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Veröffentlicht am 09.02.2017

Wenn’s mal wieder schnell gehen muss und man dennoch nicht auf Low Carb verzichten möchte.

Low Carb auf die Schnelle
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Low Carb ist ja nun schon seit einiger Zeit eine bekannte Variante der Ernährung. Nach dem ersten Buch „Low Carb für die Seele“ gibt es jetzt auch noch Low Carb-Rezepte, die man schnell umsetzen kann – ...

Low Carb ist ja nun schon seit einiger Zeit eine bekannte Variante der Ernährung. Nach dem ersten Buch „Low Carb für die Seele“ gibt es jetzt auch noch Low Carb-Rezepte, die man schnell umsetzen kann – für die man lediglich drei frische Zutaten, drei Zutaten aus dem Vorrat und drei Gewürze benötigt. So ist ein Ofenlachs in Limetten-Senf-Sauce in 10 Minuten zubereitet und nach weiteren 15 Minuten im Ofen dann fertig.

Gerade unter der Woche habe ich nicht immer so arg viel Zeit um großartig zu kochen, von daher war ich hier echt auf das Kochbuch gespannt, einfach mal neue, schnell zubereitete Gerichte kennen lernen, die noch dazu Low Carb sind. Perfekt! Der Aufbau des Buches ist meiner Ansicht nach schön gemacht, das Buch ist quasi ein Taschenbuch und kommt eher schlicht daher, hat ein handliches Format. Damit die jeweiligen Seiten immer offen bleiben (beim Kochen eben!) muss man das Buch schon ordentlich „knicken“ bzw. ggf. etwas darauf ablegen, aber auch das ist machbar.

Zu Beginn des Buches gibt es ein kurzes Vorwort der Autorin, anschließend dann eine Einführung in Low Carb, was hier wie zu beachten ist, anschließend direkt eine Übersicht über zwölf Low Carb-Vorratszutaten, außerdem welche frischen Zutaten empfehlenswert sind. Anschließend werden noch zwölf dafür ausreichende Gewürze aufgeführt sowie Basics für die Low Carb-Küche. Allein diese Übersicht fand ich super gut, ich fand das schon super hilfreich und aber auch interessant zu lesen.

Dann geht es aber endlich los, man findet leckere Frühstücksrezepte wie beispielsweise Pancakes mit Heidelbeeren, einen Low-Carb-Milchreis oder – wer’s herzhaft mag – einen Cheddar-Tassenkuchen.

Die Rezepte sind hier so aufgebaut, dass man zuerst immer eine kleine Info darüber lesen kann (z.B. auch Alternativen, dass Erdbeeren auch lecker dazu schmecken etc.), anschließend die Angaben über die Personenanzahl, für die die Menge gedacht ist, sowie die Zubereitungszeit. Dann folgt die Einteilung der Zutaten in frisch, Vorrat und Gewürze, anschließend in kurzen, knackigen aber gut verständlichen Schritten die Zubereitungserläuterung. Zum Schluß findet man die Nährwerte je Portion angegeben.

Nach den Frühstücksrezepten findet man Rezepte für unterwegs, „to go“, wie man das ja nun so nennt. Neben einem leckeren Club Sandwich und Käsewaffeln mit Schnittlauchdip findet man auch einen leckeren Heidelbeer-Kokos-Shake. Im nächsten Kapitel findet man dann die herzhaften Sattmacher, neben dem überbackenem Senflachs auf Spinat darf es hier auch gern das Hühnchen-Korma sein – oder eben eine Zucchini-Pfanne. Auch für den Fall, dass Freunde zu Gast kommen gibt es Rezepte – einen leckeren Burger mit Zucchini-Pommes und Chili-Dip hat man da kreiert, hier nimmt man statt einer Brötchenhälfte einen würzigen Champignon. Außerdem gibt es leckere Fajita-Tacos – die Tacos aus leckerem Cheddar. Als vorletztes Kapitel gibt es noch Rezepte aus der Kategorie „Couch-Food“, so beispielsweise Guacamole mit Käsecrackern, Parmesan-Nuggets oder auch eine gefüllte Pizzawaffel. Ganz hinten im Buch sind dann die „Sweets“-Rezepte aufgeführt, es gibt leckeres Pancake-Tiramius, Heidelbeereis, Schoko-Mousse oder auch Vanille-Kokos-Bällchen.

Ganz hinten im Buch findet man ein Rezept- und Zutatenverzeichnis sowie ein Stichwortverzeichnis. Was mir an diesem Buch unheimlich gut gefällt ist die Art und Weise, wie man das Buch gestaltet hat. Klar und übersichtlich, schöne, appetitliche Bilder vom Essen, aber nicht mit arg viel Schnick-Schnack. Das finde ich sehr angenehm. Auch die Art und Weise der Zubereitung und der Menge der Zutaten spricht mich sehr an. Gelegentlich war es mir mal ein bißchen zuviel Zucchini, was da so verwendet wurde – und das, obwohl ich Zucchini echt gerne mag! Saisonal ist es eben teilweise auch etwas schwer, Zucchini zu bekommen bzw. zu einem moderaten Preis einzukaufen, dabei aber noch lokal und eben an die Jahreszeiten angepasst einzukaufen bzw. zu kochen… Da hätte ich mir gelegentlich vielleicht noch zwei, drei Worte zu Alternativen gewünscht, beispielsweise dass etwas auch mit diesem oder jenem Gemüse machbar ist.

Ich habe mir auch ein bißchen schwer getan bei manchen Zutaten, mit Xylit habe ich mich einfach noch nicht anfreunden können, außerdem ist beispielsweise Kokosmehl schwer erhältlich.

Dennoch, alles in allem hat mir das Buch gefallen, die Rezepte sind lecker, wirklich gut erklärt, im Großen und Ganzen abwechslungsreich, gut nachzukochen, man wird vielleicht auch einfach mal auf neue Ideen gebracht. Lediglich gab es gelegentlich Wiederholungen was Zutaten angeht, was mir nicht so zugesagt hat, da hätte ich mir noch mehr Abwechslung bzw. Alternativen gewünscht. Von mir gibt’s hier 4 von 5 Sternen sowie eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 02.02.2017

Marilyn Monroe wartet auf den Liftboy. Auch im Jahr 2012.

Im Bett mit Marilyn – oder: Sie ist auch wieder da
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Marilyn Monroe ist wieder da – sie erwacht im Jahr 2012 in Berlin – auf einem einsamen Grundstück in Berlin-Mitte. Wie es der Zufall will nimmt sie sich ein Taxi und wird direkt vom Fahrer beim Doppelgänger-Contest ...

Marilyn Monroe ist wieder da – sie erwacht im Jahr 2012 in Berlin – auf einem einsamen Grundstück in Berlin-Mitte. Wie es der Zufall will nimmt sie sich ein Taxi und wird direkt vom Fahrer beim Doppelgänger-Contest abgeliefert, sozusagen. Nun geht es für Marilyn Monroe wieder so richtig rund, möchte sie doch endlich noch einmal eine ernsthafte Karriere als Schauspielerin hinlegen.

Was mich hier genau erwartet hatte ich nicht mehr so direkt auf dem Schirm, umso verwirrter war ich zu Beginn, denn „Sie ist auch wieder da“ ähnelt ja dem bekannten Buch „Er ist wieder da“, in dem Hitler in der Jetzt-Zeit in Berlin aufwacht. Letzteres Buch kannte ich auch schon, von daher habe ich erst ein bißchen gebraucht bis ich mich so in die Marilyn-Geschichte eingefunden habe, da für mich am Anfang das Buch ein bißchen mit dem „Nachmache“-Stempel versehen war.

Dieser sollte sich aber mit der Zeit lösen, denn ich wurde hier wirklich grandios unterhalten. Es ist immer wieder spannend gewesen noch mehr über die mir bisher eher unbekannte Marilyn Monroe zu erfahren, ich weiß auch, dass ich mich unbedingt noch ein bißchen weiter einlesen möchte und mein Wissen über diese spannende Frau vertiefen mag. Dennoch ging es nicht nur um die Vergangenheit von Marilyn Monroe, sondern es kommt eine durchaus lustige, emotionale Geschichte zustande, die man am Liebsten am Stück lesen möchte.

Vom Schreibstil her hat mir das Buch wirklich gut gefallen, es war angenehm zu lesen, eine locker-leichte Lektüre, die durchaus Anspruch hat, von den Formulierungen her aber nicht anstrengend zu lesen ist. Spannend ist es, dass es manchmal auch nur einseitige kurze Berichte gibt, in denen dann einfach kurz ein „Einwurf“ gegeben wird, der sich um die Geschichte herum auch entwickelt. Außerdem sind hier oftmals Aussagen von Marilyn Monroe selbst oder von Menschen, die gut mit ihr bekannt waren etc. als Untertitel der jeweiligen Kapitelüberschrift zu finden. Ganz hinten im Buch findet man hier auch das Verzeichnis entsprechend.

Mich hat dieses Buch wirklich gut unterhalten, ein wirklich witziges, unterhaltsames Buch, vor allem da die Geschichte auch immer wieder etwas anders als vielleicht gedacht weiter geht. Teilweise wirklich spannend wie ein Krimi und oftmals so dermaßen Satire – genial!

Mir hat das Erstlingswerk von Colette Deluxe super gut gefallen, wenngleich es in gewisser Weise eben die „Er ist wieder da“-Geschichte etwas kopiert. Ich war darüber zuerst etwas irritiert, mir hat es dann aber letztlich super gut gefallen, ein wirklich witziges, unterhaltsames Buch, ich kann hier wirklich nur eine Empfehlung aussprechend und vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 01.02.2017

Der Kraulpappenschwur – oder so ähnlich.

Henrietta spürt den Wind
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Für Henrietta gibt es keine andere Lieblingsbeschäftigung als das Computerspielen. Bis eines Tages ein Ball zu ihr ins Zimmer fliegt und sie Ole, Paulchen und Luise kennen lernt und mit ihnen auf Entdeckungsreise ...

Für Henrietta gibt es keine andere Lieblingsbeschäftigung als das Computerspielen. Bis eines Tages ein Ball zu ihr ins Zimmer fliegt und sie Ole, Paulchen und Luise kennen lernt und mit ihnen auf Entdeckungsreise nach draußen geht. Hier merkt sie wohl zum ersten Mal den Unterschied zwischen real und digital.

Kinderbücher mit einer tollen Botschaft finde ich wichtig, gerade in der heutigen Zeit, in der meiner Ansicht nach viel zu viel digital erledigt wird, ist es doch wichtig, dass man den Kindern auch immer wieder aufzeigt wie schön es doch auch mal ohne Computer und Co sein kann.

Von daher war ich hier bei diesem Buch wirklich auf die Umsetzung gespannt, die mir soweit dann auch gut gefällt. Vom Schreibstil gefällt mir das Buch gut, es ist für kleine Kinder verständlich geschrieben, denke aber, dass es maximal für Kinder bis vielleicht sieben Jahre wirklich interessant ist. Darüber hinaus wirkt es vielleicht schon wieder etwas zu „kindisch“. Die Geschichte ist wirklich toll bebildert und man kann allein hier immer wieder zusätzlich etwas heraus lesen, was ich ziemlich gut finde. Von der Länger her war sie bei uns so, dass wir sie direkt am Stück vorgelesen haben, also keine Unterbrechung nötig war, da sie ja doch „nur“ auf 32 Seiten geschrieben steht.

Ich habe hier ein bißchen ein strikteres „Computer spielen ist blöd“ erwartet, sicher bringt man Kinder damit vielleicht auf die Idee, dass sie lieber etwas mit Freunden draußen unternehmen, auf Entdeckungsreise in der Natur gehen, jedoch hätte ich mir hier vielleicht noch einmal eine klarere Aussage gewünscht. Ob Kinder sonst von alleine darauf kommen bezweifle ich ein bißchen.

Dennoch finde ich das Buch ansonsten wirklich gut umgesetzt und habe auch das Gefühl, dass man sich hier wirklich super viel Mühe gegeben hat und die Bilder auch wirklich toll passen, diese wirklich mit viel Liebe gemalt sind. Entsprechend ist es für mich kein Buch, das man nur einmal liest, sondern eines, in das wir definitiv noch öfter rein schauen werden, noch ein paar Mal vorlesen werden, vielleicht aber auch eben noch weitere Überlegungen zu den Bildern anstellen werden. (Wie heißt die Katze? – eine der ersten Fragen bei uns… )

„Henrietta spürt den Wind“ ist ein wirklich tolles und wertvolles Kochbuch welches ich absolut empfehlen kann. Ich vergebe hier 4 von 5 Sternen, da ich mir ein bißchen mehr gewünscht hätte, dass die Botschaft noch eindringlicher ist.

Veröffentlicht am 26.01.2017

Einblicke in ein Zeitalter, als Mode so wunderbar war.

Die Kleidermacherin
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Barcelona, 1917. Die junge Laia fängt eine Ausbildung in Santa Eulalia an, einem Textilgeschäft in Barcelona. Dabei lernt sie durch Zufall Roser kennen, die Tochter des Inhabers. Zwischen den beiden entsteht ...

Barcelona, 1917. Die junge Laia fängt eine Ausbildung in Santa Eulalia an, einem Textilgeschäft in Barcelona. Dabei lernt sie durch Zufall Roser kennen, die Tochter des Inhabers. Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft, die jedoch durch den charismatischen Ferrán die Frauen auf eine harte Probe stellt. Indes soll das traditionsreiche Unternehmen zum ersten modernen Modehaus Spaniens gemacht werden. Über die Geschichte des Santa Eulalia kann man hier einiges nachlesen: http://www.santaeulalia.com/eu/inside-santa-eulalia/historia-en/

Ich hatte nun schon einige Zeit lang keinen historischen Roman mehr gelesen, umso mehr war ich gespannt auf „Die Kleidermacherin“, was ja die Verbindung von historischem Roman mit Mode sein sollte. Zu Beginn habe ich ein bißchen gebraucht bis ich ins Buch kam, was aber nur zwanzig Seiten gebraucht hat.

Vom Schreibstil her gefällt mir das Buch gut, es lässt sich angenehm lesen, man merkt dass es sprachlich durchaus Anspruch hat, was mir gut gefällt. Dennoch ist es nicht schwer zu verstehen. Es kommen immer mal wieder ein paar Fachbegriffe aus dem Textilgeschäft vor, das finde ich aber nur plausibel, da es ja dabei um ein Textilgeschäft geht. Entsprechend kann man sich hier sonst ggf. auch noch ein bißchen schlau machen – da ich aber selbst gelegentlich mit Näharbeiten zu tun habe, war es für mich absolut in Ordnung.

Die Geschichte, die manchmal spontan zu verschiedenen Jahren wechselte, hat mir an und für sich gut gefallen. Es steckt ja doch der ein oder andere Funke Wahrheit dahinter, wohl nicht unbedingt von den Namen her, aber wohl von der Zeitspanne etc. her. (Link unbedingt ansehen, auf dem man etwas über die Geschichte des Santa Eulalia lesen kann!)
Da ich selbst schon in Barcelona war, war es für mich von den Straßennamen her jetzt nicht neues, wie diese benannt sind, ich konnte auch durchaus etwas mit manchen Beschreibungen anfangen, hatte die Stadt quasi vor Augen beim Lesen. Das mag einem Leser, der vielleicht noch nicht dort war, gegebenenfalls schwer fallen. Da hätte ich eine kleine Karte im Klappumschlag gut gefunden – vielleicht einfach für eine kleine Orientierung. Was man hier aber findet, was mir auch gut gefällt, sind alte Fotografien von Damen, die die neue Mode zeigen. Das Cover finde ich übrigens schön gestaltet – in goldenen, „eingestanzten“ Lettern steht da der Buchtitel, unterhalb eine junge, modische gekleidete Dame der damaligen Zeit, samt einer Palme und dem Anblick des alten Barcelona. Ich habe das Buch wohl sehr intensiv in der Hand gehabt – die goldenen Buchstaben verblassen an manchen Stellen ein wenig…

Einzig ein wenig gestört hat mich – auch wenn es historisch eben so war – die Einbindung der spanisch-katalanischen Geschichte, das war mir ein bißchen zu viel, aber das war eben auch meine persönliche Empfindung. Mir war bewusst, dass es da auch früher schon „Probleme“ gegeben hat, die Spanien bzw. Katalanien betreffen, aber so genau wollte ich da manches nicht wissen, aber gut. Es gehört eben auch zur Geschichte dazu.

Wer eine schöne, interessante Familiengeschichte lesen mag, die einen wahren historischen Kern hat, in der Mode auch noch eine Rolle spielt, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen. Ich vergebe hier 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 19.01.2017

Da gibt es keinen A-Haar-Effekt… ;)

Haarsträubend!
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Im Buch schildert Till Burgwächter die lustigsten und skurrilsten Geschichten, die es so über Frisuren, Frisörbesuche und alles was damit verbunden ist gibt. Außerdem gibt’s eine kleine nicht ganz ernstzunehmende ...

Im Buch schildert Till Burgwächter die lustigsten und skurrilsten Geschichten, die es so über Frisuren, Frisörbesuche und alles was damit verbunden ist gibt. Außerdem gibt’s eine kleine nicht ganz ernstzunehmende Frisurenkunde sowie Historisches zu lesen.

Ein Buch mit Geschichten aus dem Friseursalon, ja, ich war wirklich gespannt was mich da erwartet. Entsprechend hatte ich wohl direkt so meine eigene Erwartung, die allerdings leider nicht so ganz getroffen wurde. Aber mal langsam.

Eingeteilt ist dieses Buch in die verschiedensten Kapitel, so gibt es zuerst einmal eine kleine alphabetische Einführung in Frisurenkunde, was ich durchaus sehr witzig, aber auch interessant geschrieben fand. Weiter geht es mit Historischem über das Frisierhandwerk, anschließend erfährt man einiges über Kinder oder auch Promis beim Frisör, amüsante Namen der verschiedensten Frisierstuben, über Gerichtsprozesse wegen verkorkster Frisuren, kann sich mit „Zwölf Sätzen, die man beim Frisör niemals sagen sollte“ weiterbilden und schließlich noch etwas nicht ganz ernst zu nehmendes über das jeweilige Sternzeichen und damit verbundene Frisur- bzw. Haartipps etc. lesen.

Die Einteilung gefällt mir gut, größtenteils auch der Schreib- und Sprachstil, der durchaus gut verständlich ist, mir aber manchmal von der Art und Weise nicht so gefallen hat. Manches ist ein bißchen komisch um- bzw. beschrieben, Fachbegriffe oder Fremdwörter gab es nicht großartig, ja. Ich wurde einfach nicht hundertprozentig warm mit dem Stil, es war kein „das Buch aufsaugen“, sondern ein lapidares „immer mal wieder reinlesen“.

Von den Geschichten hatte ich mir ein bißchen mehr erwartet, vielleicht wirkliche Geschichten im Sinne von Kapitel für Kapitel eine lustige, kurze Geschichte – gerne auch mehrere zu einem Thema. Aber so werden halt immer mal kurze Anekdoten im Buch erzählt und das war es dann auch eher schon. Das fand ich ein bißchen schade. Da hatte ich mir mehr Unterhaltung erwartet.

Dennoch war es ein amüsantes Buch, ich habe spannendes über so manche Frisur erfahren, wenngleich man dabei natürlich nicht alles wirklich für bare Münze nehmen darf, was man dem Autor aber auch anmerkt. Für mich war das eine Lektüre, die unterhaltsam war, die ich aber nicht unbedingt am Stück lesen musste, dafür war es einfach nicht spannend gut, nicht überzeugend genug für mich. Entsprechend bin ich hinsichtlich einer Empfehlung unentschlossen und vergebe hier 3 von 5 Sternen.