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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2022

Es geht spannend weiter

Dragon Princess 2: Inferno aus Staub und Saphiren
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Die Geschichte geht genau dort weiter, wo sie aufgehört hat. Bevor Ruby endlich nach Yevel segeln und ihre Freundin Onyx befreien kann, muss sie erst einmal aus den Fängen des berüchtigten Piraten Sirius ...

Die Geschichte geht genau dort weiter, wo sie aufgehört hat. Bevor Ruby endlich nach Yevel segeln und ihre Freundin Onyx befreien kann, muss sie erst einmal aus den Fängen des berüchtigten Piraten Sirius entkommen. Aber Ruby wäre nicht Ruby, wenn sie seelenruhig auf einen Retter warten würde. Indes muss Fynn überhaupt erstmal herausfinden, was mit Ruby passiert ist.

Es erwarten einen hier wieder der gewohnte tolle Humor, ein zauberhafter Schreibstil und die sympathische Piratencrew. Es gibt diesmal mehr Einblicke in die Vergangenheit von Ruby und Fynn und die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich weiter. Alle Charaktere wachsen einem hier noch mehr ans Herz und es ist schön zu sehen, wie gut Ruby in diese Crew passt. In diesem Band bekommt man auch Drachen zu „sehen“ und Ruby erfährt überraschende Dinge über sich, während Fynn sich mit einer wichtigen Person aus seiner Vergangenheit auseinandersetzen muss.

Das Finale ist überaus spannend und rundet die Geschichte perfekt ab. Auch wenn ich nun etwas traurig bin, dass das Abenteuer schon vorbei ist. Gerne hätte ich noch mehr über diese Welt erfahren, es scheint noch viele Geheimnisse zu ergründen zu geben. Zumindest hat man noch am Rande erfahren, warum Eleanore so ist, wie sie ist, allerdings hätte ich da schon gerne mehr gewusst.

Trotz allem liebe ich diese Dilogie sehr und kann sie wärmstens weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 24.03.2022

Ein Band voller pikanter Geheimnisse

Keeper of the Lost Cities – Der Verrat (Keeper of the Lost Cities 4)
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Sophie und ihre Freunde sind nun bei Black Swan, doch das gegenseitige Vertrauen muss sich erst noch richtig aufbauen. Währenddessen bleiben die Neverseen natürlich nicht untätig und setzten ihre finsteren ...

Sophie und ihre Freunde sind nun bei Black Swan, doch das gegenseitige Vertrauen muss sich erst noch richtig aufbauen. Währenddessen bleiben die Neverseen natürlich nicht untätig und setzten ihre finsteren Pläne weiter um.

Auch der vierte Band verspricht wieder eine Menge Spannung und null Langeweile. Endlich enthüllt Black Swan ein paar Dinge, auch wenn sie sich weiterhin in ihrer Geheimniskrämerei üben. Die Freunde wachsen hier zu einem guten Team zusammen und müssen so einige schwierige Missionen meistern, auch wenn sie vorher ungeduldig die Füße still halten müssen. Natürlich bleiben sie nicht ganz untätig und stellen ihre eigenen Nachforschungen an. Ein kleiner Schwerpunkt liegt hier diesmal auch auf Keefe, der nach dem letzten Band noch so einiges verarbeiten muss. Was mir besonders gut gefiel war, dass man auch das Exillium kennenlernt, von dem man zwar schon viel erzählt wurde, aber mehr auch nicht. Viel mehr zum Inhalt will ich nicht verraten, außer, dass es hier um ein großes, vom Rat der Elfen verschwiegenes Geheimnis geht, die Gnome in großer Gefahr schweben und neue Freunde gewonnen werden, während am Ende ein verhängnisvoller Verrat lauert.

Diese Buchreihe ist wirklich durchgehend fesselnd, was wohl auch daran liegt, dass der Inhalt nicht immer für jüngere Leser geeignet ist. Ähnlich wie auch in den Harry Potter Büchern müssen die Charaktere hier viel durchleben und werden vor nichts geschont. Allerdings macht dies auch alles viel authentischer. Ich kann die Reihe weiterhin nur bestens empfehlen und warte nun gespannt auf die Fortsetzung. Das Ende ist diesmal nämlich richtig fies und gemein, ein wahrer Cliffhanger also. xD

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Veröffentlicht am 13.03.2022

Folge der Stimme nach Fabula

Fabula - Das Portal der dreizehn Reiche
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Nachdem die Mutter der Zwillinge Will und Charlotte verschwunden ist und Will im Central Park einen rieseigen Baum entdeckt, der von kleinen Feen bewohnt zu sein scheint, stellt sich die Welt der beiden ...

Nachdem die Mutter der Zwillinge Will und Charlotte verschwunden ist und Will im Central Park einen rieseigen Baum entdeckt, der von kleinen Feen bewohnt zu sein scheint, stellt sich die Welt der beiden völlig auf den Kopf. Denn der Baum ist ein Portal zu Fabula, einer Welt, die mehr mit den Zwillingen zu tun hat, als die beiden es auch nur erahnen.

Fabula ist eine wirklich tolle und fantastische Welt. Sie ist bevölkert von Wesen aus allerlei Mythologie und zusammen mit Will und Charlotte, die von dem Jäger Orion aufgenommen werden, entdecken wir sie in all ihrer Vielfalt. Der unverwechselbare Schreibstil des Autors trägt einen dabei nur so durch die Seiten und lässt Fabula vor dem inneren Auge lebendig werden. Doch leider schwebt die Welt in Gefahr und es gilt natürlich noch herauszufinden, wer die Mutter entführt hat.

Die Handlung hält die ganze Zeit genügend Überraschungen bereit, baut immer mehr Spannung auf und lässt einen nach und nach immer neue Wesen entdecken. Besonders gelungen finde ich hier, dass die Wesen und Bewohner nicht immer so sind, wie man sie aus anderen Geschichten oder ihren mythologischen Vorlagen kennt.

Während Will mir mit seinem Talent für Lügengeschichten sofort sympathisch war, musste ich mit Charlotte erst noch warm werden. Der Jäger Orion hingegen ist schon ein echtes Original und sorgt mit seinen Anekdoten für die richtige Prise Humor.

Am Ende erwartet den Leser ein fulminantes Finale und doch wird nicht komplett alles richtig aufgeklärt. Ob dies ein Hinweis auf eine Fortsetzung ist oder ob es dem Leser selbst überlassen ist, sich selbst ein Bild zu machen, wird wohl nur die Zeit zeigen.

Auf jeden Fall ist dies wieder ein spannend-fantastisches Abenteuer aus der Feder einer meiner Lieblingsautoren. Ich sag nur: Lest es!

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Veröffentlicht am 10.03.2022

Spannende psychologische Einblicke, allerdings mit irreführendem Klappentext

Monster auf der Couch
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In diesem Buch wird die Idee verfolgt, wie es wäre, wenn bekannte „monströse“ Personen aus der Literatur des 18. Jahrhunderts eine Therapie in unserer modernen Zeit machen könnten. Somit gibt es hier eine ...

In diesem Buch wird die Idee verfolgt, wie es wäre, wenn bekannte „monströse“ Personen aus der Literatur des 18. Jahrhunderts eine Therapie in unserer modernen Zeit machen könnten. Somit gibt es hier eine Psychologin, die Dr. Jekyll, die Laura und die Vampirin Carmilla, die Frankensteins und Dorian Gray therapiert. Dabei sieht die Psychologin noch die Chance, darüber ein Buch zu schreiben.
Das Buch besteht aus Sitzungsmitschriften, Mails zu einer befreundeten Psychologin, Arbeitshefteinträgen und ab und zu zusätzlichen Texten wie z. B. wissenschaftlichen Buchauszügen. Auch Illustrationen und andere Bilder sind vorhanden. Somit ist es wirklich toll gestaltet und stellt keinen Roman im klassischen Sinn dar.
Am spannendsten waren die Therapiesitzungen der vermeintlichen Monster. Die Sitzungen fand ich sehr gelungen und es gefiel mir, wie sich ihre Geschichte damit zum besseren ändern könnte. Spannend war auch, wie sich die Psychologin in ihren Patienten teilweise selbst erkannt hat.
Auch die Tatsache, dass sich in diesen Sitzungen Personen mit den Ansichten ihrer damaligen Zeit mit einer modern gekleideten und eben weiblichen Psychologin konfrontiert sehen, war recht unterhaltsam. Allerdings können einen die Einstellungen der Patienten auch ziemlich aufregen.
Die Arbeitshefteinträge geben unter anderem einen Einblick in das Leben und die Gefühlswelt der Psychologin. Was hier allerdings völlig auf der Strecke bleibt, sind Hinweise auf das so stark beworbene Verschwinden von ihr.
Insgesamt finde ich, dass es sich hier um ein interessantes Buch handelt. Allerdings gibt hier keinen wirklichen Spannungsbogen und das Verschwinden der Psychologin ereignet sich quasi erst auf der letzten Seite. Auch verspricht der Klappentext mehr Detektivarbeit seitens des Lesers und könnte sogar das Gefühl eines Escape-Spieles vermitteln. Von daher bekommt man hier etwas ganz anderes geboten. Man kann das Buch somit als psychologische Betrachtungsweise berühmter Schauerfiguren der Literatur sehen. Daher hat mir das Buch trotzdem recht gut gefallen, aber eigentlich hätte ich schon etwas mehr erwartet.

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Veröffentlicht am 02.03.2022

Spannendes Finale der genialen Märchenadaption

Grimoria 3
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Phia und Erik sind nun bei den Cjunies und hoffen, dass diese ihnen helfen können, Cinopia und ihre Fee aufzuhalten. Doch ohne die Feen scheint alles aussichtslos zu sein.
Der finale Band der Grimoria-Trilogie ...

Phia und Erik sind nun bei den Cjunies und hoffen, dass diese ihnen helfen können, Cinopia und ihre Fee aufzuhalten. Doch ohne die Feen scheint alles aussichtslos zu sein.
Der finale Band der Grimoria-Trilogie wartet erneut mit viel Spannung und Gefühl auf. Was habe ich das Finale herbeigesehnt, da ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Phia, Erik und den anderen weitergeht und ob Cinopia und ihre Fee besiegt werden können. Natürlich werde ich hier nichts verraten, kann aber sagen, dass auch dieser Band nur schwer aus der Hand zu legen ist.
Dieses Mal lernen wir die Cjunies näher kennen und Charmys Familie und Freunde sind wirklich ganz bezaubernd. Zwischen Erik und Phia entwickeln sich Gefühle weiter und man möchte manchmal ihre Köpfe zusammenstoßen, so, wie ungeschickt die beiden sich immer anstellen. Dazu gibt es wieder ein paar interessante Einblicke in die Vergangenheit und es wird auch von den gefangenen Freunden aus der Sicht von Vivi erzählt.
Ob die Rettung aller und das Brechen von Cindys Fluch gelingen kann, müsse ihr allerdings selber nachlesen. Ich kann leider nicht versprechen, dass alle das Ende alle überleben werden… oder vielleicht doch? Auf jeden Fall wird es episch, also los, ran ans Buch. Und wer die Reihe noch nicht kennt und gerne Märchenadaptionen liest, sollte dringend zugreifen!

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