Zwischen Wellen und Wirklichkeit
Über die dunkelste SeeIch habe gemischte Gefühle, was diese Geschichte angeht. Auf der einen Seite fand ich sie süß und angenehm zu hören, andererseits gab es einige Punkte, die mich etwas angecringet haben. Ich bin kein großer ...
Ich habe gemischte Gefühle, was diese Geschichte angeht. Auf der einen Seite fand ich sie süß und angenehm zu hören, andererseits gab es einige Punkte, die mich etwas angecringet haben. Ich bin kein großer Fan von einem „großen“ Altersunterschied, was hier meines Verständnisses nach der Fall war. Außerdem musste ich jedes Mal cringen, wenn sie sich „Cinderstella“ und „Biest“ genannt haben. Nichtsdestotrotz mochte ich die Hauptcharaktere sehr. Es fiel mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen und zu verstehen, warum sie so sind, wie sie sind. Zudem passten sie von ihrer Art gut zueinander.
Den Pace der Liebesentwicklung fand ich insgesamt ganz in Ordnung, allerdings war ich sehr überrascht, als es plötzlich so intensiv wurde, zumal die vorherige Anbahnung nicht stark genug war, als dass diese Intensität von jetzt auf gleich glaubwürdig wirkte, zumindest meinem Empfinden nach. Es fühlte sich an, als hätte man ein paar Wochen übersprungen.
Dennoch war es eine angenehme Geschichte, die zwar sehr vorhersehbar war, die man aber trotzdem gut genießen konnte
:spoiler: Außerdem habe ich die Plotline mit Damians Vater nicht verstanden. Zu Beginn hieß es, er habe nicht gewusst, dass er einen Sohn hat, denn sonst hätte er ihn sehr geliebt und wäre ein Teil seines Lebens gewesen. Dann wiederum hat er kurz vor seinem Tod doch von ihm erfahren, und anstatt ihn kennenzulernen, hat die ehemalige Nanny des Vaters Damian aufgespürt und geschaut, wie er vom Charakter her ist, damit der Vater anschließend einen Arranged-Marriage-Vertrag mit seiner Ziehtochter aufsetzen kann. Wieso hat er ihn nicht vor seinem Tod kontaktiert, wenn er doch von ihm wusste? Das verstehe ich irgendwie nicht. Vielleicht habe ich es auch überhört.