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Veröffentlicht am 25.06.2020

Was vom Leben übrig bleibt

Kostbare Tage
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Dad Lewis weiß. es ist sein letzter Sommer in der Kleinstadt Holt, irgendwo im Mittleren Westen der USA, wo der Blick über Getreidefelder weit reicht. Kent Haroufs "Kostbare Tage" fängt mit dem Tag an, ...

Dad Lewis weiß. es ist sein letzter Sommer in der Kleinstadt Holt, irgendwo im Mittleren Westen der USA, wo der Blick über Getreidefelder weit reicht. Kent Haroufs "Kostbare Tage" fängt mit dem Tag an, an dem der Arzt Lewis sagt, dass er nichts mehr für ihn tun kann, dass er seine Angelegenheiten regeln muss und ihm nur noch wenige Wochen zu leben hat. Den Herbst wird er nicht mehr erleben.

Manche Menschen haben eine bucket list der Dinge, die sie in ihrem Leben sehen wollen, der Orte, die sie besuchen wollen. Dad Lewis, der die Kleinstadt nie verlassen hat, hat nichts dergleichen. Er hatte ein kleines, unspektakuläres Leben, mit dem er im großen und ganzen zufrieden war: Die Eisenwarenhandlung, die er aufgebaut hat und die er auch mit über 70 weiter geleitet hat, bis er eben zu krank dafür war. Zwei Kinder - Tochter Lorraine kommt nun nach Holt zurück, um die Familie zu unterstützen. Zu Frank, dem Sohn, gibt es seit Jahren keinen Kontakt. Dass sein Sohn schwul ist, hat Dad Lewis nie verwunden. Während die Zeit verrinnt und sich sein Zustand immer weiter verschlechtert, kommt Lewis ins Nachdenken über diesen Bruch, unter dem vor allem seine Frau Mary leidet, die zwischen den beiden Männern zu vermitteln versuchte und sich nach wie vor nach Frank sehnt.

Dad Lewis weiß, er hat sich um ein anständiges Leben bemüht, auch wenn er nicht alles richtig machte. Mary allerdings ist der große Treffer in seinem Leben. Wenn Harouf dieses alte Ehepaar beschreibt, dass nach einem halben Jahrhundert zärtlich-liebevoll miteinander umgeht, das auch in der Krise erst einmal an den anderen und seine Bedürfnisse und Nöte denkt - das ist eine ebenso wunderschöne wie unspektakuläre Liebesgeschichte.

Die Erzählweise Haroufs entspricht der weiten Landschaft und dem gemächlichen Tempo der Kleinstadt, in der alles etwas langsamer zu gehen scheint - selbst wenn einem wie Dad Lewis die Lebenszeit zwischen den Fingern verrinnt. Ruhig, ohne zu hadern, verbringt die Familie die verbleibende Zeit. Nachbarn kommen zur Unterstützung, die Gemeindeschwester bringt schmerzstillende Medikamente. Dad Lewis hat das Glück, zu Hause sterben zu können, ohne Intensivmedizin im Krankenhaus, ohne strapazierende Therapien, die das Ende nur herauszögern können. Es ist etwas Tröstliches und Ruhiges in dieser Art, langsam aus dem Leben zu schwinden.

"Kostbare Tage" enthält Wehmut, aber keine Resignation. Es ist ein Buch vom Abschiednehmen und Loslassen, von Dankbarkeit für das, was war und starken Frauenfiguren, die nach den Maßstäben der aufgeregten Internetgesellschaft zwar unscheinbar und unspektakuläre sein mögen, die als alte und alternde Frauen übersehen und unsichtbar gemacht werden, die aber ohne große Worte und ohne Aufsehen Courage, Solidarität und Tatkraft zeigen.

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Veröffentlicht am 24.06.2020

Schwedens größter Kriminalfall

Die Taten der Toten
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So aktuell können Krimis sein: Gerade mal zwei Woche vor Erscheinen des Buchs „Die Taten der Toten“ präsentierte die schwedische Polizei den Abschluss der Ermittlungen im Mordfall Olof Palme. Um den gewaltsamen ...

So aktuell können Krimis sein: Gerade mal zwei Woche vor Erscheinen des Buchs „Die Taten der Toten“ präsentierte die schwedische Polizei den Abschluss der Ermittlungen im Mordfall Olof Palme. Um den gewaltsamen Tod des schwedischen Ministerpräsidenten geht es auch in dem Buch des deutsch-schwedischen Autorenduos Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson.

Mehr als eine Ermittlergeneration dürfte sich im „echten Leben“ an dem größten Kriminalfall der schwedischen Geschichte abgearbeitet haben. Denn Palme, der nach einem Kinobesuch am 28. Februar 1986 in der Stockholmer Innenstadt erschossen wurde, polarisierte seine Landsleute und hatte auch international Gegner.

Die Hinweise, Gerüchte und Spuren im Fall Palme beschäftigen auch die beiden ungleichen Kommissarinnen Stina Forss und Ingrid Nyström und ihr kleines, entschlossenes Team: Gab es eine rechtsextreme Verschwörung, etwa mit Verwicklungen von Palme-Gegnern in den Reihen der Polizei? Spielte der südafrikanische Apartheid-Staat eine Rolle, für dessen internationale Ächtung sich Palme engagierte? Und was war mit jenem Zeugen, der sich bei den Ermittlungen so in den Vordergrund spielte, dass er schließlich verdächtig wurde? Die echten Ermittler in Schweden, so viel sei verraten, glauben, dass dieser mittlerweile verstorbene Mann der Täter war.

Für die junge deutsch-schwedische Kommissarin Forss und ihre erfahrene Kollegin Nyström geht es um viel und um Persönliches: Auf Forss wurden mehrere Anschläge verübt, bei einem kam Nyströms Schwiegertochter ums Leben, offenbar Opfer einer Verwechslung mit Forss. In der Hütte ihres verstorbenen Vaters, eines ehemaligen Militärs, hat Forss einen Revolver und einen Orden gefunden, den es eigentlich gar nicht geben dürfte. Ist es die Tatwaffe?

Die Nachforschungen bleiben lebensgefährlich, auch als Forss ihren Selbstmord vortäuscht. Nyström wiederum stößt bei ihren offiziellen Ermittlungen zu den Anschlägen auf Widerstände. Die sonst so korrekte Ermittlerin beschließt ihre eigene heimliche Operation. Die Arbeit an diesem Fall bringt sie an psychische Grenzen und fordert ihr bisheriges Selbstverständnis als Polizistin heraus.

„Die Taten der Toten“ ist rasant und spannend, auch wenn die Autoren der Versuchung erliegen, aus der lädierten Forss eine derart toughe Superfrau zu machen, dass die Figur über weite Strecken nicht mehr glaubwürdig-realistisch wirkt. Weitaus mehr wie aus dem wirklichen Leben gegriffen sind die Nebenfiguren, gerade die anderen Ermittler im Team mit ihren menschlichen Macken und Eigenarten.

Wie es sich für einen guten Schwedenkrimi gehört, herrscht nicht nur Spannung, das Lesen lädt auch zum Nachdenken ein, ob zu Gewalt gegen Frauen, Rechtsextremismus bei der Polizei oder Seilschaften, die der Wahrheitsfindung schaden. Ein furioses Finale bringt die Kommissarinnen in Grenzsituationen – und die Lösung des Falls ist nach all den aufwändigen Spurensuchen überraschend.

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Veröffentlicht am 23.06.2020

Saudade und Poesie

Gebrauchsanweisung für Lissabon
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Ein Reisebuch wie „Gebrauchsanweisung für…“ kann man sich vor einer geplanten Reise besorgen, um schon einmal etwas über das Ziel zu erfahren – auch auf die Gefahr, dann später den Ort durch die Perspektive ...

Ein Reisebuch wie „Gebrauchsanweisung für…“ kann man sich vor einer geplanten Reise besorgen, um schon einmal etwas über das Ziel zu erfahren – auch auf die Gefahr, dann später den Ort durch die Perspektive des Autoren zu betrachten. Oder man greift zum Buch, um – gerade in Corona-Zeiten zum Hier-Bleiben gezwungen – einem vertrauten und geliebten Ort wenigstens auf diese Art nahe zu kommen, neugierig, wie andere ihn sehen und erleben.

So ging es mir mit Martin Zinggls „Gebrauchsanweisung für Lissabon“, wo ich eigentlich im Mai wieder einmal sein wollte. Aber nix da. Kein Pastel de nata, kein Abhängen an einem der zahlreichen Miradouros im magischen Licht des späten Nachmittags. Also statt dessen: ein Buch.

Einer der besten Sätze findet sich gleich in einem der ersten Kapitel: „Wäre Lissabon ein Mensch aus Fleisch und Blut, könnte die Stadt nur Leonard Cohen sein.“ Das trifft es perfekt, denn diese Mischung aus Eleganz, Poesie und Melancholie eint den kanadischen Sänger und Dichter und die Stadt am Tejo.

Zinggl beschreibt einiges, was für Erstbesucher zum Pflichtprogramm gehört, etwa die Fahrt mit der ruckelnden Tram durch die engen, steilen Gassenvon Alfama und Graca, die Miradouros, Chiado und Baixa, er schildert die Auswirkungen von Gentrifizierung und dem Verlust der authentischen Einwohnerschaft in den bei Investoren und Airbnb-Betreibern in Stadtteilen wie Alfama. Eine Entwicklung, die er ja selbst mitmachte (auch wenn das in dem Buch dann nicht so reflektiert wird), lebte er doch schließlich bei zwei längeren Aufenthalten in Lissabon selbst dort.

Klar, dass auch die kulinarischen Besonderheiten nicht fehlen dürfen, etwa der getrocknete Kabeljau oder eben die berühmten pastel de nata samt ihrer Entstehungsgeschichte. Wobei er die übrigen zahlreichen süßen Traditionen portugiesischer Backkunst leider unterschlagen hat. Dabei entgeht Süßmäulern so einiges, wenn sie sich ausschließlich auf die Blätterteig-Puddingtörtchen stürzen, die „man“ in Lissabon probieren muss.

Am besten ist „Gebrauchsanweisung für Lissabon“ da, wo hinter die Kulissen geblickt und Menschen vorgestellt wie die Kunsthistorikerin, die liebevoll alte Kacheln restauriert, der greise Hotelangestellte aus Estoril, der auch schon beim Bond-Film „Casino Royale“ eine Statistenrolle hatte, die Buchhändler, die Kellner und Lebenskünstler. Am überflüssigsten ist die Nabelschau über eigene versackte und verkiffte Kneipennächte, Liebeskummer und Lebenskrisen. Das lässt sich, wenn unbedingt nötig, ja auch in einem Roman verarbeiten.

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Veröffentlicht am 22.06.2020

Achtsamer Umgang mit mörderischem inneren Kind

Das Kind in mir will achtsam morden
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Auf dem Weg zu (Selbst-) Erkenntnis und Achtsamkeit ist Rechtsanwalt Björn Diemel zweifellos schon deutlich vorangeschritten seit Kasten Dusses Roman „Achtsam morden“: Er hat sich von einer Arbeit getrennt, ...

Auf dem Weg zu (Selbst-) Erkenntnis und Achtsamkeit ist Rechtsanwalt Björn Diemel zweifellos schon deutlich vorangeschritten seit Kasten Dusses Roman „Achtsam morden“: Er hat sich von einer Arbeit getrennt, die ihn nur unglücklich machte, hat mit der räumlichen Trennung von seiner Noch-Ehefrau auch private Konflikte entschärft und kann sich darauf konzentrieren, ein Super-Papa für Töchterchen Emily zu sein. Na gut, zwei Mafia-Clans muss er auch noch führen, ebenso einen Kindergarten. Und dann wäre da noch der Mafiosi im Keller. Immerhin: Im Gegensatz zu früheren Zeiten keine Leiche. Björn will nicht mehr töten. So achtsam ist er immerhin.

Doch ach, es kann der Beste nicht im Frieden leben, wenn es dem verwundeten inneren Kind nicht gefällt. Das kleine, schrille Stimmchen im Ohr, das unbeabsichtigt zum jähen Ableben eines unsympatischen Kellners auf einer Almhütte führt. Doch die Störgeräusche in Björns Unterbewusstsein hören nicht auf.

Kein Zweifel, er muss mal wieder zu seinem persönlichen Guru, Achtsamkeitscoach Joschka Breitner. Und wieder gewinnt er eine Erkenntnis: Sein gegenwärtiges Leiden reflektiert das Leiden seines inneren Kindes. Die ganzheitliche Selbstoptimierung muss auf das innere Kind ausgedehnt werden. Wenn das innere Kind wieder Vertrauen gefasst hat und ausgeglichen ist, kann auch Björns Leben wieder in ruhigeren Bahnen verlaufen. Doch bis dahin ist es ein langer Weg. Denn das innere Kind möchte lustvoll Gewalt zelebrieren, wo Björn dem Morden abgeschworen hat.

Immerhin, die Suche nach den Schuldigen dauert nicht lange: Es waren Björns verständnislose Eltern, die ihn beziehungsweise das innere Kind von verkorkst haben. Niemals soll Emily diese Erfahrung machen müssen! Autor Karsten Dusse setzt die inneren Dialoge des Anwalts mit seinem kindlichen Selbst in dem Hörbuch „Das Kind in mir will achtsam morden“ höchstpersönlich in Szene und muss sich dabei hinter Profi-Sprechern keineswegs verstecken. So sanft reflektierend, so einsichtig und sensibel lässt er die Hörer*innen an Björns Gedankenwelt teilhaben, dass man bei dem Mann glatt ein Achtsamkeitsseminar buchen möchte.

Dabei steht Anwalt Björn unter Stress, ganz gewaltigem Stress sogar. Ausgerechnet in der Woche, in der er das Vertrauen seines inneren Kindes gewinnen soll, wird er erpresst. Ein Unbekannter fordert den Kopf von Boris, den Mafioso im Keller – wortwörtlich. Die Elternvertreter des Kindergartens wollen den Keller besichtigen, um die Planungen für den ersten klimaneutralen Kindergarten voranzutreiben. Und als Björn für eine Elternvertreterin Gefühle entwickelt, reagiert Noch-Ehefrau Katharina eifersüchtig: Sie will Björn zwar offenbar nicht zurück haben, aber andere sollen ihn auch nicht kriegen.

Nach einem Erfolg noch einmal einen zweiten dranzuhängen, ist bekanntlich nicht leicht. Doch mit „Das Kind in mir will achtsam morden“ schafft Karsten Dusse das souverän. Überdreht und unterhaltsam, mit einer ordentlichen Prise schwarzen Humors, aber auch allerlei Achtsamkeits-Einsichten ist dieses Hörbuch ein Angriff auf die Lachmuskeln. In stressigen Zeiten wärmstens zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 22.06.2020

Dramatisches Frauenschicksal über Generationen

Die verlorene Frau
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Frauenfiguren mit einem Leben voller Drama, eine Handlung, die Zeitebenen verwebt und die Vergangenheit die Puzzlestücke für die Rätsel der Gegenwart liefert – das prägt auch das neue Buch „Die verlorene ...

Frauenfiguren mit einem Leben voller Drama, eine Handlung, die Zeitebenen verwebt und die Vergangenheit die Puzzlestücke für die Rätsel der Gegenwart liefert – das prägt auch das neue Buch „Die verlorene Frau“ von Emily Gunnis. In ihrem Debütroman „Haus der Verlassenen“ ging es um das Schicksal unfreiwillig schwangerer junger Frauen in den 1960-er Jahren, diesmal ziehen sich Trauma, Gewalt und psychische Störungen durch die Generationen.

Am Anfang lernt der Leser die 13-Jährige Rebecca kennen, die im Jahr 1960 in einem Polizeirevier in einem englischen Küstenort vernommen wird. Dabei ist das Mädchen schwer traumatisiert, denn seine Eltern sind durch eine Gewalttat ums Leben gekommen. Der Vater, ein psychisch angeschlagener und gewalttätiger Kriegsveteran, hat offenbar die Mutter getötet und dann Selbstmord begangen. Oder sollte der benachbarte Farmer seine Frau im Spiel gehabt haben?

Der unsensible Polizist, der das verstörte Mädchen bedrängt, verfolgt sie in ihren Gedanken, als sie Jahre später Mutter einer Tochter wird. Während einer postnatalen Psychose glaubt sie, den Polizisten wieder zu sehen. Um ihre Tochter Jessie kann sie sich zunächst gar nicht kümmern, besonders, da sie als junge Ärztin schon früh die Verantwortung für das Kind an ein Kindermädchen abgeben muss und Jessie nach dem Scheitern der Ehe beim Vater bleibt.

Doch nun ist Jessie selbst schwanger und reagiert nach einer schweren Geburt mit Wahnvorstellungen. Überzeugt, man wolle ihr schaden und ihr Kind töten, flieht sie mit dem Neugeborenen aus der Klinik. Die Zeit drängt, denn der Säugling leidet an einer Infektion und braucht dringend medizinische Versorgung. Jessies Halbschwester, die Journalistin Iris, nutzt ihre beruflichen Kontakte, um sich der Suche nach Jessie anzuschließen. Wiederholt sich die Geschichte? Können die Gräben innerhalb einer disfunktionalen Familie überwunden und verschüttete Wahrheiten ans Licht geholt werden?

Gunnis verknüpft Spannung, Familiendrama und eine düstere Atmosphäre familiärer Gewalt und psychischer Krankheiten mit einem Gesellschaftsporträt einer Klassengesellschaft, die auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch funktionierte und in der Frauen der Willkür ihrer Ehemänner ausgeliefert waren. Dabei schafft sie es, anspruchsvolle Themen in einem spannenden Unterhaltungsroman unterzubringen und ein Dümpeln in seichten Lesegewässern zu vermeiden. Auch wenn das Buch im Mai erschienen ist - am besten passt die Lektüre zu einem düster-nebeligen Spätherbsttag!

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