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Veröffentlicht am 12.05.2026

Erfrischende RomCom mit vielen Facetten

Annie Knows Everything
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Annie hat leider Pech. Sie wurde gerade entlassen. Durch Beziehungen erhält sie die Möglichkeit die Abteilung zu wechseln. Doch vom Programmieren hat sie leider keine Ahnung. Trotzdem will sie sich bei ...

Annie hat leider Pech. Sie wurde gerade entlassen. Durch Beziehungen erhält sie die Möglichkeit die Abteilung zu wechseln. Doch vom Programmieren hat sie leider keine Ahnung. Trotzdem will sie sich bei ihrem nerdigen Chef beweisen. Mit einer klugen Taktik bekommt sie ihn dazu, sie einzustellen. Leider mischt sie sich dabei auch in Dinge, aus denen sie sich heraushalten sollte und der zunächst nervige Vorgesetzte ist doch eigentlich ganz süß. Und dann ist da noch der Streit mit ihrer Schwester, die unbedingt den völlig falschen Mann heiraten will. Da muss Annie doch eingreifen, oder?

Von der Beschreibung und dem Cover her hatte ich auf eine Romanze am Arbeitsplatz spekuliert, bekam aber so viel mehr als das. Ich fand schon zu Beginn die Einblicke in die moderne amerikanische Arbeitswelt interessant, wo Menschen leider wenig zählen und man einfach so gefeuert wird. Genauso ergeht es Annie. Doch die Protagonistin ist in allem, was sie tut, sehr hartnäckig und unnachgiebig, möchte auch im Job anliefern und ihrem neuen Vorgesetzten zeigen, dass sie es drauf hat. Das gefiel mir sehr gut. Zudem mochte ich die Erzählweise, vor allem, wenn es um ihre Gedanken ging. Diese wurden irgendwie erfrischend präsentiert, genauso wie der gelegentliche Schlagabtausch mit ihrem Abteilungsleiter, sogar wenn die beiden sich im Messaging Programm der Firma hin- und herschrieben. Die aufkommenden Gefühle konnte ich super nachvollziehen. Chef Connor entpuppt sich ganz anders, als Annie ihn eingeschätzt hatte. Klug ja, aber trotzdem eine Seele von Mensch.

Ein weiterer Handlungsstrang, der sich nach und nach mit dem anderen vermischt, ist Annies Streit mit ihrer Schwester. Seit zwei Jahren haben die beiden nicht mehr miteinander geredet, weil Annie sie vor einer Dummheit bewahren wollte und dabei vielleicht über das Ziel hinausgeschossen ist. Doch nun steht eine Hochzeit an und Annie kann den Bräutigam nicht leiden. Da muss sie natürlich aktiv werden, was ich als Leserin absolut verständlich fand. Der zukünftige Ehemann ist wirklich ein rotes Tuch und man fiebert schon mit, ob das am Ende wirklich alles glatt geht. Weitere gut gezeichnete Nebencharaktere bringen noch mehr Tiefe in die Geschichte. Ich mochte vor allem die coolen Arbeitskollegen in Annies neuer Abteilung, allesamt nette Typen, die so ein bisschen Vermittler zwischen Annie und Connor spielen. Aber auch die Familie und die Mitbewohnerin sind sehr besonders. Auch die Schauplätze bringen Abwechslung, der gravierende Unterschied zwischen der Großstadt New York, wo Annie arbeitet und ihrer kanadischen Kleinstadtheimat, die ihr als Rückzugsort dient. Ich fühlte mich allzeit gut unterhalten und das Ende mochte ich sehr. Daher gibt es 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Ein Krimi zum Schmunzeln, aber mit ernsten Untertönen

Mord ist die beste Beseitigung
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Per Reiseruf wird eine Frau Gabriele Zorn gesucht, die sich mit ihrem Ehemann in Verbindung setzen soll. Tommi und Svetlana sind gerade mit dem Wohnmobil unterwegs zum Möbelhaus, als just in diesem Moment ...

Per Reiseruf wird eine Frau Gabriele Zorn gesucht, die sich mit ihrem Ehemann in Verbindung setzen soll. Tommi und Svetlana sind gerade mit dem Wohnmobil unterwegs zum Möbelhaus, als just in diesem Moment das Auto der Reisenden an ihnen vorbei braust. Am Rastplatz fährt der Wagen von der Autobahn, doch als Tommi und seine ukrainische Putzkraft dort ankommen, fehlt von der Fahrerin jede Spur. Wohin ist die Frau verschwunden? Die Polizei hat sofort den Ehemann im Verdacht, doch das erscheint den beiden Hobby-Ermittlern eine zu einfache Lösung zu sein. Sie nehmen sich dem Fall an und kommen einer finsteren Sache auf die Spur. Das könnte gefährlich werden.

Herrlich, einfach herrlich. Gleich von Beginn an fühlte ich mich hier wieder bestens unterhalten. Es ist noch alles beim Alten bei Svetlana und Tommi, der noch immer im Wohnmobil kampiert, versucht, seinen ersten Roman zu schreiben und auf die Rückkehr seiner pausierenden Freundin wartet. Leider sind immer noch alle drei Punkte nicht besonders erfolgreich trotz zahlloser Tipps der ukrainischen Reinemachefrau, die so gerne ihre eigenen Lebensweisheiten formuliert. Unmittelbar zu Beginn schlittern die beiden durch Zufall in eine neue Ermittlung, was der Kommissarin (ebenfalls bekannt aus dem ersten Band) so gar nicht behagt. Zudem versucht Tommi, die Beziehung zu seinem Vater zu normalisieren.

Tommi glänzt in dem Fall mal wieder nicht so mit Kombinationsgabe, doch man muss ihm zugestehen, dass er seine lichten Momente hat. Ich musste sehr oft einfach lachen, aber es ist schon ein sehr spezieller Humor, der bei anderen Leser*innen schnell ins Genervtsein abdriften könnte. Die Hintergründe sind eigentlich ziemlich ernst, aber wenn Tommi dann von seinem Vorhaben eine True-Crime-Geschichte zu schreiben abkommt und auf Romantasy umschwenkt, kann man kaum ernst bleiben. Natürlich steht ihm auch da Svetlana mit Rat und Tat zur Seite und irgendwie meinte ich, ein Knistern zwischen den beiden zu spüren. Ein Auf und Ab der Gefühle machte den Krimi für mich ebenfalls sehr unterhaltsam. Zudem erfährt man wieder etwas mehr über Svetlana, die ich als Charakter einfach toll finde. Aber auch die anderen Nebencharaktere so wie der Fall sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird. Auf die Zusammenhänge und Motive, die dahinter stecken, wäre ich anfangs nie gekommen. So weiß das Buch auch zu überraschen. Selbst wenn Tommi dem Fass manchmal den Boden ausschlägt, fand ich diesen zweiten Band richtig gut und werde der Reihe auf jeden Fall treu bleiben. 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 23.04.2026

So wird der Sommer sweet und fresh

Sunny Baking Time
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Schon das erste Backbuch der Autorin "Cozy Baking Time" war ein gehyptes Backbuch, hier wird das Konzept für den Sommer in Szene gesetzt. Das Cover ist wieder super gelungen, jung und modern. Auch die ...

Schon das erste Backbuch der Autorin "Cozy Baking Time" war ein gehyptes Backbuch, hier wird das Konzept für den Sommer in Szene gesetzt. Das Cover ist wieder super gelungen, jung und modern. Auch die Hacks und Tipps sind vor allem für Anfängerinnen und Küchen-Noobs Gold wert. Wer noch nie wirklich allein gebacken hat, wird durch die Baking Basics mit nützlichen Infos versorgt. Die Pannenhilfe kann man gut brauchen, wenn mal was daneben geht. Auch ein extra "How to Biskuit" hilft absolute beginners auf die Sprünge. Die Zutaten wie Sommerbeeren, Kirschen, Aprikosen und Zitrusfrüchte sorgen für spritzige Freshness. Dazu kommen verschiedene Schoko-Sorten, Kokos und Baiser, eigentlich alles, was man mit Sommer in Verbindung bringen kann. Die Anweisungen sind easy verfasst, so checkt's jeder. Genial auch die Varianten für vegan, laktose- und glutenfrei. Dazu gibt es Hinweise, welche Zutaten gegeneinander ausgetauscht werden sollten, um die gewünschte Abwandlung zu erhalten.

Eigentlich gefällt mir das Konzept total gut und auch wenn einige Rezepte für mich keine Unbekannten sind, finde ich die Mischung für Süßschnäbel nice. Da ich den ersten Band bereits kannte, war ich diesmal auch nicht ganz so erschlagen von der ausufernden Jugendsprache, obwohl sie für mich auch diesmal in den Texten und Rezeptnamen etwas erzwungen klingt. Da hätte man etwas weniger dosieren können. Wer nichts mit jungen Leuten oder Jugendlichen zu tun hat, dem könnte die Schreibe gegen den Strich gehen. Dabei sind die Rezepte selbst eigentlich "easy peasy" und "yumyumyumyum" uns spiegeln den Sommer in Kuchenform. For real. Klar, alteingesessene Bäcker
innen kennen vermutlich Vieles schon. Eine Unterteilung in verschiedene Kategorien gibt es nicht, dafür ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis nach Rezepttitel und Hauptzutaten alphabetisch geordnet. Playlist ist in YA-Büchern schon obligatorisch. Brauch ich nicht, aber muss wohl sein.

Neben den Rezepten, die alles an Infos enthalten, was man braucht - Zutaten, Portionen, Zubereitungs- und Backzeit, Variationen - wird das Buch von Bildern der Köstlichkeiten illustriert. Die sind oft sommerlich bunt eingerahmt und machen wirklich Lust und Laune aufs Ausprobieren. 4 Sterne

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Tolles Witzebuch zum Lesenlernen und für Fans

Die drei ??? Kids, Bücherhelden 1. Klasse, Witze zum Lesenlernen
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Die Bücher der Drei ??? Kids in der Reihe Bücherhelden sind sehr beliebt und waren schon häufiger in der Kinder-Bestsellerliste vertreten. Bei diesem Band handelt es sich nun um keine zusammenhängende ...

Die Bücher der Drei ??? Kids in der Reihe Bücherhelden sind sehr beliebt und waren schon häufiger in der Kinder-Bestsellerliste vertreten. Bei diesem Band handelt es sich nun um keine zusammenhängende Geschichte sondern um mal kürzere, mal längere Witze und auch Scherzfragen, die in die Welt der jungen Detektive übertragen oder eigens dafür geschrieben wurden. Das Cover sagt es schon: Um hier leicht einsteigen zu können, sind die Silben unterschiedlich gefärbt, was pädagogisch für Leseanfängerinnen sinnvoll ist, da es ein Stadium gibt, indem nicht mehr einzelne Buchstaben, sondern einzelne Silben erfasst werden können. Weitere Vorteile des Buches sind die große Schrift und die kurzen Textabschnitte. Das Buch kann man immer wieder zum Üben nutzen, ohne eine längere Geschichte zu Ende bringen zu müssen. Illustriert ist es genauso, wie die anderen Bände der Reihe. Manche Witzszenen sind comic-ähnlich mit Sprechblasen gestaltet, das dürfte auch viele Leserinnen ansprechen.

Ob man die Witze lustig findet, entscheidet wohl jedes Kind für sich. Meinen haben vor allem die Scherzfragen oder Flachwitze gefallen, die können wir immer wieder herauskramen und uns darüber kringeln vor Lachen. Gefallen hat uns auch, dass die Witze statt dem üblichen Fritzchen die Charaktere der drei ??? und ihrer Welt (z.B. Onkel Titus) verarbeiten. Jeder Detektiv bekommt hier sein eigenes Kapitel. Zu einigen Nachfragen bei den Witzen gibt es hinten eine Lösung, die wir aber nicht gebraucht haben. Alles in allem ist es ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen, das man auch gut mit anderen Teilen kann. Denn natürlich kann man entweder Freunden den Witz vorlesen oder ihn einfach weitererzählen. Auch das fördert das Sprachvermögen. Von uns gibt es 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Schön illustriert, wenig sinnvoll am Ende

Warten ist nicht schwer, sagt der Ameisenbär
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Das Faultier hat angekündigt, dass es am nächsten Tag Muffins bäckt. Der Ameisenbär möchte auf jeden Fall etwas abbekommen und macht sich extra früh auf den Weg, um sich anzustellen. Doch dann drängelt ...

Das Faultier hat angekündigt, dass es am nächsten Tag Muffins bäckt. Der Ameisenbär möchte auf jeden Fall etwas abbekommen und macht sich extra früh auf den Weg, um sich anzustellen. Doch dann drängelt sich ein Tier nach dem anderen nach vorne oder wird vor gelassen, so dass der Ameisenbär ganz hinten in der Schlange steht. Als es dann Streit gibt, wird er jedoch für seine Geduld belohnt.

Ein Bilderbuch mit Faultier und Ameisenbär, zwei unserer liebsten Tiere, mit denen wir etwas verbinden. Da musste das Bilderbuch natürlich gelesen werden. Zunächst waren wir auch wirklich begeistert. Die tollen grünen Dschungellandschaften, die Blätter, durch die die Sonnenstrahlen nur vereinzelt fallen, die bunten Blumen - einfach richtig gut gelungen. Auch der Ameisenbär gefiel uns von Anfang an. Er zeigt Vorfreude auf die köstlichen Muffins des Faultieres und geht planvoll an die Sache heran. Wer früh da ist, bekommt etwas ab. Diesen Gedanken kann man sehr gut nachvollziehen. Und tatsächlich ist er das erste Tier, das beim Faultier geduldig wartet. Dann drängelt sich das erste Tier vor und er nimmt es hin. Dieses lässt noch seinen Freund vor und nach und nach wandert der gelassene Ameisenbär in der Schlange immer weiter nach hinten. Spätestens nach dem dritten Vordrängler fragte das Vorlesekind, warum er sich nicht beschwert. Aber gut, das ist noch mit seiner Geduld zu erklären. Die Tier sind natürlich toll zum Ansehen und alle total verschieden. Durch Gerangel und Streit landet der Ameisenbär wieder ganz vorne und endlich bekommt es die verdienten Muffins. Auch ok, schließlich war er zuerst da und musste lange warten. Die Letzten werden die ersten sein etwas verquer. Doch das Bild das dann folgt, hat uns wirklich umgehauen. Da sitzt der Ameisenbär mit einem ganzen Blech Muffins und dem Faultier auf der Picknickdecke und lässt sich ein Dutzend Gebäckstücke schmecken, während die andern Tiere in die Röhre schauen. Zurecht fragt man sich, warum er sich nicht zwei gönnt und die restlichen nach der Reihe des Erscheinens mit den anderen Tieren teilt. So schade, dass hier eine an sich gute und wundervoll illustrierte Geschichte nicht in eine passendere, sinnvollere Botschaft mündet. Selbst meine 5-Jährige fand das nicht ok und meinte er hätte genug zum Teilen. Aber vielleicht sollen die Kinder durch das fragwürdige Ende auch genau zu solchen Aussagen und Gedankengängen bewegt werden. Für mich sah es nicht danach aus. Daher 3,5 Sterne

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