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Veröffentlicht am 28.10.2016

Freeeeuuuuuuuuuuuunde, das Leben ist leeeeebenswert!

30 Songs und eine Frau
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Anne ist 50 und mit ihrem Leben unzufrieden. Verheiratet mit Uwe, dem Buchhalter und angehenden Steuerberater, tristet sie ein langweiliges Dasein als Zahnarzthelferin. Uwe beschäftigt sich schon lange ...

Anne ist 50 und mit ihrem Leben unzufrieden. Verheiratet mit Uwe, dem Buchhalter und angehenden Steuerberater, tristet sie ein langweiliges Dasein als Zahnarzthelferin. Uwe beschäftigt sich schon lange nur noch mit seiner Fortbildung und dem Golfen, erwartet frisch gewaschen- und gebügelte Hemden. Anne's Mutter ist eben ins Heim gezogen und diktiert die Tochter nun regelrecht herum, was sie benötigt und möchte, Anne's Brüder nehmen sich hier sehr aus der ganzen Angelegenheit heraus. Und genau jetzt erinnert sich Anne, was sie früher eigentlich wollte. Erdbeersektnächte, verrückte Menschen kennen lernen, die Dancing Queen sein. Sie möchte das Gefühl von früher wieder einfangen und begibt sich auf eine Reise, die kunterbunt und kurios sein wird.

Die Geschichte des Buches hat mich absolut angesprochen, zumal es ja eine Verknüpfung mit Songs geben sollte. Hier geht es dann um ein Mixtape aus jungen Jahren von Anne, Und mit genau diesen verschiedenen Titeln (wie z.B. "So lonely" von Police, "Da ist Feuer unterm Eis" von Ulla Meinecke & Rio Reiser, "Stumblin' in" von Chris Norman & Suzie Quatro und "Zoom" von Klaus Lage) beginnt ein jedes Kapitel - und ja, die verschiedenen Titel passen eben auch entsprechend gut zu den Kapiteln.

Geschrieben ist das Buch sehr gut, angenehm zu lesen, eine locker-leichte Lektüre, sprachlich kein großes Problem - eher dann insofern, dass bestimmte Dialekt- bzw. Ortsbegriffe vorkommen, die mir auch nicht unbedingt alle so geläufig waren. Aber ansonsten kaum Fremdwörter oder irgendwelche Fachbegriffe, alles wirklich gut lesbar. Zu Beginn hat es sich für mich ein wenig hingezogen bis die Geschichte so an Fahrt gewinnt, aber als Anne dann mal unterwegs ist überschlagen sich die Ereignisse quasi. Es wird also im Buch dann durchaus lebendiger, unterhaltsamer und auch spannender. Es wurde auch durchaus kurios, hat mir aber auch Lust auf einen Kurzurlaub gemacht, das hat die Autorin damit also absolut geschafft. (Ich möchte hier nicht mehr verraten, da sollte man dann schon das Buch lesen...)

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, ich wurde toll unterhalten, die Geschichte war durchaus nachvollziehbar, spannend, humorvoll aber auch emotional, hatte tollen Tiefgang und war trotz alle dem auch noch ein wenig verrückt. Die Verbindung mti den einzelnen Songs fand ich richtig toll.

Ich kann das Buch absolut empfehlen und vergebe hier 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 28.10.2016

Girl, you're a woman!

100 Dinge, die FRAU einmal im Leben getan haben sollte
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Nachdem ich ein Büchlein bereits in der "männlichen Variante" kennengelernt habe, wollte ich natürlich auch wissen, wie sich das für Frau so verhält... nun habe ich "100 Dinge Die Frau einmal im Leben ...

Nachdem ich ein Büchlein bereits in der "männlichen Variante" kennengelernt habe, wollte ich natürlich auch wissen, wie sich das für Frau so verhält... nun habe ich "100 Dinge Die Frau einmal im Leben getan haben sollte" gelesen und möchte es euch gerne mal vorstellen.

Klappt man das kleine, handliche, gebundene Büchlein auf, dann kommen einem auf der Einbandseite erstmal unzählige Schuhe "entgegen". Jaaa, Klischee ahoi - ich stehe dazu, für mich trifft es zu, ich liebe Schuhe... ;) (wobei sich das Ausmaß in Grenzen hält... ;) )

Der erste Vorschlag ist direkt "Kauf dir ein kleines Schwarzes", führt weiter über "Schaffe Ordnung in deiner Handtasche", geht weiter über "Angle dir einen Millionär" bis hin zu "Küsse einen Wildfremden". Nun ja... ;)

Die Vorschläge sind schon durchaus kunterbunt durcheinander gewürfelt, die Aufmachung bei den einzelnen Dingen gefällt mir sehr gut. So sind die Ideen bunt bebildert, die Idee an sich steht kurz da und ist anschließend noch weiter ausformuliert. Jede Seite bietet unterhalb des ausgeschriebenen Vorschlags einen kleinen Kreis, den man für "erledigt" ankreuzen bzw. abhaken kann.

Meist hat jeder Vorschlag eine Seite lang Platz, gelegentlich sind auf einer Seite aber auch mal zwei Ideen zusammen aufgeführt.

Manche Dinge finde ich durchaus mal reizvoll und interessant ("Iss eine Woche keine Süssigkeiten", "Lerne den Reissverschluss deines Kleides ohne fremde Hilfe zu schließen","Mache für ein Wochenende den Babysitter") andere hingegen ("Verpass einem Idioten eine saftige Ohrfeige", "Finde deinen ultimativen Märchenprinzen und verliebe dich unsterblich in ihn") eher lächerlich bzw. nicht vorschreibbar... Sowas wie "Schreibe einen Liebesbrief" ist dann einfach wieder nur süß. :) (Wobei man das eben auch einfach macht oder eben halt nicht... ;)

Generell finde ich ja Bücher von Groh immer wieder schön, die Aufmachung mag ich gerne, die Bücher sind handlich, immer wieder eine schöne Geschenkidee. Dieses Buch würde ich nur verschenken wenn ich weiß, dass Frau wirklich solch einen Humor hat, sowas nicht bierernst nimmt. Denn manche Vorschläge sind einfach eher albern, übertrieben oder auch lächerlich. Klar, manche Dinge reizen mich auch bzw. finde ich auch eine wirklich tolle Herausforderung (mal vegan zu essen, keine Süssigkeiten für eine Woche, mal was auszuprobieren - egal was), aber ob es dazu solch ein Büchlein braucht? Ich weiß nicht...

Ich bin hier durchaus zwiegespalten, einerseits nette Anregungen, schöne Aufmachung, ein wirklich schönes Büchlein, andererseits aber auch eher albern, überdreht, nicht beeinflussbar, etc. Von mir gibts deshalb nur ein unentschlossen sowie 3 von 5 Sternen dafür.

Veröffentlicht am 28.10.2016

Eigenlob stinkt.

1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro (fast)
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Petra van Laak wohnt mit Mann und den vier Kindern in der Villa am See. Als jedoch die Firmen des Mannes insolvent sind, geht es dort drunter und drüber, die Villa wird schließlich zwangsversteigert, vorher ...

Petra van Laak wohnt mit Mann und den vier Kindern in der Villa am See. Als jedoch die Firmen des Mannes insolvent sind, geht es dort drunter und drüber, die Villa wird schließlich zwangsversteigert, vorher werden diverse Gegenstände (Bilder, Auto, etc.) gepfändet. Schließlich trennt sie sich von ihrem Mann und zieht in eine kleine Wohnung mit ihren vier Kindern. Nun muss sie selbst sehen, wie sie finanziell (bzw. überhaupt) zurecht kommt, begibt sich auf Job-Suche etc.

Wie schon geschrieben, die Geschichte des Buches klang interessant, weshalb ich das Buch ja unbedingt lesen wollte. Ich war auch recht positiv überrascht, denn die Geschichte lässt sich sehr gut lesen, ist sehr flüssig geschrieben, so dass ich das Buch fast in einem Stück durchgelesen habe, was ich ja immer schon mal machen wollte... einer langen Zugfahrt sei Dank. ;)

Generell hat diese Lebensgeschichte (bei der manches wohl doch noch ein bißchen ausgeschmückt ist, wie man ganz hinten im Buch lesen kann: "nichts hat sich genau so zugetragen, alle Namen von Personen geändert, vieles war schlimmer als dargestellt, manches langweiliger, nichts davon lustiger." ) Respekt verdient. Mit vier Kindern eine Wohnung zu finden, die Kinder "durch zu bringen", einen Job zu finden, sicherlich nicht einfach, jedoch hat man beim Lesen oft auch das Gefühl, die Autorin sitzt auf ihrem hohen Ross und kommt nicht runter.

Sicher kostet es einen Überwindung irgendwelche Sozialleistungen zu beantragen - gerade wenn man sonst in höheren Kreisen "lebte", bekannt war. Aber dennoch kostet es einen nichts, danach zu fragen. (Meiner Ansicht nach wird heute doch einiges angeboten, wenn man eher mittellos ist: in vielen Orten gibts die Tafel, Tausch- oder gar Kostenlos-Läden und ähnliche Organisationen, außerdem natürlich staatliche Beihilfen).

Einfallsreich ist die Autorin dennoch, so gibts für die Kinder einen "Urlaub im Garten", es wird unter kaputten Sonnenschirmen sowie Sonnensegel (darüber gespannt) gezeltet, ein alter auf dem Sperrmüll gefundener Grill wird geputzt und wieder nutzbar gemacht, ... ich denke, dass hier auch die Kinder gemerkt haben, wie wichtig manche Kleinigkeiten sind. Sicher mussten sich die Kinder auch ziemlich einschränken, gerade wenn man sieht, wie diese junge Generation auf Nintendo und Co. aus ist - die Kinder hier waren in der Bücherei, sparten sich so einen Haufen Geld (statt Buch anschaffen) und waren dennoch gut unterhalten.

Manchmal jedoch kommt es mir im Buch sehr übertrieben vor, wie die Autorin hier ihre Kinder lobt. Natürlich verdienen Kinder Lob und sicher sind die eigenen Kinder das Tollste und Beste was es gibt, ich finde dass hier jedoch (ein bißchen) zuviel Lob geschildert wird... genauso ergeht es mir bei der Autorin - und kommt alles noch so schlimm, sie schafft es wieder - quasi eine Art Superheldin... und ja, ich bin da ehrlich - Eigenlob stinkt.

Man liest im ganzen Buch nichts mehr vom Vater der drei jüngeren Kinder, für den ältesten Sohn erhält sie von dessen Vater Unterhalt. Ich fand dies recht schade, dass man vom Mann nichts mehr gelesen hat, denn er ist ja immerhin noch und bleibt es auch - der Vater der Kinder. Insofern hat mich das Buch menschlich enttäuscht.

Ich bin hier wirklich hin und her gerissen. Man kann das Buch lesen, muss es aber nicht, würde ich mal sagen... Ich bleibeunentschlossen und vergebe hier lediglich 3 von 5 Sternen. Ich wurde zwar gut unterhalten, es lies sich gut lesen, jedoch passt mir manche Einstellung etc. nicht so gut...

Veröffentlicht am 28.10.2016

60 ways to leave your lover, but only six way to leave this plane

»Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt«
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das Buch enthält hunderte von Anekdoten, die Passagiere an Spiegel Online geschickt haben. Diese sind in verschiedene Kapitel wie: "Vor dem Start: Den Rest der Strecke fliegen wir", "Turbulenzen: Willkommen ...

das Buch enthält hunderte von Anekdoten, die Passagiere an Spiegel Online geschickt haben. Diese sind in verschiedene Kapitel wie: "Vor dem Start: Den Rest der Strecke fliegen wir", "Turbulenzen: Willkommen in der Achterbahn" sowie "Flüge in ferne Länder: Im Cockpit können kaufen Wodka". Zum jeweiligen Kapitel gibt es abschließend auch immer noch eine Infobox (grau hinterlegte Informationen) - hier wird beispielsweise über Geräusche beim Fliegen aufgeklärt, es gibt Tipps gegen Flugangst, es wird erklärt wie sicher fliegen ist.

Irgendwann hatte ich schon mal von diesem Buch gehört, so wirklich großartig dafür interessiert hatte ich mich bisher dafür allerdings nicht... entsprechend interessiert war ich in der Bücherei, so konnte ich ja mal unverbindlich reinlesen. Gesagt, getan, ausgeliehen. Gleich mal vorweg: Dies ist meiner Ansicht nach kein Buch, welches man am Stück lesen kann bzw. sollte. Zumindest war das bei mir nicht machbar, denn dann war es mit der Zeit einfach langweilig, ich habe das Buch also immer mal wieder zur Seite gelegt.

Manche Anekdoten sind wirklich sehr lustig, bei manchen ist manchmal nur ein müdes Gähnen drin. Bei manchen Namen (es sind ja immer die Namen der Passagiere, die es eingesendet haben, angegeben) wundert man sich schon sehr bzw. liest diese öfter, Vielflieger also. Genau verglichen habe ich hier allerdings die einzelnen Erlebnisse nicht. ;) Diese Statistik (ob diese Menschen dann besseres zu erzählen haben) überlasse ich der restlichen Menschheit.

Im Grunde hat mich dieses Buch gut unterhalten - es war äußerst nett um die Wartezeit beim Zahnart zu Überbrücken, immer mal wieder gut unterwegs in der Straßenbahn zu lesen. Man darf jedoch wie gesagt nicht zulange im Buch lesen, denn dann wirds einfach langweilig. Kaufen muss man sich das Buch jetzt nicht unbedingt, Ausleihen um es zu Lesen reicht völlig aus.

Entsprechend vergebe ich hier 3 von 5 Sternen und spreche eine Empfehlung aus.

Veröffentlicht am 28.10.2016

Lärmbelästigung im Urlaub: Das Meer gluckert viel zu laut.

»Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt«
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In diesem Buch kommen die Leser von SPIEGEL ONLINE zu Wort, außerdem Touristikunternehmen und bekannte Abenteuerreisende, sie alle geben ihre besten Pannen-Anekdoten zum Besten, egal ob es dabei um begehrte ...

In diesem Buch kommen die Leser von SPIEGEL ONLINE zu Wort, außerdem Touristikunternehmen und bekannte Abenteuerreisende, sie alle geben ihre besten Pannen-Anekdoten zum Besten, egal ob es dabei um begehrte Reisepässe, geklonte Hotelnamen oder außergewöhnliche Bahnfahrten geht.

Ja, ich wollte mal wieder etwas amüsantes lesen, ein Buch, für das man sich geistig und gedanklich abends nicht wirklich großartig anstrengend muss, sondern das man einfach so noch vorm Schlafen lesen kann. Hier war das allein dank der Einteilung wunderbar möglich, denn innerhalb der 14 Kapitel sind die Geschichten meist relativ kurz und nur wenige Zeilen lang. Natürlich sind auch mal längere Geschichten vorhanden, aber selbst hier liest man nicht seitenlang bis die Anekdote zu Ende ist.

Neben "Bahnfahren weltweit" gibt es beispielsweise noch "Flüge die man nie vergisst", "Kreuzfahrt kurios" oder auch "Abenteuer Mitfahrzentrale" als Kapitel. Hier findet man zum jeweiligen Thema entsprechend kuriose, lustige, amüsante kurze Berichte der verschiedensten Menschen, Menschen wie du und ich, aus der Tourismusbranche, etc. Ein Teil ist sicher auch aus Beschwerden bei den Reisegesellschaften entnommen, was man daran erkennen kann, dass dies dann auch beim Text dabei steht. (Es steht zum Ende des Textes Name und Ort dabei - oder eben auch "Beschwerde bei ..." .)

Die Pannengeschichten sind wirklich sehr amüsant, ich habe mich hier gut unterhalten gefühlt, zumal man halt auch wirklich immer wieder aufhören kann zu lesen, denn man verpasst keinen Anschluss im Buch. Ich fand das sehr positiv, denn ich mag abends keine zu langen Kapitel etc. mehr lesen, wenn ich sowieso schon müde bin. Diese Geschichten waren aber wirklich perfekt, manche Stories sind schon sehr kurios, andere wirklich einfach lustig. Klar, manche hauen auch mich nicht unbedingt um, aber sowas gibts in solchen Sammlungen eben immer.

Von den Autoren selbst ist auch die ein oder andere Geschichte enthalten, diese sind dann allerdings etwas ausführlicher, also über mind. zwei Seiten, wenn nicht sogar noch länger, geschildert.

Wer gute, kurzweilige Unterhaltung sucht, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Evtl. sollte man es halt nicht als Urlaubslektüre lesen, so ist es manchmal evtl. nur Panikmache... ;)

Von mir gibts 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.