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Veröffentlicht am 04.01.2017

Bonfortionös!

Leben ist nicht schwer
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Bonfortionös! (Seite 103) (Eine Aussage aus dem Buch) Der Autor erzählt in seinem Buch Geschichten, die ihm täglich bei seiner Arbeit im Krankenhaus passieren. Von Zusammentreffen mit kuriosen Patienten, ...

Bonfortionös! (Seite 103) (Eine Aussage aus dem Buch) Der Autor erzählt in seinem Buch Geschichten, die ihm täglich bei seiner Arbeit im Krankenhaus passieren. Von Zusammentreffen mit kuriosen Patienten, cholerischen Kollegen oder liebenswerten Hypochondern weiß er viel zu berichten – und er berichtet darüber mit viel Witz und Charme – und durchaus Emotionen.

Leseprobe

Seite 26

Tupfer hat ganz eigene Ansichten, was Ernährung betrifft. Ich habe schon erlebt, wie sie mehrere Stücke Pizza aufeinanderstapelte und das Ganze dann in wenigen Sekunden hinunterschlang.
„Was machst du denn da?“
„Eine Diät: Wenn man die Stücke aufeinanderstapelt wie eine Pyramide, kriegt der Magen es gar nicht mit.“ „Sie glaubt, dass sie nächsten Sommer wieder in ihren Badeanzug passen wird, ich bin mir da nicht so sicher.
Ich erzähle ihr von der Patientin auf Zimmer 7.
„Felicitas glaubt, dass es bald vorbei ist.“
Ich mag das Wort Tod nicht. Man stirbt ja nicht, sondern man schwingt sich auf ein regenbogenfarbenes Pony, das mit einem davon galoppiert, und dann reitet man zur Musik von Lucy In The Sky With Diamonds in den Wolken Rodeo.
Wussten Sie das nicht? Wenn man brav ist, wird man von den Beatles ins Jenseits hinüberbegleitet. Wenn man in seinem Leben ein Halunke war, dann wird man von jemandem in Empfang genommen, der Ein bisschen Spaß :muss sein_ singt.

Seite 136

„Die Patientin, die 88 Jahre alt ist, die ist voll wie eine Haubitze.“
Das Ergebnis der Blutuntersuchung ist schonungslos: Alkoholspiegel: 3,6 Promille.
Omas Alkohol enthält ein bisschen Blut.

(Ich habe diese zwei Leseproben gewählt um verschiedene Einblicke zu gewähren! Emotional-Poetisch wie Amüsant-Lustig.)



meine Meinung

Allein das Cover dieses Buchs hat mich absolut angesprochen. Gut, die Farbgestaltung war jetzt nicht mein Wunschtraum, aber so mit dem Ballon etc. fand ich das wirklich schön gemacht. Zumal mir auch der Titel des Buches gut gefällt bzw. die damit verbundene Aussage.

Vom Autor hatte ich bislang noch nichts gehört, das war also Neuland für mich – und außer, dass er Franzose ist (was der Name eben annehmen lässt…), Arzt ist, die 30 wohl noch nicht überschritten hatte als er das Buch geschrieben hat und regelmäßig bloggt, wusste ich nichts.

Die Art und Weise wie er im Buch eine Woche im beruflichen Krankenhaus-Alltag schildert hat mir sehr gut gefallen. Er hat einen tollen Schreibstil, man kann es recht gut nachvollziehen, manchmal durchaus kein ganz einfacher Satzbau, was aber wirklich so beabsichtigt ist und auch in Ordnung war. Manchmal kamen Fachbegriffe vor, da hätte ich mir ein bißchen mehr Aufklärung (ggf. Glossar hinten im Buch) gewünscht, aber gut… Ansonsten sind seine Sätze immer wieder recht poetisch, was mir gut gefallen hat. Auch vom Inhalt her ist es durchaus eher poetisch und auf den Menschen bezogen, als dass es immer nur um die Krankheit geht. Klar gibt es da wirklich skurrile Überraschungen in der Notaufnahme (bzw. im Krankenhaus allgemein), da musste man wirklich oftmals schmunzeln, es gab aber auch immer wieder Situationen, da wurde man von anderen Emotionen gepackt. Da war ein tiefes, zustimmendes Nicken meinerseits – sowohl sichtbar als auch innerlich - , durchaus oftmals ein „Hach ja“ – und gelegentlich auch Tränchen im Ansatz da. Einfach weil schön. Weil da so wunderbare, positive Vorstellungen dabei sind. Vorstellungen, die ja aber tatsächlich so geschehen sind. Weil die Ansätze im Buch, die er immer wieder bringt, die Dinge, die er in manchen Menschen sieht, weil diese trotz der nicht wirklich guten Diagnosen dennoch so positiv und lebensbejahend sind.

Mit „Leben ist nicht schwer“ sagt er schon das aus, was auch immer wieder in mir hervor gerufen wurde, während ich das Buch gelesen habe. Man verkompliziert soviel, statt einfach zu leben, einfach mal zu machen. Er versucht so einer Patientin den „Abschied“ „zu versüßen“ bzw. gestaltet ihn ihr, indem er Geschichten aus einem kleinen Büchlein vorliest, in das er zuvor sämtliche Begebenheiten aus dem Krankenhausalltag notiert hat.

So ist das Buch wirklich sehr emotional, hin und wieder auch verrückt, man merkt auch immer mal wieder wie manche Vorfälle ihn berühren, er aber dennoch versucht das Beste draus zu machen. Jeden dieser sieben Tage hat er auch mit einem Lied „überschrieben“, was mir, die ich Musik ja sehr gerne mag, super gut gefällt. Wenngleich ich nicht alle Stücke kenne.

Klar hatte ich auch mal das Gefühl beim Lesen, dass sich manches etwas hinzieht bzw. mich nicht jede Stelle im Buch direkt begeistert hat, aber das halte ich für normal. Sätze – und bildliche Schilderungen wie: „Seine Zunge tanzt Stepptanz am Gaumensegel wie ein schnatternder Delfin.“ (Seite 282) (über einen stotternden Jungen) haben all das wieder wett gemacht. Einfach weil man alles auch anders ausdrücken kann – so dass es ggf. nicht so schlimm klingt, wie es ist.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, es ist so dermaßen lebensbejahend, so mega positiv geschrieben, dass man wirklich nur „Leben ist nicht schwer“ sagen möchte, sich das als Mantra vornimmt. (Klar gibt es Situationen, die nicht einfach sind, auch das ist mir durchaus bewusst und einfach war auch nicht immer alles für mich, aber man kann jede Herausforderung auch positiv angehen…) Von mir gibt es für diese wunderbar poetische, durchaus für mich typisch französische Literatur 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 04.01.2017

Entschuldigung? Ich fürchte, Ihr Kind ist defekt!

Last Exit Babyklappe
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Die Texte sind von 34 jungen Autorinnen und Autoren geschrieben, wovon recht viele in der Poetry Slam-Szene doch ziemlich bekannt sind. (Beispiele gefällig? Sebastian23, Kirsten Fuchs, Christian Ritter, ...

Die Texte sind von 34 jungen Autorinnen und Autoren geschrieben, wovon recht viele in der Poetry Slam-Szene doch ziemlich bekannt sind. (Beispiele gefällig? Sebastian23, Kirsten Fuchs, Christian Ritter, Volker Surmann, Andy Strauß, Marc-Uwe Kling).

Die einzelnen Geschichten sind wirklich sehr verschieden, wobei man die Geschichten grundsätzlich nochmal in Kapitel wie "Schwangerschaft", "Das neue Leben" oder eben auch "Die Kinder der Anderen" bzw. "Die Reklamation" eingeteilt sind.

Natürlich darf man die Texte nicht wirklich ernst nehmen, Aussagen wie "mein Kind ist hässlich" sind dennoch nur Texte, die typisch Poetry-Slam-Szene nicht wirklich ernst sondern ironisch bzw. lustig gemeint sind. Generell sind die Texte sehr unterhaltsam, aber auch mit Wahrheit gespickt, denn sonst könnten manche der jungen Eltern hier gar nicht so darüber schreiben. (Nicht alle Autorinnen/Autoren sind Eltern! Das merkt man dann aber auch an den Geschichten bzw. kann man hinten in der Übersicht der Autorinnen/Autoren nachlesen - hier gibts zu jeder/jedem nochmal zwei, drei Zeilen an Info.)

Die Geschichten sind auch nicht immer wirklich lang, Volker Surmann stellt eine Überlegung an, die lediglich einen Satz umfasst, andere Geschichten hingegen sind mit gut vier Seiten regelrecht ausführlich, wieder andere Geschichten benötigen nur eine knappe Seite an Text.

Wie bei jedem Sampler, bei dem man nicht unbedingt jedes Lied mag, ist es auch hier. Nicht jede Geschichte gefällt mir, die meisten Texte fand ich richtig toll und gut, aber eben nicht alle. Manche Autorinnen bzw. Autoren schreiben eben einfach so, dass es mir nicht gefällt, aber das ist eben einfach so. Zum großen Teil wurde ich bei diesem Buch, dessen Titel perfekt passt, wunderbar unterhalten, war regelrecht angehalten, eine Geschichte nach der anderen zu lesen, das Buch gar nicht mehr wegzulegen.

Von mir gibts hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 04.01.2017

Gääääähn.

Ladylike
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Lore und ihre Freundin Anneliese wollen mit Anfang 70 nochmal ein Stück weit neu durchstarten. Sie ziehen zusammen in Annelieses Haus und versuchen das Leben zu genießen. Anneliese, etwas fülliger, ist ...

Lore und ihre Freundin Anneliese wollen mit Anfang 70 nochmal ein Stück weit neu durchstarten. Sie ziehen zusammen in Annelieses Haus und versuchen das Leben zu genießen. Anneliese, etwas fülliger, ist zum Beispiel gerne im Garten und erklärt ihren Enkelkindern gerne die Botanik, Lore hat wenig Kontakt zur Familie ihres Sohnes, geht gerne spazieren und liest gerne. Als dann Ewald, ein alter Freund von Anneliese öfter zu Besuch kommt, entfacht er bei den beiden Damen ein Feuer der Gefühle... und sie werden fast zu Kontrahentinnen im Kampf um Ewald...

Die Titelstory klang gut, diesmal war es mal ein bißchen was anderes als die Kriminalromane, die ich von Ingrid Noll schon gekannt habe. Dennoch geht es hier geheimnisvoll zu, denn man weiß nie genau, was Ewald so im Schlide führt. Und auch bei den beiden Damen ahnt man es nur. Im Grunde ist die Geschichte ganz nett, dennoch fühle ich mich nicht so gut unterhalten, wie ich es von Ingrid Noll schon gewohnt bin...

Es gibt immerhin raffinierte Formulierungen, da merkt man schon, dass Ingrid Noll hinter dem Buch steckt, der Humor ist wirklich einzigartig. Aber es gibt nicht nur humorvolle Stellen im Buch, teilweise zieht es sich für mich wie Kaugummi in die Länge, ich habe wirklich überlegt das Buch zur Seite zu legen, wollte aber ja auch wissen, wie die Geschichte ausgeht. Wobei hier keine so großartige Wende zu erwarten war, denn es geht schon die ganze Zeit so lari-fari hin und her, so wirklich spannend wird es leider nicht... Klar kommt so ein bißchen was typisches kriminalistisches vor, nämlich dann wenn es im Buch um Anneliese und geheimnisvolle Kräutermischungen geht.... Dennoch kann das nichts "raus reißen", es plätschert so vor sich dahin, die Geschichte des Buches, so wirklich doll ist es einfach nicht.

Für mich war das mal gaaaaanz leichte Kost, ich wurde zwar unterhalten, aber nicht so gut wie ich es von Ingrid Noll-Büchern gewohnt bin, entsprechend bin ich da echt enttäuscht und kann nur 2 von 5 Sternen vergeben und spreche keine Empfehlung aus.

Da hab ich schon deutlich besseres gelesen...

Veröffentlicht am 03.01.2017

Mama's baby - papa's maybe?

Kuckuckskind
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Anja, Deutsch- und Französischlehrerin, Ende 30, hatte den Traum vom perfekten Glück: Ein Häuschen mit Garten, eine glückliche Ehe und vor allem zwei Kinder, ihr Lebensplan. Doch leider kam alles anders, ...

Anja, Deutsch- und Französischlehrerin, Ende 30, hatte den Traum vom perfekten Glück: Ein Häuschen mit Garten, eine glückliche Ehe und vor allem zwei Kinder, ihr Lebensplan. Doch leider kam alles anders, denn nach einer Scheidung von ihrem Mann Gernot wohnt sie vorrübergehend in einer kleinen Wohnung, genannt das "Rattenloch". Als auf einmal ihre Kollegin und Freundin Birgit schwanger wird, wird Anja den Verdacht nicht los, dass ihr Exmann Gernot der mögliche Vater sein könnte, scheinbar haben die beiden eine Affäre. Also überredet Anja Steffen, den Mann von Birgit, zu einem Vaterschaftstest. Doch welche Folgen dieser Test hat... lest ihr am Besten selbst.

Den Stil von Ingrid Noll mag ich ja sehr, ich mag es, wie sie schreibt, wie sie die Sachen schildert, wie sie die Wörter wählt. Ich finde, sie umschreibt die Dinge sehr gut, vor allem absolut gut nachvollziehbar. Die Wortwahl ist durchaus teilweise gehoben, so wählt sie immer mal wieder Fremdwörter, die aber soweit bekannt sind. Dennoch ist das Buch absolut locker, leicht lesbar, wie ich finde. Keine allzu-schwere Kost, sondern auch vor dem Einschlafen noch gut zu lesen. (Kann aber sein, dass man vor lauter Spannung nicht schlafen kann...)

Die Geschichte ist absolut genial geschrieben, wobei ich finde, dass Anja nicht wie eine End-Dreißigerin zu Beginn des Buches rüberkommt, sondern eher wie eine 50jährige "Fräulein"-Lehrerin. ;) Fast ein wenig spießig, eine absolut graue Maus, kaum aktiv, wie man es von ihrem doch eher jungen Alter eventuell erwarten würde, gerade als Single. Zu Beginn erwartet man vielleicht manches im Buch etwas anders, wobei ich das recht gut finde, dass die Dinge sich erst mit der Zeit entwickeln bzw. man hier nichts großartig vorhersehen kann, sondern wirklich mehrmals im Buch überrascht wird. Was ich auch immer wieder interessant finde: Wie Ingrid Noll Gedichte passend ins Buch einbaut. Klasse!

Die Geschichte ist eine Art Krimi, sie ist sehr spannend, es geht auch schon mal um Leben und Tod, sie ist aber kein Krimi im üblichen Sinne, wie ich finde. Aber eben ein typischer Ingrid-Noll-Krimi.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, es war durchaus spannend und sehr lesenswert, ich kann es wirklich nur empfehlen und vergebe hier 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 03.01.2017

Kotzen: Drei Klavierfinger gleichzeitig in die Kehle stecken.

Kotzt du noch oder lebst du schon?
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Diana ist gerade mal 14 Jahre alt als sie beginnt zu kotzen. Nach einem festlichen Abend, bei dem mal wieder das Wort "dick" fällt, beschließt sie, ihr Essen immer wieder zu erbrechen, damit sie nicht ...

Diana ist gerade mal 14 Jahre alt als sie beginnt zu kotzen. Nach einem festlichen Abend, bei dem mal wieder das Wort "dick" fällt, beschließt sie, ihr Essen immer wieder zu erbrechen, damit sie nicht zunimmt. Im Buch beschreibt sie ihr Leben mit dieser Krankheit, die sie lange nicht loslassen kann.

Ja, ich war durchaus gespannt auf dieses Buch. Es hat mich auch gleich recht schnell in seinen Bann gezogen, denn der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, die Worte sind durchaus gezielt gewählt, es ist aber auch einfach so geschrieben, dass man lesen, lesen, lesen möchte, ich kanns nicht anders beschreiben. Es sind nicht unbedingt großartige Fremdwörter enthalten, was jedoch gar nicht unbedingt passen würde, die Sprache würde ich aber dennoch nicht als "einfach" bezeichnen. Ein wirklich toller Schreibstil, anders kann ich es nicht sagen!

Entsprechend schnell wollte ich das Buch lesen, wollte die Geschichte von Diana kennen, die im Buch mit der Zeit immer wieder mit "Mia" spricht. (Bulimie - Syn. Bulimarexie oder Bulimia nervosa) - daher kommt "Mia". Mia gibt Anweisungen, dass sie nun doch endlich wieder kotzen soll, dass sie zu dick sei, hässlich sei, all solche Dinge. Später kommt noch das Ego hinzu, das ihr jedoch eine Zeit lang erst einmal ein wenig Gut tat. Zu Beginn fand ich es komisch, dass sich Mia und Ego immer wieder in ihr Leben einmischen, aber nun gut, ich selbst bin davon nicht betroffen und kann auch in keinen Betroffen hinein schauen, ob es wirklich so ist. (Ich hatte aber bereits bei Lilly Lindner's "Splitterfasernackt" davon gelesen, dass man im Unterbewusstsein wohl mit "Mia" spricht bzw. Anweisungen erhält...)

An sich hat mir das Buch gut gefallen, Diana Fey schildert ihre Geschichte sehr nachvollziehbar, man merkt immer wieder, wie sie die vermeintlich falschen Freunde findet, was natürlich sehr schade ist. Es war auch interessant über ihren beruflichen Werdegang zu lesen, wie sie welche Arbeitsstelle bekam bzw. welche Männer sie in ihrem Leben so kennengelernt hat bzw. geliebt hat. (bzw. liebt.) Was ich ein wenig komisch fand war ein relativ schneller Sinneswandel (ich mag hier nicht großartig mehr verraten) und die damit dann doch verbundene Konsequenz, wenngleich ihr es wohl schwer fiel. Ich gönne und wünsche es jedem Menschen, von schlechten Dingen wegzukommen, kann es mir aber selbst nicht vorstellen, dass dies dann "so schnell" geht. Aber gut - dies sei nur mal als mein persönliches Empfinden soweit angemerkt.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, die Geschichte der Bulimie von Diana Fey berührt durchaus, ist auch wirklich gut zu Lesen. Von mir gibts für dieses ehrliche Buch 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.