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Veröffentlicht am 15.09.2025

Wo hat sich der Riese versteckt?

Wo bist du, Riese?
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Ein Kind ist im Park auf der Suche nach dem Riesen. Denn es weiß, dass dieser irgendwo ist, aber eben noch nicht genau wo, dennoch kann das Kind es fühlen. Diese Geschichte soll Kindern aufzeigen, dass ...

Ein Kind ist im Park auf der Suche nach dem Riesen. Denn es weiß, dass dieser irgendwo ist, aber eben noch nicht genau wo, dennoch kann das Kind es fühlen. Diese Geschichte soll Kindern aufzeigen, dass manchmal das gesuchte näher ist, als man es sich vorstellen kann.

Allein das Cover des Buches empfinde ich als wirklich beeindruckend. Farbgewaltig und mit einem tollen Bild kommt es daher.

Tatsächlich empfinde ich auch im Buch die Zeichnungen als wirklich wunderschön. Man kann hier viel entdecken, tatsächlich aber auch hineininterpretieren.
Die Texte je Seite halten sich sehr in Grenzen, was für mich für die Art des Buches auch passt und absolut in Ordnung ist. Manchmal sind Wörter auch entsprechend hervorgehoben, was dem Vorlesenden auch bei der Betonung hilft. Inhaltlich wird hier hinterfragt, wo der Riese denn ist, wo man gerade entlang läuft, was man dabei fühlt.

Den Grundgedanken des Buches, eine poetische, gefühlvolle und fantasievolle Geschichte zu schaffen, finde ich toll. Generell ist das auch sehr gelungen. Ich selbst hab mir ein bisschen schwer damit getan, den Riesen immer wiederzuentdecken. Denn tatsächlich finde ich, dass man vor allem bis zur Hälfte des Buches hier auch einiges hineininterpretieren kann. Ob das absolut so gewollt ist, kann ich nicht sagen.

Die Zeichnungen machen für mich unheimlich viel wett, es ist allein richtig schön, das Buch anzusehen, in die Bilder, die Farben einzutauchen.
Die Altersempfehlung liegt hier bei vier Jahren, ich denke, das kommt auch immer ein bisschen aufs Kind an. Tendenziell würde ich das Buch erst mit Kindern ab fünf oder sechs Jahren ansehen, weil sie dann vielleicht etwas aufgeschlossener dafür sind.

Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Ein Kaktus mit Brille und ein Stinktier machen Stunk...

Stachel und Stunk
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In die Wurzelzwerge-Kita sollen zwei neue Tiere kommen. Stachel und Stunk heißen beide und machen ihrem Namen jeweils tatsächlich alle Ehre, denn wenn Stachel gestresst wird, stellt er ständig seine Stacheln ...

In die Wurzelzwerge-Kita sollen zwei neue Tiere kommen. Stachel und Stunk heißen beide und machen ihrem Namen jeweils tatsächlich alle Ehre, denn wenn Stachel gestresst wird, stellt er ständig seine Stacheln auf, wohingegen Stunk eine ziemliche Pupskanone ist. Mit der Zeit merken die beiden dann aber, dass es viel mehr Spaß macht, wenn man ein Miteinander hat, als gegeneinander zu sein.

Auf dieses Buch war ich allein vom Titel her sehr gespannt, habe lange darauf gewartet. Allein das Cover finde ich schon sehr gelungen, auch die weiteren tollen Zeichnungen im Buch sind es absolut. Man kann die Tiere klar und deutlich erkennen, auch in welchen Situationen sie gerade sind. Besonders niedlich finde ich tatsächlich Stachel.

Die Geschichte ist meiner Ansicht nach sehr gut und verständlich geschrieben, ich empfinde sie als absolut unterhaltsam. Dennoch gibt es natürlich eine gute Prise Erkenntnis dabei.

Die Altersempfehlung des Buches liegt bei vier Jahren, was ich so auch absolut unterschreiben kann. Meiner Ansicht nach kann die Geschichte Kindern zusätzlich noch gut helfen, sich selbst zu akzeptieren und vielleicht auch unterschiedliche Freundschaften einzugehen.

Für mich ist es eine sehr gelungene Geschichte mit tollem Hintergrund.

Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Gesund, lecker und günstig kochen.

Gesund kochen – unfassbar günstig!
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Dieses Kochbuch enthält Rezepte für saisonale und abwechslungsreiche vegetarische Gerichte. So sind dies vollwertige und gesunde Gerichte, die noch dazu den Geldbeutel schonen.

Tatsächlich bin ich immer ...

Dieses Kochbuch enthält Rezepte für saisonale und abwechslungsreiche vegetarische Gerichte. So sind dies vollwertige und gesunde Gerichte, die noch dazu den Geldbeutel schonen.

Tatsächlich bin ich immer wieder auf der Suche nach neuen Rezepten, die durchaus auch vegetarisch sein dürfen. 100 Rezepte für maximal zwei Euro, habe ich als zusätzliche Anregung bzw. schöne Idee empfunden, war auf das Buch gespannt.

Das Buch ist in Kapitel entsprechend den Monaten eingeteilt. Das passt perfekt, dass man hier dann die entsprechend den Jahreszeiten auf dem Markt (oder natürlich auch im Supermarkt etc.) käuflichen Gemüsesorten dafür nutzt.

Zuerst erfährt man ein paar Grundlagen über die gesunde Ernährung, darauf folgen dann die verschiedenen Rezepte. Von leckerem Chicorée mit Tomatensoße und Pasta über Sellerieschnitzel (serviert mit Kartoffel-Möhren-Stampf) bis hin zu einer leckeren Tortilla mit Wassermelonen-Feta Salat sind die Rezepte wirklich vielfältig.

Der Aufbau der Rezepte gefällt mir gut, auf der einen Seite ist das endgültige Ergebnis mit einem sehr ansprechenden Foto dargestellt. Daneben sind die Nährwerte und die Zutaten angegeben, außerdem ist die Zubereitung in einzelnen Schritten angegeben.

Ich bin ein unheimlich großer Fan von Gemüse und den verschiedenen Gerichten, die man daraus zubereiten kann. Mit diesem Kochbuch habe ich mir dann irgendwie leider etwas schwergetan. Sicher sind die Rezepte abwechslungsreich und gesund, aber für mich auch ein bisschen umständlich. Beispielsweise sind Bratkartoffeln für mich ein Essen, wenn’s am einen Tag Pellkartoffeln gab, kann man restliche Kartoffeln davon am nächsten Tag wunderbar als Bratkartoffeln zubereiten. Man muss sie also nicht noch mal extra abkochen. Das war hier in diesem Buch beispielsweise der Fall, auch gab es gefüllte Tomaten, die man ausgehöhlt hat und dann wieder mit Tomaten-Mozzarella-Masse gefüllt hat. Für mich waren das einfach nicht gänzlich überzeugende Rezepte.

Bei vielen Kochbüchern ist es so, dass mir ca. 90 % der Rezepte gut gefallen, hier ist der Anteil leider etwas kleiner.

In diesem Kochbuch gibt es tolle vegetarische Gerichte, bedauerlicherweise konnte es mich nicht gänzlich überzeugen.

Von mir gibt es hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich unentschlossen.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Ist das gerade die Wahrheit? Oder doch ein Fake?

Fake
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Fake - ein großes Thema in der aktuellen Zeit. Denn wie können Kinder erkennen, ob da jemand gerade flunkert, was ja auch manchmal dazugehört, oder ob da jemand einen wirklich gehörig schaukeln will. Mit ...

Fake - ein großes Thema in der aktuellen Zeit. Denn wie können Kinder erkennen, ob da jemand gerade flunkert, was ja auch manchmal dazugehört, oder ob da jemand einen wirklich gehörig schaukeln will. Mit diesem Buch ist man also der Wahrheit auf der Spur.

Tatsächlich finde ich es heutzutage manchmal echt selbst schwer, wie man Fake Meldungen erkennen kann. Umso gespannter war ich auf die Umsetzung dieses Kinderbuches.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei sechs Jahren, was ich ein bisschen kritisch sehe. Bei manchen Informationen im Buch fände ich acht Jahre etwas angebrachter. Aber das ist mein persönlicher Eindruck.



Die Zeichnungen im Buch sind wirklich wunderbar. Immer wieder gibt es lange Nasen a la Pinocchio zu entdecken, was aufzeigen soll, dass hier gelogen wird. Die Bilder unterstützen wunderbar die Texte und Erläuterungen.

Zu Beginn wird erst mal erläutert, wo überall auch gelogen wird, somit beispielsweise widerlegt, wie im Märchen die Darstellung ist, dass sie bis zum Ende glücklich und zufrieden lebten, wohingegen dies gar nicht so war. (Toll dargestellt mit vorher-nachher Bild.)

Auch die Erläuterungen zur Natur, wo manches Tier ein anderes an der Nase herum führt (z.B. Kuckuck schiebt Ei einem anderen Vogel unter) finde ich sehr geglückt.

Weiter wird dann deutlich erläutert, was Fake News sind. Tatsächlich finde ich als Erwachsene das sehr gelungen, denn hier sind zum Beispiel der aktuelle Präsident der USA abgebildet, der ja auch eher immer mal seine eigene Wahrheit dichtet. Außerdem findet man hier Heinrich VIII., der den Kopf in der Hand hält, welcher zuvor seiner Frau abgeschlagen wurde. Das empfinde ich schon als heftig.

Später werden auch noch Fake News, die es so auch schon mal gegeben hat, wunderbar mit Bildern dargestellt und erläutert. So bekommen Kinder auch direkt noch ein gutes Beispiel dafür. Man erfährt dann aber auch noch, wie Fake News es versuchen und wie wichtig im Vergleich die Wahrheit ist.

Mir gefällt die Machart dieses Buches total gut, ein wichtiges Thema wird hier tief hinterfragt und mit Bildern genial dargestellt. Manches finde ich für Kinder fast noch ein bisschen zu weit, hier ist das Buch tatsächlich für Erwachsene sehr interessant.

Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Mainschatz findet deinen Schatz...

Maintod
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Würzburg hat eine neue Dating-App bekommen - und "Main-Schatz" sorgt für ordentlich Furore. Die Singles können sich bei Challenges kennenlernen, doch bei zwei Dates läuft es anders als geplant. Irgendjemand ...

Würzburg hat eine neue Dating-App bekommen - und "Main-Schatz" sorgt für ordentlich Furore. Die Singles können sich bei Challenges kennenlernen, doch bei zwei Dates läuft es anders als geplant. Irgendjemand treibt sein Unwesen, so dass es zwei Tote gibt, einmal schon auf dem Weg zum Date... Wer ist so heimtückisch, um die Liebenden gar nicht erst eine Chance bekommen zu lassen? Die Hauptkommissarin Nadja Gontscharowa und ihr Kollege Peter Steiner ermitteln - und bekommen interessante Einblicke in Date-Abläufe bzw. den Schriftverkehr...

Da ich schon zwei Krimis von Anja Mäderer gelesen habe, war klar, dass ich auch diesen Krimi unbedingt lesen möchte. Also gefunden - und gelesen.

Der Stil der Autorin ist mir gut bekannt und ich mag diesen unheimlich gerne. Die unterhaltsame Verbindung mit viel Spannung und Lokalkolorit finde ich richtig toll, beim Rechtsmediziner Lars Nauke musste ich beispielsweise oft an Prof. Dr. Boerne aus Münster (Tatort) denken... die humorvolle, gehobene Art erinnert mich an ihn.

Auch der Schreibstil gefällt mir gut, es liest sich sehr angenehm und ist wirklich so geschrieben, dass man nicht direkt eine Ahnung hat, wer hier was getan hat. Ebenso gibt es immer mal eine Wendung, was ich als absolut abwechslungsreich empfunden habe.

Die Hintergründe zu den verschiedenen Orten (Barbarossaplatz, Hubland) habe ich als sehr spannend empfunden, hier kann man auch noch etwas dazulernen. Für manch einen kann das zusammen mit den aufgeführten Gastronomie-Lokalitäten fast schon als eine Art Reiseführer dienen. (Richtig toll sind zum Schluß übrigens die aufgeführten Challenges! Danke!)

Da mir die Orte in Würzburg gut bekannt sind, war es für mich immer toll direkt ein Bild vor Augen zu haben, wo die Menschen gerade unterwegs sind. Ich schätze das sehr, es ist ein Stück weit "Heimkommen", Heimat fühlen. Auch die verschiedenen Lokalitäten wecken immer mal wieder Erinnerungen... (Nachtwächter, Café Mozart, etc.) Ich mag das unheimlich gerne.

Für mich war das absolut gelungene Unterhaltung, eine tolle Mischung aus Spannung und wirklich sehr überlegten Handlungen.

Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

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