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Veröffentlicht am 20.09.2022

Vom galizischen Stetl ins Wiener Großbürgertum

Isidor
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Ein Aufstieg aus ärmlichsten Verhältnissen, Leben in der großbürgerlichen Welt am Wiener Ring, nur um am Ende verfolgt, misshandelt und auf seine jüdische Herkunftsgeschichte reduziert zu werden - die ...

Ein Aufstieg aus ärmlichsten Verhältnissen, Leben in der großbürgerlichen Welt am Wiener Ring, nur um am Ende verfolgt, misshandelt und auf seine jüdische Herkunftsgeschichte reduziert zu werden - die Geschichte von Isidor Geller in Shelly Kupferbergs Doku-Roman "Isidor" steht für einen der sechs Millionen Opfer der Shoah. Die Autorin hat in Archiven nach der Familiengeschichte geschürft und sich vor allem auf die Geschichte ihres Urgroßonkels konzentriert.

Als Kind einer streng orthodoxen Familie in einem galizischen Stetl kannten Isidor und seine Geschwister vor allem Armut und die tiefe Frömmigkeit ihrer Eltern. Intelligent und begabt, konnten zumindest die Brüder aber einen Schulbesuch an einer weltlichen Schule und nicht nur an eine Yeshiva durchsetzen, gar das Gymnasium in der nahen Kleinstadt - und so einen Blick auf die Welt außerhalb religiöser Beschränkungen werfen, feststellen, dass es auch Juden gab, die sich von manchen alten Sitten und Traditionen getrennt hatten und aufgeschlossen für die Moderne waren.

Den jungen Isidor und seine Brüder zieht es, nach "Verweltlichung" ihrer Namen, die allzu sehr an die Chassidische Stetl-Welt erinnerten, nach Wien, das Zentrum von Lebensart und deutschsprachiger Kultur. Es ist Isidor, der am weitesten vorankommt in einer Welt, die noch so manches antisemitische Vorurteil hat, aber erfolgreiche Selfmademänner und zahlungskräftige Mäzene zu schätzen weiß. Neffe Walter, der spätere Großvater der Autorin, ist für Isidor wie ein Sohnersatz.

Ein wenig ist diese Lebens- und Familiengeschichte auch ein Zeitroman der Jeckes, der deutschsprachigen Juden, die in den 1930-er Jahren angesichts zunehmender Verfolgung und in weiser Voraussicht nach Palästina auswanderten, da aber immer fremd blieben und sich einfach nicht mit der rauen Pioniergesellschaft der Kibbuzniks und Zionisten identifizieren konnen. Die Sehnsucht nach den Opern- und Konzertbühnen in Wien oder Berlin, nach den Boulevards und Kaffeehäusern, nach höflichem Umgangston und bürgerlichem Lebensumfeld sollte sie jahrzehntelang begleiten - und im Fall von Isidor war es dieser feste Glaube an die zivilisierte österreichische Gesellschaft, die ihn alle Warnzeichen ignorieren ließ.

Je weiter die Geschichte Isidors voranschreitet, desto düsterer, erwartbarer und tödlicher entwickelt sie sich. Hätte er anders handeln sollen? Sein Leben hätte er retten können. Doch in seiner Fehleinschätzung, es werde schon nicht so schlimm kommen und die Deutschen seien doch schließlich ein Volk voller Kultur, lag Isidor nicht alleine. Die Erinnerungen aus dem Familienarchiv, Bilder aus glücklicheren Zeiten, aber auch Dokumente aus den Archivstudien lassen die Autorin einen Erzählteppich weben, der beispielhaft steht für das Schicksal Zehntausender Wiener Juden. Dass Isidor nicht auf eine Opferrolle reduziert wird, sondern ein ambivalenter und komplexer Charakter ist, dem sich Kupferberg zu nähern versucht, ist ein Gewinn für das Buch.

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Veröffentlicht am 20.09.2022

Ein angekündigter Tod

Stille blutet
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Es gibt Mordopfer, die sind einem trotz ihres plötzlichen und gewaltsamen Todes einfach nicht sympathisch. Nadine Just in Ursula Poznanskis Kriminalroman "Stille blutet" ist so ein Fall. Die 27-jährige ...

Es gibt Mordopfer, die sind einem trotz ihres plötzlichen und gewaltsamen Todes einfach nicht sympathisch. Nadine Just in Ursula Poznanskis Kriminalroman "Stille blutet" ist so ein Fall. Die 27-jährige hat steile Karriere bei einem privaten Fernsehsender gemacht, wobei sie ihren Erfolg klar ihrem Aussehen und der Nähe zm Senderchef und nicht etwa journalistischen Qualitäten verdankt. Unbeliebt ist sie aber vor allem wegen ihres Charakters, den Angriffen auf alle, die nicht so jung und schön wie sie sind, die Herabwürdigung ihrer Opfer in sozialen Medien. Und dann ist da die Nachrichtensendung, in denen sie live vom Teleprompter abliest, es werde in Kürze zum Tod einer bekannten Fernsehmoderatorin kommen. Ein Verbrechen könne nicht ausgeschlossen werden. Der Name des Opfers sei - Nadine Just.

Der Werber Tibor Glaser hat sich zwar vor ein paar Monaten von Nadine getrennt, ist aber dennoch erschrocken, als er die Sendung sieht. Als er Nadine telefonisch nicht erreichen kann, fährt er zum Sender und findet sie schließlich tot in ihrer Garderobe. Da die Polizei ebenfalls die Statistik kennt, dass bei Morden der Täter in der Regel im persönlichen Umfeld zu suchen ist, gerät natürlich auch Glaser ins Blickfeld - Trennung hin oder her.

Zu den Ermittlern gehört Serafina (Fina) Plank, bei geringer Körpergröße eher kompakt gebaut, was bei ihr zu gehörigen Komplexen und Unsicherheiten im Umgang mit ihrem Äußeren führt. Das wird nicht gerade leichter durch ihren Chauvie-Kollegen Oliver beim Wiener LKA, der keinen Hehl daraus macht, dass er die Mordkommission lieber wieder als frauenfreie Zone hätte und kräftig mobbt.

Dann kündigt ein freie Fotograf in seinem Blog seinen Tod an - und als er in der Tat tot aufgefunden wird, trendet in den sozialen Medien der hashtag inkürzetot. Pech für Björn Glaser, dass es auch in dem zweiten Fall eine Verbindung zu ihm zu finden scheint. Je mehr er versucht, seinen Ruf zu retten, desto mehr verstrickt er sich in ein Netz, das er nur ahnen kann. Sein Partner will ihn aus der Werbeagentur haben, da der Verdacht gegen den Werber geschäftsschädigend ist, in den sozialen Medien wird er an den virtuellen Pranger gestellt und die Polizei hat sich auf ihn als Hauptverdächtigen eingeschossen. Wenn Fina Plank andere Optionen untersuchen will, muss sie sich gegen den Vorwurf verteidigen, eine Schwäche für den gutaussehenden Werber zu haben und daher voreingenommen zu sein. Während Glaser immer neue und erschreckende Dinge über Nadine erfährt, lässt sich erahnen, dass er nur eine Figur im Spiel eines Unbekannten ist.

Die Charaktere des Romans sind womöglich ein bißchen holzschnittartig und lassen wenig Tiefe erkennen. Spannend ist der Fall allemal und erinnert an so manchen Hitchcock. Die Auflösung samt Cliffhanger-Ende lässt einige Fragen offen. Dennoch habe ich mich gut und spannend unterhalten gefühlt.

In der Hörbuch Version gefällt mir Julia Nachtmann als Sprecherin einmal mehr sehr gut. Sie hat eine warme, angenehm zu hörende Stimme und spricht auf eine zurückgenommene, nicht übermäßig dramatisierende Art, die für mich gut passte.

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Veröffentlicht am 20.09.2022

Anwaltskrimi im Clanmilieu

Pirlo - Falsche Zeugen
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Mit "falsche Zeugen" von Ingo Btt bekommen Krimi-Leser zusätzlich zu einem spannenden Fall im Clanmilieu ein bißchen juristische Aufklärung: Was ist ein Zwischenverfahren, welche Regeln gelten für Anwälte, ...

Mit "falsche Zeugen" von Ingo Btt bekommen Krimi-Leser zusätzlich zu einem spannenden Fall im Clanmilieu ein bißchen juristische Aufklärung: Was ist ein Zwischenverfahren, welche Regeln gelten für Anwälte, wenn sie sich nicht straffällig machen wollen, was ist ein Vorhalt? Kein Wunder, denn Bott ist nicht nur selbst im Hauptberuf Rechtsanwalt, er teilt diesen Beruf - ebenso wie offenbar die Frisur mit seinem Protagonisten Anton Pirlo. Wobei auch Pirlo eine schillernde Figur ist, denn nicht einmal seine Anwaltskollegin Sophie Mahler weiß, dass er eigentliche aus einer arabischen Einwandererfamilie mit Verbindungen ins Clanmilieu stammt. Die deutsche Identität habe er sich dann zugelegt, weil er mit seinem Hintergrund befürchtete, so werde es nichts mit der Juristenkarriere.

Um Clans geht es auch in dem neuen Fall von Pirlo und Mahler: Ein Juniormitglied einer einflussreichen albanischen Clanfamilie soll den Anführer einer bekannten Gruppe von Neonazi-Rockern vor einem Bordell erstochen haben. Als die Polizei am Tatort eintrifft, hat der junge Mann das Messer in der Hand. Er gibt an, er habe es aus der Wunde gezogen, um sich um den Mann kümmren zu können. Wenig überraschend gibt es dennoch einen Haftbefehl. Und der Druck auf Pirlo und Mahler steigt, der albanische Clan will nämlich nur im Erfolgsfall zahlen.

Als hätten beide Anwälte nicht genug mit den beruflichen Herausforderungen zu tun, gibt es private Verwicklungen - Pirlo lernt eine bildschöne Frau kennen und verliebt sich ganz gegen seine Gewohnheiten Hals über Kopf. Sophie wiederum fühlt sich von ihrer Langzeit-Fernbeziehung unter Druck gesetzt, als er plötzlich anreist und ihr einen Heiratsantrag macht. Ganz abgesehen vom Druck des Vaters, sie solle doch endlich als Kronprinzessin in seine renommierte internationale Kanzlei einsteigen und die Strafsachen samt ihrem mitunter chaotischen Chef vergessen.

Neben Zeugen, die der Zusammenarbeit mit der Justiz einschließlich Anwälten eher skeptisch gegenüberstehen gibt es probleme, dass bei der Staatsanwaltschaft noch ein paar Rechnungen mit Pirlo wegen eines vergangenen Falls offen sind. Da wird das Berufliche schnell persönlich. Dass ausgerechnet einer von Pirlos kriminellen Brüdern dann auch noch im Umfeld des Clans auftaucht und anfängt, sich für die blonde Rechtsanwältin Mahler zu interessieren, hätte Pirlo schon gar nicht gebraucht.

Clan- und Rockermilieu sind das eine, undurchsichtige Grundstückgeschäfte das andere. Gibt es eine dritte Partei, die Interesse an dem Gebiet hat, das die Kriminellen in den vergangenen Jahren untereinander abgesteckt haben? Die Hauptverhandlung ist schon weit fortgeschritten, bis das Anwaltsteam endlich Durchblick hat.

Mitunter ist der Fall ein bißchen konstruiert, und das Rumgefummele Pirlos in seinen Haaren gerät ins Marottenhafte. Dennoch bleibt ein positiver Gesamteindruck zurück. Düsseldorfer Lokalkolorit und rheinische Stimmungsstudien runden das Buch für alle Freunde von Regionalkrimis ab, mir hat in diesem Fall besonders der Einblick in die Anwaltsabeit gefallen - auch wenn üblicherweise bei der Vorbereitung auf einen Prozess deutlich weniger action anfallen dürfte und das Aktenstudium leserfreundlich verkürzt dargestellt wird.

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Veröffentlicht am 17.09.2022

Sorgt für Überraschungen

Faust
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Manchmal kann man als Leser auch ohne Vorkenntnisse in eine bereits bestehende Romanserie einsteigen. In "Faust" von Gustav Skördeman funktioniert das nrr sehr bedingt. Zwar gibt es einige Erläuterungen ...

Manchmal kann man als Leser auch ohne Vorkenntnisse in eine bereits bestehende Romanserie einsteigen. In "Faust" von Gustav Skördeman funktioniert das nrr sehr bedingt. Zwar gibt es einige Erläuterungen und Hinweise zu den Ereignissen im Vorgängerband "Geiger" und man kann sich so einiges zusammenreimen. Doch beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, zu große Lücken zu haben, um die Proagonisten wirklich gut zu verstehen, allen voran die Hauptfigur, die Polizistin Sara Nowak.

Was Geheimdienst-Schläfer der Stasi in Schweden zu tun hatten, warum die Stasi ausgerechnet Schweden als Zuflucht für einen neuen Start für RAF-Terroristen ausgewählt haben soll - da fiel mir schon die zeitliche Zuordnung schwer, wann die Handlung eigentlich spielt. Es ist eben alles schon eine Weile her, und ich schreibe das als eine, die sich nicht nur an den Mauerfall erinnern kann, sondern auch Kindheitserinnerungen an den deutschen Herbst und die RAF-Plakate an allen Postämtern (die es damals noch überall in der Nachbarschaft gab - ist wie gesagt lange her) hat. Für jüngere Leser*innen dürfte die Herausforderung also noch grüßer sein.

Interessant, spannend und vielschichtig ist der Roman dennoch, denn es gibt ja auch die "private" Sara Nowak, deren Tochter gerade auszieht, deren Sohn mitten in der Pubertät steckt und deren Mann als Konzertveranstalter in einer ganz anderen Welt lebt. Wie sie als Polizistin versucht, die Distanz zum Geldadel zu halten, zu dem auch ihre Schwiegerfamilie gehört, macht Nowak sympathisch.

Mindestens ebenso spannend wie die Verstrickungen in Geheimnisse und Geheimdienste ist ein aktueller Fall Saras aus der ganz normalen Polizeiarbeit, bei dem es um die Misshandlung einer Prostituierten geht. Frauenfeindlichkeit, Gewalttätikeit und Exzesse von Männern, die glauben, sich alles kaufen zu können, führen zu einer Eskalation, die Sara buchstäblich nahe geht. Das Buch endet mit schmerzlichen Einsichten und einem Cliffhanger, der neugierig auf die Fortsetzung macht. Und in der Zwischenzeit werde ich sicher noch den ersten Band lesen.

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Veröffentlicht am 17.09.2022

Plot mit überraschendem Twist

The Other Black Girl
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Fängt wie ein woke-Roman an, endet mit subtilem Horror und ein wenig dystopisch: "The other Black girl" von Zakiya Dalila Harris hat mich überrascht. Was halbwegs vorhersehbar und ausgesprochen zeitgeistig ...

Fängt wie ein woke-Roman an, endet mit subtilem Horror und ein wenig dystopisch: "The other Black girl" von Zakiya Dalila Harris hat mich überrascht. Was halbwegs vorhersehbar und ausgesprochen zeitgeistig wirkte, erhielt in dem Roman über eine junge Afroamerikanerin in der Verlagswelt einen völlig überraschenden, unerwarteten Twist, der das Buch zu einem unberechenbaren Leseerlebnis machte. Das fand ich schon mal ganz großartig und will hier auch möglichst wenig rumspoilern.

Der Duft von Kakaobutter, der durch die Büroflure des New Yorker Verlagshauses wabert, ist für Nella das erste Anzeichen, dass sie nicht mehr allein ist. Genauer: die einzige Schwarze im ansonsten reinweißen Umfeld des Lektorats. Dass mit Hazel-May eine weitere Afroamerikanerin für mehr Diversität sorgt, findet sie erst mal großartig. Eine natürliche Verbündete in den versteckten Mikroaggressionen, in rassistischen Stereotypen, die stets ausgeklammert werden, in der "Farbenblindheit", die aus Nella eine Verlagsmitarbeiterin wie jede andere macht, die halt zufällig schwarz ist.

Die anfängliche Begeisterung bekommt aber schon bald einen schalen Beigeschmack: Da ist der Enthusiasmus aller Vorgesetzten, der Hazel entgegenfliegt. Die Erfolge nach kurzer Zeit, für die Nella zwei Jahre lang rackern musste. Und die eigenen Komplexe: Ist Nella überhaupt Schwarz genug? Aufgewachsen ist sie schließlich in einer überwiegend weißen Kleinstadt in Connecticut. Wie ihre Mutter ließ sie sich jahrelang die Haare glätten, erst seit sie in New York ist, lässt sie sich die Haare zu einem Afro wachsen, kennt sich mit Styling-Methoden aber nicht wirklich aus. Und obendrein hat sie einen weißen Freund, auch wenn der immerhin zwei lesbische Mütter vorweisen kann.

Wie anders ist Hazel - sie kommt aus Harlem, ihre Großeltern lernten sie auch einer Demo der Bürgerrechtsbewegung kennen und mit ihren Dreadlocks kommt sie auch optisch als woke-Galleonsfigur rüber. Klar, dass sie tief eingebunden ist in schwarze Kultur und Tradition, Warum hat Nella dennoch das Gefühl, dass hier irgend etwas nicht stimmt? Und was haben die anonymen Schreiben zu bedeuten, die sie seit der Ankunft Hazels auf ihrem Schreibtisch findet und die ihr nahelegen, den Verlag zu verlassen? Hat Hazel damit zu tun? Ist nur Platz für eine Schwarze?

Ein zweiter Erzählstrang, über den hier nicht viel verraten werden soll, wirft anfangs viele Fragen auf und führt später ein in den zweiten und ganz besonderen Plot dieses Buches. Der allmähliche Weg zur Erkenntnis führt zu manchem Aha-Effekt. Und nebenbei dürften insbesondere weiße Leser so einiges über Afro-Hair und seine Herausforderungen lernen.

Daneben hält die Autorin mit ihrem Buch den gewünscht progressiven und politisch korrekten Menschen aller Pigmentmischungen wie auch denen, die sich eigener Stereotype nicht bewusst sind, den Spiegel vor - verbunden mit einer Portion Humor und Witz, insbesondere bei den Gesprächen zwischen Nella und ihrer besten Freundin Malaika, die gewissermaßen ihr Rassismus-Kompass ist. Auch so lässt sich über Rassismus und Identität schreiben.

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