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Veröffentlicht am 03.10.2020

Ein bisschen Liebe in Eden Bay

Ein bisschen Liebe, bitte! (Verliebt in Eden Bay 5) (Chick-Lit;Liebesroman)
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Ava liebt die Liebe und auch wenn ihre Eltern keine Familie wollten wünscht sich Ava doch nichts sehnlicher als eine eigene Familie.
Ava hat genaue Vorstellungen wie ihr Traummann sein soll und so ist ...

Ava liebt die Liebe und auch wenn ihre Eltern keine Familie wollten wünscht sich Ava doch nichts sehnlicher als eine eigene Familie.
Ava hat genaue Vorstellungen wie ihr Traummann sein soll und so ist sie optimistisch Mr. Right zu finden nur Wyatt passt da nicht so ganz rein.
Wyatt ist alleinerziehender Vater seine Eltern sind noch heute überbesorgt und genau deshalb hat er den Job als Hubschrauberpilot und Sanitäter in Eden Bay angenommen. Mit allem hat er gerechnet, nur nicht damit in Ava eine Frau zu finden die im Paroli bieten kann und ihn auch total fasziniert.

Da ich schon einige Bücher von Saskia Louis gelesen habe die mir immer gut gefallen haben war ich auf die Eden Bay Reihe gespannt von der ich leider noch keinen Teil gelesen habe wieso auch immer.
Mir war von Anfang an klar, dass es ein Happy End geben wird wie es eben bei diesem Genre üblich ist und ja der Weg dahin zeigt Hürden auf damit es auch für die Leser spannend bleibt aber genau deshalb lese ich dieses Genre auch immer wieder gerne.
Mir ist der Einstieg ins Buch recht leicht gefallen und nachdem ich mich mit den beiden Hauptfiguren des Romans angefreundet hatte kam ich auch sehr gut voran.
Ava ist Ärztin und liebt ihren Job sowie die Bewohner ihrer Heimatstadt sehr und versucht immer freundlich und nett zu sein egal wie es ihr gerade geht. Ihren Hang zur Romantik stößt gerade Wyatt sehr auf und doch fühlt er sich stark zu ihr hingezogen und auch seine Tochter Riley findet Ava mehr als sympathisch.
Den Handlungsverlauf fand ich obwohl er zwischen den beiden Handlungssträngen von Ava und Wyatt wechselte immer sehr gut durchstrukturiert und ich konnte alle Entscheidungen sehr gut nachvollziehen und verstehen auch wenn ich vielleicht anders entschieden hätte.
Auch der Spannungsbogen war immer gut gespannt und auch wenn das glückliche Ende feststeht so gab es doch immer wieder überraschendes mit dem man so vielleicht nicht unbedingt gerechnet hätte.
Man konnte sich alle Figuren anhand ihrer detaillierten Beschreibungen sehr gut während des Lesens vorstellen.
Ava fand ich von Anfang an sehr sympathisch, doch Riley war mein heimlicher Star im Roman.
Auch die Handlungsorte rund um Eden Bay empfand ich als gut beschrieben, ich hatte keinerlei Probleme mir alles vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.
Alles in allem habe ich unterhaltsame Lesestunden mit dem Buch verbracht, nur irgendwas hat mir gefehlt wobei ich aber nicht sagen kann was und so habe ich mich entschieden für das Buch vier von fünf Sternen zu vergeben.

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Veröffentlicht am 29.09.2020

Ein Roman zwei Schicksale

Die vergessene Heimat
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Britta Hofmeister kennt seit ihrer Kindheit die Geschichte wie ihre Eltern aus der DDR geflüchtet sind. So richtig hat sie sich aber genauso wie ihre Geschwister nie mit der Flucht beschäftigt da sie alle ...

Britta Hofmeister kennt seit ihrer Kindheit die Geschichte wie ihre Eltern aus der DDR geflüchtet sind. So richtig hat sie sich aber genauso wie ihre Geschwister nie mit der Flucht beschäftigt da sie alle in der Bundesrepublik zur Welt gekommen sind.
Als aber ihr Vater Ernst an Demenz erkrankt beginnt er die Flucht genau zu planen und so erfahren die Geschwister wie es 1961 zur Flucht kam und was dabei passiert ist.

Von Deana Zinßmeister kenne ich bis jetzt nur die Historischen Romane.
Dieser Roman hie aht mich aus zwei Grünen angesprochen da wir selbst Demenzfälle in der Familie und auch in der Nachbarschaft und der zweite Aspekt war ich bin neugierig geworden wie man es schaffen konnte unbemerkt in den Westen zu fliehen.
Zu Beginn des Romans kam ich etwas schwer in die Handlung rein, aber als ich mich völlig in die Erzählung eingefunden hatte ist es mir sehr schwer gefallen das Buch wieder aus der Hand zu legen.
In der Gegenwart wird alles aus der Sicht von Britta erzählt, da aber alle Figuren oft zu Wort kamen ergab alles zusammen hier ein völlig rundes Bild.
In der Vergangenheit gab es zwei Handlungsstränge einmal der von Leni und dann noch Ernst, so konnte man die Gedanken und Gefühle beider Hauptfiguren sehr gut nachvollziehen.
Das Leben in der DDR war nicht leicht und als der Mauerbau beginnt, fangen sie an ihre Flucht zu planen.
In der Gegenwart ist die Demenz das große Thema was ich mir aber auch so gedacht hatte. Ja, diese Krankheit ist nicht einfach und jeder der seien Angehörigen zuhause pflegt mit dieser Erkrankung hat meinen Respekt. Hier weiß ich wovon ich spreche wir haben sowohl meinen Opa als auch meine Oma zuhause gepflegt nur meine Oma musste nach dem letzten Klinikaufenthalt in die Kurzzeitpflege aber beide hatten keine Demenz.
Etwas erschüttert war ich wie die Kinder lange Zeit den Kopf in den Sand gesteckt haben bevor sie die Erkrankung ihres Vaters angenommen hatten, wobei ich es aber auch verstehen kann wer will ein Elternteil so hilflos sehen. Als Leserin fällt es einem leicht das eine oder andere mit einem Lachen zu nehmen obwohl es für die Angehörigen nicht leicht ist. Aber wenigstens hat hier niemand versucht die Krankheit zu vertuschen, so dass die Kinder nichts davon wissen bis es zu Spät ist wie bei unseren Nachbar.
Beiden Handlungsverläufen konnte ich immer sehr gut folgen und alle Entscheidungen die 1961 oder in der Gegenwart getroffen wurden waren für mich sehr gut nachvollziehbar.
Auch die Spannungsbögen waren bis zum Schluss gespannt und nicht alles hätte ich auch so erwartet was ja nichts schlechtes heißt, das Leben ist eben nicht vorhersehbar.
Die Handlungsorte damals wie heute konnte man sich völlig problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Man merkt, dass es Frau Zinßmeister nicht leicht gefallen ist zwei Schicksale ihrer Familie zu erzählen, aber ich denke sie spricht gerade bei der Demenz vielen betroffenen Angehörigen aus dem Herzen diese nicht lustige Seite der Krankheit zu zeigen.
Mir persönlich hat der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich denke dieses Buch werde ich noch das eine oder andere Mal verschenken.
Für diesen bewegenden Roman der mich sehr nachdenklich zurück gelassen hat vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 26.09.2020

Die Geschichte von Greta und Edward geht weiter

Royal Horses (2). Kronentraum
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Gretas ganzes Leben wurde von Jetzt auf Gleich völlig auf den Kopf gestellt, Schuld daran ist Prinz Tristan aka Edward.
Wieso er Greta verheimlicht hat wer er wirklich ist kann sie einfach nicht verstehen.
Als ...

Gretas ganzes Leben wurde von Jetzt auf Gleich völlig auf den Kopf gestellt, Schuld daran ist Prinz Tristan aka Edward.
Wieso er Greta verheimlicht hat wer er wirklich ist kann sie einfach nicht verstehen.
Als er ihr anbietet der ganzen Presse auf Caverly Green entkommen zu können, nimmt sie die Einladung an und hofft darauf zusammen mit Edward einen Weg zu finden ihre Beziehung leben zu können.

Ich habe dieses Buch schon im Januar vorbestellt und hatte mich auch seit dem darauf gefreut zu erfahren wie es mit Greta und Edward weitergeht.
Das Cover des Buches ist wieder sehr ansprechend und royal gestaltet, man mochte es fast nicht anfassen damit nichts auf das Cover kommt.
Leider ist mir der Einstieg ins Buch nur sehr schwer gefallen und einen richtigen Zugang habe ich bis zum Schluss nicht so richtig gefunden. Normalerweise lese ich einen Roman dieser dicke in gut zwei Tagen, als ich ihn nun beendet habe waren es fast fünf Tage, was ich ehrlich Schade finde da mir der erste Teil gut gefallen hat.
Wie schon der erste Teil wird der gesamte Roman aus der Sicht von Greta erzählt, im Prinzip finde ich dies auch gut nur hier gab es mehr als eine Stelle wo ich nicht genau wusste wieso jetzt so entschieden wurde oder was genau der Auslöser dafür war. Auch fand ich manches einfach zu Überzogen dargestellt und für mich so auch nicht ganz nachvollziehbar.
Durch meine Probleme allem gut folgen zu können hatte ich auch durchgehend Probleme dem Handlungsverlauf zu folgen, es war eher so dass es mich im Lesefluss behindert hat.
Obwohl der Spannungsbogen immer recht stramm gespannt war, gab es Stellen die mir einfach zu Langatmig erzählt war. Komischerweise hatte ich diesmal mit den Pferdeszenen wenig oder besser keine Probleme da gab es genug anderes was für mich nicht ganz rund war an der Geschichte.
Die verschiedenen Figuren des Romans konnte man sich während des Lesens gut vorstellen.
Obwohl ich im ersten Teil Greta sehr sympathisch fand ging sie mir hier gehörig auf die Nerven mit ihrem Verhalten.
Die Handlungsorte fand ich durchgehend sehr anschaulich beschrieben, es ist mir nicht schwer gefallen mir alles beim Lesen vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.

Was ich auch noch als sehr negativ anfügen muss, sind die vielen Rechtschreibfehler bzw. die meisten Worte haben ganz gefehlt und so musste ich mehr als einen Satz doppelt lesen und schauen welches Wort ich einfügen muss damit es überhaupt einen Sinn ergibt. Zuerst habe ich versucht die Seiten und Zeilen aufzuschreiben, aber dann habe ich beschlossen das ist nicht meine Aufgabe sondern die des Verlags der ja auch nicht gerade wenig Geld mit diesem Buch verdienen möchte genauso wie auch die Autorin und nicht die einer Leserin die das Buch gekauft hat.

Alles in allem hat mir dieser zweite Teil nicht so gefallen wie der erste Teil. Natürlich werde ich mir auch den dritten Teil kaufen da ich wissen möchte wie es mit den Beiden weitergeht und ja hoffentlich gefällt mir dieser Teil dann auch wieder besser.
Für diesen Band vergebe ich mit einem sehr zugedrückten Auge vier von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 22.09.2020

Die Fotografinnensaga geht weiter

Die Fotografin - Die Stunde der Sehnsucht
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Mimi und Anton haben sich in Münsingen gut eingelebt und auch die Druckerei läuft sehr gut. Alles könnte bestens sein, doch im Sommer 1914 verschärft sich die politische Lage auf das dramatischste als ...

Mimi und Anton haben sich in Münsingen gut eingelebt und auch die Druckerei läuft sehr gut. Alles könnte bestens sein, doch im Sommer 1914 verschärft sich die politische Lage auf das dramatischste als der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo ermordet wird.
Der Ausbruch des 1. Weltkriegs zerstört viele Pläne, auch in Münsingen müssen die Frauen ihren Weg gehen und hierbei versuchen Mimi, Bernadette und Corinne so gut es geht zu helfen.

Für mich war schon lange klar, dass die Fotografinnensaga von Petra Durst-Benning eine Reihe ist die ich nicht aus der Hand geben werde und so war ich auch schon sehr gespannt mit was mich der vierte Teil unterhalten wird.
Ganz kurz hatte ich etwas Probleme in die Geschichte einzutauchen, doch als ich dann den Zugang gefunden hatte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Der Roman war insgesamt auf fünf Erzählstränge aufgebaut, was zum einen eine richtig runde Geschichte ergab aber auf der anderen Seite mich auch brutal in meinem Lesefluss behindert hat da man alles gerade zu Beginn den richtigen Figuren zuordnen musste.
Da ich schon viele Historische Romane der Autorin gelesen habe weiß ist sie legt auf Recherche großen Wert, nur leider ist ihr hier wirklich ein Patzer unterlaufen.
Auf Seite 89 wird über das Attentat in Sarajevo gesprochen, seit wann allerdings der Thronfolger von Österreich der Sohn von Kaiser Franz Joseph ist, das weiß ich nicht denn er ist der Sohn von Karl Ludwig dem Bruder von Franz Joseph. Kronprinz Rudolf war der einzige männliche Nachkomme von Franz Joseph und dieser hat sie 1889 auf seinem Jagdschloss Mayerling das Leben genommen.
Ich erwarte ja nicht, dass alles zu 100% stimmt aber gerade bei so was sollte man schon bei den Fakten bleiben.
Dem Handlungsverlauf konnte ich immer sehr gut folgen, gut manche Gedanken- und Zeitsprünge hatten mich kurz etwas verwirrt aber sonst war für mich immer alles sehr gut nachvollziehbar.
Was mich auch etwas irritiert hat war der Adventskalender, denn solche gab es bereits gut 10 Jahre früher und ja hier greift wohl die künstlerische Freiheit der Autorin.
Ebenso kenne ich das Wort Brotzeit aus dem schwäbischen nicht, es ist dort immer ein Vesper hier vermischt mir die Autorin die bayrische Ausdrucksweise zu sehr mit der schwäbischen.
Der Spannungsbogen war auch immer sehr straff gespannt und ja es gab immer wieder überraschendes mit dem ich nicht gerechnet hatte.
Da man die meisten Figuren schon von Band 1 kennt war es gar kein Problem sich die Figuren des Romans während des Lesens vorzustellen.
Auch bei den Handlungsorten hatte ich keinerlei Probleme mir diese anhand der Beschreibungen vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.
Alles in allem habe ich den Roman wirklich sehr gerne gelesen, nur hat mich die eine oder andere Sache etwas gestört und mich so auch in meinem Lesefluss behindert deshalb habe ich mich entschieden vier von fünf Sternen für den Roman zu vergeben.

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Veröffentlicht am 20.09.2020

Der Liebestöter von Rosenheim

Liebestöter
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Marina Pfister hat eine ganz besondere Coachingagentur nur für Frauen. Ihr Ladenlokal befindet sich in der malerischen Rosenheimer Altstadt in bester Lage.
Als Marina erdrosselt aufgefunden wird scheint ...

Marina Pfister hat eine ganz besondere Coachingagentur nur für Frauen. Ihr Ladenlokal befindet sich in der malerischen Rosenheimer Altstadt in bester Lage.
Als Marina erdrosselt aufgefunden wird scheint es als hätten viele der Ehemänner ihrer Klientinnen ein Motiv sich an Marina zu rächen.
Kommissar a. D. Vitus Pangratz versucht zusammen mit seiner Tochter Johanna den Fall zu lösen, denn vom neuen Kommissar der Rosenheimer Kripo sind sie nicht wirklich überzeugt.

Dies ist schon der zweite Fall für dieses besondere Vater-Tochter-Gespann welches auf ihre ganz eigene Art versucht die Wahrheit herauszufinden.
Für mich ist es aber der erste Roman bzw. Krimi den ich von Alma Bayer gelesen habe, der erste Fall ist mir damals leider nicht aufgefallen.
Mir ist der Einstieg in den Krimi leider nicht sehr leicht gefallen und es hat wirklich sehr lange gedauert bis ich richtig in die Handlung eingetaucht war und auch noch dann hatte ich das eine oder andere Problem-
Für mich persönlich waren es etwas zu viele Handlungsstränge wobei es gar nicht schlimm gewesen wäre so viele zu haben wenn sich diese langsam gesteigert hätten und nicht alle auf einmal dagewesen wären.
Obwohl mich die vielen Handlungsstränge sehr im Lesefluss gestört haben konnte ich dem Handlungsverlauf immer sehr gut folgen und auch wenn ich anfangs nicht alles verstanden habe so war doch alles sehr gut nachvollziehbar.
Es ist ein Krimi mit Lokalkolorit und viel Dialekt, aber es ist wirklich alles verständlich und ich kann nicht behaupten ich hätte die Ausdrücke nicht verstanden da ja auch vieles ins Hochdeutsche übersetzt war.
Der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt und so konnte man eigene Überlegungen anstellen wer wohl der Täter ist und warum, den Täter hatte ich recht schnell vermutet gehabt und doch gab es auch andere Verdächtige die mich immer verwirrt haben.
Man konnte sich alle Figuren des Krimis anhand der detaillierten Beschreibungen während des Lesens sehr gut vorstellen.
Auch die Handlungsorte waren sehr anschaulich beschrieben, so dass man sie sich problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte.
Alles in allem habe ich Spannungs- und Unterhaltungsreiche Lesestunden mit diesem Krimi verbracht. Da ich aber zu Beginn größere Probleme hatte in die Handlung einzutauchen habe ich mich entschlossen vier von fünf Sternen zu vergeben.

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