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Veröffentlicht am 21.10.2025

Von Hexen und Cowboys

Zauberhafte Ferien im Harz - Lilly, Nikolas und die Hexen
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Der Harz steckt voller Mythen und Zauber und deshalb ist meiner Meinung nach der Herbst, die beste Jahreszeit für einen Urlaub dort. Denn da kann man im Nebel die Hexen tanzen sehen. Das dachte sich auch ...

Der Harz steckt voller Mythen und Zauber und deshalb ist meiner Meinung nach der Herbst, die beste Jahreszeit für einen Urlaub dort. Denn da kann man im Nebel die Hexen tanzen sehen. Das dachte sich auch Familie Sonnenschein und machte sich von Berlin auf in den Harz. Es gab viel zu entdecken, wie den Brocken, den Hexentanzplatz, Quedlinburg und Wernigerode, aber auch die Glasmanufaktur in Derenburg und vieles mehr. Die Kinder Lilly und Nikolas fanden schnell zwei pferdebegeisterte Freunde. Und zufälligerweise sind die große Westernfans und mit ihren Eltern in Pullmann City aktiv. So lernen wir auch diesen wunderbaren Ort kennen. Die einzelnen Orte, die die Familie Sonnenschein besucht, sind wieder toll beschrieben und in eine sehr schöne Geschichte eingebettet. Da wir selbst als Familie schon im Harz waren, hatte ich viele der Orte bildlich vor Augen. Einige Sehenswürdigkeiten kannte ich noch nicht und freue mich schon sehr darauf diese auf unserer nächsten Reise entdecken zu können. Besonders mit Kindern sind solche Tipps wertvoll. Was mir in diesem Buch besonders gefallen hat, war diese verwunschene Stimmung, die man bemerkt, wenn man im Harz ist. Die kam auch in der Geschichte sehr gut rüber. Begeistert haben mich auch wieder die wunderschönen Illustrationen und die liebevolle Gestaltung des Buches. Am liebsten würde ich das Buch nehmen mir meine Familie schnappen und morgen losfahren, um genau die gleiche tolle Reise wie Lilly und Nikolas zu erleben. Ein richtig wertvoller Kinderreiseführer der in eurem nächsten Harzurlaub nicht fehlen darf.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Viel Gilmore-Girls Vibes

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Lower Whilby, ein kleines englisches Städtchen, mitten im Herbst mit ganz viel Gilmore Girls Vibes. Jude stammt aus diesem Ort, hat ihn aber in den letzten Jahren gemieden und ist lieber durch die Welt ...

Lower Whilby, ein kleines englisches Städtchen, mitten im Herbst mit ganz viel Gilmore Girls Vibes. Jude stammt aus diesem Ort, hat ihn aber in den letzten Jahren gemieden und ist lieber durch die Welt gezogen. Doch nun heiratet ihre Schwester und um nicht völlig von der Familie verstoßen zu werden macht sie sich auf die Reise nach Lower Whilby. Doch da sie hier einige schlimme Erfahrungen gemacht hat, möchte sie so kurz wie möglich bleiben. Doch dann begegneten sie dem Kaffeehausbesitzer James. Vom Typ her erinnert er sehr an Luke aus der Gilmore Girls Serie. Die beiden fühlen sich vom ersten Moment an zueinander hingezogen, und gehen sich dennoch auf die Nerven. Doch auch James ist ein gebranntes Kind, dass das Feuer scheut, und als er erfährt, das Jude erfolgreich einen Musik-Podcast betreibt, und seine Familie berühmte Musiker sind, wird er hellhörig und traut Jude nicht mehr über den Weg.
Zuerst einmal ist der Titel wirklich absolut treffend. Der Pumpkin Spice Latte wird gefühlt auf jeder dritten Seite erwähnt und das Desaster lässt auch nicht lange auf sich warten. Als ich im Buchladen zu diesem Titel griff, erhoffte ich mir ein Buch mit ganz vielen Herbst-Vibes und einer packenden Liebesgeschichte. Das war auch genau das, was ich bekommen habe und was meine Erwartungen erfüllt hat. Die Dialoge waren wirklich witzig und originell. Dennoch hat mich gestört, dass vieles schon so vorhersehbar war. Sicher, dass ist irgendwie auch dem Genre geschuldet, aber ein bisschen mehr Überraschung hätte nicht schaden können. Man weiß schon worauf es hinauflaufen wird und zwischen den Spice-Szenen (die ich nicht unbedingt brauche), war für mich etwas zu wenig Inhalt. Bei der Nebengeschichte der Schwester hätte ich mir auch eine andere Wendung gewünscht, aber ich vermute mal, dass sie Gegenstand einer der nächsten Bücher dieser Trilogie sein wird. Also mein Fazit ist: Meine Erwartungen wurden erfüllt. Ich erhielt ganz viel Herbstfeeling und Liebe. Aber um es als absolute Leseempfehlung zu titulieren, fehlen mir ein paar positive Überraschungen. Dennoch werde ich die weiteren Bücher bestimmt auch noch lesen, denn der Schreibstil gefällt mir wirklich gut und die Dialoge waren sehr witzig.

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Veröffentlicht am 18.10.2025

Islandfeeling

Verschworen
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Kurz vor Weihnachten ereignet sich ein grausamer Mord. Ein Mann wird in seinem Sommerhaus tot aufgefunden, erstochen im Schlaf und an der Wand prangt ein Bibelvers. Die Polizisten Elma ist gerade aus ihrer ...

Kurz vor Weihnachten ereignet sich ein grausamer Mord. Ein Mann wird in seinem Sommerhaus tot aufgefunden, erstochen im Schlaf und an der Wand prangt ein Bibelvers. Die Polizisten Elma ist gerade aus ihrer Elternzeit zurück und wird gleich mit der harten Realität konfrontiert. Mit viel Gespür beginnt sie in der verschworenen Gemeinschaft des Ortes Akranes zu ermitteln. Dabei kommt so einiges ans Licht, was lieber unter dem Deckmäntelchen geblieben wäre. Ihr Partner Sǽvar, kümmert sich unterdessen liebevoll um ihre gemeinsame sieben Monate alte Tochter Adda. Doch als er auf dem Dachboden ihres neuen Hauses alte Tagebücher findet, gerät auch er in den Sog der Ermittlungen. Und das bleibt für die kleine Familie nicht ganz ungefährlich.
Dieser fünfte Teil der Island-Krimi Reihe war für mich eine wahre Islandexplosion. Das raue winterliche Klima, der vertraute Umgang, sich doch völlig fremder Personen und schon die Namen der Protagonisten, die so fremd und ungewohnt klangen, haben das Islandfeeling erstklassig transportiert. Auch der Fall selbst war sehr spannend und geprägt von Wendungen und Überraschungen. Das Buch hat mich so richtig in Beschlag genommen. Ich war richtig gefesselt von der Geschichte und fasziniert von der doch gar nicht so fernen und doch so anderen Welt. Ich liebe diese Krimi-Reihe und das Ende lässt mich in freudiger Erwartung auf den nächsten Teil zurück.

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Veröffentlicht am 05.10.2025

Dracula meets Paul

Tod in Siebenbürgen
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„Tod in Siebenbürgen“ von Lioba Werrelmann
Überraschend bekommt der Journalist Paul Schwartzmüller Post aus Rumänien. Er soll wohl seine Tante beerben. Die glaubte er seit Jahrzehnten längst unter der ...

„Tod in Siebenbürgen“ von Lioba Werrelmann
Überraschend bekommt der Journalist Paul Schwartzmüller Post aus Rumänien. Er soll wohl seine Tante beerben. Die glaubte er seit Jahrzehnten längst unter der Erde. Als Jugendlicher hatten er und sein Vater Siebenbürgen fluchtartig verlassen. Die Hintergründe waren dem Jungen damals völlig unklar. Also begibt sich Paul auf die Spuren seiner Vergangenheit und reist nach Rumänien, ins Land der Siebenbürger Sachsen. Dort trifft er seinen alten Freund Sorin wieder, der jedoch schon bald unter Verdacht steht einen Mord begangen zu haben. Zwischen Realität und alten Gruselgeschichten über die Untoten, zwischen Schlafwandeln und Aberglauben, verschwimmen die Grenzen zwischen der Wirklichkeit und einer anderen ganz unwirklichen Welt. Als Leser steht man ebenso wie Paul Schwartzmüller zwischen Wahn und Wirklichkeit. Zum einen versucht man den Mord aufzuklären wird zum anderen aber durch die Dorfbewohner mit ihren mystischen Anekdoten über Dracula und ihren absonderlichen Ritualen, abgelenkt. Ich hatte bereits eine Begegnung mit Paul und den Siebenbürger Sachsen, da ich den zweiten Teil vor dem ersten gelesen habe. Und auch dieses Wiedersehen hat mir sehr gut gefallen. Paul ist ein liebenswerter Charakter und Rumänien ein wirklich spannendes Land.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Eine beeindruckende Frau

In uns der Ozean
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Eine junge Frau, Biologin, jedoch in einer Zeit, in der es nicht üblich war, dass Frauen Karriere machten. 1929 wird Rachel Carson tatsächlich eine Promotionsstelle angeboten. Und dazu könnte sie auch ...

Eine junge Frau, Biologin, jedoch in einer Zeit, in der es nicht üblich war, dass Frauen Karriere machten. 1929 wird Rachel Carson tatsächlich eine Promotionsstelle angeboten. Und dazu könnte sie auch noch an ihrem geliebten Meer sein und forschen. Ein Traum für die junge Frau. Doch das Schicksal meint es anders mit ihr. Nach dem Tod ihres Vaters muss sie die verarmte Familie vor dem Ruin retten und nimmt eine Stelle bei einer Behörde an, für die sie völlig überqualifiziert ist. Doch sie lässt sich nicht davon abschrecken und geht weiter ihren Weg. Ihre Liebe zum Meer lässt sie die Wissenschaft in Poesie betten und so bezaubert sie erst durch Artikel und Radiobeiträge und später durch ihre Bücher ein Millionenpublikum. Ihr Lebenswerk ist jedoch ihr Kampf gegen das Pestizid DDT. Ich finde es doch sehr bestürzend, dass mir vor der Lektüre dieses Buches Rachel Carson überhaupt nicht bekannt war. Mittlerweile habe ich selbst etwas weiter recherchiert und bin beeindruckt von ihrem Lebenswerk. Eine mutige Frau, die sich traute, sich mit der großen und mächtigen Chemieindustrie anzulegen und tatsächlich recht behalten hat. Bisher habe ich die Bücher von Theresia Graw alle sehr geliebt. Bei diesem hier hatte ich am Anfang einige Probleme mit der Protagonistin warm zu werden. Ich fand ihren Lebensweg eher nüchtern erzählt. Gegen Ende des Buches hat die Geschichte jedoch eine Wendung genommen, die mich wieder sehr gefesselt hat und bei der die Leidenschaft und der Kampfgeist Rachels deutlich rüberkam. Da habe ich erst verstanden, wer Rachel Carson war und was sie geleistet hat. Ich bin sehr froh sie kennengelernt zu haben und hoffe, dass sich noch viele für dieses Buch und Rachel Carson begeistern werden.

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