Die Kollegin von Freida McFadden ist so ein Buch, das du in einem Rutsch wegsuchtest und dann sitzt du am Ende da mit einem richtig gemischten Gefühl 😅🫠
Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?Ich bin wirklich unfassbar schnell durchgekommen, obwohl ich eigentlich gar nicht so schnell lese. Aber hier? Die Seiten sind einfach geflogen.
Das Tempo war eigentlich normal, aber es hat sich angefühlt ...
Ich bin wirklich unfassbar schnell durchgekommen, obwohl ich eigentlich gar nicht so schnell lese. Aber hier? Die Seiten sind einfach geflogen.
Das Tempo war eigentlich normal, aber es hat sich angefühlt wie ein absoluter Speedrun, weil so viel passiert ist in so kurzer Zeit.
Was das Buch extrem gut macht:
👉 Es ist super unterhaltsam und spannend aufgebaut
👉 Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass du immer weiterliest („nur noch eins…“)
👉 Und die Kapitelwechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sind richtig stark gemacht
Diese Struktur, dass sich die Vergangenheit immer weiter an die Gegenwart annähert?
SO gut. Man merkt richtig, wie sich alles zuspitzt.
Auch die E-Mail-Verläufe fand ich richtig gelungen, die haben nochmal eine ganz eigene Dynamik reingebracht.
Und dann die Plottwists??
Wirklich gut. Teilweise komplett unerwartet, teilweise hatte man so eine Ahnung, aber insgesamt echt spannend konstruiert.
Am Ende gab’s schon Momente, wo ich da saß und dachte:
„Das kann jetzt nicht ernst sein…“ 😳
ABER.
Die Charaktere… puh.
👉 Sympathisch ist hier wirklich niemand.
Und das ist auch irgendwie gewollt, es sind einfach moralisch extrem fragwürdige, teilweise richtig schlimme Menschen.
Es gibt vor allem eine Person, die ich menschlich einfach absolut verwerflich fand.
Und generell sind beide Hauptfiguren… schwierig.
Was ich aber interessant fand:
Man hat immer wieder so kurze Momente, wo man denkt, man versteht sie und dann kippt es wieder komplett.
Diese wechselnden Perspektiven und Wahrnehmungen waren echt spannend.
Trotzdem:
👉 Emotional „verbunden“ fühlt man sich hier nicht... ist halt ein Thriller.
Was mich allerdings wirklich gestört hat:
❌ Extrem viele Wortwiederholungen (wirklich auffällig, teilweise nervig)
❌ Ein kleiner Logikfehler
❌ Und gegen Ende ein paar Stellen, die sich unnötig gezogen oder wiederholt haben
Gerade in den letzten ~20% war ich so:
„Okay, ich hab’s verstanden… wir können weitermachen.“ 😅
Auch eine Figur fand ich schwer greifbar, sie war einfach sehr „anders“, aber ohne, dass das wirklich eingeordnet oder erklärt wurde.
Das hat es manchmal schwierig gemacht, ihre Gedanken komplett nachzuvollziehen.
Und das Ende?
👉 Schlau konstruiert, definitiv.
👉 Überraschend.
👉 Abgeschlossen.
Aber:
Es ist kein Ende, das einen glücklich zurücklässt.
Eher so ein: „Okay… wow… aber irgendwie auch uff.“
Ich war zwischenzeitlich echt bei 4 Sternen, vor allem nach den ersten Wendungen,
aber durch die Schwächen am Ende bin ich so bei:
⭐ 3,5 Sterne
Fazit:
Ein richtig guter, schnell lesbarer Thriller mit starken Twists, cleverem Aufbau und hohem Unterhaltungsfaktor, aber mit kleinen Schwächen im Detail und eher unsympathischen Charakteren.
Kein Highlight für mich, aber definitiv mehr als nur „okay“ 👀📚
Wenn du Thriller magst, die dich durchziehen und am Ende so ein
„WAS war das bitte??“-Gefühl hinterlassen, dann lohnt sich das hier auf jeden Fall.