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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2025

Hat mich total gecatcht!

The Favourites
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4.5
Das Buch hat so einiges zu bieten: Skandale, Spannung, gruselig reale Figuren und eine extreme Sogwirkung. Ich konnte das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen.
Normalerweise lese ich keine ...

4.5
Das Buch hat so einiges zu bieten: Skandale, Spannung, gruselig reale Figuren und eine extreme Sogwirkung. Ich konnte das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen.
Normalerweise lese ich keine Romance, erst recht keine mit Sport. Hier hat mich aber alleine die Leseprobe schon so in ihren Bann gezogen, dass ich es unbedingt ausprobieren wollte. Das Format erinnert ein wenig an Daisy Jones & The Six und das bleibt nicht die einzige Gemeinsamkeit mit der Autorin Taylor Jenkins Reid. Wie TJR schafft es auch Layne Fargo, dass sich die Protagonisten Kat und Heath so real anfühlen, dass man sie danach googeln möchte. Ich hätte an einigen Stellen so gerne eine echte Dokumentation gehabt, um die verschiedenen Aufführungen zu sehen und nachvollziehen zu können!
Obwohl die Protagonisten sich so real anfühlen, hatte ich zu keinem einen wirklichen Bezug. Kat ist so bedacht auf Erfolg, dass sie alles (ob Freunde, Familie o.ä.) dafür aufgeben würde. Was Heath am Ende alles auf sich nimmt und wie toxisch diese Beziehung (von beiden Seiten aus) doch ist - das war für mich extrem fesselnd und interessant zu lesen aber ich konnte mich bei weitem nicht damit identifizieren. Wer sich also zwangsweise immer mit den Protagonisten identifizieren muss, um ein Buch genießen zu können, ist hier falsch. Zum Glück ist das bei mir nicht der Fall.
Wer also Lust auf ein dramatisches, skandalöses Buch hat, das man überhaupt nicht mehr aus der Hand legen kann, ist hier genau richtig. Absolut empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Atmosphärisch, gruselig und kaum aus der Hand zu legen

Was die Nacht verschweigt: Die Fortsetzung von WAS DIE TOTEN BEWEGT – Eine packende und atmosphärische Erzählung in der Tradition von Edgar Allan Poe
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T. Kingfisher gehört für mich zu meinen liebsten Autorinnen und hat mich bislang nicht enttäuscht. Den Vorgängerroman, der eine Neuerzählung zu "Der Untergang des Hauses Usher" ist, fand ich grandios, ...

T. Kingfisher gehört für mich zu meinen liebsten Autorinnen und hat mich bislang nicht enttäuscht. Den Vorgängerroman, der eine Neuerzählung zu "Der Untergang des Hauses Usher" ist, fand ich grandios, obwohl ich die originale Geschichte nicht kenne. Dass es einen zweiten Teil geben sollte, fand ich überraschend, weil die Geschichte im Vorgängerroman eigentlich abgeschlossen war.
"Was die Nacht verschweigt" beinhaltet die gleichen Protagonisten wie Band 1, behandelt aber einen neuen "Fall". Trotz der geringen Seitenanzahl schafft es Kingfisher wieder, dass die Atmosphäre beim Leser ankommt und Wirkung zeigt. Ich grusele mich beim Lesen eher selten, aber hier wollte ich nachts dann doch lieber nicht weiterlesen und war richtig froh, ein Nachtlicht zu haben. Die Mystik hat mir gut gefallen und ich hatte durchweg das Gefühl, eine Art verkehrtes oder umgedrehtes Märchen zu lesen. Das Nachwort der Autorin fand ich auch ganz interessant und habe es gerne gelesen. Einen Stern Abzug gibt es, weil mir das Buch schlichtweg zu kurz war. Ich hätte gerne ein bisschen länger etwas von der Geschichte gehabt und war ein bisschen enttäuscht, dass es so schnell vorbei war.
Trotzdem freue ich mich natürlich riesig auf Band 3 und kann die Bücher jedem empfehlen, der sich für Horror und mystische Sagengestalten interessiert oder schlichtweg ein Fan von Edgar Allan Poe ist.

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Veröffentlicht am 18.12.2024

Grandios.. bis zum Ende

Die Kammer
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Mit dem Vorgängerroman "The last passenger" konnte mich Will Dean vollends überzeugen. Geschichte und Schreibstil haben mich so überrascht, dass ich unbedingt mehr aus der Schreibfeder des Autors lesen ...

Mit dem Vorgängerroman "The last passenger" konnte mich Will Dean vollends überzeugen. Geschichte und Schreibstil haben mich so überrascht, dass ich unbedingt mehr aus der Schreibfeder des Autors lesen wollte. Als ich dann sah, dass das Setting in seinem neuesten Werk "Die Kammer" wieder im Meer ist, war für mich definitiv klar: Ich muss es lesen.
Es fällt mir allerdings unglaublich schwer, meine Meinung zu dem Buch in Worte zu fassen. Der Anfang der Geschichte hat mich direkt neugierig gemacht und im Laufe der Geschichte war die Spannung zum Verrücktwerden. Wer bisher keine Ahnung hatte, wie sich Klaustrophobie anfühlt, wird diese hier sehr intensiv kennenlernen! Es war bedrückend, beengend und wahnsinnig gut recherchiert. Ich fand es super interessant, in die Welt der Sättigungstaucher einzusteigen und mit diesen ganzen mir bisher unbekannten Details konfrontiert zu werden. Leider kam dann der Schluss und warf mich völlig aus der Bahn. Habe ich das Ende überhaupt richtig verstanden? Wenn ja, was sollte das denn? All die Fragen, die einem im Laufe der Geschichte durch den Kopf schwirren, zeigen sich am Ende als mehr oder weniger irrelevant. Angeschnittene Themen werden zu einfach beantwortet, große Probleme werden plötzlich unwichtig. Mal davon abgesehen, fehlte mir auch einfach das Motiv für die Morde. Das kann ich mir schon irgendwie aus den Fingern saugen aber wirklich glücklich bin ich damit nicht. Das Ende ließ mich völlig irritiert und enttäuscht zurück. Es hatte so viel Potenzial!
Insgesamt ein wirklich grandioses und beängstigendes Buch, solange man den Schluss weglässt.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Spannend und unterhaltsam bis zum Schluss

Stalker – Er will dein Leben.
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Vor Stalker habe ich erst ein Buch von Strobel gelesen und das hatte mir damals gut gefallen. In letzter Zeit hatte ich viele Thriller-Fehlgriffe und dachte mir dann, dass ich doch einfach nochmal einen ...

Vor Stalker habe ich erst ein Buch von Strobel gelesen und das hatte mir damals gut gefallen. In letzter Zeit hatte ich viele Thriller-Fehlgriffe und dachte mir dann, dass ich doch einfach nochmal einen Strobel ausprobieren könnte. Ich bin ohne Erwartungen an das Buch herangegangen und wurde positiv überrascht. Das Buch war absolut unterhaltsam und spannend bis zum Schluss. Strobel schafft es, den Leser auf Trab zu halten und ihn miträtseln zu lassen, wie es andere Autoren des Genres nicht schaffen. Der Schreibstil ist sehr leicht und einfach zugänglich und so verfliegen die Seiten nur.

Die Auflösung habe ich nicht kommen sehen, ich kann mir aber gut vorstellen, dass Leser, die ausschließlich Thriller lesen, das vielleicht anders sehen. Dafür fand ich die Auflösung aber extrem gelungen und logisch nachvollziehbar. Strobel schafft es nämlich, dass absolut jeder Protagonist auf irgendeine Weise verdächtig ist und so blieb ich bis zum Schluss im Dunkeln. Obwohl ich kein großer Fan von Krimis und Polizeiarbeit bin, hat mich das hier kaum gestört. Das Buch ist nämlich einfach sehr kurzweilig. An manchen Stellen hätte ich mir zwar ein bisschen mehr Charaktertiefe gewünscht, denn so blieben die Protagonisten teilweise eher blass aber der Fokus wurde eben eher auf die Spannung und den "Fall" gelegt als auf die Protagonisten.

Wem Fitzeks wirre Chaosenden zu viel sind, ist hier genau an der richtigen Stelle. Ich hatte Spaß beim Lesen und das ist für mich eigentlich das Wichtigste. Stalker kann ich also jedem empfehlen, der auf eine kurzweilige, spannende Geschichte aus ist!

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Veröffentlicht am 13.11.2024

Eine schaurige Sammlung

Das Böse vor deiner Tür
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16 schaurig-schöne Kurgeschichten, die perfekt zum nebelverhangenen November passen. Die Kurzgeschichten sind eine bunte Mischung und gleichen sich nur in einem Punkt: sie spielen allesamt irgendwo in ...

16 schaurig-schöne Kurgeschichten, die perfekt zum nebelverhangenen November passen. Die Kurzgeschichten sind eine bunte Mischung und gleichen sich nur in einem Punkt: sie spielen allesamt irgendwo in Deutschland. Normalerweise sind Kurzgeschichtensammlungen für mich immer sehr durchwachsen und ich finde sowohl Highlights als auch Flops. Hier war das nicht der Fall, mir gefallen alle 16 auf ihre Weise gut und ich kann mich an keinen Flop erinnern. Zu jeder Geschichte gibt es ein kleine Vorwort, in dem man mehr über den Autor/die Autorin erfährt und auch die Autoren und Autorinnen selbst beschreiben in ein paar wenigen Sätzen, wie sie zum Horrorgenre gekommen sind. Das hat mir wirklich gut gefallen!
Besonders gut sind mir die ersten 10 Geschichten in Erinnerung geblieben, wobei auch die nachfolgenden allesamt sehr gut sind. Ich kann gar keinen so richtigen Favoriten herausarbeiten, weil alle Geschichten so unterschiedlich sind und ich keine richtigen Vergleiche ziehen kann. Am liebsten würde ich jetzt gleich einen zweiten Band mit weiteren Kurzgeschichten der jeweiligen Autoren/Autorinnen lesen.
Zusammenfassend: Die Kurzgeschichtensammlung kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen. Ich hatte keinen Flop und fand alle Geschichten auf ihre individuelle Weise gut.

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