Platzhalter für Profilbild

felidae

aktives Lesejury-Mitglied
offline

felidae ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit felidae über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2023

Humorvoll für zwischendurch

Was nicht war, kann ja noch werden
0

"Was nicht war, kann ja noch werden" von Lydia Schmölzl handelt von der fast 30-jährigen Freya, die in eine Krise gerät als sie von ihrer besten Freundin erfährt, dass diese schwanger ist. Anstatt dem ...

"Was nicht war, kann ja noch werden" von Lydia Schmölzl handelt von der fast 30-jährigen Freya, die in eine Krise gerät als sie von ihrer besten Freundin erfährt, dass diese schwanger ist. Anstatt dem Drängen ihres Freundes Thorsten nachzugeben und auch den nächsten Schritt zu machen, bekommt sie eine Torschlusspanik und fordert eine Beziehungspause...

Der Roman von Lydia Schmölzl hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig und man kann das Buch quasi "in einem Rutsch" lesen.
Ich musste öfter schmunzeln oder mir ein Lachen verkneifen, da das Buch sehr humorvoll ist.
Es ist eine lechte Lektüre für zwischendurch mit der man einfach mal etwas vom Alltag abschalten kann.
Zwar ist die Geschichte etwas vorhersehbar, aber das halte ich bei diesem Genre für völlig normal und es hat mich auch nicht gestört.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2022

Solider historischer Roman

Die Kunstschätzerin
0

"Die Kunstschätzerin" von Sandra Byrd spielt im 19. Jahrhundert und handelt von der jungen Kuratorin Eleanor, welche (zur damaligen Zeit eher unüblich) das Familienunternehmen übernimmt.
Nach dem Tod von ...

"Die Kunstschätzerin" von Sandra Byrd spielt im 19. Jahrhundert und handelt von der jungen Kuratorin Eleanor, welche (zur damaligen Zeit eher unüblich) das Familienunternehmen übernimmt.
Nach dem Tod von Baron Ldyney wird sie damit beauftragt zu entscheiden, ob seine Sammlung wertvoller Kunstgegenstände in die Hände seines Sohnes Harry oder an eine Stiftung gehen soll. Hierfür soll sich Eleanor überzeugen, dass der Sohn sich würdig gegenüber dem Erbe zeigt und nicht heimlich Gegenstände aus der Sammlung zu Geld macht.
Für Eleanor wird dieser Auftrag besonders schwer, da es sich bei Harry Ldyney um ihre unglücklich verlaufene Jugendliebe handelt.
Das Thema hat mir sehr gut gefallen. Eine Frau, die in einer Zeit wo überwiegend Männer das Sagen hatten, ist alleine für ein Unternehmen verantwortlich.
Der Schreibstil ist flüssig, wobei mich hin und wieder einige unnötig in die Länge gezogene Passagen gestört haben, weshalb ich von meiner Gesamtwertung einen Punkt abziehe.
Wer historische Romane mit einer kleinen Portion Krimi und Liebesroman mag, dem kann ich "Die Kunstschätzerin" empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2022

Nicht mein Fall

Heat 2
0

"Heat 2" von Michael Mann und Meg Gardner ist die Fortsetzung des sehr erfolgreichen Films "Heat". Während es vom ersten Teil einen Film gab, so ist der zweite Teil (bis jetzt) nur als Buch erschienen.
Ich ...

"Heat 2" von Michael Mann und Meg Gardner ist die Fortsetzung des sehr erfolgreichen Films "Heat". Während es vom ersten Teil einen Film gab, so ist der zweite Teil (bis jetzt) nur als Buch erschienen.
Ich hatte mich sehr auf diese Fortsetzunng gefreut, aber leider wurde ich gewaltig enttäuscht. Mehrmals habe ich das Buch zur Seite gelegt, um es irgendwann wieder den Versuch zu starten es weiterzulesen, aber ich bin mit dem gesamten Werk einfach nicht warm geworden.
Glech zu Beginn werden so viele Charaktere einfach nur heruntergerasselt, dass man irgendwann gar nicht mehr weiß, wer mit wem, wieso und warum?
Es ist alles so verworren, dass mir komplett der Spaß am lesen genommen wurde.
Spannung kam für mich absolut nicht auf.
Ich habe mich bis zum bitteren Ende durch das Buch gequält und war wirklich froh, als es endlich vorbei war.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2022

Mogelpackung

Ich verliebe mich so leicht
0

Die Leseprobe konnte mich schon nicht so richtig begeistern, aber ich wollte dem Buch trotzdem eine Chance geben. Hätte ich es man besser gelassen...
"Ich verliebe mich so leicht" von Hervé Le Tellier ...

Die Leseprobe konnte mich schon nicht so richtig begeistern, aber ich wollte dem Buch trotzdem eine Chance geben. Hätte ich es man besser gelassen...
"Ich verliebe mich so leicht" von Hervé Le Tellier ist allenfalls eine Kurzgeschichte, aber sicherlich kein Roman. Es geht um einen fünfzigährigen Mann, der von Frankreich nach Schottland reist, um dort seine zwanzig Jahre jüngere Affaire zu treffen. Doch diese ist im Grunde genommen gar nicht scharf auf ein Wiedersehen. Man könnte anfangs noch Mitleid mit ihm haben, aber das verfliegt sehr schnell und man ist von dem Protagonisten nur noch genervt. Die Beiden werden vom Autor vom Anfang bis zum Ende der Geschichte nur als "Der Held" und "Die Heldin" genannt, auf irgendwelche Namen wartet man vergeblich.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen, vermutlich das einzig Positive an diesem Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2022

Ein langes Jahr

Die Mauersegler
0

"Die Mauersegler" von Fernando Aramburu handelt von Toni, einem Lehrer, geschieden, einen Sohn, alleinlebend (mit Hund), der auf das Leben keine Lust mehr hat und beschließt sich dieses zu nehmen.
Dafür ...

"Die Mauersegler" von Fernando Aramburu handelt von Toni, einem Lehrer, geschieden, einen Sohn, alleinlebend (mit Hund), der auf das Leben keine Lust mehr hat und beschließt sich dieses zu nehmen.
Dafür hat er sich eine Frist von einem Jahr gesetzt. Nach Ablauf dieses Jahres will er seinen Plan in die Tat umsetzen. Doch vorher schreibt er für jeden Tag alles auf was ihn bewegt, worüber er sich Gedanken macht und was in seinem Leben passiert bzw. passiert ist.
Der Leser bekommt so in 365 kleinen Kapiteln, Tag für Tag, einen Einblick in Tonis Leben. Mal sind es Erzählungen aus der Vergangenheit, dann wieder aus der Gegenwart.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und leicht zu lesen, allerdings sind mir seine Ausführungen teilweise zu langatmig, uninteressant und nichtssagend.
Man braucht schon eine Portion Durchhaltevermögen, um sich durch die gesamten 832 Seiten zu arbeiten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere