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Veröffentlicht am 12.10.2017

Kinderfreie Singleküche.

Green Bonanza
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Ein Buch mit lauter Rezepten rund ums „grün“, denn „Alle grünen Dinge sind gut“ – so das Motto der Autorin Mia Frogner. Im Buch gibt es entsprechend über 60 leckere und rein pflanzliche Rezepte, ebenso ...

Ein Buch mit lauter Rezepten rund ums „grün“, denn „Alle grünen Dinge sind gut“ – so das Motto der Autorin Mia Frogner. Im Buch gibt es entsprechend über 60 leckere und rein pflanzliche Rezepte, ebenso Wissenswertes rund um die grünen Zutaten und auch Tipps und Tricks.

Kochen ist für mich etwas, was nicht nur notwendiges Übel ist, sondern auch Spaß macht. Ich koche gerne und probiere immer wieder gerne verschiedene Zutaten, Herstellungsarten und neue Rezepte aus. Nun also sollten es mal „nur grüne Zutaten“ sein, eine spannende Herausforderung.

Das Buch ist übersichtlich aufgebaut, man merkt durchaus sehr, wie man viel Wert auf Fotos gelegt hat. So erfährt man meist erst einmal etwas rund um das jeweilige Gemüse, kann aber auch immer wieder einige persönliche Geschichten der Autorin lesen. Hier erklärt sie ausführliche ihre jeweilige Verbindung zum Rezept. Das anschließende Rezept ist ganzseitig bebildert, auf der anderen Seite findet man seitlich die benötigten Zutaten, rechts daneben als Text die genauen Zubereitungshinweise.

An Rezepten findet man z.B. Rosenkohl aus der Pfanne mit Granatapfel, Sommerrollen mit Erdnusssosse, ein rotes Curry mit selbstgemachter Currypaste, Pizza mit Spinat und Artischocken, Granola mit Zimt Kokos und Pistazien sowie Buchweizenpfannkuchen mit Banane.

Für meinen Geschmack war es bei diesem Kochbuch einfach so, dass es mir immer mal wieder zuviele Zutaten waren – oder es einfach sehr simpel war. Da gabs für ein Rezept gleich vier Anleitungen bei der Zubereitung, weil man eben auch noch Soße, Dip und Topping oder so herstellen musste. Andernfalls war es dann ein Rezept über Tomaten, die bei 100 Grad im Ofen für vier-fünf Stunden vor sich hin herum liegen.

Desweiteren ist dieses Buch sehr bebildert, da man zwischendurch immer mal ein paar Fotos drin hat, die Leute bei der Zubereitung zeigen oder eben das verschiedene Gemüse. Eine schöne Aufmachung ist toll und nett, aber bei gut 200 Seiten eines Kochbuches hätte ich dann auch gerne mindestens mal 80 Rezepte, gerne noch ein paar gebündelte Tipps, Tricks und Hinweise, aber nicht ständig abgedruckte Bilder.

Ich bin ein wenig enttäuscht von diesem Kochbuch. Es enthält durchaus kreative Rezepte, keine Frage. Von den Zutaten her ist das meiste auch machbar, die Betonung auf dem „guten Salz“ und dem „guten Olivenöl“ finde ich übertrieben – das sollte ja doch auch jeder selbst für sich abwägen – und finanziell dann stemmen können. (Außerdem kauft man doch auch eher nur die „guten“ Zutaten…) Es waren durchaus gute Tipps im Buch enthalten, ich habe wieder ein wenig dazugelernt, kreative Anleitungen hinsichtlich neuer Rezepte erfahren.

Was mir aber nicht zusagt ist der zeitliche Aufwand teilweise, außerdem eben auch die für mich übertriebene Bebilderung.

Entsprechend vergebe ich hier 3 von 5 Sternen, bei einer Empfehlung bleibe ich unentschlossen – ich kann es weder überzeugend empfehlen noch entschlossen abraten.

Veröffentlicht am 09.10.2017

Freunde sind wie Yin und Yang.

Freundschaft für Kinder
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Das Buch soll Kindern vermitteln, wie wichtig Freunde für ein glückliches Leben sind, wie man diese findet, wie sich Freunde einander helfen und austauschen. Anhand von zehn Vögeln wird dies in diesem ...

Das Buch soll Kindern vermitteln, wie wichtig Freunde für ein glückliches Leben sind, wie man diese findet, wie sich Freunde einander helfen und austauschen. Anhand von zehn Vögeln wird dies in diesem Buch schön veranschaulicht – mit eben zehn Geschichten.

Das Buch kommt sehr eindrucksvoll und hochwertig daher, durch das große Format (A 3-Format), die schöne, farbige Gestaltung des Covers und weil es eben ein Hardover ist, wirkt es sehr wertig. Überhaupt sind die Illustrationen von Sebastiaan Van Doninck toll gemacht, gelegentlich wirken diese vielleicht ein wenig altbacken, sind jedoch meiner Ansicht nach absolut klassisch und klar von der Form her. Man merkt hier, dass man sich absolut Mühe gegeben hat bei der Gestaltung, was auch gelungen ist.

Die einzelnen Geschichten tragen den Namen des jeweiligen Vogels, so z.B. „Düdeljo“ – der Pirol, „Takka“, der Pinguin oder auch „King“, der Eisvogel. Zu Beginn des Buches findet man noch ein paar generelle Tipps zum Vorlesen, so sollte man sich dafür auch einfach die Zeit nehmen, bewusst kurze Pausen einbauen, natürlich deutlich sprechen und durchaus auch Zeit für Fragen (des Kindes) lassen.

(was natürlich alles sehr logisch erscheint)

Die Geschichten wirken teilweise schon recht pädagogisch. Vom Satzbau her und auch inhaltlich sind sie schön geschrieben, für Kinder ab fünf, sechs Jahren, durchaus gut verständlich. Anschließend gibt es zu jeder Geschichte noch Fragen, die feststellen, ob man auch gut zugehört hat sowie Fragen, ob es einem schon einmal ähnlich ergangen ist (wie in der jeweils geschilderten Erzählung). Ebenso gibt es noch eine kurze Zusammenfassung über die Essenz der Geschichte, eben dass sich Freunde gegenseitig ermutigen. Danach folgt noch eine Erklärung über die jeweilige Vogelart und durchaus noch Spezialaufgaben, so dass man noch ein kleines Theaterstück aufführen kann oder auch ein Vogelhäuschen aufstellen darf.

Das Buch hat mir soweit ganz gut gefallen, es ist wirklich ein sehr wertiges, überlegtes Buch. Die Bilder haben mir sehr gut gefallen, mir hat dieser Stil des Illustratoren zugesagt. Die Geschichten sind manchmal schon ein bißchen zu viel des Guten für ein Kind in der ersten Klasse bzw. vielmehr die vielen Fragen anschließend. Hier haben wir gemerkt, dass da durchaus schon mal „abgeschalten“ wird. Gemacht ist dies alles aber so liebevoll und überlegt, was ich absolut toll finde. Ein lehrreiches Buch – vielleicht nicht nur für klein - , welches mir gut gefallen hat und somit neben 4 von 5 Sternen auch eine Empfehlung erhält.

Veröffentlicht am 02.10.2017

Dieter und Kokosnuss beim Flugtraining

Der kleine Drache Kokosnuss - Schulfest auf dem Feuerfelsen
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Für den kleinen Drachen Kokosnuss und seine Freunde steht das Schulfest an. Und damit auch eine harte Prüfung für Kokosnuss, denn er soll nun endlich fliegen können. Damit er das auch schafft, übt er mit ...

Für den kleinen Drachen Kokosnuss und seine Freunde steht das Schulfest an. Und damit auch eine harte Prüfung für Kokosnuss, denn er soll nun endlich fliegen können. Damit er das auch schafft, übt er mit Dieter, einer Wildgans, das Fliegen. Außerdem wird er natürlich von seinen Freunden Mathilda und Oskar unterstützt.

Die Hörspiele vom kleinen Drachen Kokosnuss sind ja meiner Ansicht nach immer wieder aktuell und einfach ein Dauerbrenner. So auch hier dieses Abenteuer, wenngleich es schon ein bißchen älter ist – es hat an Aktualität nicht verloren.

Geschrieben hat die Geschichte Ingo Siegner – und auch diese Geschichte ist wirklich toll, eine sehr unterhaltsame, durchaus auch lehrreiche aber eben vor allem auch lustige Erzählung. Hier wurden zehn eigens für dieses Hörspiel geschriebene Lieder umgesetzt und werden gesungen, das finde ich wirklich toll. Auch die Sprecher machen ihre Sache wieder wunderbar, durch die verschiedenen Sprecher und Stimmen kommt hier sehr viel Abwechslung rein, generell finde ich es sprachlich sehr gelungen.

Auch dieses Abenteuer von Kokosnuss hat mir sehr gut gefallen, es war eine schöne, lustige und auch interessante Geschichte, die vor allem durch die Lieder sehr abgerundet wurde. Vielleicht ist es auch für manche Kinder ein Mut-Mach-Hörspiel, das kommt sicher aufs Alter und die jeweilige Situation des Kindes an. Wir fanden diese Geschichte wieder richtig toll, entsprechend gibt es 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 26.09.2017

Kokosnuss auf Reisen…

Der kleine Drache Kokosnuss bei den wilden Tieren
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Mathilda das Stachelschwein ist auf Schüleraustausch in Afrika. Vom kleinen Feuerdrachen Kokosnuss und dem Fressdrachen Oskar wird sie sehr vermisst, und als sie den beiden dann in einem Brief noch davon ...

Mathilda das Stachelschwein ist auf Schüleraustausch in Afrika. Vom kleinen Feuerdrachen Kokosnuss und dem Fressdrachen Oskar wird sie sehr vermisst, und als sie den beiden dann in einem Brief noch davon erzählt, dass sie alle Tiere dort interviewen will, können die beiden nicht mehr still halten. Also machen sich die beiden kurzentschlossen auf den Weg. Welche wilden Tiere ihnen dabei über den Weg laufen und was es dabei mit dem Panther auf sich hat, erfährt man in der Geschichte.

Der kleine Drache Kokosnuss ist ja kein wirklich Unbekannter mehr, durch zahlreiche Bücher und auch Hörbücher schon mehr als bekannt, ich habe ihn regelrecht ins Herz geschlossen.

Auch diese neue Geschichte ist wieder wunderbar erzählt, hier hat Ingo Siegner wieder eine tolle Idee gehabt und Kokosnuss auf die Reise geschickt. Er schafft es immer wieder noch tollere Abenteuer für Kokosnuss zu entwickeln. Vom Sprecher Philipp Schepmann wurde dies auch wieder wunderbar umgesetzt. Immer wieder erstaunlich wie er seine Stimme für all die Personen in der Geschichte verstellen kann.

Langeweile kehrt absolut nicht ein, die Geschichte ist spannend und auch lustig zugleich, absolut unterhaltsam. Was der Sprecher hier wieder leistet finde ich wunderbar, ich finde das absolut beachtenswert. Auch hier muss ich sagen, dass auch dieses Hörbuch nicht nur für die kleinen Hörer gemacht ist, sondern auch durchaus für größere Ohren wunderbare Unterhaltung bietet. Die Geschichte war teilweise kurios, aber eben auch lustig. Gefallen hat dieses Abenteuer mit Kokosnuss und Freunden Groß und Klein.

Entsprechend gibt es 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 20.09.2017

Radfahrer und Autofahrer werden wohl nie gute Freunde…

How To Survive als Radfahrer
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Nicht jeder radelt nur in seiner Freizeit, für viele ist es Fortbewegungsmittel Nr. 1 – man ist sportlich unterwegs, zeitlich flexibler als mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln und hat auch schneller einen ...

Nicht jeder radelt nur in seiner Freizeit, für viele ist es Fortbewegungsmittel Nr. 1 – man ist sportlich unterwegs, zeitlich flexibler als mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln und hat auch schneller einen Parkplatz gefunden als mit dem Auto. Jedoch ist es in der Stadt nicht immer nur friedlich – dort ist quasi Krieg angesagt – zwischen Rad- und Autofahrern, gelegentlich auch Fußgängern oder Kinderwagen-Schiebenden. Im Buch schildert die Autorin, was man hier ggf. wie verbessern kann bzw. gibt generell Tipps.

Da ich selbst auch oft und gerne mit dem Rad unterwegs bin war es für mich spannend, hier einmal ein paar Tipps und Tricks zu erfahren.

Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, es ist locker-leicht geschrieben, wirklich gut verständlich, enthält keine großartigen Fremdwörter bzw. Fachbegriffe. Klar, bei Fachbegriffen rund ums Rad erklärt sie diese durchaus auch. Vom Satzbau her kann man hier nicht meckern, alles verständlich und auch optisch ansprechend gestaltet. So findet man bei einem neuen Thema bzw. Kapitel immer wieder sehr nett einen Radfahrer abgebildet.

Inhaltlich war es interessant, zumal zu Beginn erst einmal ein wenig über Fahrräder generell (Typen) zu lesen ist, generell einmal ein paar grundlegende Informationen bevor es dann an die „spezielleren“ Themen wie Radwege, zugeparkte Radwege, Schutzstreifen (Angebotsstreifen) bzw. Radfahrstreifen, gute Radfahrkleidung oder auch das Bahnfahren mit Fahrrad geht. Für mich waren nicht unbedingt alle Themen absolut relevant, da ich in keiner Großstadt wie Berlin wohne bzw. lebe, dennoch ist es hier in manchen Situationen, die da so geschildert wurden, ähnlich. Mindestabstand von 1,5 m beim Überholen finden auch hier viele übertrieben, da freut man sich schon über 40 cm Abstand.

Generell wurde ich hier wirklich gut unterhalten, natürlich übertreibt die Autorin auch in manchen Schilderungen bzw. zeigt teilweise auf, was wie gerade noch einmal gut gegangen ist, für mich war es jetzt aber kein Buch, das soooo dringend nötig für mich war. Keine Frage, da waren tolle Tipps dabei, die sicher hilfreich sind, wenn man ein neues Rad kauft bzw. eventuell wegen einer Diebstahlsicherung überlegt, wie man hier was regelt. Wenn man aber vielleicht nur ein durchschnittlicher Radfahrer ist, wird man es sich wohl nicht unbedingt zulegen. Entsprechend ziehe ich hier einen Stern ab.

Überhaupt ist es mehr ein fachliches Buch als ein großartig unterhaltsames Buch, die Autorin hat hier wohl durchaus, was ja auch in Ordnung ist, auf Tipps und Tricks, die auf ihrem Blog (radelmaedchen) geschildert sind bzw. Kommentare, die die Leser dort geben, zurückgegriffen. Was meiner Ansicht nach ein klein wenig zu kurz kam und enorm wichtig ist beim Radfahren: Ein Helm. Die Ansichten dazu sind sehr unterschiedlich, das ist mir selbst durchaus bewusst, aber ich finde ihn, nach einem unfreiwilligen (von mir unverschuldeten) Freiflug durch eine Autofahrerin wichtiger denn je. Man kann nicht jedes Mal so viel Glück haben…

Alles in allem ist dieses Buch ein humorvoller Ra(d)tgeber, der durchaus lesenswert und unterhaltsam ist und von mir 4 von 5 Sternen sowie eine Empfehlung bekommt.