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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2021

Besonders die zweite Hälfte war toll!

Dark Blue Rising (Bd. 1)
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Handlung:

Tabby führt mit ihrer Mutter Cate ein sehr zurückgezogenes Leben, sie scheuen jeden Kontakt und reisen von einem Ort zum anderen. Auch vor einem gewissen Kreis soll sich Tabby hüten, das hat ...

Handlung:

Tabby führt mit ihrer Mutter Cate ein sehr zurückgezogenes Leben, sie scheuen jeden Kontakt und reisen von einem Ort zum anderen. Auch vor einem gewissen Kreis soll sich Tabby hüten, das hat ihr Cate immer wieder eingebläut. Doch dann stellt sich heraus, dass Cate gar nicht Tabbys Mutter ist und diese als Kleinkind entführt hat. Tabbys Welt wird vollkommen auf den Kopf gestellt und sie muss sich in ihrem neuen Leben zurechtfinden. Doch wem kann sie wirklich trauen? Ihr bleibt nur ihre Verbindung zum Meer, zu dem sie sich schon immer so hingezogen fühlt. Aber wie hängt das alles zusammen?



Meinung:

Das Cover ist wunderschön und definitiv ein Eyecatcher! Mir gefällt es besonders, dass es kein ,,richtiges" Gesicht ist, sondern es eher gezeichnet wirkt und ich mag ja eigentlich nicht so gerne Gesichter auf Covern, aber hier ist es wunderschön gestaltet. Das Meer wird durch die Blautöne sehr toll dargestellt und die Farben harmonieren wirklich perfekt miteinander. Der Schriftzug ergänzt sich perfekt und passt auch inhaltlich super zum Cover.

Der Schreibstil von Teri Terry gefiel mir total gut, der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht und ich war gleich vollkommen in der Geschichte gefangen. Die Autorin schreibt so mitreißend und fesselnd, dass ich gar nicht mit dem Lesen aufhören konnte und praktisch durch die Seiten geflogen bin!

Da ich schon einige Bücher der Autorin kannte, wollte ich natürlich auch ihr neuestes Werk nicht verpassen, dass mich sowohl optisch als auch inhaltlich sehr angesprochen hatte. Ein spannender Klimathriller? Klang doch perfekt! Im Nachhinein kann ich jedoch sagen, dass diese Bezeichnung nicht ganz zutrifft, denn in diesem Band spielt das Klima eher eine untergeordnete Rolle und ich würde das Buch auch eher nicht als Thriller bezeichnen. Dennoch hat es mir tolle Lesestunden beschert.

Ich weiß nicht, woran es lag, am Schreibstil oder am Grundthema, aber das Buch hat geradezu einen Sog auf mich ausgeübt! Deshalb habe ich es letztendlich ziemlich schnell durchgelesen, obwohl der Mittelteil sogar weniger spannend war! Ich habe es nur selten, dass mich Bücher dermaßen in ihren Bann ziehen können, aber „Dark Blue Rising“ war eines davon, obwohl ich nach dem Lesen sagen kann, dass es schon einige Kleinigkeiten gab, die mich gestört haben, wie schon der eben erwähnte langgezogene Mittelteil, sowie die Tatsache, dass ich am Ende eigentlich noch weniger schlau als am Anfang bin. Hoffentlich klären sich einige meiner Fragen am Ende!

Total interessant und spannend fand ich ja die Kindesentführung, weshalb mir auch der Anfang total gut gefallen hat, da wir da auch Cate kennenlernen. Ich denke mal, dass sie für ihre Taten Gründe hatte, doch welche? Und auch die Sache mit Tabbys Verbindung zum Meer, die erst in der zweiten Hälfte des Buches deutlich wird. Dieser Teil hat mir auch am besten gefallen, da es dort wirklich am spannendsten wurde und ich so gefesselt war, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Tabby war mir auf Anhieb eigentlich ziemlich sympathisch. Die gesamte Geschichte wird von ihr aus der Ich-Perspektive erzählt, weshalb ich relativ schnell eine Bindung zu ihr aufbauen und mich in sie hineinversetzen konnte. Allerdings muss ich sagen, dass mir einige Nebenfiguren, die total interessant waren, mir bis zum Ende hin zu blass blieben, ich hoffe, das ändert sich in Teil Zwei der Trilogie! Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und hoffe, dass mich die Fortsetzung noch mehr überzeugen kann!



Fazit:

Die Geschichte hat einen Sog auf mich ausgeübt und ich möchte unbedingt wissen, wie es nun weitergeht! Für diesen gelungenen Auftakt vergebe ich 4 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2021

Spannender Auftakt

Water Rising (Band 1) - Flucht in die Tiefe
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Handlung:

Wie ist es, Regen, Schnee oder Sonne auf dem Gesicht zu spüren? Und wie sehen wechselnde Jahreszeiten aus und fühlen sich verschiedene Temperaturen an?

Das alles ist der 16-jährigen Leyla völlig ...

Handlung:

Wie ist es, Regen, Schnee oder Sonne auf dem Gesicht zu spüren? Und wie sehen wechselnde Jahreszeiten aus und fühlen sich verschiedene Temperaturen an?

Das alles ist der 16-jährigen Leyla völlig fremd, denn seit einer verheerenden Naturkatastrophe steht die Welt komplett unter Wasser. Leyla kennt nur das Leben im versunkenen London – bis ihr Vater festgenommen wird. Zum ersten Mal verlässt sie zusammen mit dem verschlossenen Ari ihre Heimat, um ihren Vater zu befreien. Doch die britische Regierung stellt sich ihnen in den Weg. Mit allen Mitteln will sie verhindern, dass Leyla eine dunkle Verschwörung aufdeckt.



Meinung:

Ich liebe das Cover! Es ist ein echter Eyecatcher und ist mir gleich ins Auge gestochen! Die blauen Farbtöne gefallen mir total gut und das Cover ist sehr aussagekräftig, da es gleich einen Einblick gibt, um was es wohl in der Geschichte gehen könnte. Auch nach dem Lesen kann ich sagen, dass es super zur Geschichte passt, ich mag es total gerne und finde es wunderschön.

Auch der Schreibstil hat mir gleich zugesagt. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht und mein Lesefluss war zu keiner Zeit gestört, da die Autorin so flüssig, fesselnd und bildlich schreibt. Deshalb fiel es mir manchmal schwer, mich von dieser faszinierenden Geschichte zu lösen, weshalb ich sie möglichst schnell durchsuchten wollte! Auch zu Leyla konnte ich sofort eine Bindung aufbauen, da aus ihrer Perspektive die Geschichte erzählt wird.

Besonders das Setting hat mir total gut gefallen!! Anfangs fiel es mir etwas schwer, mir das maritime Setting vorzustellen und wie genau die Menschen unter Wasser leben können, befinden sie sich praktisch die ganze Zeit in U-Booten? Solche Fragen habe ich mir am Anfang gestellt, doch dann ging es zum Glück besser und ich konnte total gut in die Geschichte eintauchen. Wie es dazu kam, dass die ganze Welt unter Wasser steht, ist auf jeden Fall eine sehr abenteuerliche Erklärung! Auf jeden Fall ist das Setting wunderschön, auch das Cover fängt es perfekt ein!

Zu Beginn verlief die Geschichte eher ruhig und bot einen perfekten Einstieg. Erst nach hundert Seiten nahm sie mehr an Fahrt auf und ich war sehr gefesselt. Denn ab einem bestimmten Zeitpunkt wurde die Geschichte so spannend und mitreißend, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte! Leylas Reise auf der Suche nach ihrem Vater hat mir sehr gut gefallen, es gibt ziemlich oft spannende Moment, ohne das es zu übertrieben wirkte. Der Cliffhanger am Ende ist auch total fies, ich werde auf jeden Fall weiterlesen und freue schon sehr auf den zweiten Band!

Die Liebesgeschichte, die sich eher im Hintergrund entwickelt, hat mich auch überzeugt. Ich konnte mir die zwei Protagonisten super als Paar vorstellen und habe deshalb total mitgefiebert, wann sich wohl mehr zwischen ihnen entwickeln würde. Sowohl Leyla als auch Ari waren mir recht schnell sympathisch. Besonders Leyla ist so stark und ich konnte ziemlich schnell eine Bindung zu ihr aufbauen. Ari wirkt zunächst undurchschaubar, doch dann taut er immer mehr auf und ich mochte ihn dann auch ziemlich gerne.



Fazit:

Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen, es war ein vielversprechender Auftakt, der von mir 4 Sterne bekommt!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.07.2021

Interessante Story & tolle Charaktere

Goldmädchen
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Handlung:

Aufstehen. Trainieren. Essen. Schlafen. Das ist alles, was die junge Turnerin Audrey in den Wochen vor Olympia vorhatte. Denn ihr großer Traum von einer Goldmedaille ist zum Greifen nah – und ...

Handlung:

Aufstehen. Trainieren. Essen. Schlafen. Das ist alles, was die junge Turnerin Audrey in den Wochen vor Olympia vorhatte. Denn ihr großer Traum von einer Goldmedaille ist zum Greifen nah – und gleichzeitig weiß sie, dass diese Spiele ihre letzte Chance sind. Umso mehr wirft sie der plötzliche Rausschmiss ihres Trainers aus der Bahn. Wie soll sie ohne ihn die Spiele meistern? Und warum verhält sich Emma, ihre beste Freundin, plötzlich so abweisend? Ist sie eifersüchtig, weil Audrey sich zu gut mit Leo, dem Sohn ihrer neuen Trainerin, versteht? Je näher die Spiele rücken, desto klarer wird, wie tief die Risse innerhalb der Mannschaft sind. Und dass es mehr als eine Medaille braucht, um diese zu kitten.



Meinung:

Das Cover gefällt mir total gut, es ist schlicht, aber sehr hübsch gestaltet und hat mich gleich angesprochen. Insgesamt finde ich das Cover sehr aussagekräftig, da es den Inhalt ziemlich gut widerspiegelt. Die Thematik Turnen nimmt nämlich einen bedeutenden Teil in der Geschichte ein, die Farben passen auch super gut zusammen und den golden glitzernden Titel hätte nicht besser gewählt werden können.

Gleich überzeugen konnte mich der Schreibstil, er ist sehr flüssig und mitreißend und auch der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Das Buch lässt sich aufgrund des locker-leichten Schreibstils wirklich super schnell durchlesen, weshalb ich das Buch in einem Rutsch durchlesen konnte. Ich konnte mich gleich super in Audrey, aus deren Perspektive das Buch erzählt wird, hineinversetzen und sie in mein Herz schließen.

Besonders die Thematik hat mich gleich interessiert und angesprochen – und wurde letztendlich wirklich toll und authentisch umgesetzt. Ich habe beim Lesen bemerkt, wie gut sich die Autorin Jennifer Iacopelli mit dem Thema Turnen auskennt, da alles sehr detailreich und lebensecht beschrieben wurde, weshalb ich mir alles super vorstellen konnte, obwohl ich sonst nicht so viel Ahnung vom Turnen habe.

Mir hat das Buch total gut gefallen, vor allem weil es so hochaktuell ist und wirklich der Realität entspricht. Super spannend fand ich auch die Thematik mit dem Missbrauch an jungen Turnerinnen, der Fokus liegt zwar eher auf dem Turnen an sich, aber trotzdem fand ich das Buch total spannend und habe an vielen Stellen nicht mit dem Lesen aufhören können, weil ich so gefesselt war. Dank des bildlichen Schreibstils hatte ich das Gefühl, live dabei zu sein und auch wenn einige Stellen nicht super spannend waren, haben mich trotzdem die Stellen, wo Audrey und die anderen Mädchen trainieren, interessiert, besonders Olympia am Ende fand ich sehr eindrucksvoll.

Sehr schön und süß fand ich die Liebesgeschichte, die sich zwischen Audrey und Leo entwickelt hat. Genau wie das Buch an sich wirkte diese authentisch und habe dementsprechend oft mitgefiebert, denn ihrer Liebe stellen sich einige Hindernisse in den Weg …

Die meisten Charaktere mochte ich auch sehr gerne, ich konnte sofort eine Bindung zu Audrey aufbauen, da sie ein sympathisches Mädchen ist, mit dem ich sehr mitfühlen konnte. Auch Leo mochte ich, er ist hilfsbereit, fürsorglich und charmant!



Fazit:

Ein tolles und hochaktuelles Buch über das Kunstturnen, das mich in mehrfacher Hinsicht positiv überrasch hat. Ich habe nichts zu bemäkeln und vergebe deshalb 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.07.2021

Band 4 kann kommen!

Federn über London 3
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Handlung:

Nach dem Verrat, den niemand in der Welt der Übersinnlichen erwartet hätte, steht in London alles auf Messers Schneide. Ein Krieg zwischen Ober- und Unterwelt scheint unausweichlich, doch versuchen ...

Handlung:

Nach dem Verrat, den niemand in der Welt der Übersinnlichen erwartet hätte, steht in London alles auf Messers Schneide. Ein Krieg zwischen Ober- und Unterwelt scheint unausweichlich, doch versuchen Clear, Ease und die anderen Todesengel alles, um Lasallas zu beruhigen und eine Eskalation zu verhindern.

Allerdings ist der Herr der Unterwelt nicht ihr einziges Problem. Das dunkle Nichts ist frei und nun, da keiner es kontrolliert, zieht es los, um sich einen Übersinnlichen nach dem nächsten zu holen. Unbedingt muss es gestoppt werden. Aber wie hält man etwas auf, das dem Inneren der Welt entspringt?



Meinung:

Mir gefällt die gesamte Gestaltung der Tetralogie von Sabine Schulter unglaublich gut, alle Bände sind total ansprechend und aussagekräftig gestaltet, weshalb sie stets meinen Blick auf sich ziehen. Auch das Cover von Band 3 ist ein echter Hingucker. Dieses Mal ist darauf Ease abgebildet und ich bin schon sehr gespannt, wer auf dem nächsten Cover abgebildet ist, vielleicht Aura? Jedenfalls gefallen mir die Farben sehr und insgesamt ist es wieder ein richtig schönes Cover!

Ich bin gleich wieder gut in die Geschichte gestartet und konnte sofort einen Anschluss finden, tatsächlich kann ich mich noch an alle Geschehnisse aus dem zweiten Teil erinnern. Auch der Schreibstil gefällt mir wieder richtig, er ist flüssig und mitreißend und ich fand besonders die Perspektivenwechsel wieder einmal toll, sie erfolgten nicht zu abrupt, sondern sorgten dafür, dass ich unsere vier Protagonisten alle besser kennenlernen durfte.

Nachdem mir die ersten zwei Teile der magischen Reihe schon so gut gefallen hatten, war ich dementsprechend total auf den neuen Band gespannt. Und auch wieder dieser konnte mich von Grund auf überzeugen, ich mag die „Federn über London“-Reihe einfach total gerne und kann sie jedem nur weiterempfehlen.

In diesem Band läuft es eher ruhiger ab, doch trotzdem war ich wieder von Anfang an gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie es wohl weitergehen würde. Neben den ursprünglichen Geschehnissen, sehen sich die Engel einer weiteren Herausforderung gestellt, da sie ein Zepter zusammensetzen müssen. Deshalb passt der Titel in meinen Augen super gut, da es sich schon ziemlich um die Suche nach den drei Teilen des Zepters geht.

Aber auch die Liebesgeschichte mochte ich wieder sehr. Zwar war Daimion nicht mein Favorit und ich hätte mir viel lieber Ease an Clears Seite gewünscht, doch wie sich die Liebesgeschichte entwickelt und was sonst noch alles herauskommt, hat mir total gut gefallen. Überrascht hat mich auch eine Pärchenbildung, die erst gegen Ende erfolgt und die ich nicht so habe kommen sehen.

Die Charaktere haben mich von Grund auf wieder überzeugt, besonders toll fand ich Charakterentwicklung von Ease. Endlich gesteht er sich seine Gefühle für Clear ein und das mitzuerleben war einfach so schön. Auch die anderen Charaktere habe ich schon längst liebgewonnen, sie werden alle sehr authentisch und sympathisch dargestellt.



Fazit:

Ein wunderbarer Band, dem es an nichts gefehlt hat. Jetzt heißt es Warten bis zum Finale – ich bleibe sehr gespannt und vergebe 5 Sterne!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.07.2021

Interessante Idee, aber die Figuren waren sehr blass

Der Zwillingscode
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Handlung:

Vincent lebt in einer Welt, wo die Menschen in verschiedene Kategorien eingeteilt werden, A ist das beste und D das schlechteste. Mit seinem Doppel-C bringt sich Vincent gerade noch so durchs ...

Handlung:

Vincent lebt in einer Welt, wo die Menschen in verschiedene Kategorien eingeteilt werden, A ist das beste und D das schlechteste. Mit seinem Doppel-C bringt sich Vincent gerade noch so durchs Leben und repariert heimlich die künstlichen Tiere der Firma Copypet. Doch eines Tages soll er einer Katze die Krallen stutzen und ahnt nicht, dass diese ihn in die Simulation führen wird – eine virtuelle Welt, in der alle unsere Gegenstände ihr digitales Leben führen. Verborgen in dieser Zwillingswelt aber liegt ein Code und Vincent muss ihn finden, denn davon hängt die Zukunft der Menschheit ab.



Meinung:

Ich mag das Cover sehr, es hat mich gleich angesprochen und ist sehr schön gestaltet. Die abgebildete Katze passt meiner Meinung nach richtig gut zum Inhalt, wie auch schon der Klappentext etwas verrät. Die Farben gefallen mir sehr gut, sie harmonieren perfekt miteinander und lassen den Titel noch deutlich hervorstechen, der ebenfalls perfekt gewählt wurde.

Gut gefallen hat mir auch der Schreibstil, ich konnte das Buch in einem Rutsch durchlesen, da sich die Geschichte flüssig und locker-leicht lesen lässt. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, weshalb ich einen guten Einstieg in die Geschichte hatte und hatte mit dem Schreibstil auch sonst nie Probleme, nur waren manchmal eher unwichtigere Sachen sehr detailreich beschrieben – das hätte ich nicht immer gebraucht.

Besonders cool fand ich das Setting, denn die Geschichte spielt mal in Deutschland, genauer gesagt in München. Die Hintergrundidee hat mich auch gleich begeistern können, ein sehr interessantes Szenario, das gar nicht mal so unwahrscheinlich ist. Denn es gibt in dieser Welt kaum echte Tiere, stattdessen trösten sich die Menschen mit mechanischen Haustieren von Copypet. Und das Punktesystem der Menschen war zwar an sich nichts Neues, hat mir aber doch gut gefallen, da ich die Grundidee einfach so interessant finde. Nur hätte ich mir viel mehr Erklärungen gewünscht, was die vielen Veränderungen und angesprochenen Punkte angeht. Zwar erfahren wir am Ende mehr über die Welt, in der die Geschichte spielt, aber insgesamt war es mir dann etwas zu wenig.

In der Geschichte gab durchaus Stellen, die mich fesseln konnten, gerade am Ende wurde es richtig spannend! Die ersten hundert Seiten waren zwar weniger spannend, konnten mich aber gut unterhalten und haben einen guten Einstieg geboten. Dann nahm die Geschichte zum Glück immer mehr an Fahrt und ich war so gefesselt, dass ich den Rest in einem Rutsch durchgelesen habe. Das Ende an sich war mir dann fast etwas zu schnell gelöst und ich weiß auch nicht, ob mich die Auflösung so glücklich stimmt, da es eher ein offenes Ende ist.

Leider konnten mich die Charaktere nicht vollständig überzeugen. Bis zum Ende hin blieben sie blass für mich, mehr Tiefe hätte auf keinen Fall geschadet. Und das bedauere ich wirklich, da einige Figuren wirklich Potenzial hatten und sich wirklich interessant anhörten, wie zum Beispiel Delia. In Vincent konnte ich mich auch eher schwer hineinversetzen, ich konnte einfach keine richtige Bindung zu ihm aufbauen, obwohl er wirklich nicht unsympathisch wirkte.



Fazit:

Von der Grundidee und vom Schreibstil hat mich das Buch überzeugt, von den Charakteren her eher weniger. Trotzdem konnte es mich gut unterhalten und an einigen Stellen sehr fesseln, weshalb ich 3,5 Sterne vergebe und auf Portalen, wo diese Vergabe nicht möglich ist, aufrunde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere