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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2025

Marmelade

Marmeladensommer
0

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war locker und leicht zu lesen. Emmi weiß nichts von ihrem Vater und durch einen Zufall findet sie im Keller ein Foto von ihm, dass ihn auf einem Obsthof am Bodensee zeigt. ...

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war locker und leicht zu lesen. Emmi weiß nichts von ihrem Vater und durch einen Zufall findet sie im Keller ein Foto von ihm, dass ihn auf einem Obsthof am Bodensee zeigt. Da ihre Mutter nichts von ihm erzählen möchte, fährt sie mit ihrer Freundin Lea einfach an den Bodensee und versucht ihn zu finden. Zusammen nehmen sie sich ein Zimmer in einer kleinen gemütlichen Pension am See. Oliver, der Sohn der Pensionsbetreiber, hält erst nicht sehr viel von der wasserscheuen Emmi, doch mit der Zeit findet er sie immer sympathischer. Das neckische hin und her der beiden hat mir immer sehr gut gefallen und ich war gespannt wie weit es sich bei den beiden entwickeln würde. Natürlich findet Emmi ihren Vater und muss feststellen, dass dessen Bio-Obsthof leider wirtschaftlich nicht gut dasteht. Sie möchte ihm unbedingt helfen und beginnt aus seinem Obst Marmelade herzustellen. Dieses versuchen sie an das Luxushotel, welches auch schon Gemüse vom Bio-Obsthof bezieht, zu verkaufen. Dem smarten Hotelbesitzer Tim gefällt nicht nur die Marmelade gut, sondern auch dessen Köchin. Ich war sehr gespannt für wen sich Emmi entscheiden wird. Mir haben die Momente in denen Emmi die Marmelade gekocht hat, sehr gut gefallen und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Ich war regelrecht dabei und habe sogar den Duft der frischgekochten Marmelade gerochen. Dies war ein richtiger Wohlfühlroman und kann ihn jedem nur empfehlen, auch wenn er nicht Marmelade einkochen möchten. Ein Rezept werde ich auf jeden Fall selbst versuchen. 5 von 5*.

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Veröffentlicht am 06.05.2025

unschlüssig

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Tommi ist ein liebenswerter Chaot, arbeitet an seinem Durchbruch als Bestsellerautor und haust aufgrund Geldmangels im alten Wohnmobil seines Vaters. Sein Vater hat ihm die Hymer B550 und seine ukrainische ...

Tommi ist ein liebenswerter Chaot, arbeitet an seinem Durchbruch als Bestsellerautor und haust aufgrund Geldmangels im alten Wohnmobil seines Vaters. Sein Vater hat ihm die Hymer B550 und seine ukrainische Putzfrau Svetlana überlassen. Sie liebt russische Literatur und Detektivgeschichten. Eines Abends finden die beiden ein kleines Mädchen am Waldrand. Als die beiden sie mitnehmen und bei den Behörden abliefern, ahnen sie noch nicht, dass ihre Suchmethode nach der Mutter, die etwas außergewöhnlich und nicht immer legal ist, sie auf die Spur eines Verbrechens bringen wird.

Ich bin immer noch etwas zwiegespalten, wie ich das Buch finden soll. Auf der einen Seite mochte ich Tommi und Svetlana auf der anderen Seite haben sie mich immer wieder tierisch aufgeregt. Was genau mich gestört hat, kann ich leider auch nicht sagen. Tommi lebt momentan im alten Wohnmobil seines Vaters und möchte Bestsellerautor werden, doch da er schon immer nach ein paar Seiten meint, er habe genug geschrieben hört er wieder auf. Da in Deutschland das Leben im Wohnmobil nicht gestattet ist, bekommt Tommi öfters „besuch“ von Herrn Kleinschmidt vom Ordnungsamt, der wie es scheint, ihm fast schon auflauert und ihn deswegen dranzukriegen versucht. Svetlana war die Putzfrau seines Vaters und putz jetzt für ihn sein Wohnmobil. Svetlana hat ein gutes Herz und so ist es nicht verwunderlich, dass sie Tommi dazu bringt, das kleine Mädchen aufzulesen und den Behörden zu übergeben. Da Svetlana der Meinung ist, die Behörden suchen nicht richtig nach der Mutter der Kleinen, besteht sie darauf, sich mit Tommi auf die Suche zu machen. Ihre Ermittlungsmethoden sind doch etwas unkonventionell und so begeben die beiden sich des öfteren in Gefahr und haben das eine und andere Mal auch mehr Glück als Verstand. 4 von 5*.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

geheimnisvolle Welten

Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie
4

In einem Hinterhof in London liegt ein etwas anderer Buchladen. Dieser öffnet nur für bestimmte Kunden. In dieser Buchhandlung gelangt man an magische Orte. Adam arbeitet hier als Erzähler und hat die ...

In einem Hinterhof in London liegt ein etwas anderer Buchladen. Dieser öffnet nur für bestimmte Kunden. In dieser Buchhandlung gelangt man an magische Orte. Adam arbeitet hier als Erzähler und hat die Gabe, Menschen in Geschichten zu führen. Doch eines Tages entwischt ihm ein Kunde. Dieser hält sich nicht an die Regeln und weicht vom vorgeschriebenen Pfad ab. Adam verfolgt ihn, der etwas zu suchen scheint, und findet eine Türe, welche mitten im Wald zwischen den Bäumen steht.

Ein Buch mit einer tollen Idee um das Reisen in Bücher. Dies ist der erste Teil einer Diologie und am Ende erwartet uns ein mieser Cliffhänger. Mein Rat: wenn du dieses Buch liest, nimm dir Zeit, damit du mehrere Seiten lesen kannst. Ich hatte sie leider nicht und musste viel zu oft unterbrechen und so hatte ich öfters Schwierigkeiten der Geschichte zu folgen. Ich finde es jetzt auch schwer zu entscheiden, was genau ich alles erzähle. Zwischendurch fand ich einiges unlogisch und auch ein paar Protagonisten haben mich ab und zu genervt und ich habe auch ihr Handeln nicht immer verstanden. Adam kam als Kleinkind zu den Libronauten und hat die besondere Stimme. Mit dieser kann er sich und andere in bestimmte Geschichten hineinlesen und so Hautnah miterleben, was in dem Buch passiert. Auf gleich zwei Buchreisen entwischen ihm seine Kunden und beide findet er vor Türen wieder, die eigentlich hier gar nicht stehen dürften. Was hat es mit diesen Türen auf sich? Mehr möchte ich eigentlich nicht schreiben um nicht zu viel zu verraten. Ich habe auch immer noch sehr viele Fragen, welche nicht beantwortet wurden und so warte ich bis Oktober, bis der zweite Teil erscheint und hoffe, dass da alle meine Fragen beantwortet werden. 4 von 5*.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

sehr spannend

Das Geheimnis der toten Mädchen: Thriller
0

Gegenwart: Im Keller des Stadtarchives wird eine junge Historikerin tot aufgefunden. Noch bevor Kriminalkommissar Oliver Bergmann das Ergebnis der Obduktion hat, wird ein weiters Opfer gefunden. Dieser ...

Gegenwart: Im Keller des Stadtarchives wird eine junge Historikerin tot aufgefunden. Noch bevor Kriminalkommissar Oliver Bergmann das Ergebnis der Obduktion hat, wird ein weiters Opfer gefunden. Dieser starb an einem mysteriösen Stromschlag. In dessen Wohnung findet Oliver ein leeres Buch, welches mit einer Nachricht des Täters versehen wurde. Jeder der das Buch aufschlägt, wird sterben.
Vergangenheit: Als der Stadtsoldat Bastian Mühlenberg im Wald eine Gruppe Wilderer festnehmen möchte, findet er die blutleere Leiche einer jungen Frau. Doch der Leichnam der jungen Frau wird gestohlen und keiner hat etwas mitbekommen. Während Bastian versucht das Rätsel zu lösen, wird eine weitere junge Frau ermordet und dann taucht auch noch der verschwundene Leichnam im Fluss wieder auf. Doch diesem fehlt der Unterschenkel.

Das Buch hat mir wieder super gut gefallen. Es war super spannend und flüssig geschrieben. Wie immer war ich gespannt, wie die beiden Zeitstränge zueinander passen werden und was die Morde in der Vergangenheit mit den Morden in der Gegenwart zu tun haben. In der Vergangenheit hatte ich so meine Ideen warum es zu den Morden gekommen ist, doch wer sie verübt hatte, da tappte ich im Dunkeln. In der Gegenwart habe ich lange gerätselt wer denn auch hier der Mörder sein könnte, denn es ist ja nicht immer der, der einen am verdächtigsten erscheint. Auch hier war ich sehr gespannt, wer sich am Ende als Mörder entpuppt. Ich finde es immer wieder super, wie uns die Autorin neue sehr verdächtige Täter präsentiert. Jedes Mal bin ich mir nicht sicher, ob sie uns nur auf eine falsche Fährte schicken will, oder ob sie es beabsichtigt uns glauben zu lassen, dass wir ihn, da er ja so verdächtig erscheint, gleich ausschließen und dass er es am Ende doch noch ist. Sehr gemein finde ich an den Büchern über Zons, dass immer an sehr spannenden Stellen der Erzählstrang in die andere Zeitschiene überspringt, so konnte ich das Buch ja gar nicht aus der Hand legen. Eigentlich kann ich gar kein Buch von Catherine Sheperd aus der Hand legen. 5 von 5*.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Rettung?

Der kleine Inselferienhof
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Levke hat dem Leben auf Langeoog abgeschworen und geht ganz in ihrem Job als Hotelmanagerin in der Schweiz auf. Doch eines Tages erreicht sie die Nachricht ihrer Schwester. Diese hat gerade ganz üblen ...

Levke hat dem Leben auf Langeoog abgeschworen und geht ganz in ihrem Job als Hotelmanagerin in der Schweiz auf. Doch eines Tages erreicht sie die Nachricht ihrer Schwester. Diese hat gerade ganz üblen Liebeskummer, die Ehe ihrer Eltern steckt in einer Krise, der Ferienhof ihrer Familie versinkt im Chaos und steht kurz vor dem Aus. Levke macht sich an die Arbeit Ordnung zu schaffen, doch so einfach ist es nicht, denn alte Zerwürfnisse mit ihrer Schwester machen es ihr nicht leicht und dann taucht ständig dieser attraktive Luca auf.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war gut und flüssig geschrieben. Levke soll den Ferienhof der Familie retten. Doch so einfach ist es nicht, wenn ihre Eltern andauernd querschießen, der Onkel komische Anwandlungen hat und eine alte Geschichte zwischen ihr und ihrer Schwester steht. Dann taucht auch noch immer wieder dieser Luca auf, der ihrem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Ist er das Ergebnis eines Seitensprunges ihres Vaters oder gibt es eine andere Erklärung für diese verblüffende Ähnlichkeit? Sehr gut hat mir gefallen, dass wir wieder auf alte Bekannte gestoßen sind, welche sehr gut in die neue Geschichte geschrieben wurden. Ich war sehr gespannt, wie sich alles entwickeln wird. Wird Levke sich mit ihrer Schwester versöhnen? Wird sie den Ferienhof retten können? Werden sich ihre Eltern wieder zusammenraufen oder werden sie sich trennen? Was hat ihr Onkel zu verbergen? Wer ist Luca? Sehr viele Fragen, welche es zu beantworten gab. 4 von 5*.

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