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Veröffentlicht am 18.02.2025

„Und ich schweige lieber, statt zu lügen."

Die Sterne ordnen
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Raffaella Romagnolos Roman „Die Sterne ordnen“ spielt im Piemont, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Erst seit Kurzem ist Frieden in Europa. Erzählt wird hier die Geschichte der zehnjährigen Francesca, ...

Raffaella Romagnolos Roman „Die Sterne ordnen“ spielt im Piemont, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Erst seit Kurzem ist Frieden in Europa. Erzählt wird hier die Geschichte der zehnjährigen Francesca, die in einem Waisenhaus direkt neben der Schule lebt. Sie kümmert sich liebevoll um eine Katze, aber mit Menschen spricht sie nicht. Sie ist intelligent und verständigt sich mit Gesten mit ihrer Banknachbarin. Die beiden Mädchen freunden sich an.
Gilla, die junge Lehrerin, vermutet hinter Francescas Schweigen ein Geheimnis. Sie möchte mehr über das Mädchen erfahren, da sie ahnt, dass es einen Grund für das Schweigen geben muss.

Raffaella Romagnolo erzählt diese Geschichte mit viel Feingefühlt und von der Atmosphäre her stimmig.
Alle Charaktere kommen sehr authentisch rüber und man kann die Personen förmlich vor sich sehen und gut nachvollziehen, wie sie sich verhalten und was sie fühlen bzw. denken.
Die Szenenwechsel zwischen dem Heute (1945/1945, das erste Schuljahr nach dem Krieg) und der Vergangenheit (vor/während des Krieges) fand ich sehr gelungen.
Dieser aufrüttelnde und tief berührende Roman über die Nachkriegszeit in Italien ist ein Buch, das lange nachklingt. Und ebenso erschüttert. Die Grauen des Krieges und dessen Folgen sind hier sehr eindrücklich beschrieben.
Gerade in den heutigen Zeiten sind solche Bücher immens wichtig, die uns klar machen, was Krieg, Verfolgung und Flucht für jeden Menschen bedeuten könne.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

"Die Lehrerin lässt den Blick über die Klasse schweifen. Riesige Augen. Kein Laut. Sie warten auf das Urteil. Sie muss vermeiden, dass die Disziplin in tausend scharfe Splitter zerfällt und das Schuljahr zum Scherbenhaufen wird. Augen wie aufgerissene Fenster. Sie hat den Eindruck, als könne sie die Gedanken aller Schülerinnen lesen. Es sind ihre eigenen Punkt was ist gut, Maestra? Was ist böse? Augen wie Tiegel, wie Spiegel. Wie soll man damit umgehen? Sowas erklären sie einem nicht im Lehrerinneninstitut."

"Und ich schweige lieber, statt zu lügen."

"Sie stützt sich auf die Schaufel. Auf einmal weiß sie nicht mehr, was sie damit anfangen soll, Übelkeit würgt sie bei dem Gedanken, sie dabeizuhaben. Als sei sie an einer Schändung schuld. Sie ist mit der Vorstellung hergekommen, die Straße von Trümmern zu befreien, aber es handelt sich nicht um Trümmer, und das ist keine Straße, kein Platz, keine Stadt mehr. Das ist ein Friedhof."

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2025

„Und ich schweige lieber, statt zu lügen."

Die Sterne ordnen
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Raffaella Romagnolos Roman „Die Sterne ordnen“ spielt im Piemont, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Erst seit Kurzem ist Frieden in Europa. Erzählt wird hier die Geschichte der zehnjährigen Francesca, ...

Raffaella Romagnolos Roman „Die Sterne ordnen“ spielt im Piemont, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Erst seit Kurzem ist Frieden in Europa. Erzählt wird hier die Geschichte der zehnjährigen Francesca, die in einem Waisenhaus direkt neben der Schule lebt. Sie kümmert sich liebevoll um eine Katze, aber mit Menschen spricht sie nicht. Sie ist intelligent und verständigt sich mit Gesten mit ihrer Banknachbarin. Die beiden Mädchen freunden sich an.
Gilla, die junge Lehrerin, vermutet hinter Francescas Schweigen ein Geheimnis. Sie möchte mehr über das Mädchen erfahren, da sie ahnt, dass es einen Grund für das Schweigen geben muss.

Raffaella Romagnolo erzählt diese Geschichte mit viel Feingefühlt und von der Atmosphäre her stimmig.
Alle Charaktere kommen sehr authentisch rüber und man kann die Personen förmlich vor sich sehen und gut nachvollziehen, wie sie sich verhalten und was sie fühlen bzw. denken.
Die Szenenwechsel zwischen dem Heute (1945/1945, das erste Schuljahr nach dem Krieg) und der Vergangenheit (vor/während des Krieges) fand ich sehr gelungen.
Dieser aufrüttelnde und tief berührende Roman über die Nachkriegszeit in Italien ist ein Buch, das lange nachklingt. Und ebenso erschüttert. Die Grauen des Krieges und dessen Folgen sind hier sehr eindrücklich beschrieben.
Gerade in den heutigen Zeiten sind solche Bücher immens wichtig, die uns klar machen, was Krieg, Verfolgung und Flucht für jeden Menschen bedeuten könne.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

"Die Lehrerin lässt den Blick über die Klasse schweifen. Riesige Augen. Kein Laut. Sie warten auf das Urteil. Sie muss vermeiden, dass die Disziplin in tausend scharfe Splitter zerfällt und das Schuljahr zum Scherbenhaufen wird. Augen wie aufgerissene Fenster. Sie hat den Eindruck, als könne sie die Gedanken aller Schülerinnen lesen. Es sind ihre eigenen Punkt was ist gut, Maestra? Was ist böse? Augen wie Tiegel, wie Spiegel. Wie soll man damit umgehen? Sowas erklären sie einem nicht im Lehrerinneninstitut."

"Und ich schweige lieber, statt zu lügen."

"Sie stützt sich auf die Schaufel. Auf einmal weiß sie nicht mehr, was sie damit anfangen soll, Übelkeit würgt sie bei dem Gedanken, sie dabeizuhaben. Als sei sie an einer Schändung schuld. Sie ist mit der Vorstellung hergekommen, die Straße von Trümmern zu befreien, aber es handelt sich nicht um Trümmer, und das ist keine Straße, kein Platz, keine Stadt mehr. Das ist ein Friedhof."

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2025

"... und ich spürte, alles würde gut werden, bald, nachdem es noch schlimmer wurde."

Die Stärkste unter ihnen
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Selina Seemann hat mit „Die Stärkste unter ihnen“ ein wirklich starkes Romandebüt hingelegt!
Es geht hier um die knapp zwanzigjährige Milena, die gerade eine lange Beziehung beendet hat. Eigentlich möchte ...

Selina Seemann hat mit „Die Stärkste unter ihnen“ ein wirklich starkes Romandebüt hingelegt!
Es geht hier um die knapp zwanzigjährige Milena, die gerade eine lange Beziehung beendet hat. Eigentlich möchte sie diese gerne vergessen und reist nach Irland, um sich dort mit Josh zu treffen, den sie bereits seit einiger Zeit kennt. Sie wünscht sich eine Beziehung mit ihm, doch das funktioniert nicht. Denn ihre Vergangenheit holt sie ein ...
Im Klappentext wurde ja schon angedeutet, dass es hier um „Grooming“ geht, und wem das nichts sagt: „Als Grooming wird die gezielte Kontaktaufnahme Erwachsener mit Minderjährigen in Missbrauchsabsicht bezeichnet, indem stufenweise ihr Vertrauen erschlichen wird.“
Und genau das passiert Milena. Als sie 14 ist, gewinnt Nick, ein 20 Jahre älterer Mann, verheiratet und Jugendbetreuer einer Kirche, ihr Vertrauen und beginnt eine Beziehung mit ihr. Diese ist von Anfang an von missbräuchlichen Machtstrukturen geprägt. Er macht sie emotional von sich abhängig, sie würde alles tun, um ihn zu halten, obwohl ihr selbst irgendwann klar wird, dass er sie belügt und betrügt. Dennoch macht sie alles mit, den Sex, das Schlafen mit anderen Mänern auf seinen Wunsch (und er sieht zu), Besuche in Swingerclubs, ... bis sie irgendwann nicht mehr kann. Doch so einfach ist es nicht, aus dieser Beziehung auszubrechen.
Selina Seemann schafft es überzeugend und in großartiger Sprache, die Selbstbefreiung einer jungen Frau zu beschreiben.
Das Buch ist absolut fesselnd, ich konnte es (trotz des schweren Themas) gar nicht mehr aus der Hand legen. Einige Szenen sind wirklich hart zu lesen, aber die Autorin hat das Thema meiner Meinung nach großatig umgesetzt, mit einer sehr authentischen und starken Protagonistin.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Eltern der damals immerhin erst fünfzehnjährigen Milena so gar nicht auftauchen in diesem Buch. Das finde ich (selbst Mutter) etwas irritierend ...
Ansonsten: ein wirklich lesenswertes und starkes Buch, das noch lange nachwirken wird.
Ganz klare Leseempfehlung von mir!

"... und glaubte, dass er mir nur wehtun wollte, um mich weiter von sich zu entfernen, um es leichter zu machen, wenn er mich jetzt verließ. In diesem Moment spürte ich die Verletzung unter der Verzweiflung nicht mehr. Meine würde hatte der Kellner in dem indischen Bahnhofsrestaurant mit meinem Tablett und den Resten des Currys abgeräumt. Ich konnte den Gedanken nicht ertragen, ohne Nick zu sein."

"Ich hätte gehen können in diesem Augenblick, ich hätte die Fahrstuhltür offen lassen und mich umdrehen können, durch die Garage gehen, durch den Stadtteil laufen, bis zum Bahnhof hätte ich rennen können, aber ich tat es nicht. Wie so oft entschied ich mich gegen das, was vernünftig gewesen wäre, und für Nick."

"Eins der Dinge, die am schwersten zu begreifen waren, war die Tatsache, dass man gute Erinnerungen an schlechte Menschen haben konnte."

"... und ich spürte, alles würde gut werden, bald, nachdem es noch schlimmer wurde."

"Ich hatte so viel Zeit damit verbracht, mich zu fragen, warum er die Dinge tat, die er tat. Jetzt begann ich mich zu fragen, warum ich das alles mitmachte."

"Und da ist noch so eine Sache. Ich sage jetzt, dass ihr mich gezwungen hat, aber er hat das nicht mit körperlicher Gewalt getan oder so. Er hat mich emotional von sich abhängig gemacht."

"Ich war fünfzehn, als das anfing, ich war wahnsinnig verliebt. Ich hatte überhaupt nicht die Ressourcen, mich da anders zu verhalten und zu erkennen dass das Grooming und Missbrauch waren. Dass er als erwachsener Mann überhaupt nicht das Recht hatte, diese Dinge mit mir zu machen. Und dann war ich irgendwie drin und kam nicht mehr raus. Ich habe mir jahrelang selbst Vorwürfe gemacht, weil ich nicht deutlich genug Nein gesagt habe. Und weil er das wahrscheinlich nach mir noch mit anderen gemacht hat, so wie er es vor mir und während unsere Beziehung auch getan hat."

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2025

"... und ich spürte, alles würde gut werden, bald, nachdem es noch schlimmer wurde."

Die Stärkste unter ihnen
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Selina Seemann hat mit „Die Stärkste unter ihnen“ ein wirklich starkes Romandebüt hingelegt!
Es geht hier um die knapp zwanzigjährige Milena, die gerade eine lange Beziehung beendet hat. Eigentlich möchte ...

Selina Seemann hat mit „Die Stärkste unter ihnen“ ein wirklich starkes Romandebüt hingelegt!
Es geht hier um die knapp zwanzigjährige Milena, die gerade eine lange Beziehung beendet hat. Eigentlich möchte sie diese gerne vergessen und reist nach Irland, um sich dort mit Josh zu treffen, den sie bereits seit einiger Zeit kennt. Sie wünscht sich eine Beziehung mit ihm, doch das funktioniert nicht. Denn ihre Vergangenheit holt sie ein ...
Im Klappentext wurde ja schon angedeutet, dass es hier um „Grooming“ geht, und wem das nichts sagt: „Als Grooming wird die gezielte Kontaktaufnahme Erwachsener mit Minderjährigen in Missbrauchsabsicht bezeichnet, indem stufenweise ihr Vertrauen erschlichen wird.“
Und genau das passiert Milena. Als sie 14 ist, gewinnt Nick, ein 20 Jahre älterer Mann, verheiratet und Jugendbetreuer einer Kirche, ihr Vertrauen und beginnt eine Beziehung mit ihr. Diese ist von Anfang an von missbräuchlichen Machtstrukturen geprägt. Er macht sie emotional von sich abhängig, sie würde alles tun, um ihn zu halten, obwohl ihr selbst irgendwann klar wird, dass er sie belügt und betrügt. Dennoch macht sie alles mit, den Sex, das Schlafen mit anderen Mänern auf seinen Wunsch (und er sieht zu), Besuche in Swingerclubs, ... bis sie irgendwann nicht mehr kann. Doch so einfach ist es nicht, aus dieser Beziehung auszubrechen.
Selina Seemann schafft es überzeugend und in großartiger Sprache, die Selbstbefreiung einer jungen Frau zu beschreiben.
Das Buch ist absolut fesselnd, ich konnte es (trotz des schweren Themas) gar nicht mehr aus der Hand legen. Einige Szenen sind wirklich hart zu lesen, aber die Autorin hat das Thema meiner Meinung nach großatig umgesetzt, mit einer sehr authentischen und starken Protagonistin.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Eltern der damals immerhin erst fünfzehnjährigen Milena so gar nicht auftauchen in diesem Buch. Das finde ich (selbst Mutter) etwas irritierend ...
Ansonsten: ein wirklich lesenswertes und starkes Buch, das noch lange nachwirken wird.
Ganz klare Leseempfehlung von mir!

"... und glaubte, dass er mir nur wehtun wollte, um mich weiter von sich zu entfernen, um es leichter zu machen, wenn er mich jetzt verließ. In diesem Moment spürte ich die Verletzung unter der Verzweiflung nicht mehr. Meine würde hatte der Kellner in dem indischen Bahnhofsrestaurant mit meinem Tablett und den Resten des Currys abgeräumt. Ich konnte den Gedanken nicht ertragen, ohne Nick zu sein."

"Ich hätte gehen können in diesem Augenblick, ich hätte die Fahrstuhltür offen lassen und mich umdrehen können, durch die Garage gehen, durch den Stadtteil laufen, bis zum Bahnhof hätte ich rennen können, aber ich tat es nicht. Wie so oft entschied ich mich gegen das, was vernünftig gewesen wäre, und für Nick."

"Eins der Dinge, die am schwersten zu begreifen waren, war die Tatsache, dass man gute Erinnerungen an schlechte Menschen haben konnte."

"... und ich spürte, alles würde gut werden, bald, nachdem es noch schlimmer wurde."

"Ich hatte so viel Zeit damit verbracht, mich zu fragen, warum er die Dinge tat, die er tat. Jetzt begann ich mich zu fragen, warum ich das alles mitmachte."

"Und da ist noch so eine Sache. Ich sage jetzt, dass ihr mich gezwungen hat, aber er hat das nicht mit körperlicher Gewalt getan oder so. Er hat mich emotional von sich abhängig gemacht."

"Ich war fünfzehn, als das anfing, ich war wahnsinnig verliebt. Ich hatte überhaupt nicht die Ressourcen, mich da anders zu verhalten und zu erkennen dass das Grooming und Missbrauch waren. Dass er als erwachsener Mann überhaupt nicht das Recht hatte, diese Dinge mit mir zu machen. Und dann war ich irgendwie drin und kam nicht mehr raus. Ich habe mir jahrelang selbst Vorwürfe gemacht, weil ich nicht deutlich genug Nein gesagt habe. Und weil er das wahrscheinlich nach mir noch mit anderen gemacht hat, so wie er es vor mir und während unsere Beziehung auch getan hat."

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Spannendes Fantasy-Abenteuer in Paris

Birds of Paris – Das magische Pendel
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„Birds of Paris: Das magische Pendel“ von Kathrin Tordasi ist der Auftakt zu einer neuen Kinderbuchreihe. Obwohl wir englischsprachige Titel (besonders für diese Altersklasse) nicht unbedingt mögen, sind ...

„Birds of Paris: Das magische Pendel“ von Kathrin Tordasi ist der Auftakt zu einer neuen Kinderbuchreihe. Obwohl wir englischsprachige Titel (besonders für diese Altersklasse) nicht unbedingt mögen, sind wir aufgrund des wirklich toll gestalteten Covers und des Klappentexts sofort neugierig auf dieses Buch geworden. Wir wurden nicht enttäuscht!
Man ist von Beginn an mitten in der Geschichte und im Geschehen.
Darum geht es im Buch:
Léa muss schon wieder umziehen, dieses Mal nach Paris. Zu gerne würde sie mal an einem Ort länger bleiben, um endlich Freunde finden zu können. Sie ist also nicht gerade begeistert von der neuen Stadt. Doch dann trifft sie im Garten von Notre-Dame ein geheimnisvolles Mädchen, das sich mit einem Vogel zu unterhalten scheint. Das ist Alex, und sie eröffnet Léa eine völlig neue Sicht auf Paris: Ein Paris, das voller Magie steckt – jedenfalls für alle, die die Gabe haben, sie sehen zu können.
Bei Alex und ihren Freunden, einer Bande von Straßenkindern, findet Léa zum ersten Mal echte Freunde. Doch es ist gefährlich für die Kinder, und als Alex auch noch entführt wird, muss Léa sich entscheiden, ob sie es wagt, mit ihren neuen Freunden in die magische Unterwelt von Paris einzutauchen. Können sie gemeinsam Alex retten?

Wir wollen hier nicht spoilern und anderen nicht die Lesefreude verderben.
Nur soviel: Das Buch ist sehr schön geschrieben, spannend und unterhaltsam. Hier werden auf besondere Weise die Themen Freundschaft und Zusammenhalt mit Magie und Spannung verbunden.
Dazu kommen noch die genialen Illustrationen von Heiko Hentschel, die ein weiteres Highlight dieses Buchs sind!

Das Buch war in einem Rutsch durchgelesen – und wir warten schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung (die ja zum Glück bald erscheint)! Ganz klare Leseempfehlung für Kinder!

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