen, die viel Stoff zum Nachdenken (über das Leben, die Liebe; Freiheit und Beziehungen) bieten. Ein kluger, scharfsinninger Roman, der mich begeistert hat.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.06.2025

Anspruchsvoller Roman mit einigen Längen

Löwen wecken
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"Und er dachte sich gerade, dies sei der schönste Mond, den er je gesehen habe, als er diesen Mann umfuhr. Und als er ihn umfuhr, dachte er im ersten Moment immer noch an den Mond, dachte weiter an den ...

"Und er dachte sich gerade, dies sei der schönste Mond, den er je gesehen habe, als er diesen Mann umfuhr. Und als er ihn umfuhr, dachte er im ersten Moment immer noch an den Mond, dachte weiter an den Mond und hörte dann mit einem Schlag auf, als hätte man eine Kerze ausgeblasen."

Die Autorin Ayelet Gundar-Goshen katapultiert ihre Leser*innen im Roman „Löwen wecken“ sofort mitten ins Geschehen. Der prinzipientreue Arzt Etan Grien, ein liebevoller Ehemann und Familienvater, überfäht eines Nachts nach einer endlosen Schicht, mitten inder Wüste einen Menschen. Von einer Sekunde auf die andere gerät seine Welt aus den Fugen. Als klar wird, dass der Eritreer sterben wird, begeht Etan Fahrerflucht.

"Und der Eritreer blutete weiter, als täte er es mit Absicht. Und plötzlich wusste er, er musste weg. Jetzt. Diesen Mann konnte er nicht mehr retten. Da sollte er wenigstens versuchen, sich selbst zu retten."

Am nächsten Morgen steht plötzlich eine dunkelhäutige Frau mit seiner verlorenen Brieftasche vor der Tür und Etan wird klar, dass er so leicht nicht aus der Situation herauskommen wird. Die Fremde hat ihn in der Hand, doch sie nimmt zwar sein Geld, das er ihr für ihr Schweigen anbietet.

"Wie viel wert war Schweigen? Wie viel wert war ein Menschenleben?"

Sirkit zwingt Etan, in einer verlassenen Werkstatt ein Krankenhaus für illegale Einwanderer einzurichten. Etan führt von nun an ein Doppelleben und die Lage spitzt sich immer mehr zu, denn seine Frau, die Polizistin ist, ermittelt zeitgleich im Fall der Fahrerflucht des toten Eritreers.

"Obwohl er sich in seinem ersten Jahr an der Universität geschworen hatte, jeden Menschen zu behandeln, und das ehrlich meinte. Aber etwas so Nahes, Intimes wie der Umgang zwischen Arzt und Patient wurde unerträglich unter Zwang. Da er seinen Patienten gezwungenermaßen half, hasste er sie mindestens so sehr wie sich selbst."

"... und dachte, irgendwo unterwegs sei ihm dieser Knopf kaputt gegangen, der für das Mitgefühl. Er sollte doch eigentlich etwas spüren. Milde. Erbarmen. Verantwortung für seine nächsten. Nicht nur gegenüber diesem Mann, der hier stand und ihm aufgeregt die Hand drückte, während er selbst nur wartete, dass er damit aufhörte. Auch gegenüber jenem Mann, der mit geborstetem Schädel auf dem Boden gelegen hatte, auch ihm gegenüber hatte er nichts empfunden. Oder vielleicht doch, aber nicht das richtige. Nicht das, was er hätte empfinden sollen."

Es war mein erster (aber sicher nicht letzer Roman von Ayelet Gundar-Goshen. Der Schreibstil der Autorin hat mir grundsätzlich sehr gut gefallen, er ist literrisch sehr anspruchsvoll, war mir jedoch (vor allem gegen Ende) etwas zu ausschweifend und langatmig. Das hat das Lesevergnügen zum Schluss hin etwas geschmälert. Anfangs war das noch okay, mit der Zeit (im letzten Drittel) waren es mir dann einfach zu viele Wiederholungen und Abschweifungen, die mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun haben und alles unnötig in die Länge zogen.
Final vergebe ich dennoch 4⭐️ für diesen Roman mit seiner moralisch spannenden Fragestellung, was ein Menschenleben wert ist.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Anspruchsvoller Roman mit einigen Längen

Löwen wecken
0

"Und er dachte sich gerade, dies sei der schönste Mond, den er je gesehen habe, als er diesen Mann umfuhr. Und als er ihn umfuhr, dachte er im ersten Moment immer noch an den Mond, dachte weiter an den ...

"Und er dachte sich gerade, dies sei der schönste Mond, den er je gesehen habe, als er diesen Mann umfuhr. Und als er ihn umfuhr, dachte er im ersten Moment immer noch an den Mond, dachte weiter an den Mond und hörte dann mit einem Schlag auf, als hätte man eine Kerze ausgeblasen."

Die Autorin Ayelet Gundar-Goshen katapultiert ihre Leser*innen im Roman „Löwen wecken“ sofort mitten ins Geschehen. Der prinzipientreue Arzt Etan Grien, ein liebevoller Ehemann und Familienvater, überfäht eines Nachts nach einer endlosen Schicht, mitten inder Wüste einen Menschen. Von einer Sekunde auf die andere gerät seine Welt aus den Fugen. Als klar wird, dass der Eritreer sterben wird, begeht Etan Fahrerflucht.

"Und der Eritreer blutete weiter, als täte er es mit Absicht. Und plötzlich wusste er, er musste weg. Jetzt. Diesen Mann konnte er nicht mehr retten. Da sollte er wenigstens versuchen, sich selbst zu retten."

Am nächsten Morgen steht plötzlich eine dunkelhäutige Frau mit seiner verlorenen Brieftasche vor der Tür und Etan wird klar, dass er so leicht nicht aus der Situation herauskommen wird. Die Fremde hat ihn in der Hand, doch sie nimmt zwar sein Geld, das er ihr für ihr Schweigen anbietet.

"Wie viel wert war Schweigen? Wie viel wert war ein Menschenleben?"

Sirkit zwingt Etan, in einer verlassenen Werkstatt ein Krankenhaus für illegale Einwanderer einzurichten. Etan führt von nun an ein Doppelleben und die Lage spitzt sich immer mehr zu, denn seine Frau, die Polizistin ist, ermittelt zeitgleich im Fall der Fahrerflucht des toten Eritreers.

"Obwohl er sich in seinem ersten Jahr an der Universität geschworen hatte, jeden Menschen zu behandeln, und das ehrlich meinte. Aber etwas so Nahes, Intimes wie der Umgang zwischen Arzt und Patient wurde unerträglich unter Zwang. Da er seinen Patienten gezwungenermaßen half, hasste er sie mindestens so sehr wie sich selbst."

"... und dachte, irgendwo unterwegs sei ihm dieser Knopf kaputt gegangen, der für das Mitgefühl. Er sollte doch eigentlich etwas spüren. Milde. Erbarmen. Verantwortung für seine nächsten. Nicht nur gegenüber diesem Mann, der hier stand und ihm aufgeregt die Hand drückte, während er selbst nur wartete, dass er damit aufhörte. Auch gegenüber jenem Mann, der mit geborstetem Schädel auf dem Boden gelegen hatte, auch ihm gegenüber hatte er nichts empfunden. Oder vielleicht doch, aber nicht das richtige. Nicht das, was er hätte empfinden sollen."

Es war mein erster (aber sicher nicht letzer Roman von Ayelet Gundar-Goshen. Der Schreibstil der Autorin hat mir grundsätzlich sehr gut gefallen, er ist literrisch sehr anspruchsvoll, war mir jedoch (vor allem gegen Ende) etwas zu ausschweifend und langatmig. Das hat das Lesevergnügen zum Schluss hin etwas geschmälert. Anfangs war das noch okay, mit der Zeit (im letzten Drittel) waren es mir dann einfach zu viele Wiederholungen und Abschweifungen, die mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun haben und alles unnötig in die Länge zogen.
Final vergebe ich dennoch 4⭐️ für diesen Roman mit seiner moralisch spannenden Fragestellung, was ein Menschenleben wert ist.

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Süßes Rätselbuch für Fans von Lieselotte

Pixi kreativ 74: Lieselotte: Lustige Rätsel
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Die tollen Bücher um die Kuh Lieselotte haben mein Kind schon immer begeistert.
Sa kam damals dieses kleine Rätselheft als Mitbringsel-Geschenk genau richtig. Die Rätsel machen Spaß und das Büchlein ist ...

Die tollen Bücher um die Kuh Lieselotte haben mein Kind schon immer begeistert.
Sa kam damals dieses kleine Rätselheft als Mitbringsel-Geschenk genau richtig. Die Rätsel machen Spaß und das Büchlein ist sehr süß illustriert.

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