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Veröffentlicht am 02.07.2026

Die rekordverdächtige Kaugummiblase

Lesen mit Ella und Tim - Der Rekord
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Eigentlich wollte Ella gerade den Rekord mit ihrer Kaugummiblase aufstellen, doch jetzt ist die Blase geplatzt. Nun hat Ella ein echtes Problem, denn Kaugummi ist natürlich hartnäckig. Glücklicherweise ...

Eigentlich wollte Ella gerade den Rekord mit ihrer Kaugummiblase aufstellen, doch jetzt ist die Blase geplatzt. Nun hat Ella ein echtes Problem, denn Kaugummi ist natürlich hartnäckig. Glücklicherweise ist ihr Freund Tim in der Nähe und kann ihr dabei helfen.

Dieses Buch war für mich eine wunderbare Entdeckung auf dem Comicsalon in Erlangen. Dementsprechend ist das Buch in Comicform geschrieben und tatsächlich vor allem für Kinder geschrieben, die gerade das Lesen lernen.

Die einzelnen Doppelseiten weisen immer wieder eine Szene auf, bei der Ella und Tim etwas passiert. In großen Sprechblasen kann man gut die kurzen Texte wahrnehmen.

Die Bilder finde ich wirklich gelungen, sie zeigen sehr schön und realitätsnah auf, was bei beiden gerade los ist. Besonders niedlich finde ich da schon, dass Ella gerade auch eine Zahnlücke hat. Für mich wirklich toll illustriert.

Zu Beginn des Buches wird erst mal kurz erklärt, wie sich das mit den Sprechblasen verhält, dass es eben Sprech- und Gedankenblasen gibt und worin der Unterschied in der Darstellung liegt. Das finde ich einen sehr gelungenen Einstieg.

Überhaupt bin ich von diesem Buch wirklich absolut begeistert. Ich hab das Buch ja für den Nachwuchs gekauft und es kam wirklich super gut an. Es macht Spaß, wenn man sieht, wie ein Kind ein Buch und die Texte darin entdeckt. Und den Einstieg mittels eines Comics fand ich echt mal richtig toll und abwechslungsreich. Die Geschichte ist gut nachvollziehbar und durchaus auch spannend. Für Erwachsene vielleicht nicht weltbewegend, für Erstlesende aber eben gut verständlich.

Die Altersempfehlung liegt hier natürlich eben bei Kindern, die mit dem Lesen beginnen, also grundsätzlich sechs Jahre. Dem würde ich so absolut zustimmen. Interessanterweise orientiert sich das Buch beziehungsweise die Machart am Bremer Erstleser-Index. Für mich war das jetzt nicht zusätzlich noch ausschlaggebend, denn die Machart und die Geschichte haben mich allein schon überzeugt.

Von uns gibt’s hier 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 02.07.2026

Sich rechtzeitig Gedanken machen.

Kein Grab wie jedes andere
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Dieser Ratgeber kann einem wunderbar helfen, sich Gedanken darüber zu machen, wie man selbst bestattet werden möchte. So werden die verschiedenen Möglichkeiten erläutert und Hilfestellung gegeben.

Ratgeber ...

Dieser Ratgeber kann einem wunderbar helfen, sich Gedanken darüber zu machen, wie man selbst bestattet werden möchte. So werden die verschiedenen Möglichkeiten erläutert und Hilfestellung gegeben.

Ratgeber finde ich immer wieder recht praktisch und das Thema Tod bzw. Sterben wird uns ja alles schließlich irgendwann mal betreffen. Insofern war ich wirklich gespannt, was es hier an Möglichkeiten gibt und was es
vorzubereiten gilt.

Das Buch ist logisch und verständlich aufgebaut, erläutert die verschiedenen Möglichkeiten der Bestattung. So gibt es verschiedene Formen der Bestattung (Einäscherung, Erdbestattung, Seebestattungen und einige mehr), die allerdings nicht alle in allen Bundesländern bzw. in Deutschland zugelassen sind bisher. Dennoch ist es spannend, hier Einblicke zu bekommen.

Grundsätzlich wird auch immer wieder darauf hingewiesen, wie man mit den nächsten Angehörigen oder den nahestehenden Personen diesbezüglich das Gespräch suchen kann. Ebenso gibt es dann vorbereitete Checklisten
und Mustervorlagen.

Der Schreibstil des Ratgebers ist natürlich sachlich. Inhaltlich ist er meiner Ansicht nach sehr gut verständlich. Es ist natürlich kein ganz einfaches Thema, sondern kann einen schon gedanklich recht beschäftigen.

Ich finde, dass man hier eine ganze Menge für sich mitnehmen kann und am besten anschließend auch eine Regelung für sich treffen sollte. Für mich war es ein informativer und hilfreicher Ratgeber.

Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Fränkisch-bayrische Küche neu entdecken

Ich lieb's
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In diesem Buch von Alexander Herrmann darf man seine 120 Lieblingsrezepte sowie persönlichen Geschmacksgeheimnisse kennenlernen. Vom ultimativen Tipp der Vinaigrette bis zu dem spannenden Geschmacksgeheimnis ...

In diesem Buch von Alexander Herrmann darf man seine 120 Lieblingsrezepte sowie persönlichen Geschmacksgeheimnisse kennenlernen. Vom ultimativen Tipp der Vinaigrette bis zu dem spannenden Geschmacksgeheimnis der Bunsenbrennermethode gibt es hier vielzählige und durchaus ausgefallene Rezepte zu entdecken.

Gerne probiere ich immer wieder neue Rezepte aus und mag es auch sehr, wenn man verschiedene Kombinationen ausprobiert, die im ersten Moment vielleicht erst mal seltsam klingen. Insofern war ich auf die Rezepte von Alexander Hermann sehr gespannt. Im Radio verfolge ich oft mit, welche Tipps sowie Rezepte er da immer wieder teilt, auch ins Fränk‘ness nach Nürnberg hat’s mich schon mal zum Ausprobieren der Gerichte verschlagen.

Das Kochbuch hat es durchaus in sich und ist kein leichtes Werk, auf über 250 Seiten kann man natürlich ganz schön viel entdecken. Eingeteilt ist das Buch in verschiedene Kategorien, angefangen von Salaten und Tatar über Pasta und Risotto, Geflügel und Fleisch bis hin zu schokoladig und süß.

Die Rezepte sind mit anschaulichen Bildern toll dargestellt, mal sind es die einzelnen Zutaten, die verschiedenen Zubereitungsschritte oder eben auch das endgültige Gericht, die man auf den Fotos sehen kann.

Die Darstellung ist wirklich übersichtlich, von der Personen über die Zubereitungsdauer sowie die benötigten Zutaten. Auch ist die Zubereitung verständlich erläutert.

Vom Romana-Salat, der mit Brotchips und Petersilie daherkommt über Mettbrötchen-Tatar mit Fenchel und Brotgewürz bis hin zum Wolfsbarsch mit Rosmarin und Tomaten-Mayonnaise ist die Auswahl wirklich vielfältig.

Man merkt bei den Rezepten, dass Alexander Herrmann in der Sterneküche zu Hause ist. Das fängt dabei an, dass die Rezepte anhand ihrer einzelnen Zutaten benannt sind, weiterhin merkt man es an der teilweise doch ausführlichen Zubereitung. Für mich im Alltag, wenn es oft auch schnell gehen muss, ist das nicht unbedingt tauglich. Wenn man sich richtig Zeit nehmen kann, auch entsprechende Zutaten (Xanthan u.a.) besorgen möchte, dann hat man viel Freude damit.

Für mich ist es ein interessantes Kochbuch, dass mich aber einfach nicht ganz umgehauen hat. (Vielleicht schwirrt mir im Hinterkopf auch noch herum, dass kürzlich ein Kochbuch mit dem bayerischen Ministerpräsidenten zusammen herausgegeben wurde, was ich leider nicht ausblenden kann, aber auch eher suspekt finde.)

Hier gibt es hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Manchmal braucht man solche Tage.

Ausnahmsweise
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Die kleine Fledermaus Philomena ist müde, weil sie immer nachts wach sein muss, immer muss alles gleich sein. Ihr Freund Dorian Dachs kommt schließlich auf eine Idee: Er macht einen Ausnahmsweise-Tag mit ...

Die kleine Fledermaus Philomena ist müde, weil sie immer nachts wach sein muss, immer muss alles gleich sein. Ihr Freund Dorian Dachs kommt schließlich auf eine Idee: Er macht einen Ausnahmsweise-Tag mit ihr, so dass an diesem Tag mal alles verkehrt herumläuft: sie bleiben den gesamten Tag im Schlafanzug, schwimmen nicht im Waldbach, sondern nehmen ein Schlammbad und gönnen sich den Nachtisch zuerst zum Essen.

Schon das Cover dieses Buches kommt so wunderschön, daher, zwar in gedeckten Farben, aber dennoch ausdrucksstark. Durch den Titel wird man durchaus neugierig darauf gemacht.

Die Illustrationen im Buch gefallen mir unheimlich gut, da sie die verschiedenen Situationen wunderbar beschreiben. Anhand des Textes stellt man sich das auch wirklich so vor, wie es dann wunderschön und gut erkennbar gemalt ist.

Die Texte sind gut verständlich, es hat schon immer wieder einiges an Text, was die Situationen gut erklärt.

Die Grundthematik des Buches finde ich gut dargestellt, nämlich, dass es auch mal einen Tag geben darf, an dem man ausnahmsweise die Dinge anders macht. Für Kinder ist so etwas ja auch reizvoll.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei drei Jahren, ich halte hier vier, wenn nicht gar fünf Jahre für geeigneter. Man sollte das Buch bzw. Thema schon gut verstehen können und es enthält ja schon doch einiges an Text. Bei uns kam das Buch wirklich gut an, uns hat es wunderbar unterhalten und Freude gemacht, es zu lesen.

Von uns gibt’s für dieses tolle und wirklich gelungene Buch 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Was für eine kuriose Tante!

Tante Polly
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Mirko erhält zum zehnten Geburtstag ein kurioses Geschenk von seiner Tante Polly, die eigentlich seine Großtante ist. Ein fleckiges, altes Buch, das vermeintlich aus Amerika ist, sagt sie. Als er dann ...

Mirko erhält zum zehnten Geburtstag ein kurioses Geschenk von seiner Tante Polly, die eigentlich seine Großtante ist. Ein fleckiges, altes Buch, das vermeintlich aus Amerika ist, sagt sie. Als er dann die Ferien gegen den Willen seiner Eltern bei seiner schrägen Tante
verbringen will, bei der es noch nicht mal Internet gibt, geht er einem Rätsel nach. Mit Monika, die dort im Dorf wohnt, sucht er die Person, die immer ums Haus schleicht...

Von Paul Maar sind mir vor allem natürlich die Sams-Bücher gut bekannt, außerdem verbinde ich die gemeinsame unterfränkische Heimat mit ihm. Nun war ich gespannt auf diese neue Geschichte von ihm.

Der Schreibstil des Buches kam bei uns wirklich gut an, es liest sich angenehm und ist gut verständlich. Die Länge der Kapitel hat uns gut gefallen, da sie nie zu lang waren. Außerdem sind sie mit tollen Illustrationen versehen, was zusätzlichen Lesespaß mit sich bringt. Auch die Gestaltung eines jeden Kapitels zu Beginn ist wirklich toll.

Ein Stück weit merkt man dem Buch den erfahrenen Autor an, finde ich zumindest. Vom Schreibstil und der kuriosen Tante her ist das mein Eindruck, was aber keinesfalls negativ ist. Es ist im Vergleich zu anderen aktuellen Kinderbüchern durchaus mal anders und
abwechslungsreich.

Die Geschichte an sich ist wirklich unterhaltsam und fantasievoll, denn Tante Polly ist schon sonderbar. Auch sind es ihre Geschichten, die komisch sind, die man ihr fast nicht glauben kann. Alles in allem eine gelungene Mischung.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei sechs bis acht Jahren, was meiner Ansicht nach gut passt.


Von uns gibt’s hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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