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Veröffentlicht am 27.01.2022

Kreative Gutenachtgeschichte

Komm, wir gehen schlafen!
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In diesem tollen Bilderbuch wird in wunderbaren Bildern der abendliche Ablauf beim Zubettgehen gezeigt. Da das Buch ohne Text daherkommt, kann man hier eine ganz eigene, kreative Gutenachtgeschichte erzählen.

Von ...

In diesem tollen Bilderbuch wird in wunderbaren Bildern der abendliche Ablauf beim Zubettgehen gezeigt. Da das Buch ohne Text daherkommt, kann man hier eine ganz eigene, kreative Gutenachtgeschichte erzählen.

Von Büchern dieser Illustratorin hatte ich bisher immer mal wieder etwas gehört, von daher war ich auf diese Gutenachtgeschichte sehr gespannt.

Das Buch kommt in einem handlichen und praktischen Format daher, so dass man es wunderbar mit ins Bett nehmen kann. (Ca. DIN A 5, aber eher quadratisch) Dass die Geschichte im Buch nur mit Bildern erzählt wird, fand ich am Anfang erstmal ungewohnt, vor allem weil man so seine ganz eigene Geschichte erzählen kann. Natürlich kann man auch „nur“ die Bilder ansehen und erläutern was hier wie geschieht. Man darf aber natürlich auch kreativ sein.

Die Bilder sind meiner Ansicht nach gut verständlich, man kann erkennen was hier passiert. (Kleidung ablegen, Badewanne, Zähneputzen, etc.) Toll – und bei einem Gutenacht-Buch gut – finde ich die Tatsache, dass die Seiten nicht überladen sind. Auch schön finde ich es, dass hier mal ein Papa den Nachwuchs (hier ein Mädchen) ins Bett bringt. Eine Szene (Katze, „Superman“) fand ich eher unnötig, aber gut.

Mir gefällt dieses Buch mit einer Gutenachtgeschichte sehr gut. Man kann die Bilder zusammen mit dem Nachwuchs wunderbar ansehen, feststellen wie hier der abendliche Ablauf ist, Parallelen feststellen. Man kann aber genauso gut eine ganz eigene Geschichte dazu erzählen. Die Bilder sind wirklich schön gemalt. Von mir gibt’s hier 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 24.01.2022

Die ganz besondere Stimmung zur Weihnachtszeit.

Welch ein Strahlen, welch ein Leuchten. 24 Lieder, Gedichte und Geschichten zur Weihnachtszeit
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Passend zu den 24 Tagen im Dezember, die man sonst mal Adventskalendertürchen öffnet, gibt es auf dieser CD unterschiedliche Lieder, Gedichten und Geschichten zu Weihnachten – 24 gesamt an der Zahl. Dies ...

Passend zu den 24 Tagen im Dezember, die man sonst mal Adventskalendertürchen öffnet, gibt es auf dieser CD unterschiedliche Lieder, Gedichten und Geschichten zu Weihnachten – 24 gesamt an der Zahl. Dies mit einer Gesamtspieldauer von knapp einer Stunde.

Um das Warten auf Weihnachten zu verkürzen hat ja jeder so seine eigenen Methoden. Ich mag es, wenn man in dieser Zeit auch gerne weihnachtliche Musik anhört – oder eben auch Gedichte und Geschichten. Diese Mischung hat mir bei dieser CD wirklich gut gefallen, vor allem, weil es abwechslungsreich ist.

Neben sehr bekannten Liedern wie „Alle Jahre wieder“, „Maria durch ein Dornwald ging“ oder auch „Stille Nacht, heilige Nacht“ waren auf der CD für mich auch noch neue Lieder – so z.B. „Bleibt noch wach“ oder auch „Hört das Lied der Sternensänger“. Mir haben die musikalischen Darbietungen gut gefallen, vor allem, weil es eben nicht nur absolut klassische Lieder sind.

Die Geschichten und Gedichte werden von angenehmen, aber doch auch markanten Stimmen vorgetragen (Karl Menrad, Julia Nachtmann, Rolf Nagel, und weiteren). Diese Erzählungen finde ich ebenso echt toll zusammengestellt, vor allem weil hier Kindheitserinnerungen wach wurden – bzw. eben an die Schulzeit. („Der Bratapfel“)

Man kann diese CD natürlich als Adventskalender nutzen, kann sie aber ebenso gut am Stück hören. Die Stunde Spieldauer vergeht wirklich wie im Flug und bietet tolle Unterhaltung für die gesamte Familie an. Wer klassische Lieder und Gedichte zur Weihnachtszeit mag, aber ebenso auch neuen Geschichten gegenüber aufgeschlossen ist, dem kann ich diese CD absolut empfehlen. Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 23.01.2022

Haute Cuisine neu interpretiert.

Dinner auf Französisch
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Eine kulinarische Reise quer durch Frankreich – das bietet dieses Kochbuch. Noch dazu sind die Rezepte durchaus etwas aufgefrischt und der modernen Küche angepasst, etwas zeitgemäßer und auch gesundheitsbewusster. ...

Eine kulinarische Reise quer durch Frankreich – das bietet dieses Kochbuch. Noch dazu sind die Rezepte durchaus etwas aufgefrischt und der modernen Küche angepasst, etwas zeitgemäßer und auch gesundheitsbewusster. Dennoch findet man leckere Rezepte wie scharf angebratene Steaks mit Basilikum-Béarnaise oder Crème Caramel mit Crème Fraîche darin.

Kochbücher sind immer wieder spannend, da man so in andere Länderküchen oder neue, einem persönlich noch nicht bekannte Lebensmittelgruppen bzw. Ernährungsweisen eintauchen kann. Mit der französischen Küche hatte ich bislang weniger zu tun, entsprechend war ich auf die Rezepte im Buch gespannt.

Das Buch ist durchaus ziemlich umfangreich. Es ist mit einem praktischen Lesebändchen versehen, was ich praktisch finde. Offen liegen bleiben tut das Buch aber nicht, hier muss man die Seiten schon beschweren. Die Rezepte sind in mehrere Kategorien eingeteilt, von Eiern über Käse, Salate und Suppen bis hin zu Süßem sowie Desserts.

Die Rezepte sind wirklich vielfältig, vom Auflauf Croque Monsieur über Spinat- und Traubensalat mit Roquefort-Dressing, Kabeljau mit Aioli und Heirloom-Tomaten bis zum Lebkuchenmousse wird hier jeder Genießer bestimmt fündig. Zu den einzelnen Rezepten gibt es jeweils einen Einleitungstext, ein sehr lecker aussehendes Foto, natürlich die Angabe über die Portionen sowie Zutaten und die einzelnen Zubereitungsschritte ausführlich aufgeführt. Außerdem gibt es immer wieder Tipps zum Vorausplanen, was ich sehr praktisch finde.

Die Auswahl der Rezepte hat mir gut gefallen, es sind viele sehr leckere Rezepte enthalten, hier wird wirklich (fast) jeder fündig. Für mich persönlich waren sie jedoch teilweise etwas zu ausgefallen bzw. zu außergewöhnlich, so dass man oftmals viele Zutaten benötigt, was ich etwas anstrengend finde. (sicher lohnt es sich, keine Frage!) Die Bebilderung im Buch finde ich ebenso toll, nicht so gut finde ich, dass das Kochbuch nicht gut aufgeschlagen liegen bleibt.

Von mir gibt es hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen. Für Freunde der französischen Küche ist es sicher absolut toll.

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Veröffentlicht am 17.01.2022

Ab ans Wasser

Lotta entdeckt die Welt: Am Wasser
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Mit ihrer Mama macht Lotta einen Spaziergang am Bach entlang, dabei planscht sie mit den Gummistiefeln natürlich im Wasser, entdeckt aber auch die tolle Naturwelt.

Dieses Bilderbuch, welches eine gelungene ...

Mit ihrer Mama macht Lotta einen Spaziergang am Bach entlang, dabei planscht sie mit den Gummistiefeln natürlich im Wasser, entdeckt aber auch die tolle Naturwelt.

Dieses Bilderbuch, welches eine gelungene Mischung aus (Natur)Fotografien und Illustrationen darstellt, ist für Kinder ab 18 Monaten empfohlen.

Die Doppelseiten sind mit einem großen Bild ausgefüllt, hier hat man eine tolle Verbindung von Naturfotografie mit passenden Illustrationen geschaffen, so sind in eine Bachlandschaft z.B. Lotta mit ihrer Mama und Hund Zottel gemalt, außerdem Enten und Pferde. Dazu gibt es zum Bild eine Beschreibung in kurzen Sätzen. Schön gemacht ist hier, dass die Wörter teilweise entsprechend geschrieben sind – winzig ist beispielsweise noch kleiner abgedruckt. Schwimmen mit einer Kurve dargestellt. Finde ich gelungen und auch noch für Erstleser gut gemacht.

Die Bilder sind toll zum Entdecken der Natur, man kann diese wunderbar angucken, vieles entdecken. Die Texte dazu sind dank der kurzen Sätze gut verständlich, und dennoch erfährt man etwas über die Szenerie. Uns hat diese Mischung gut gefallen. Die Altersempfehlung passt schon so, wobei man das Buch auch früher schon gemeinsam angucken kann. Praktisch ist, dass es ein Pappbilderbuch ist, das robust ist.

Von uns gibt es für dieses tolle Bilderbuch 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung. Man lernt die Natur dabei kennen und bekommt so vielleicht noch mehr Lust aufs reale entdecken draußen.

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Veröffentlicht am 16.01.2022

Kinderkrankheiten – so ist man gewappnet.

ELTERN-Ratgeber. Natürlich gesund werden - Die wichtigsten Kinderkrankheiten erkennen und behandeln
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In diesem Ratgeber und auch Nachschlagewerk findet man zahlreiche Informationen und Tipps bezüglich der verschiedensten Kindererkrankungen. Vom Kleinkind bis ins Jugendalter hinein sind diese aufsteigend ...

In diesem Ratgeber und auch Nachschlagewerk findet man zahlreiche Informationen und Tipps bezüglich der verschiedensten Kindererkrankungen. Vom Kleinkind bis ins Jugendalter hinein sind diese aufsteigend aufgeführt

Einen Ratgeber über die wichtigsten Kinderkrankheiten im Haus zu haben finde ich nach wie vor unheimlich wichtig. Umso gespannter war ich auf dieses Buch, das einen vom Säugling bis zum Teenager begleitet.

Der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen, man erfährt erst einmal Grundsätzliches über die Thematik und die Einstellung des Buches. (Dass eben auch Naturheilverfahren Sinn machen – bis zu einem gewissen Grad einer Erkrankung bzw. bei bestimmten Infektionskrankheiten eben eher nicht nützlich sind.) Es wird auch kurz erläutert, dass man im Buch für die Impfungen ist – jedoch ohne ellenlange Erläuterungen, was ich völlig in Ordnung finde.

Weiterhin findet man dann mehrere Kapitel, die jeweils noch in Unterkapitel (jeweils fast immer über die gleichen Erkrankungen – z.B. Magen-Darm, Haut oder der Atemwege) unterteilt sind – eben vom Säugling über das Kleinkind, Schulkind bis hin zum Teenager. Außerdem noch ein Kapitel über allgemeine Erkrankungen sowie das Register und Adressen für Anlaufstellen etc.

Mir hat das Buch generell gut gefallen, es ist ein praktisches Nachschlagewerk, was man mal kurzfristig in die Hand nehmen kann, sich aber auch vorab thematisch schon mal einlesen kann, damit man ggf. gewappnet ist. Auch die Herangehensweise gefällt mir gut, dass man erstmal auf die Krankheitssymptome eingeht und dann Lösungen bietet – und nicht gleich die absolute Chemiekeule schwingt. (Natürlich gibt es auch viele Arzneimittel in der Apotheke, die auf pflanzlicher Basis auskommen.)

Manches habe ich dazu gelernt, beispielsweise dass man Zäpfchen mit dem stumpfen Ende besser einführen sollte, da es dann besser eingezogen wird. (Hier findet man aber auch verschiedene Meinungen.) Gefehlt hat mir im Buch, dass nicht auch Krankheiten wie beispielsweise Windpocken erläutert sind. Natürlich gibt es dafür die Impfung, jedoch gibt man diese frühestens bei der U6, also ungefähr mit 11 Monaten. Hier hätte ich auch generell Infos drüber gehabt, das finde ich etwas schade.

Alles in allem ist das Buch durchaus ein gutes Nachschlagewerk für die Behandlung von Kinderkrankheiten, ersetzt natürlich nicht den Besuch beim Arzt – v.a. wenn es eine langwierige bzw. akute Geschichte ist. Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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