Cover-Bild Die Kammer
(37)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
15,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Hoffmann und Campe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 06.03.2025
  • ISBN: 9783455019254
Will Dean

Die Kammer

Sepp Leeb (Übersetzer)

Sechs Taucher. Eine Luke. Kein Entkommen. 
Irgendwo in der Nordsee: Eine Gruppe von Tauchern – fünf Männer und eine Frau –, müssen vor ihrem Einsatz bei einer Ölpipeline zum Druckausgleich mehrere Tage in einer eisernen Kammer verbringen. Für die Profis eine vermeintliche Routine – bis es in der Kammer plötzlich einen ersten Todesfall gibt, dem weitere folgen. Die verbleibenden Tage werden für die weiter schwindende Zahl an Überlebenden zu einem nervenzerfetzenden Albtraum, aus dem es kein Entkommen gibt. Denn das Öffnen der Tür würde für alle Insassen den Tod bedeuten. 
Höllisch spannend und mit einem dunklen Twist: Dieser phänomenale Thriller ist ebenso unvorhersehbar wie unentrinnbar.
»Ein wirklicher Pageturner und allen Lesern von Thrillern zu empfehlen.« Hans-Jürgen Strickling, Tiefseetaucher
»Schon ohne Mord ist der von Dean beschriebene Tiefseetauchgang ungeheuer spannend.« Max Landorff, Die Zeit

Weitere Formate

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2025

Sehr spannender Thriller!

0

In dem Thriller „Die Kammer“ von Will Dean, geht es um eine Tauchercrew aus sechs Personen. Fünf Männer und eine Frau namens Brooke, die als Sättigungstaucher arbeiten. Das bedeutet, für einen Monat in ...

In dem Thriller „Die Kammer“ von Will Dean, geht es um eine Tauchercrew aus sechs Personen. Fünf Männer und eine Frau namens Brooke, die als Sättigungstaucher arbeiten. Das bedeutet, für einen Monat in einer Stahlkammer zu leben, um unter schwersten Bedingungen in der Tiefsee an Ölleitungen zu arbeiten. Dabei vergehen die ersten Stunden in der sicheren Kammer reibungslos, trotz ständigem Druckausgleich und keiner richtigen Luft, sondern nur Gas-Gemische zum Atmen.
Die Geschichte wird aus den Augen der Frau erzählt. Nachdem diese von ihrem ersten Taucheinsatz zurückkommt, ist nichts mehr wie es vorher war. Ein Kollege ist tot, keiner weiß genau wieso und warum! Nach dieser Schreckensnachricht taucht das Boot wieder auf, das dauert aber wegen des Druckausgleichs mehrere Tage und in der Zwischenzeit gibt es weitere Opfer und Verbündungen im Team. Wem kann man noch trauen? Ist das alles nur ein schlimmer Unfall oder war das geplant?

Ich fand das Buch sehr, sehr spannend und habe es quasi verschlungen. Bis auf die letzte Seite spannend. Das Cover spricht einen auch sofort an, da es einem schon einen Schauer über den Rücken jagt. Ich würde es sofort weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.03.2025

Beklemmende Spannung

0

Irgendwo in der Nordsee: Eine Gruppe von Tauchern – fünf Männer und eine Frau –, müssen vor ihrem Einsatz bei einer Ölpipeline zum Druckausgleich mehrere Tage in einer eisernen Kammer verbringen. Für die ...

Irgendwo in der Nordsee: Eine Gruppe von Tauchern – fünf Männer und eine Frau –, müssen vor ihrem Einsatz bei einer Ölpipeline zum Druckausgleich mehrere Tage in einer eisernen Kammer verbringen. Für die Profis eine vermeintliche Routine – bis es in der Kammer plötzlich einen ersten Todesfall gibt, dem weitere folgen. Die verbleibenden Tage werden für die weiter schwindende Zahl an Überlebenden zu einem nervenzerfetzenden Albtraum, aus dem es kein Entkommen gibt. Denn das Öffnen der Tür würde für alle Insassen den Tod bedeuten.

„Die Kammer“ von Will Dean hat mich gepackt und aus meiner Leseflaute rausgerissen.
Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend, faszinierend und irgendwie auch bedrückend.
Will Dean nimmt den Leser mit auf hohe See, in den Bauch eines Schiffs, welches allein zu Reparaturarbeiten an Ölpipelines dient.
Wir begleiten Ellen Brooke, die einzige Frau unter den insgesamt sechs Sättigungstauchern und werden von ihr mitgenommen, in die beklemmende, isolierte Welt der Dekompressionskammer, in der die Taucher für mehrere Tage leben werden.
Der Leser wird in diese spezielle Welt eingeführt und lernt durch Ellens Erklärungen und die Anekdoten der Taucher vieles über das Leben unter Druck und was bisher auf der Welt bei solchen Einsätzen alles passiert ist.
Schon alleine diesen Part fand ich extrem spannend und informativ. Mich fasziniert dieses Thema und dem Autor ist es sehr gut gelungen, die ganzen Infos spannend zu verpacken.
Von Anfang an liegt eine gewisse Atmosphäre über der Geschichte, die mich einfach gefesselt hat. Die Enge, die Isolation, die Besonderheiten durch den Druck und das Gas was geatmet wird, die ganzen Dinge, die beachtet werden müssen, damit alle überleben... da bekommt man als Leser schon mal Gänsehaut.
Spätestens zum Zeitpunkt des ersten Todesfalls war ich dann vollends in der Geschichte gefangen. Was war die Todesursache? Sind alle in Gefahr? War es Absicht? Von außerhalb oder innerhalb der Kapsel? Wie gehen die Figuren auf diesem beengten Raum damit um? Wird einer durchdrehen? Es war und blieb spannend.
Bis zum Schluss war das Buch für mich ein Pageturner und auch wenn das Ende mich nicht 100% begeistert hat, hat es aber der Rest des Buchs allemal.
Von mir auf jeden Fall eine klare Empfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.03.2025

Spannendes Setting

0

Zum Inhalt:
Eine Gruppe von Tauchern müssen vor ihrem Einsatz an einer Ölpipeline zum Druckausgleich mehrere Tage in einer eisernen Kammer verbringen. Was eigentlich für die Profis Routine ist wird schnell ...

Zum Inhalt:
Eine Gruppe von Tauchern müssen vor ihrem Einsatz an einer Ölpipeline zum Druckausgleich mehrere Tage in einer eisernen Kammer verbringen. Was eigentlich für die Profis Routine ist wird schnell zum Alptraum als es den ersten Toten gibt und es wird nicht der Letzte sein. Und es gibt kein Entkommen, denn das Öffnen der Türen würde den Tod für alle bedeuten.
Meine Meinung:
Für mich ja reine absolute Horrorvostellung in einem kleinen Raum tagelang eingesperrt zu sein ohne dass man jederzeit raus kann. Wenn dann noch jemand stirbt steigt der Horror noch, denn es gibt kein Entkommen. Die Geschehnisse in der Kammer wirken gleich irgendwie bedrohlich und es bleibt lange im Dunkeln, was hinter all den Geschehnisse steckt. Der Spannungsbogen wird dadurch hoch gehalten. Die Protagonistin Ellen wirkt sehr authentisch gerade auch, weil sie als Mutter sehr unter der Abwesenheit der Familie leidet. Insgesamt ist das Buch sehr spannend und vorstellbar geschrieben, weil die Bedingungen in der Kammer fast fühlbar sind.
Fazit:
Spannendes Setting

Veröffentlicht am 05.03.2025

Tod in der Tiefe

0

Vom Taucherbasisschiff DSV Deep Topaz aus geht es für sechs Sättigungstaucher in die Tiefe der Nordsee, um eine Ölpipeline zu kontrollieren. Dafür begeben sich eine Frau und fünf Männer für 28 Tage in ...

Vom Taucherbasisschiff DSV Deep Topaz aus geht es für sechs Sättigungstaucher in die Tiefe der Nordsee, um eine Ölpipeline zu kontrollieren. Dafür begeben sich eine Frau und fünf Männer für 28 Tage in eine Kammer zum Druckausgleich. Was üblicherweise zwar anstrengend, aber Routine ist, wird dieses Mal zum Horrortrip, da es schon bald nach Betreten der engen Unterkunft einen rätselhaften Todesfall gibt.

Will Dean beschreibt meisterhaft, wie die Taucher auf engstem Raum zusammenleben müssen, lässt den Leser ab der ersten Seite die Beklemmung spüren, wenn sich die letzte Luke schließt. Bestens recherchiert und überaus detailliert werden Schlafkojen, Aufenthaltsraum und Nasszelle veranschaulicht, aufrecht stehen kann man in keiner Nische, Privatsphäre existiert praktisch nicht. Die Portraits der sechs Menschen, welche diesen gefährlichen, aber einträglichen Beruf ausüben, sind recht unterschiedlich, dennoch arbeitet man auf professionelle Weise zusammen. Auch die aufs wesentliche reduzierte Kommunikation und die eigene Art von Humor beleuchtet der Autor treffend.

Ruhe bewahren, das ist das wichtigste Grundprinzip auf See, Ruhe strahlen auch die Zeilen in diesem Thriller aus, obwohl gleichzeitig Enge, Beklemmung und der Tod eines Kameraden für alptraumhafte Szenen sorgen. Die Atmosphäre in der Kammer ist so gut eingefangen, dass man Gänsehaut verspürt und bisweilen den Atem anhalten muss. Jede Minute bis zum Ausstieg aus dem Druckbehälter fühlt sich an wie Stunden, die Ungewissheit, was zum Tod des jüngsten Tauchers geführt hat, zehrt an den Nerven der verbliebenen Mannschaft. Nicht nur deren übliche Aufgaben werden präzise dargestellt, auch ihre Gemütsverfassung in der aktuellen Ausnahmesituation wird lebhaft widergespiegelt. Besonders gut gelingt dies, da Ellen Brooke, die einzige Frau im Team, selbst die Stimme der Erzählerin übernimmt und daher direkt aus dem bedrückenden Behältnis berichtet. Die Spannung steigt mit jedem Tag fernab der „normalen Welt“, das Ende verblüfft durch das Verknüpfen loser Fäden, wobei noch Raum bleibt für Spekulationen. Mir hats jedenfalls gefallen, auch wenn nicht jede Frage beantwortet ist.

Ein Thriller mit besonderer Atmosphäre, der durch Überraschungen punkten kann. Leseempfehlung!



Veröffentlicht am 05.03.2025

Todesdrama in der Tiefe

0

Das Cover von Die Kammer hat mich sofort fasziniert und war ein großer Grund, warum ich mich für dieses Buch entschieden habe. Auch der Klappentext und die Leseprobe haben sofort meine Neugier geweckt.
Die ...

Das Cover von Die Kammer hat mich sofort fasziniert und war ein großer Grund, warum ich mich für dieses Buch entschieden habe. Auch der Klappentext und die Leseprobe haben sofort meine Neugier geweckt.
Die Geschichte dreht sich um fünf Sättigungstaucher und eine Sättigungstaucherin, die unter extremen Bedingungen tief im Meer arbeiten. Schon nach wenigen Seiten war ich vollkommen in der Geschichte gefangen. Sie ist spannend und hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Der Verlauf erinnerte mich ein wenig an Die 10 kleinen Negerlein, wobei hier immer einer der Taucher verschwindet, bis nur noch zwei übrig sind – eine düstere, immer gruseligere Entwicklung.
Kaum hat die Arbeit begonnen, stirbt der erste Taucher, jedoch nicht im Wasser, sondern an Bord – ein rätselhafter Vorfall, der die Spannung anheizt. Doch das ist nur der Anfang. Bald sind die Taucher in der Kammer eingeschlossen, tief unten im Meer, ohne Möglichkeit, die Kapsel zu öffnen. Der Druck unter Wasser ist enorm, und plötzlich wird ein weiterer Taucher tot aufgefunden – und das ohne, dass jemand etwas bemerkt hat. Die Atmosphäre wird immer klaustrophobischer und der Tod geht weiter um.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Taucherin Ellen Brooke, die die Ereignisse hautnah miterlebt. Der Nervenkitzel steigt, und am Ende bleibt die Frage: Wer ist der Mörder? Ellen oder der andere Überlebende, Andre? Es bleibt spannend bis zum Schluss.
Die Auflösung gibt zwar einige Antworten, aber es bleiben auch Fragen offen, die mich noch lange beschäftigt haben. Ein weiteres Plus war das Glossar am Ende des Buches, das mir geholfen hat, einige unbekannte Tauchbegriffe zu verstehen und auch die Rollen der Taucher an Bord nachzuvollziehen.
Ein fesselnder Thriller, der mit einer tollen Mischung aus Spannung, Geheimnissen und einer einzigartigen Kulisse überzeugt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf packende, nervenaufreibende Thriller steht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere