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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2025

Starke Frauen im Widerstand – Beeindruckend und mitreißend

Wir dachten, das Leben kommt noch
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Elisabeth Sandmann hat wieder einen flüssigen packenden Schreibstil und mitreißenden Erzählstil, der angenehm zu lesen ist. Ihren wunderbaren Roman "Porträt auf grüner Wandfarbe" habe ich bereits mit Begeisterung ...

Elisabeth Sandmann hat wieder einen flüssigen packenden Schreibstil und mitreißenden Erzählstil, der angenehm zu lesen ist. Ihren wunderbaren Roman "Porträt auf grüner Wandfarbe" habe ich bereits mit Begeisterung gelesen.
Das Cover passt perfekt zu dem Buchtitel und Inhalt. Man ahnt sofort, in welcher Zeit die Geschichte stattfindet. Ich liebe Historische Romane.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte wird über zwei Zeitebenen erzählt. Es geht insbesondere um Pat, die sich nach vielen Jahrzehnten mit ihrer Vergangenheit im Widerstand der 1940er Jahre beschäftigen soll. Die BBC-Moderatorin Gwen soll über die Special Operations Executive (SOE) berichten und interessiert sich besonders für Pats Vergangenheit im Zweiten Weltkrieg. Sie fährt nach Paris, um dort zu recherchieren. Gwen möchte auch herausfinden, was ihre Großmutter in der damaligen Zeit der französischen Résistance in Paris getan und erlebt hat.

Die Geschichte ist gut recherchiert und hat mich gefesselt.. Es ist beeindruckend und macht betroffen, was Frauen im Zweiten Weltkrieg leisten mussten.

Klare Kaufempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.10.2025

Eine starke Frau kämpft für die Ersten Olympischen Frauenspiele

Aufgeben können die anderen
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Von Lena Johannson habe ich bereits einige Bücher mit Begeisterung gelesen. Auch bei diesem Roman ist ihr Schreibstil wieder flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist klar, bildhaft und angenehm zu lesen. ...

Von Lena Johannson habe ich bereits einige Bücher mit Begeisterung gelesen. Auch bei diesem Roman ist ihr Schreibstil wieder flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist klar, bildhaft und angenehm zu lesen. Das Cover gefällt mir gut zu dem Roman.

In dem Roman geht es um Alice Milliat, die dafür kämpft, dass auch Frauen an den Olympischen Spielen teilnehmen dürfen. Alice geht in Nantes auf ein Mädchengymnasium. Sie lernt Joseph kennen, der ihr das Schwimmen beibringt. Die beiden verlieben sich. Als junge Frau fährt sie mit Joseph nach England, um als Au-Pair zu arbeiten. Dort heiraten beide und fahren nach Paris, um dort zu leben. Doch das Schicksal meint es nicht gut. Joseph ist aufgrund seiner Arbeit in England sehr krank geworden und verstirbt.
Der Sport, insbesondere das Schwimmen geben ihr Halt. Sie wird Mitglied sowie die Schatzmeisterin und auch die Vorsitzende von Fémina Sport Paris. Zudem gründet sie den FSFI Internationalen Frauensportverband, um ihr Ziel zu erreichen: die Olympischen Spiele für Frauen. Es gibt viel Widerstand von den Männern. Aber sie gibt nicht auf ...

Eine interessante Story mit Historischem Hintergrund. Die Geschichte hat mich überzeugt. Heute ist es selbstverständlich, dass Frauen und Männer bei den Olympischen Spielen teilnehmen dürfen.
Im Nachwort beschreibt die Autorin, was Realität und was Phantasie ist in dem Roman.

Empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Eine starke Frau in der Politik der 70er Jahre

Die Frau der Stunde
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Die Autorin Heike Specht hat einen flüssigen und mitreißenden Schreibstil. Ihr lebendiger Erzählstil ist klar und angenehm zu lesen. Die Charaktere sind authentisch und lebendig beschrieben.

Die Geschichte ...

Die Autorin Heike Specht hat einen flüssigen und mitreißenden Schreibstil. Ihr lebendiger Erzählstil ist klar und angenehm zu lesen. Die Charaktere sind authentisch und lebendig beschrieben.

Die Geschichte spielt in den Jahren 1978 - 1979. Die Liberale Catharina Cornelius ist stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses. Überraschend muss sie den Posten der Außenministerin und Vizekanzlerin übernehmen, da der Vorgänger zurücktreten musste. Eine Frau auf diesem Posten ist in dieser Bonner-Zeit der politischen Männerdomäne undenkbar.
Ihre Freundin Arzadeh stammt aus Iran. In Deutschland wird ständig über die iranische Revolution berichtet. Arzadeh fliegt deshalb nach Iran, um die Frauen vor Ort zu unterstützen und für ihre Rechte zu kämpfen.

Die Geschichte hat mich in den Bann gezogen und beeindruckt. Die historischen und politischen Ereignisse hat die Autorin gut recherchiert und in die fiktive Story eingebunden.
Das schlichte Cover passt sehr gut zu dem Roman.

Lesenswert!

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Grand Hotel in Kriegszeiten – interessant und geheimnisvoll

Grand Hotel Avalon
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Maggie Stiefvater hat einen flüssigen Schreibstil. Sie hat einen detailreichen atmosphärischen Erzählstil und eine starke bildliche Sprache.

Das Cover ist interessant gestaltet, gefällt mir zu dem Buch.

West ...

Maggie Stiefvater hat einen flüssigen Schreibstil. Sie hat einen detailreichen atmosphärischen Erzählstil und eine starke bildliche Sprache.

Das Cover ist interessant gestaltet, gefällt mir zu dem Buch.

West Virginia 1942. June Hudson ist Hoteldirektorin des Grand Hotels Avalon. Sie füllt diesen Beruf mit Leib und Seele aus. Von allen Hotelgästen notiert sie deren Vorlieben und Besonderheiten, die sie auch an ihre Angestellten weitergibt. Im Gegenzug kann sie sich somit immer auf ihre Mitarbeiter verlassen.
Im Jahr 1942 nach dem Angriff auf Pearl Harbor muss das Avalon zahlreiche amerikafeindliche deutsche, japanische und ungarische Diplomaten mit ihren Familien aufnehmen. Dafür müssen sämtliche Hotelgäste das Hotel verlassen.

Die Geschichte des "Grand Hotel Avalon" ist fiktiv und hat mir gefallen. Eingeflochten wurden gut recherchierte historische Ereignisse.
Offen bleibt für mich allerdings die Sache mit den geheimnisvollen Heilquellen.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Dramatische Familiengeschichte

Meine Mutter
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Der Schreibstil von Bettina Flitner ist wieder großartig, sehr flüssig und packend. Ihr Erzählstil ist gefühlvoll und gut zu lesen.
Das schlichte schwarz-weiß Cover wirkt emotional und passt gut zum Thema.

Bettina ...

Der Schreibstil von Bettina Flitner ist wieder großartig, sehr flüssig und packend. Ihr Erzählstil ist gefühlvoll und gut zu lesen.
Das schlichte schwarz-weiß Cover wirkt emotional und passt gut zum Thema.

Bettina Flitner ist für eine Lesung ihres Buches "Meine Schwester" nach Celle gekommen. Dort wurde ihre Mutter vor 40 Jahren beerdigt, als sie mit 47 Jahren Suizid begangen hat. Nun möchte Bettina doch Antworten auf die offenen Fragen zu dem Suizid ihrer Mutter erhalten. Auch schon ihre Urgroßeltern haben Suizid begangen, ebenso Bettinas Schwester vor einigen Jahren.
So begibt sie sich auf Spurensuche nach Wölfelsgrund im damaligen Niederschlesien, Recherche mit Aufzeichnungen ihres Großvaters und Vaters, Tagebüchern, Briefen und Fotos. Die Familiengeschichte reicht bis zum Jahr 1884 zurück. Sie erzählt sie im Wechsel von der Vergangenheit und Gegenwart.

Ein gelungener Biografie-Roman voller Geheimnisse und Emotionen, der feinfühlig, aber schonungslos geschrieben ist und mich tief berührt hat.
Ein schweres Thema, das zum Nachdenken anregt.

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