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Veröffentlicht am 12.09.2017

Auftakt der Bommelbande-Reihe

Die Bommelbande – Kamele küsst man nicht
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Klappentext:

Lotte liebt einfach alles an der Bommelvilla. Ihre geheimnisvolle Vergangenheit, ihre Bewohnerin Paula und natürlich den verwunschenen Garten. Doch noch viel mehr mag sie die kleine Insel ...

Klappentext:

Lotte liebt einfach alles an der Bommelvilla. Ihre geheimnisvolle Vergangenheit, ihre Bewohnerin Paula und natürlich den verwunschenen Garten. Doch noch viel mehr mag sie die kleine Insel im Fluss. Und Hannes ... Alles scheint in Ordnung, bis plötzlich ein fremdes Mädchen und ein Kamel dazwischenkommen. Ein spannendes Abenteuer beginnt, in dem ein kleines Kamel verschwindet, Adelige von versteckten Räumen erzählen und Kusspläne geschmiedet werden.


Leseeindruck:

Mit "Die Bommelbande - Kamele küsst man nicht" liegt dem jungen Leser [Altersempfehlung 8 bis 10 Jahre] der abenteuerliche Auftakt einer neuen Kinderbuchreihe vor. Ich habe dieses Buch, das eher für Mädchen empfehlenswert ist, im Rahmen einer Leserunde mit meiner Patentochter gelesen. Auch steht auf der Klappe "Von Mädchen für Mädchen entwickelt" und die Farbgebung erinnert auch eher an Mädchenbücher. Herkömmlicherweise sind Pferde oder Ponys in Mädchenbücher immer die Tierhelden, hier geht es um ein Kamel, was wir als abwechslungsreich und originell empfanden, auch wenn das Kamel nicht vordergründig behandelt wird. Irgendwie hatten wir uns "mehr Kamel" erwartet.

Die Geschichte ist nett zu lesen, zeugt von Freundschaft, Abenteuerlust und ist auch recht geheimnisvoll. Den Schreibstil der Autorin Catharina empfanden wir als leicht verständlich und kindgerecht. Die Handlung ist lesenswert, hätte vllt. noch ein wenig mehr Potenzial gehabt.

Besonders lobenswert finden wir die dreifarbigen Illustrationen, die das Gelesene unterstreichen und auflockern. Die Figuren werden vorne im Buch namentlich und bildhaft vorgestellt. Die 15 Kapitel sind angenehm kurz und verteilen sich auf 175 Seiten, die Dank der großen Schrift gut lesbar sind.

Das Cover ist niedlich gezeichnet, die Farben sind so herrlich warm und stimmig und die Figuren echt gut vorstellbar vorgestellt. Insgesamt auch ein haptisches Erlebnis.

Für 4 Sterne reicht es allemal.


@ esposa1969

Veröffentlicht am 12.09.2017

Unterhaltsames Kinderbuch

Die drei Magier - Das magische Labyrinth
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Klappentext:

Im kleinen Städtchen Mühlfeld geht es immer beschaulich zu. Hier passiert nie etwas Aufregendes. Stimmt's? Nein, ganz und gar nicht! Conrad, Mila und Vicky geraten nach einem Sprung in den ...

Klappentext:

Im kleinen Städtchen Mühlfeld geht es immer beschaulich zu. Hier passiert nie etwas Aufregendes. Stimmt's? Nein, ganz und gar nicht! Conrad, Mila und Vicky geraten nach einem Sprung in den Badeweiher plötzlich in eine fremde Welt. Und in der gibt es sprechende Bäume, kluge Katzen und freundliche Hexen! Die Bewohner dieses ungewöhnlichen Ortes nennen ihre Welt Algravia und sind davon überzeugt, dass die drei Kinder die lange erwarteten drei Magier sind, die Algravia vor den gemeinen Machenschaften des fiesen Zauberers Rabenhorst retten sollen. Doch Conrad, Mila und Vicky haben keine Ahnung von Zauberei, also müssen sie wohl die Falschen sein. Oder doch nicht ...?


Leseeindruck:

In diesem Kinderbuch "Die drei Magier - Das magische Labyrinth" von Autor Matthias von Bornstädt lernen wir die drei Kinder Conrad, Vicky und Mila kennen, von denen jeder charakterlich unterschiedlicher nicht sein kann. Als die beiden Schulfreunde Vicky und Conrad dessen verschlossene Schwester Mila dazu überreden mit ihnen an den Mühlsee zum Baden zu gehen, geschieht etwas Sonderbares: Die drei Kinder werden wie von einem Sog unterhalb der Oberfläche in eine andere, wie verzauberte Welt gesogen - Algravia. Dort herrscht nicht nur eine andere Zeitrechnung, sondern auch sprechende Bäume, Trolle und wundersame Wesen treiben sich dort herum, von denen den Kindern nicht jeder wohlgesinnten scheint. Alsbald erfahren sie dann auch noch die Auserwählten zu sein, die Magier, die Algravia vor dem dunklen Magier Rabenhorst beschützen sollen. Ob sie dieser Aufgabe überhaupt antreten wollen?

Dieses Kinderbuch hat eine Altersempfehlung von 8 bis 10 Jahren. Da mein 13 Jahre alter Sohn aber ein riesiger Fan des Autors ist, hat er es auch in seinem Alter noch gerne gelesen. Die Kinder werden dem Leser zunächst einmal bildlich und charakterlich vorgestellt. Das Abenteuer liest sich schon spannend, zumal man gar nicht so sicher weiß, ob es jeder gut mit den Kindern meint. Viele farbenfrohe Illustrationen bereichern das Gelesene. Dank eben dieser auch ganzseitigen Zeichnungen, der großen Schrift und der Spannung der Handlung hatten wir die 153 Seiten binnen zweier Tage fix gelesen.
Das Buch liest sich wirklich sehr angenehm und wir freuen uns schon auf Band 2 "Die drei Magier - Geheimnis im Geisterwald".



@ esposa1969

Veröffentlicht am 02.09.2017

Lesenswerter Kiel-Krimi

Blutvilla
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Klappentext:

Die Millionärin Johanna Krogmann wird erschlagen in ihrer Villa nahe Kiel aufgefunden. Feinde hatte sie mehr als genug. Die halbe Gemeinde Flintbek war der skrupellosen Fabrikbesitzerin gegenüber ...

Klappentext:

Die Millionärin Johanna Krogmann wird erschlagen in ihrer Villa nahe Kiel aufgefunden. Feinde hatte sie mehr als genug. Die halbe Gemeinde Flintbek war der skrupellosen Fabrikbesitzerin gegenüber feindlich gesinnt. Hauptkommissar Sven Fricke, der in dem Fall ermittelt, stößt schnell an seine Grenzen. Doch nicht nur die Suche nach dem Täter gestaltet sich äußerst schwierig, auch die Zusammenarbeit mit der attraktiven Staatsanwältin Elena Karinoglous stellt die Geduld des Ermittlers auf eine harte Probe und sorgt für gewaltigen Zündstoff …

Leseeindruck:

Mit "Blutvilla" liegt dem Leser ein lesenswerter und ereignisreicher Kiel-Krimi vor. Wie der Klappentext dem Leser bereits vor Lesebeginn verrät, wird die wohlhabende Millionärin und Fabrikbesitzerin Johanna Krogmann erschlagen in ihrer Villa aufgefunden.
Hauptkommissar Sven Fricke und Staatsanwältin Elena Karinoglous ermitteln in vielerlei Richtungen, denn Feinde hatte das Opfer mehr als genug...

Dieser Krimi liest sich angenehm unterhaltsam, da eben hier nicht nur der eigentliche Fall eine lesenswerte Rolle einnimmt, sondern auch die zwischenmenschliche Beziehung zwischen dem Hauptkommissar und der attraktiven Staatsanwältin. Insofern ist es jetzt kein vor bluttriefender Krimi, wie Buchtitel und Cover vielleicht vermuten lassen, sondern eher ein leichter. Der Schreibstil liest sich lesenswert leicht und schnell bin ich in die Geschehnisse reingekommen.

Die angenehm kurzen und kurzweiligen 32 Kapitel verteilen sich auf 227 Seiten. Im Anhang findet der Leser noch ein Nachwort, sowie ein Making-Of des Autorenduos, das ich neuartig und originell fand.


@ esposa1969

Veröffentlicht am 31.08.2017

Der Sensations-Fund

Ötzi
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Klappentext:

Ötzi, der Mann aus dem Eis: Die fiktive Geschichte seiner Lebensumstände und seines Todes und der Bericht des sensationellen Fundes der Mumie am Tisenjoch im Schnalstal.

Leseeindruck:

Sowohl ...

Klappentext:

Ötzi, der Mann aus dem Eis: Die fiktive Geschichte seiner Lebensumstände und seines Todes und der Bericht des sensationellen Fundes der Mumie am Tisenjoch im Schnalstal.

Leseeindruck:

Sowohl mein knapp 14-jähriger Sohn, als auch ich sind absolute Ötzi-Fans. Kennen ihn persönlich (hihi, seit dem Besuch im Bozner Nationalmuseum, wo er höchstpersönlich gekühlt liegt) und kennen auch seine Geschichte. Mein Sohn besitzt mehrere Bücher über Ötzi und hatte das Thema auch bereits in der Schule durchgenommen. Umso erfreuter waren wir im Rahmen einer Buchverlosung dieses Buch erhalten zu haben.

Dieses Buch als Hardcover-Ausgabe ist Din-A-4 -formatig und beschreibt Ötzis (fiktives) Leben und reales Sterben in drei Sprachen: Deutsch, italienisch und englisch. Zu Beginn Zeigt uns eine Karte, wo er gefunden wurde. Dann geht die eigentliche Geschichte los. Comic-artig beginnt die 3-sprachige Erzählung mit seinem Ende. Es ist kein Comic im eigentlichen Sinne, da jede Seite etwa 2-6 Bilder enthält, aber keine Sprechblasen, sondern eben Untertitel. Nachdem wir auf wenigen Seiten an Ötzis Ableben herangeführt werden gibt es einen Rücksprung, was zuvor geschah. Da wird Ötzis Leben fiktiv beschrieben, so wie es gewesen sein könnte, als er sich gut ausgerüstet auf seinen Weg machte. Da fährt der Leser nicht nur die eventuellen Hintergrundinformationen über Ötzis Leben, sondern auch allgemein über das Leben in dieser Zeit vor rund 4000 Jahren. Dann Sprint die Geschichte wieder zu dem Zeitpunkt, als er den Tod fand und ihn dann anno 1991 das Ehepaar Simon beim Wandern fand, wie Reinholt Messner hinzugerufen wurde (der im übrigen sehr detailgetreu gezeichnet wurde, ebenso wie das Ehepaar Simon) und wie Ötzi zu, Sensationsfund wurde. Im Anhang finden wir noch einige touristische Informationen rund um Ötzi.

Die rund 50 Seiten waren schnell gelesen, da sich auf jeder Seite ja nur wenige Sätze befinden. Insgesamt aber sehr interessant zu lesen, herrlich die Zeichnungen zu betrachten und lehrreich allemal. Ein Muss für jeden Ötzi-Interssierten und sehr lehrreich für Schüler.

@ esposa1969

Veröffentlicht am 25.08.2017

Stellenweise langatmig

Eine von uns
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Klappentext:

Sommer 1984, ein Dorf in der Provinz in England. Alles beginnt ganz harmlos: mit dem Gefühl der Dorfbewohner, dass jemand in ihrem Haus war, mit Spuren von schmutzigen Schuhen auf der Treppe, ...

Klappentext:

Sommer 1984, ein Dorf in der Provinz in England. Alles beginnt ganz harmlos: mit dem Gefühl der Dorfbewohner, dass jemand in ihrem Haus war, mit Spuren von schmutzigen Schuhen auf der Treppe, fettigen Fingerabdrücken auf dem Badezimmerspiegel. Dann verschwinden Dinge, oder, noch rätselhafter, es tauchen andere auf. Bis schließlich eine von ihnen weg ist: Anna, die harmloseste, unscheinbarste von allen. Die Dorfbewohner beginnen sich zu bewaffnen, sie haben Angst vor dem Einbrecher, Angst um Anna und immer mehr auch voreinander. Kann einer von ihnen der geheimnisvolle Fox sein? Harriet Cummings’ Debüt ist spannend, stilsicher und raffiniert – den Abgründen dieser Dorfidylle entkommt man nicht!


Leseeindruck:

Ich beginne mal mit dem Cover, das ich nicht so gelungen finde. Es verspricht Spannung, wirkt von den Zeichnungen her aber irgendwie kitschig, fast wie ein Kinderbuch.

Die Handlung Ansicht war okay, aber nach Lesen den Klappentextes hatte ich mir weitaus mehr Spannung erhofft und Gänsehautgefühl erwartet. Stellenweise war es mir zu langatmig, so dass ich auch einige Seiten querlesen musste. Der Schreibstil der Autorin aber ist sehr gut lesbar und detailliert beschrieben, ebenso wie die Charaktere von denen irgendwie fast jeder verdächtig ist und kaum einer sympathisch. Das Ende fand ich irgendwie nicht so ganz gut.

Das Buch war ganz nett, die rund 370 Seiten fast zuviel für den Inhalt.
3 Sterne sind es gerade so geworden.

@ esposa1969