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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2025

sehr interessant und umfangreich

Good Energy
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"Good Energy - Der erstaunliche Zusammenhang zwischen Stoffwechsel und unerschöpflicher Gesundheit" von Casey Means fand ich sehr überraschend und interessant. Auch wenn man einzelne Dinge über den Einfluss ...

"Good Energy - Der erstaunliche Zusammenhang zwischen Stoffwechsel und unerschöpflicher Gesundheit" von Casey Means fand ich sehr überraschend und interessant. Auch wenn man einzelne Dinge über den Einfluss der Ernährung und Lebensumstände schon weiß oder im Laufe der Jahre selbst gemerkt hat, ist es toll dies alles in gesammelter Form noch einmal bewusst zu lesen. Mit einzelnen, kleinen Veränderungen im Alltag lässt sich dich Gesundheit und die eigene Energie schon sehr leicht beeinflussen.

Dieses Buch beinhaltet einige Erklärungen zu den Stoffwechselproblemen, die Einordnung einzelner Laborwerte und Grundsätze, wie man damit umgeht oder dagegen vorgehen kann und wie man dann innerhalb weniger Wochen wieder in die "Good Energy" zurückfindet. Das Buch ist dabei klassisch in einen Erklärteil, einen Umsetzungsteil mit einem Vier-Wochen-Plan und einem Rezeptteil gegliedert. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Ratgebern, die mit Fachbegriffen und Hinweisen nur so um sich werfen, fand ich dieses Buch sehr leicht verständlich, hilfreich und in vielen Punkten sehr aufklärend. Ich war überrascht, wie schnell ich es gelesen habe und teilweise hat es sogar Spaß gemacht neues zu lernen. An der Umsetzung arbeite ich nun noch, aber so einiges habe ich schon ausprobiert und angepasst.

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Veröffentlicht am 27.05.2024

es geht weiter

Windstärke 17
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Ich habe lange überlegt, ob ich Caroline Wahl mit "Windstärke 17" eine zweite Chance geben soll, denn ihren vorherigen Roman "22 Bahnen" fand ich als nicht auserzählt und vorhersehbar, wenn nicht sogar ...

Ich habe lange überlegt, ob ich Caroline Wahl mit "Windstärke 17" eine zweite Chance geben soll, denn ihren vorherigen Roman "22 Bahnen" fand ich als nicht auserzählt und vorhersehbar, wenn nicht sogar langweilig. "Windstärke 17" ist nun die Fortsetzung und Idas Versuch das zu finden, was sie in ihrer Familie so sehr vermisste: Halt.
Dieser Teil startet mit Idas Aufbruch. Sie muss raus, will weg von allem und nur noch ans Meer. Den Tod ihrer Mutter hat sie nie verarbeitet und sie wirkt komplett planlos. Auf Rügen trifft sie dann zufällig auf den Kneipenbesitzer Knut und seine Frau Marianne, die Ida bei sich aufnehmen und ihr ein neues zuhause mit viel Geborgenheit und Wärme schenken. Sie verliebt sich und lernt Leif kennen. Alles scheint so als würde in Idas Leben endlich etwas Ruhe und Hoffnung einkehren, doch dann erfährt sie, dass Marianne krank ist und damit bahnt sich erneut Trauer und Angst einen Weg.

"Windstärke 17" habe ich sehr viel lieber gelesen. Ida macht als Figur eine Entwicklung durch, der ich gerne gefolgt bin. Auch die Leerstellen aus dem vorherigen Roman über den Aufbruch ihrer Schwester Tilda wurden nun beseitigt. Für mich hätte dieser Roman gerne wieder etwas länger sein können, aber als Unterhaltungsroman für einen Nachmittag war es schon ein gutes Buch.

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Veröffentlicht am 27.05.2024

Konrads Teil der Geschichte

Und Großvater atmete mit den Wellen
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"Und Großvater atmete mit den Wellen" ist eine sehr tolle und spannende Ergänzung zu Trude Teiges Roman "Als Großmutter im Regen tanzte". Hier geht es nun um Großvater Konrad und seine Erlebnisse auf dem ...

"Und Großvater atmete mit den Wellen" ist eine sehr tolle und spannende Ergänzung zu Trude Teiges Roman "Als Großmutter im Regen tanzte". Hier geht es nun um Großvater Konrad und seine Erlebnisse auf dem Meer, die Gefangenschaft auf der anderen Seite der Welt und seine Rückkehr nach Deutschland. Auch Trude Teiges zweiten Roman fand ich aufgrund der historischen Thematik wahnsinnig stark. Über die Kriegsgefangenschaft, die Straflager der Japaner und den Blick von Java auf die Welt während des Zweiten Weltkriegs habe ich bislang noch nie etwas gelesen und fand die Geschichte daher sehr interessant.
Leider nimmt das bereits bekannte Ende der Erzählung etwas die Spannung und ich fragte mich sehr oft, wie die erzählte Liebesbeziehung wohl enden und wann Konrad endlich Tekla kennenlernen wird. Vielleicht hätte ich es ohne die Verbindung beider Romane etwas mehr gemocht, denn so wirklich viel mehr fügt das Gelesene dem anderen Teil schlussendlich nicht hinzu, aber es war eine spannende Perspektive und eine leicht mitreißende Lektüre. Ich habe es gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 10.03.2024

Spannender Gedanke

Das andere Tal
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"Das andere Tal" von Scott Alexander Howard fand ich vor allem wegen der Ausgangsfrage "Wohin würdest du reisen? In die Zukunft oder die Vergangenheit?" spannend. Odile lebt in einem ganz besonderen Tal, ...

"Das andere Tal" von Scott Alexander Howard fand ich vor allem wegen der Ausgangsfrage "Wohin würdest du reisen? In die Zukunft oder die Vergangenheit?" spannend. Odile lebt in einem ganz besonderen Tal, das man nur in Richtung Vergangenheit oder Zukunft verlassen kann. Die Grenzen sind gut bewacht und nur das Conseil entscheidet, ob man in eines der anderen Täler reisen darf um zum Beispiel verstorbene Angehörige noch einmal zu sehen. Die sechzehnjährige Außenseiterin Odile bewirbt sich dort für eine Ausbildung und entscheidet bald selbst über die Fälle der anderen. Sie führt ein sehr geordnetes Leben, bis sie dann plötzlich selbst die Chance ergreift und durch die Zeit reist um einige entscheidende Ereignisse in ihrem früheren Leben zu beeinflussen. Ein interessantes Gedankenexperiment, sehr leicht und locker erzählt. Ich folgte Odile wirklich sehr gern, auch wenn mich diese fiktive Geschichte gegen Ende etwas verloren hat und ich mir einen etwas anderen Verlauf gewünscht habe. Ein interessantes, moralisches Experiment.

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Veröffentlicht am 21.11.2023

Habe mehr erwartet

Be Your Own Healer
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Ich erhoffte mir mit „Be your own healer“ von Susanne Abbassian Korasani endlich einen guten Ratgeber mit vielen hilfreichen Tipps und Informationen über stille Entzündungen gefunden zu haben. Auf den ...

Ich erhoffte mir mit „Be your own healer“ von Susanne Abbassian Korasani endlich einen guten Ratgeber mit vielen hilfreichen Tipps und Informationen über stille Entzündungen gefunden zu haben. Auf den ersten Blick wirkt dieses Buch sehr umfangreich und vielversprechend. 7 Säulen bilden die Grundlage und dank zusätzlicher Rezepte, Planungstools und einer Audio-Meditation kann man einige Ansätze sehr gut in den Alltag integrieren, aber bis auf einiges Wissenswertes über Tee und Heilpflanzen habe ich nicht wirklich viel Neues erfahren und mich an vielen Kleinigkeiten gestört. Eine detaillierte Darstellung wie es zu stillen Entzündungen kommt, welchen Einfluss diese auf den Körper nehmen und andere Informationen habe ich sehr vermisst. Dass für die Autorin u.a. Kartoffeln nicht zu empfehlen sind, während andere Experten Kartoffeln loben, Vollkorn nun wieder besser und weniger reizend als anderer Reis sein soll, Lektine keine Beachtung finden oder Rindfleisch mehr Yang und damit besser und gleichzeitig schlecht sein soll hat mich nur verwirrt. Einige Abschnitte wiederholen sich mehrfach, anderes wird nur kurz in einem Nebensatz erwähnt oder verallgemeinert. Dass Frau Korasani sich sehr lange mit diesen Themen beschäftigt und eine eigene Praxis hat, merkt man schon, allerdings merke ich auch deutlich, dass jeder eine andere Meinung zur gesunden Ernährung und dem was gut und was schlecht ist mitbringt und sich auf andere Studien und Überlieferungen bezieht. So bleibe ich dann dabei: die Mischung macht’s. Aber wie gesagt, einiges kann man mal mitnehmen und ausprobieren zB. mehr Tee zu trinken. Dem eigenen Gefühl zu vertrauen und der eigenen Ernährung mehr Aufmerksamkeit zu schenken, kann schon mal nicht verkehrt sein, aber die erhoffte Bereicherung war dieses Buch leider nicht.

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