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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.12.2025

Toller Histo-Krimi

Die Anatomie einer neuen Zeit
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Mein zweites Buch von Leon Morell (nach dem sixtinischen Himmel) und sicherlich nicht mein letztes.

Der Schreibstil liest sich flüssig und man merkt, dass der Autor gut recherchiert hat.
1540. Die Hauptdarstellerin ...

Mein zweites Buch von Leon Morell (nach dem sixtinischen Himmel) und sicherlich nicht mein letztes.

Der Schreibstil liest sich flüssig und man merkt, dass der Autor gut recherchiert hat.
1540. Die Hauptdarstellerin Verena wird wie viele Frauen, die mit Kräutern umzugehen verstanden, als Hexe verbrannt und kann nach Padua flüchten. Dort landet sie zufällig bei einer Obduktion des Arztes Andreas Vesal. Als ein Mod geschieht beginnen die beiden nach den Tätern zu suchen. Sie stellen fest, dass der Mann vergiftet wurde.

Mir gefällt diese Krimi-Histo-Mischung richtig gut. Und das will was heißen, denn das Genre ist hart umkämpft und nicht viel findet mein Wohlwollen. Also zuschlagen und selber lesen.

Veröffentlicht am 05.12.2025

Toller zweiter Teil

Der Gourmet
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Teil 1 dieser Krimireihe war schon sehr unterhaltsam. Aber in Teil 2 läuft der Autor Craven zu Höchstform auf. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Inzwischen sind mir die beiden sperrigen Hauptakteure ...

Teil 1 dieser Krimireihe war schon sehr unterhaltsam. Aber in Teil 2 läuft der Autor Craven zu Höchstform auf. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Inzwischen sind mir die beiden sperrigen Hauptakteure bereits ans Herz gewachsen und der Thill ist von Anfang an hoch in diser Geschichte. Geheimnisse, überraschende Wendungen und ein wahnsinnig spannendes Finale. Ich kann es kaum erwarten den dritten Band in die Finger zu bekommen.

Veröffentlicht am 30.11.2025

solider Thriller

Knochenkälte
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David Hunter ermittelt wieder. Und diesmal tatsächlich ganz alleine, denn schlechtes Wetter lässt ihn in einer abgelegenen Kleinstadt in den Bergen stranden. Und während der Schnee die letzten Wege zuschneit ...

David Hunter ermittelt wieder. Und diesmal tatsächlich ganz alleine, denn schlechtes Wetter lässt ihn in einer abgelegenen Kleinstadt in den Bergen stranden. Und während der Schnee die letzten Wege zuschneit und die Außenwelt nicht mehr mit Telefon oder Internet erreichbar ist, legt ein Unwetter einen Toten frei und einige Bewohner verdächtigen ganz bestimmte Mitbewohner und die Volksseele kocht. David Hunter hat alle Hände voll zu tun, die aufgebrachten Leute zu beruhigen. Noch bevor man das Skelett bergen kann wird es zerstört und ein weiterer grausamer Mord geschieht. Langsam wird es brenzlig.

Die Geschichte begann etwas zäh wurde dann aber nach etwa 100 Seiten spürbar spannender. Wie immer ist die Qualität dieser Reihe die guten Erklärungen im forensischen Bereich und Hunters zugängliches Wesen. Nicht das beste seiner Bücher aber ein sehr solider Thriller.

Veröffentlicht am 30.11.2025

schönes Hörbuch

Das Dreizehnte Kind
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Hazel ist das dreizehnte Kind ihrer Eltern und bekommt als Paten den Gott des Todes. Dass das speziell wird, ist ja klar. Sie wird zu einer Heilerin erzogen. Aber eine, die auch spüren kann, wenn es keine ...

Hazel ist das dreizehnte Kind ihrer Eltern und bekommt als Paten den Gott des Todes. Dass das speziell wird, ist ja klar. Sie wird zu einer Heilerin erzogen. Aber eine, die auch spüren kann, wenn es keine Heilung mehr geben wird.

Besonders gefallen hat mir, dass es eingentlich die Geschichte eines Mädchens ist, dass über die Jahre zu einer Frau heranreift und im Lauf der Veränderung erkennt, was ihre eigentliche Bestimmung sein könnte. Nämlich nicht die Heilerin des Todes zu sein, sondern eine Heilerin für die Lebenden.

Die Sprache der Autorin ist leicht märchenhaft und das passt hervorragend zu dieser Geschichte, die eine Mischung aus Märchen- und Fantasy-Elementen hat und für mich mehr ins Jugendgenre gehört. Weil sie so freundlich und harmlos erzählt wird. Das soll gar nicht negativ sein, sondern war angenehm und für mich auch als Oma gut lesbar.

Veröffentlicht am 30.11.2025

guter Thriller

Der Kuckucksjunge
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Da mich der "Kastanienmann" erst vor wenigen Wochen überzeugen konnte, musste ich natürlich auch der "Kuckucksjunge" lesen. Wobei der Titel einen kleinen Hinweis gibt, aber man wirklich sehr lange nicht ...

Da mich der "Kastanienmann" erst vor wenigen Wochen überzeugen konnte, musste ich natürlich auch der "Kuckucksjunge" lesen. Wobei der Titel einen kleinen Hinweis gibt, aber man wirklich sehr lange nicht weiß, was das wirklich auf sich hat.

Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, wobei vor allem die Blickwinkel der Mordopfer mich jedesmal wieder durchgerüttelt haben. So was finde ich immer sehr schwer erträglich. Weil man hofft und sich mit ihnen fürchtet.

Gut fand ich, dass die Ermittler auch als Menschen mit persönlichen Baustellen kennengelernt haben. Das schafft eine Nähe, die auch gerne in einen dritten Band münden darf.

Der Killer wird sehr gut in Szene gesetzt. Ein Thriller lebt auch davon, wie bedrohlich das Böse ist und das ist hier sehr sehr bedrohlich. Nichts für schwache Nerven. Mir hat das Buch gut gefallen. Bitte mehr von diesem Autor.