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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.09.2018

Die weibliche Biologie - gar nicht so langweilig!

Viva la Vagina!
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Erstmal muss ich schon zugeben, dass ich positiv überrascht bin von diesem Buch. Ich bin kein großer Sachbuch-Fan, habe dieses Buch aber ohne Probleme - wie zwischendurch plötzlich einzuschlafen – lesen ...

Erstmal muss ich schon zugeben, dass ich positiv überrascht bin von diesem Buch. Ich bin kein großer Sachbuch-Fan, habe dieses Buch aber ohne Probleme - wie zwischendurch plötzlich einzuschlafen – lesen können. Von der ersten Seite bis zum Nachwort. Die Quellenangaben habe ich einfach mal weggelassen.

Es ist etwa in folgende Kapitel unterteilt: Aufbau und Biologie, verschiedene Verhütungsmittel und zuletzt Krankheiten. Dabei werden oft die biologischen Vorgänge mit vielen Hormonen und Körperteilen erklärt, aber durch gute Beispiele und passende Vergleiche kann man dem Inhalt gut folgen. Auch findet man, wenn man es von vorne bis hinten liest, bekannte Themen wieder, die eben in verschiedenen Aspekten eine Rolle spielen und merkt, dass man vielleicht schon einiges behalten hat und das nun weiter vertiefen kann. Der Aufbau ist also gut gelungen!

Es soll Frauen auf jeden Fall auch helfen, ihren eigenen Körper besser zu verstehen und sich mit ihm anzufreunden. Ich habe nun auf jeden Fall das Gefühl, dass ich bei Menstruationsfragen oder anderen Frauenthemen besser vorbereitet bin und besser begründete Entscheidungen treffen kann. Wie auch die Autorinnen war ich schnell der Meinung, dass viel mehr Frauen beziehungsweise Mädchen viel mehr über dieses wichtige Körperteil lernen sollten, weil es die Sicht einfach ändert!

Veröffentlicht am 08.09.2018

Trotz einer ungewohnten Liebesgeschichte ganz normal

Eine Krone aus Feuer und Sternen
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Protagonisten
Dennaleia und Amaranthine, kurz auch Denna und Mara, sind zwei von Grund auf verschiedene Prinzessinnen. Sie sind beide an verschiedenen Orten mit ganz unterschiedlichen Erwartungen an ihre ...

Protagonisten
Dennaleia und Amaranthine, kurz auch Denna und Mara, sind zwei von Grund auf verschiedene Prinzessinnen. Sie sind beide an verschiedenen Orten mit ganz unterschiedlichen Erwartungen an ihre Zukunft aufgewachsen, und doch führt sie das Schicksal zusammen.
Dennaleia ist das, was man von einer Prinzessin erwartet: Höflich, elegant, in hübschen Kleidern und immer auf ihre Ausdrucksweise bedacht. Sie ist in ihrer Heimat auch recht behütet aufgewachsen. Es stand schon seit ihrer Kindheit fest, dass sie eines Tages Prinz Thandilimon von Mynaria heiraten und ihre Gabe, das Feuer zu beherrschen verbergen müsste. Sie ist zwar nicht ganz glücklich, aber sehr pflichtbewusst und hofft auf Liebe in der Ehe, die sie nun erwartet. Ich fand sie oft etwas naiv, weil sie einfach weltfremd in dieser Umgebung scheint und unbeholfen ist. Sie ist eher die Intellektuelle.
Mara hingegen ist eher wild und tut, was sie gerade für richtig hält. Sie ist impulsiv, wo Dennaleia nachdenklich ist und hart, wo sie sanft ist. Vielleicht passen sie deswegen so gut zusammen. Trotz ihrer Differenzen liebt sie ihre Familie und will das beste für ihr Volk.
Ich konnte zwar verstehen, was die schüchterne Denna an der furchtlosen Mara fasziniert, da diese alles verkörpert, was Denna fehlt, aber sonst fand ich ihren Charakter so schwächlich, dass es mir das Buch etwas anstrengend gemacht hat. Dennaleia ist zwar schlau, doch sie lässt sich leicht herumschubsen und war für mich wie alle anderen Jugendbuch-Heldinnen, denen viel in den Schoß fällt.

Handlung und Schreibstil
Hier geht es zwar um die Liebesbeziehung zwischen zwei Mädchen, aber es wird nie eine große Sache draus gemacht, was ich ziemlich gut fand. Es wird nicht Seitenweise diskutiert, ob das in Ordnung ist, es wird nicht als eine ungewöhnliche Entwicklung angesehen. Zwar wundert es sie, da sie so unterschiedlich sind und es unmöglich scheint, aber nie, weil sie beide das gleiche Geschlecht haben. Es ist halt keine Anomalie! Dies war einfach kein Buch, dass sich gründlich mit diesem Thema auseinandersetzen wollte und diese Beiläufigkeit fand ich so schön.

Ansonsten war das Buch nicht groß anders als andere Jugendbücher. Die Handlung war zwar unterhaltsam und spannend, aber abgesehen von dieser Sache keine große Überraschung in diesem Genre. Königreiche im Krieg, Intrigen, Magie und Magiegegner.

Fazit
Insgesamt hat mir "Eine Krone aus Feuer und Sternen" ganz gut gefallen. Zwar hatte es keine allzu überraschende Geschichte zu bieten und auch mit einer Protagonistin konnte ich nicht ganz warm werden, aber das Buch bietet in einer Hinsicht eine Neuheit und das fand ich schön umgesetzt.

Veröffentlicht am 08.08.2018

Ein Sommer zum Erwachsenwerden

Ein Sommer auf gut Glück
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Als ihr Vater wegen eines Skandals vorläufig zurücktreten muss, wird Andie auch noch ihr Platz bei ihrem Sommerkurs verweigert. Sie hatte schon vor Monaten mit der Planung für ihren Sommer begonnen und ...

Als ihr Vater wegen eines Skandals vorläufig zurücktreten muss, wird Andie auch noch ihr Platz bei ihrem Sommerkurs verweigert. Sie hatte schon vor Monaten mit der Planung für ihren Sommer begonnen und ist verärgert, dass plötzlich alles ins Wasser fällt und sie vollkommen ohne Plan dasteht.
Und nun führt sie Hunde aus und verbringt gezwungenermaßen mehr Zeit mit ihrem Vater. Aber endlich auch ein Sommer mit ihren Freundinnen und dem süßen Clark, der sich in ihr Herz stiehlt ...

Meinung
Das Cover fängt die Stimmung des Buches gut auf und passt auch gut zum Inhalt. Es wirkt sommerlich und locker, und es kommen durch Andies Ferienjob auch ziemlich viele Hunde vor.
Andie hatte große Pläne für den Sommer, bis sie plötzlich ohne dasteht. Da die guten Sachen auch schon längst weg sind, landet sie bei einem Hunde-Ausführ-Service, da sie zumindest irgendwas tun möchte. Da ihr Vater aufgrund eines Skandals auch Ferien hat, verbringt sie mehr Zeit mit ihm als seit fünf Jahren. Darüber ist sie wenig begeistert, denn ihr Vater hat ihr seit dem Tod ihrer Mutter nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt und hat auch keine Ahnung, wie es ihr geht und was sie bewegt.
Wegen der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit muss sie immer aufpassen, dass sie nichts tut, das dem Image ihres Vaters schaden könnte, was sie vor allem deswegen stört, weil ihr Vater sich eben kaum um sie zu kümmern scheint. Sie geht heimlich auf unauffällige Partys und hat nur oberflächliche Beziehungen, die nie länger als drei Wochen halten. Ihre Freizeit verbringt sie mit ihren drei besten Freundinnen, die alle ihre Eigenheiten haben, die das Buch unterhaltsamer machen.

Andie entwickelt sich gut weiter, als langsam der Druck auf ihr nachlässt und sie alles etwas lockerer sieht. Sie sieht sich zu oft im Mittelpunkt und denkt öfter mal an ihr eigenes Wohl, sie vermisst ihre Mutter und betrauert ihren Tod, was sie oft etwas zu empfindlich macht, aber sie beginnt, mehr Verständnis zu zeigen. Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich sie mag oder nicht, oft hatte ich Mitleid oder Verständnis für sie, aber manchmal eher weniger, doch letztendlich war sie eben nur eine Jugendliche, die ihren eigenen Weg findet und dabei einige Hürden meistert.

Fazit
"Ein Sommer auf gut Glück" war ein unterhaltsames Buch über Freundschaft, Liebe und Vertrauen und darüber, über den eigenen Schatten zu springen und seinen eigenen Weg zu finden.

Veröffentlicht am 03.08.2018

Leichte Unterhaltung für Zwischendurch

Wild Games - In einer heißen Nacht
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Protagonisten
Abby will gar nicht an dieser Game Show teilnehmen, aber sie lässt sich doch überzeugen. Dort angekommen hat sie einen schwachen Start, doch sie ist schlau und außerdem gerät sie an einen ...

Protagonisten
Abby will gar nicht an dieser Game Show teilnehmen, aber sie lässt sich doch überzeugen. Dort angekommen hat sie einen schwachen Start, doch sie ist schlau und außerdem gerät sie an einen guten Partner: Dean. Sie ist auf der Insel oft unsicher, da sie sich vielen Konkurrenten körperlich unterlegen fühlt. Dass einige der Frauen attraktiver sind, hilft ihr auch nicht mit ihrem Ego.
Und doch hat Dean nur Augen für sie, auch wenn er es nicht immer zeigt. Er ist mehr Muskeln, während Abby eher der Kopf ist. Wenn Abby einen taktisch klugen Vorschlag macht, ist er meist dabei. Nur leider lässt sich Abby allzu bald von ihrer Schwärmerei für Dean ablenken und ist immer auf seiner Seite, anstatt wirklich logisch vorzugehen. Sie kommen sich in der wenig angenehmen Umgebung näher, aber das ist auch gar nicht überraschend, da die Show wohl auch darauf ausgelegt ist. Sie sind auf jeden Fall ein entzückendes Pärchen.

Handlung und Schreibstil
Wir haben hier also eine Survival-Game-Show, bei der die Kandidaten auf einer Insel leben müssen, wenige Ressourcen haben und gelegentlich darum kämpfen müssen, bleiben zu dürfen. Von den Spielen hat man nicht so viel gesehen und die Zeit verging auch relativ schnell, da die Liebesgeschichte im Fokus lag. So vergingen während des Spiels schon mal einige Wochen ohne nennenswerte Entwicklungen, was ich dann schon irgendwie frustrierend fand. Aber so wurde das Buch eben nicht in die Länge gezogen und konzentrierte sich auf die Punkte, die eben für die Liebesgeschichte eine Rolle spielten. Das Buch war wirklich schnell vorbei und da hätte gern mehr sein können, so blieb es eine eher lockere Geschichte mit kleineren Intrigen.
Durch die einfache Geschichte, die eigentlich nur eine ungewöhnliche Kulisse hatte, war die Handlung auch recht vorhersehbar und nicht gerade spannend, aber unterhaltsam und süß war es trotzdem. Wenn man nicht zu viel erwartet, wird man auch nicht enttäuscht.

Fazit
Zwar war "Wild Games - In einer heißen Nacht" nicht allzu spannend und auch recht vorhersehbar, aber es war doch eine süße und unterhaltsame Geschichte.

Veröffentlicht am 01.08.2018

Überraschend spannende Handlung und sympathische Charaktere

Fesselndes Verlangen - Forbidden Lovers
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Isabella will auf ihrer ersten Playparty ohne Versprechen auf eine Zukunft Spaß haben und endlich mal loslassen. Was sie nicht erwartet, ist, auf einen so unwiderstehlich dominanten Mann wie Tristan zu ...

Isabella will auf ihrer ersten Playparty ohne Versprechen auf eine Zukunft Spaß haben und endlich mal loslassen. Was sie nicht erwartet, ist, auf einen so unwiderstehlich dominanten Mann wie Tristan zu treffen und mit ihm die unvergesslichste Nacht ihres Lebens zu verbringen. Das ändert aber nichts daran, dass sie die Stadt verlässt um weit weg von ihrer Vergangenheit zu studieren.
Zwar wollte Tristan noch nie eine feste Sub-Dom-Beziehung und die meisten Frauen sind schnell vergessen, aber bei seiner Angel ist das anders. Kein anderer Mann soll sie haben. Aber sein neuer Job als Professor in Edison wird ihn wohl davon abhalten, sie bald wiederzusehen.
Denkt er. Denn plötzlich sitzt seine Angel, Isabella in seiner Vorlesung ...

Protagonisten
Ihr verrückter Ex hat Isabella beinahe umgebracht und seitdem ist sie nicht mehr dieselbe. Nun will sie beweisen, dass sie ihr Leben im Griff hat, obwohl ihre Vergangenheit sie nicht ganz in Ruhe lässt, da sie ständig mit der Angst kämpfen muss, dass dieser Wahnsinnige wieder auftaucht. Ihre sexuellen Vorlieben hat sie erst vor kurzem entdeckt und will sie unbedingt ausprobieren, dabei ist sie froh, bei einem erfahrenen Mann wie Tristan gelandet zu sein, der sie führen kann. Sie ist eigentlich eine starke Persönlichkeit und entschlossen, keine Schwäche zu zeigen, und auch ihre freche Art stehen im Kontrast zu ihren Ängsten, was sie nur noch sympathischer macht.

Bei Tristan ist es ähnlich. Auch er hat seine Schwächen, aber ansonsten zeigt er sich so selbstbewusst und dominant, dass man das nicht von ihm vermuten wurde. Solche Dinge können, wenn sie nicht gut umgesetzt sind, den Charakter unglaubwürdig erscheinen lassen, aber seine beiden unterschiedlichen Seiten haben wirklich gut harmoniert.
Er ist direkt von Isabella verzaubert, obwohl das sonst gar nicht seine Art ist, seitdem seine Ex-Frau ihn dermaßen enttäuscht und hintergangen hat, dass er in dieser Hinsicht keine Hoffnung mehr hatte. Doch danach hat er sich gut weiterentwickelt und verfolgt seine Ziele mit einer neuen Hingabe. Natürlich soll ihm da nichts im Weg stehen, vor allem nicht diese hinterlistige Schlange von Ex-Frau, aber gegen seine Gefühle für Isabella und seinen Beschützerinstinkt kann er kaum etwas tun.

Handlung und Schreibstil
Ich habe hier nicht die originellste aller Geschichten erwartet, aber ich wurde durchaus positiv überrascht. Die beiden Hauptcharaktere haben beide eine Vergangenheit, die sie nicht in Ruhe lässt, und beide gute Gründe für ihre Handlungen.
Die Anziehung zwischen Isabella und Tristan kann man gut nachvollziehen und auch die Faktoren, die die beiden davon abhalten, miteinander glücklich zu werden. Sie haben erstmal gar nicht damit gerechnet, diese Gefühle füreinander zu entwickeln und dann sind diese aufgrund der Lehrer-Schüler auch noch verboten, was die Sache nochmal interessanter macht.
Die nervige Ex-Frau von Tristan sowie der verrückte Ex von Isabella haben den beiden nochmal eine Vorgeschichte gegeben und erklärt, warum diese der Liebe nicht mehr so vertrauen. Außerdem gab es dadurch weitere interessantere Handlungen, sodass es wirklich nie langweilig wurde. Zum Schluss konnte ich auch noch von einer dramatischen Wendung überrascht werden und das hat mich dann wirklich endgültig überzeugt!

Fazit
"Forbidden Lovers - Fesselndes Verlangen" konnte mich mit seiner spannenden Handlung wirklich positiv überraschen! Zusammen mit den sympathischen Charakteren und dem fesselnden Schreibstil konnte es mich überzeugen!