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Veröffentlicht am 12.03.2026

Aufregende Story zwischen Horror und Liebe

A Killer Crush
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Wer auf Horrorfilme wie Scream steht und eine romantische Ader hat, wird dieses Buch unterhaltsam finden. Jamie Prescott nimmt mit ihrer Freundin Laurie an einem Blinddate Speeddating teil. Plötzlich geht ...

Wer auf Horrorfilme wie Scream steht und eine romantische Ader hat, wird dieses Buch unterhaltsam finden. Jamie Prescott nimmt mit ihrer Freundin Laurie an einem Blinddate Speeddating teil. Plötzlich geht das Licht aus und als es wieder hell ist, liegt Jamies Datingpartner aufgeschlitzt vor ihr. Ein Mörder ist unter ihnen. Alle Türen sind abgeschlossen und die Ungewissheit, ob der Mörder einer der Kandidaten ist, sorgt für ein spannungsgeladenes Setting.
Aber Jamie weiß sich und den anderen zu helfen, immerhin promoviert sie in der Analyse von Horrorszenarien. Die Gruppe der Überlebenden versucht nun also nach den Regeln des Horrorgenres zu überleben. Und dabei merkt Jamie zwischendurch auch immer wieder die Anziehung zu Wes.

Es wird deutlich, dass man beide Genres wirklich mögen muss, sonst ist das Buch und die Geschichte nichts für einen. Ich bin Fan von Splatterhorror und auch gerne trashig, ich mag auch Liebesgeschichten, daher war das Buch eine schöne Unterhaltung für mich. Es ist nicht überragend gut, kein Jahreshighlight oder ist etwas, was noch nie dagewesen ist. Das muss es aber auch nicht, um gute Lesestunden zu bieten und genau die hatte ich.

Jamie ist eine sympathische Protagonistin, die nicht auf den Kopf gefallen ist und mit ihrer klugen Art einen tollen Hauptcharakter abgibt. Ich empfehle das Buch also definitiv weiter, aber wirklich nur an Leute, die Liebesgeschichten und Horror mögen.

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  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 14.01.2026

Der Sog ins Verderben

Ruf der Leere
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Daniel Alvarengas zweiter Roman eröffnet ein Spannungsfeld aus Liebe, Illusion und menschlichen Abgründen. Wir begleiten vor allem Felix, der eine Wiederkommensparty für seinen besten Freund Ben in einer ...

Daniel Alvarengas zweiter Roman eröffnet ein Spannungsfeld aus Liebe, Illusion und menschlichen Abgründen. Wir begleiten vor allem Felix, der eine Wiederkommensparty für seinen besten Freund Ben in einer abgelegenen Hütte im Wald veranstalten möchte. Weiterhin eingeladen ist Laura, seine Studienkollegin. Ben jedoch bringt noch seinen Freund Bill aus Australien mit und Laura kommt mit ihrem festen Freund Fabian und ihrer besten Freundin Lisa. Zu guter Letzt steht dann auch noch Felix‘ Schwester Elena vor der Tür. Die Situation mag jetzt schon überfordernd wirken, Alvarenga setzt aber da noch einen drauf, in dem ein alter Mann zur Hütte kommt und behauptet der Tod höchstpersönlich zu sein.

Das Setting klingt erst einmal verworren und vielleicht auch nicht unbedingt neu, dennoch bietet das Buch viel Unterhaltung. Ich konnte es teilweise auch nicht aus der Hand legen, weil sich ein Sog entwickelt und die Cliffhanger gut gesetzt sind. Man merkt, dass Alvarenga Drehbücher schreibt. Das Buch wechselt zwischen den Ansichten der einzelnen Personen, am meisten begleitet man jedoch Felix und Laura. Im Verlauf der Handlung steigt man immer mehr in die einzelnen zwischenmenschlichen Beziehungen der sieben Personen ein und erfährt einige, teilweise schlimme Dinge. Zum Ende gibt es dann auch nochmal gute Plottwists.

Insgesamt fand ich das Buch sehr gut, besonders die Darstellung von Felix hat mir sehr gefallen. Seine Figur ist sicherlich die am meisten polarisierende in der Geschichte und genau deshalb für mich unheimlich interessant. Alvarengas Debütroman „Hundswut“ werde ich mir auf jeden Fall auch noch kaufen und lesen. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut, auch wenn einige Dinge nicht ganz so ausführlich hätten sein müssen.

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