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Veröffentlicht am 26.06.2017

Dühnfort ermittelt wieder

Sieh nichts Böses (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 8)
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Wieder mal ein gelungener Dühnfort Krimi. Bei einer Übung der Polizeihundestaffel wird eine Frauenleiche gefunden. Bei ihr liegt eine Affenfigur (sieh nichts böses, hör nichts böses, sag nichts böses). ...

Wieder mal ein gelungener Dühnfort Krimi. Bei einer Übung der Polizeihundestaffel wird eine Frauenleiche gefunden. Bei ihr liegt eine Affenfigur (sieh nichts böses, hör nichts böses, sag nichts böses). Die Eltern reagieren gar nicht wie vermutet. sie sind nicht einmal geschockt, dass ihre Tochter tot ist. Es kommt Dühnfort eher so vor als ob sie ihnen lästig gewesen war und dass sie nun „froh“ sind, sie endlich los zu sein. War es der Vater, der sie bei ihrem letzten Streit erschlagen hat? Zur gleichen Zeit bekommt Gina (Dühnforts Frau) einen alten, leider nicht abgeschlossenen Fall von Dühnfort.

Ich habe mich sehr auf diesen neuen Dühnfort Krimi gefreut und bin auch nicht enttäuscht worden. Wer Tino liebt, liebt auch dieses Buch. Bin wieder einmal viel zu schnell am Ende angelangt, was daran lag, dass das Buch gut und flüssig geschrieben war. Dieses Buch hat auch schon Lust auf das neue Buch gemacht, denn ich möchte jetzt einfach unbedingt wissen wie es mit Gina, Tino und ihrem ungeborenen Baby weitergehen wird

Veröffentlicht am 17.06.2017

Rasant gut

Totenengel
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Auf der Straße erleidet eine alte Frau einen Anfall, ihre letzten Worte waren: „Er ist abgeschlachtet worden.“ DCI Eve Clay wird mit ihrem Team hinzu gerufen. Clay stellt sich die Frage: WER ist abgeschlachtet ...

Auf der Straße erleidet eine alte Frau einen Anfall, ihre letzten Worte waren: „Er ist abgeschlachtet worden.“ DCI Eve Clay wird mit ihrem Team hinzu gerufen. Clay stellt sich die Frage: WER ist abgeschlachtet worden. Passanten, die der Frau zur Hilfe geeilt sind, meinen, dass sie in der Straße wohnt. Das Haus der Dame wird schnell gefunden, ebenso ihren, auf grausame und brutale Weise ermordeten Vater. Dieser wurde in einer bizarren Darstellung dargeboten. Eine spannende Jagd nach dem Mörder und dem Motiv beginnt.

Das Buch ist super gut und spannend geschrieben. Aufgrund der kurzen Kapitel ist es rasch und flüssig zu lesen. Nur leider irgendwann nach der hälfte des Buches wurde es mir zu schnell. Es ging alles Ratz-Fatz und die neuen Erkenntnisse waren für mich einfach zu viel und zu schnell auf einmal. Aufgrund der doch teilweise sehr ausführlichen Beschreibungen (z.B. bei der Autopsie) ist das Buch nicht leicht verdaulich. Aber trotzdem war es ein gutes Buch und am Ende wurde alles klar aufgelöst.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 22.05.2017

grausiger fund

FREMDER
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Die Eheleute Schmees waren gerade einkaufen und sind jetzt auf dem Weg zu ihren Eltern, als sie auf der Landstraße einen Sack sehen. In diesem Sack befinden sich Hände, Arme und Füße. Die Ermittler Jan ...

Die Eheleute Schmees waren gerade einkaufen und sind jetzt auf dem Weg zu ihren Eltern, als sie auf der Landstraße einen Sack sehen. In diesem Sack befinden sich Hände, Arme und Füße. Die Ermittler Jan Krömer und Lisa Berthold übernehmen diesen Fall und bekommen dann auch noch einen ausländischen Praktikanten. Diesen Praktikanten „verkauft“ ihr Chef den Leuten als „Asylbewerber“. Sie müssen sich nicht nur mit der Lösung des Falles auseinandersetzten sondern auch mit Fremdenhass gegenüber ihrem Praktikanten.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Es war gut und flüssig zu lesen. Ich war schnell in der Geschichte drinnen.

Was mich etwas gestört hat war, dass die zwei sehr viel geredet haben und nicht so wirklich aktiv geworden sind. Sehr viel der Handlungen des Buches dreht sich um den alltäglichen Tagesablauf der zwei Ermittler. Sie fahren spät in die Arbeit, dann grübeln sie und recherchieren etwas, machen dann noch ein oder zwei Überprüfungen und dann fahren sie wieder heim (sie wohnen zusammen) zum essen. Beim Essen grübeln sie weiter und gehen dann ins Bett. Ich fand, dass sie irgendwie zu wenig gemacht haben. Auch hätte ich gerne mehr vom Täter erfahren. Für mich sind es daher 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.05.2017

Polizeipfarrer gibt nicht auf

Glaube Liebe Tod (Ein Martin-Bauer-Krimi 1)
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Polizeiseelsorger Martin Bauer wird auf eine Rheinbrücke gerufen. Dort steht der Polizist Keunert und möchte sich umbringen. Um ihn zu überrumpeln springt Martin selber, in der Hoffnung das Keunert ihn ...

Polizeiseelsorger Martin Bauer wird auf eine Rheinbrücke gerufen. Dort steht der Polizist Keunert und möchte sich umbringen. Um ihn zu überrumpeln springt Martin selber, in der Hoffnung das Keunert ihn retten möchte. Dies gelingt ihm auch, zwar ist Keunert stinksauer, aber er lebt. Am nächsten Morgen erfährt Martin von Kommissarin Verena Dohr, dass Keunert von einem Parkhaus gesprungen ist. Da er dies nicht glauben kann und sich selbst auch etwas dafür die Schuld gibt, möchte er herausfinden ob er wirklich gesprungen ist oder ob es Mord war.

Mir hat das Buch gut gefallen. Es war spannend und witzig geschrieben (mit witzig meine ich den Schlagabtausch zwischen Martin und Verena). Ich musste einfach wissen wie es weitergeht. Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert, wie und ob es Martin gelingen wird alles aufzudecken. Ich fand das Buch gut und werde es auch weiterempfehlen. Ich würde auch gerne erfahren wie es denn nun mit Martin und Sarah weitergeht. Das Buch würde 4,5 Sterne von mir bekommen, da mir für 5 Sterne noch etwas gefehlt hat, daher ganz gute 4 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 09.05.2017

gruselig spannend

Der Näher
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In Gummersbach werden 2 Frauen als vermisst gemeldet. Da beide einen Abschiedsbrief, mit den Worten „Ich verlasse dich“ geschrieben haben, werden sie daher von der Polizei nicht gesucht. Hauptkommissar ...

In Gummersbach werden 2 Frauen als vermisst gemeldet. Da beide einen Abschiedsbrief, mit den Worten „Ich verlasse dich“ geschrieben haben, werden sie daher von der Polizei nicht gesucht. Hauptkommissar Abel bekommt aber trotzdem den Auftrag, nach Gummersbach zu fahren und sich die „Vermisstenfälle“ anzusehen. Der dortige Hauptkommissar Borchert findet das übertrieben und lässt es Abel auch spüren. Der Fall bekommt eine neue Wendung, als wieder eine Frau, Saskia, vermisst wird. Saskia wurde beim joggen von einem Radfahrer verfolgt. Bei ihrer Flucht fällt sie in ein Loch im Boden. Als sie dort von der Polizei gefunden wird stoßen Abel & Borchert auf eine Frauenleiche die in einem Betonklotz steckt. Eine spannende Jagd nach dem Mörder und eine spannende Suche nach den beiden vermissten Frauen beginnt.

Ich fand das Buch klasse, obwohl es super gruselig und ekelig war. Es ist super spannend und flüssig geschrieben. So musste ich einfach immer wissen wie es denn nun weitergeht. Es war für mich auch nicht schwer in die Geschichte zu kommen. Ich habe mit Abel mitgefiebert (ob er die beiden vermissten Frauen nun findet oder nicht, vor allem ob sie noch leben oder nicht). Dies war auch mein erstes Buch über den Hauptkommissar Abel, daher fehlen mir einige Infos was vorher mit ihm passiert ist, was ich aber jetzt nicht so dramatisch fand.

Ich werde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

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