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Veröffentlicht am 16.03.2017

Sieben Tage ohne Buch wären für mich Horror. ;)

Sieben Tage ohne
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Eva begibt sich mit ihren vier Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, auf ein Burghotel im Altmühltal. Dort wollen die Damen entschleunigen, entschlacken, abspecken, kurzum eine Woche lang ...

Eva begibt sich mit ihren vier Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, auf ein Burghotel im Altmühltal. Dort wollen die Damen entschleunigen, entschlacken, abspecken, kurzum eine Woche lang Fasten. Kein Telefon, Internet, keine Familie soll sie davon abhalten. Doch Eva hat ganz andere Sorgen, sie ist auf der Suche nach ihrem bislang unbekannten Vater. Wird sie auf der Burg endlich fündig? Und auch im Leben der anderen Damen geht es turbulent zu.

Ja, ich lese ja immer wieder sehr abwechselnd, d.h. mal einen Krimi, dann mal wieder eher etwas lockereres, ggf. auch Bücher, die meiner Ansicht nach absolut in die Kategorie "Frauenliteratur" fallen. So auch dieses Buch. Jedoch finde ich, dass dieses Buch im Vergleich zu sonstiger "Frauenliteratur" nicht so kitschig etc. geschrieben ist, sondern einen gewissen Anspruch hat und tatsächlich aus dem Leben gegriffen ist.
Die Geschichte ist sehr unterhaltsam, sie unterhält genauso gut, wie sie ein Stück weit auch berührt, wenn man von Eva liest, wie sie beispielsweise ihren Vater sucht bzw. die weiteren Damen etwas klären. (Hier möchte ich nichts dem Buch vorwegnehmen!) Den Vorgängerroman der Dienstagsfrauen (die hier ja zusammen verreisen) habe ich nicht gelesen, was dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch tat. Man muss also die Vorgeschichte nicht kennen.

Wer gut unterhalten werden will, was locker-flockiges lesen möchte, ohne auf seichte Literatur ausweichen zu müssen, dem sei dieses Buch einfach nur empfohlen. Mir hats richtig gut gefallen. Ich vergebe hier 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Krasse Fälle – Nicht immer aus dem Schlafzimmer

Sex vor Gericht
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Im Buch schildert der Anwalt Dr. Alexander Stevens seine unterschiedlichsten Fälle, die er als Fachanwalt für Strafrecht verteidigt hat. Da er auf Sexualdelikte spezialisiert ist, sind die geschilderten ...

Im Buch schildert der Anwalt Dr. Alexander Stevens seine unterschiedlichsten Fälle, die er als Fachanwalt für Strafrecht verteidigt hat. Da er auf Sexualdelikte spezialisiert ist, sind die geschilderten Prozesse auch alle auf diesem Gebiet, so wird ein Fall eines Gynäkologen geschildert, der heimlich Fotos des Intimbereichs der Patientinnen macht, ebenso aber auch der Fall einer liebestollen Richterin mit ihrem Sex-Sklaven.

Auf dieses Buch war ich schon sehr gespannt, ich hatte doch schon mal was darüber gelesen und nun hatte ich es also selbst zum Lesen da. Im Buch schildert der Anwalt Dr. Alexander Stevens ca. 25 Fälle, die er selbst anwaltlich vertreten hat – und das mit dem unterschiedlichsten Ausgang der jeweiligen Verfahren. Von der Sprache her ist das Buch meiner Ansicht nach gut verständlich, es kommen nicht zuviele Fachbegriffe vor, dennoch ist es keine allzu einfache Sprache. Es ist wirklich nachvollziehbar geschrieben, natürlich sind die Schilderungen sexuellen Inhalts nicht ganz ohne, ein Buch, das Minderjährige nicht lesen sollten. (Aber das ist ja auch nicht für Minderjährige geschrieben…!)

Die Geschichten waren teilweise wirklich heftig, bei manchen Tatabläufen konnte ich wirklich nur noch den Kopf schütteln, einfach weil es wirklich heftige Dinge waren, die da passiert sind. Manchmal merkt man auch, wie andere Menschen zu Übertreibungen und leider auch Lügen neigen, anderen damit Unrecht getan wird.

Es ist wirklich interessant das alles zu lesen und durchaus auch spannend wie die verschiedenen Fälle dann enden – mit Freispruch oder Verurteilung. Da die Geschichten auch meist nicht arg lang sind, hat man sie schnell gelesen – und der „Suchtfaktor“ ist meiner Ansicht nach da – so will man schnell weiter lesen was da noch kommt. Es ist durchaus auch einfach ein Buch zum Kopf-schütteln anhand mancher geschilderter Sachen, einfach weil manches unvorstellbar scheint, wie ich finde.

Ich wurde durch das Buch „gut unterhalten“, es war interessant über solche Fälle zu lesen, durchaus auch heftig, aber eben halt auch spannend. Von mir gibt es für dieses Buch eine Empfehlung sowie 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Wenn man mit grünem Daumen näht, kommt das dabei raus.

Selbstgenähtes für den Garten
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Selbstgenähtes für den Garten - Pfiffige Accessoires und praktische Kleidung von Ines Wagner

Nähen und der Garten - dieses Thema könnte bei mir und einem weiteren Familienmitglied nicht besser zutreffen... ...

Selbstgenähtes für den Garten - Pfiffige Accessoires und praktische Kleidung von Ines Wagner

Nähen und der Garten - dieses Thema könnte bei mir und einem weiteren Familienmitglied nicht besser zutreffen... entsprechend haben wir begeistert das Buch durchgeblättert. Das Buch ist in die Kategorien Gartenkleidung, Accessoires, Unser grünes Wohnzimmer und Garten-Leben eingeteilt.

Hier findet man unter:

- Gartenbekleidung: Gartenhose, Wickelkleid
- Accessoires: Gürteltasche, Armstulpen (wg. Rosen!)
- Unser grünes Wohnzimmer: Bierbankhussen, Tischset
- Garten-Leben: Indianerzelt, Rollmatte

Ganz vorn im Buch findet man einige Tipps, wie man die Näharbeiten angehen sollte, welche Utensilien man grundsätzlich benötigt. Die einzelnen Nähideen sind auf einer Seite mit einem tollen Bild dargestellt, auf der Seite daneben findet man die Näh-Einzelheiten. In einer Spalte am Rand sind das benötigte Material samt der Maße sowie die Angaben hinsichtlich des Zuschnitts (wie oft welcher Teil, welche Nahtzugabe für welches Teil) und außerdem noch der Schwierigkeitsgrad (hier sehr süß gemacht: in Form von Garnrollen - eine bis drei Rollen sind möglich) angegeben.

Daneben findet man die genaue, recht ausführliche Angabe, wie welche Teile zusammengenäht werden müssen. Hier sollte man doch schon ein wenig Näherfahrung haben, um dies gut verstehen zu können.

Die Ideen, die man im Buch findet, finde ich (also eigentlich ja wir) richtig gut. Natürlich sind nicht alle Dinge so nötig, aber die Armstulpen finde ich beispielsweise schon praktisch (wenn man eben an Rosen herum-hantiert...), die Gürteltasche ist auch recht praktisch, damit man die Dinge wirklich mal eben parat hat und nicht ständig alles holen muss.

Eine Gartenschuh-Schachtel fand ich hingegen nicht soooo sinnvoll, aber gut, das ist vielleicht auch persönliches Empfinden. ;)

Wer gerne näht und auch immer wieder im Garten unterwegs ist, für den bietet dieses wunderbare Buch eine tolle Auswahl an kreativen Dingen, die nützlicher nicht sein könnten. Das Buch ist toll gestaltet, die Bilder zeigen wirklich, dass die Dinge nützlich sind, von mir gibts dafür natürlich 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 16.03.2017

"Beth ist noch am Leben."

Seit du tot bist
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Geniver, genannt Gen, hat vor 8 Jahren ihre Tochter Beth geboren, die allerdings tot zur Welt kam. Sie trauert ihrer Tochter bis heute hinterher. Doch als plötzlich eine Frau vor ihrer Tür steht um ihr ...

Geniver, genannt Gen, hat vor 8 Jahren ihre Tochter Beth geboren, die allerdings tot zur Welt kam. Sie trauert ihrer Tochter bis heute hinterher. Doch als plötzlich eine Frau vor ihrer Tür steht um ihr zu sagen, dass das Kind lebt, ist der Spürsinn von Gen geweckt. Wer hat ihr das Kind weggenommen und warum? Und wo ist Beth nun?

Ja, ich war sehr auf dieses Buch gespannt, die Geschichte klang ja auch wirklich sehr gut und absolut spannend. Was mich ein bißchen gestört hat, war die Namensgebung im Buch. Das Buch ist im Original auf Englisch verfasst, entsprechend sind die Namen so auch übernommen worden. Mit Geniver, genannt Gen, kann ich ja noch was anfangen, aber "Arts" als Männername fand ich irgendwie blöd. Schade, dass man das nicht durch irgendeinen anderen Namen in der deutschen Version ersetzt hat, ich fand das beim Lesen komisch. (Nein, man muss mich nicht verstehen...)

Vom Schreibstil her hat mir das Buch gut gefallen, die Sätze sind nicht allzu verschachtelt, so dass sie soweit gut verständlich sind. Auch von der gewählten Sprache her kann man alles wirklich gut nachvollziehen, Fachbegriffe oder gar Fremdwörter kommen so gut wie gar nicht vor. Es gelingt der Autorin auch, eine gewisse Grundspannung aufzubauen, denn man möchte ja wissen, was mit Beth, dem vermeintlich toten Kind von Gen ist. Doch es dauert lange, bis man hier etwas erfährt, für meinen Geschmack etwas zu lange. Klar ist es vorher auch spannend, aber man hätte sich im Buch locker mal 50 Seiten schenken können um etwas direkter "zur Sache" zu kommen. Bis es extrem spannend ist, ist man gut bei Seite 380 angekommen... Das finde ich doch etwas schade...

Generell war das Buch sehr unterhaltsam, d.h. es war ja spannend, so dass ich es nach zwei Tagen direkt ausgelesen hatte, was ja auch für das Buch spricht, ich wollte eben endlich wissen, was dort los ist, wie die Geschichte endet. Und auch beim Ende muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Denn (ACHTUNG, wer das Buch noch lesen will, sollte jetzt vielleicht kurz weg-lesen... ;) ) die Autorin behält es sich ein Stück weit doch recht offen, ob sie ggf. nicht noch ein weiteres Buch, einen Nachfolge-Thriller schreibt.

Mir hat das Buch gut gefallen, für die sehr langsam ansteigende Spannung ziehe ich allerdings einen Stern ab, vergebe also 4 von 5 Sternen und spreche eine Empfehlung aus.

Veröffentlicht am 16.03.2017

Peter Plüschkes hat Hasso gerettet.

Seine Toten kann man sich nicht aussuchen
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Im Buch erzählt die junge Polizistin Janine Binder über die verschiedensten Einsätze bei ihrer Arbeit bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen. (Im Buch wird dies mit "Unter Einsatz ihres Lebens..." geschildert, ...

Im Buch erzählt die junge Polizistin Janine Binder über die verschiedensten Einsätze bei ihrer Arbeit bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen. (Im Buch wird dies mit "Unter Einsatz ihres Lebens..." geschildert, vorne im Buch findet man den kurzen Text übers Buch - ich hab mir mal erlaubt ihn selbst zu formulieren - siehe hier drüber... ;) )

Ja, ich war sehr gespannt auf dieses Buch, solche Tatsachen-Berichtsbücher mag ich ja durchaus gerne, generell interessiert mich das Thema Kriminalität bzw. ja auch Rechtsmedizin/Pathologie etc. Der Schreibstil hier gefällt mir sehr gut, man kann alles gut nachvollziehen, es ist alles verständlich geschrieben, Besonderheiten im Polizeidienst erklärt die Autorin direkt, was ich sehr gut finde.

Die Geschichten beschreiben die verschiedenen Tätigkeiten bzw. Stationen ihrer Laufbahn bei der Polizei, so schreibt sie auch nicht nur über Verkehrsunfälle mit Verletzten bzw. Todesfolge, sondern auch über (vermeintliche) Einbruchdelikte, häusliche Gewalt, Kinderpornografie. Die Vielfalt der Themen und die Einblicke in dieselben fand ich wirklich gut, so hat man hier einen großen Einblick in die Polizeiarbeit erhalten. Sie schildert die Fälle auch so wie sie sind, natürlich sind Namen und Orte etc. geändert, was jedoch nichts an der Grausamkeit mancher Taten ändert. Sie muss dies auch überhaupt nicht spannend schreiben, denn es ist einfach spannend zu lesen, wie hier vorgegangen wird bzw. wie die Dinge dann passieren.

Für mich war das Geschilderte zwar auch teilweise heftig zu lesen, dennoch kann ich verstehen, dass die Autorin, die täglich damit zu tun hat, die Geschichten aufschreibt, um sie zu verarbeiten. (Also: für mich schon starker Tobak, aber soweit lesbar, als dass ich damit nicht täglich live beschäftigt bin, sondern nur davon lese und die Bilder nur im Kopf entstehen, ich das nicht real vor Augen habe...)

Für mich war das ein wirklich interessanter Einblick in ein Berufsfeld, dem ich sicher auch manchmal kritisch gegenüberstehe, aber da möchte ich selbst nichts weiter ausführen. Jeder macht so seine Erfahrungen im Leben...

Das Buch erhält von mir 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.