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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2024

Wunderschön zu lesen

Lauter als das Meeresrauschen
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Emmi hatte einen schweren Unfall und ist auch eineinhalb Jahre später noch immer traumatisiert. Nun ist sie nach Neuseeland geflogen, dort verbringt sie ihre Semesterferien und hilft bei Freunden ...

Emmi hatte einen schweren Unfall und ist auch eineinhalb Jahre später noch immer traumatisiert. Nun ist sie nach Neuseeland geflogen, dort verbringt sie ihre Semesterferien und hilft bei Freunden ihrer Eltern, diese fahren mit dem Boot zum Whalewatching. Dort ist aber auch Valentin und der bringt ihre Gefühlswelt ordentlich durcheinander.

Ich liebe das Cover und ich liebe die Story. Alleine schon das wunderschöne Setting in Neuseeland ist es wert, das man das Buch liest. Aber auch Emmis Geschichte konnte mich von Beginn an in ihren Bann ziehen. Sehr einfühlsam erzählt erfahren wir nach und nach was Emmi so aus der Bahn geworfen hat. Dann noch die sich anbahnende Liebesgeschichte mit Valentin, die so anders ist, nicht so schnell, sie haben ihre Probleme und jeder hat seine Geheimnisse. Trotzdem konnte mich die Story, die einfach nur wunderschön erzählt ist, von Beginn an unterhalten. Ich habe es so gerne gelesen und freue mich schon auf die Geschichten der anderen Schwestern, die noch erscheinen werden. Toller Schreibstil, tolles Setting und absolu unterhaltsam und einfühlsam erzählt. Ich kann es nur empfehlen.

Veröffentlicht am 07.10.2024

Absolut Lesenswert

Der Bademeister ohne Himmel
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Linda ist erst fünfzehn und hat trotzdem das Leben schon satt, am liebsten würde sie vor ein Auto laufen. Aber zwei Menschen halten sie davon ab, Kevin und Hubert. Hubert wohnt im gleichen Haus ...

Linda ist erst fünfzehn und hat trotzdem das Leben schon satt, am liebsten würde sie vor ein Auto laufen. Aber zwei Menschen halten sie davon ab, Kevin und Hubert. Hubert wohnt im gleichen Haus und ist dement. Bei Hubert verbringt Linda viel Zeit und kann trotz seiner Demenz noch was von ihm lernen. Auch wenn es schwierig ist damit umzugehen.

Das Cover sieht eher nach einem Sommerbuch, nach Freibad und Spaß aus. Aber das ist es ganz und gar nicht. Es ist eigentlich ein tieftrauriges Buch über ein junges Mädchen, das schon nicht mehr leben möchte und einen alten Mann, der vom Leben nicht mehr viel mitbekommt und dann ist da noch Kevin, der Freund, der sich schwertut.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Linda, die auf Bitte von Huberts Tochter Zeit mit Hubert verbringt. Auch hat Linda außer Hubert und dem zwei Jahre jüngeren Kevin keine sozialen Kontakte, was sie zeitweise sehr einsam macht.
Mich hat die Geschichte so sehr berührt, ich habe sie trotz des schwierigen Themas so gerne gelesen und kann das Buch nur empfehlen. So einfühlsam und echt erzählt, einfach nur lesenswert.

Veröffentlicht am 07.10.2024

Ich war einfach neugierig

Geile Zeit
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Eine Kindheit in den Neunzigern. Fernab von Handy, Internet und Social Media. Es liefen Samstag abends noch Unterhaltungsshows für die ganze Familie, man blieb draußen bis die Laternen anfingen, ...

Eine Kindheit in den Neunzigern. Fernab von Handy, Internet und Social Media. Es liefen Samstag abends noch Unterhaltungsshows für die ganze Familie, man blieb draußen bis die Laternen anfingen, die Eltern wusste nicht jede Minute wo man war. Zumindest am Anfang des Jahrzehnts, dann änderte sich alles.

Ich bin ein Kind der späten Neunzigern, als ich geboren wurde war alles schon anders..Daher war ich sehr neugierig wie es wohl war, in den Neunzigern noch ein Kind gewesen zu sein, ob es wirklich so anders, so befreiend war.
Der Schreibstil des Autors ist locker, es ist einfach zu lesen und irgendwie auch ganz amüsant, aber die große Neuheit war es nicht. Er erzählt halt Anekdoten aus seiner Kindheit. Mir scheint es die große Abrechnung mir dem Leben, das ihm völlig ungerecht erscheint.
Mein Fazit dazu, kann man lesen, muss man aber nicht.

Veröffentlicht am 07.10.2024

Echt heftig, aber so wichtig

Death. Life. Repeat.
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Spence feiert lieber als das er lernt, Schule ist nicht wichtig. Dann lernt er eine ganz andere Seite bei seinem Freund Anthony kennen. Anthony hat eine Mitschülerin bei einer Party missbraucht ...

Spence feiert lieber als das er lernt, Schule ist nicht wichtig. Dann lernt er eine ganz andere Seite bei seinem Freund Anthony kennen. Anthony hat eine Mitschülerin bei einer Party missbraucht und Spence sieht Clara sterben, immer wieder, denn er scheint in einer Zeitschlwife gefangen zu sein und erlebt den Tag immer wieder.


Alleine schon beim Klappentext bekam ich eine Gänsehaut und trotz des schwierigen Themas wollte ich das Buch unbedingt lesen. Und ich habe es nicht bereut.
Das Thema Missbrauch und auch das ewige Feiern wird in der Story thematisiert, gerade bei jungen LeserInnen ein schwieriges Thema, aber auch ein aufweckendes.
Der Schreisbtil ist jugendlich und gut zu lesen, das hat mir gefallen, da es ja Jugendliche ansprechen soll. Es gibt eine fast schon typische Freundesgruppe mit Anthony als Anführer und Spence lässt sich mehr oder weniger mitziehen er hat auch eine schwere Vergangenheit, die ihn belastet.
Mir hat das Buch trotz des Themas sehr gefallen, ich fand es sehr einfühlsam erzählt und mit der Zeitschleife und Spences Veränderung auch unterhaltsam und wirksam. Ich kann es nur empfehlen.

Veröffentlicht am 06.10.2024

Winterlichen Lesevergnügen in Schottland

Weihnachten mit Tony
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Carrie hat vor sieben Jahren Hals über Kopf ihre Heimat verlassen um sich in Australien um Wallabys zu kümmern. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück um mit ihrer Familie Weihnachten zu feiern. Aber als ...

Carrie hat vor sieben Jahren Hals über Kopf ihre Heimat verlassen um sich in Australien um Wallabys zu kümmern. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück um mit ihrer Familie Weihnachten zu feiern. Aber als sie erfährt das ihr Dad einen Herzinfarkt hatte und ihre ehemalige große Liebe Marc daran nicht unbeteiligt ist wird es alles andere als ein friedliches Weihnachtsfest.



Mich hat an dem Buch hauptsächlich das Land und die Wallabys angesprochen, ich war schon sehr gespannt, was auf mich zukommt.

Es fängt mit der Heimkehr von Carrie an, die bei ihrem letzten Flug von London nach Glasgow ein Ehepaar hinter sich sitzen hat, das in der späteren Story eine wichtige Rolle spielt, was man aber da noch nicht weiß. Ich fand den Flug und die anschließende Taxifahrt ganz amüsant, dann wurde es aber schnell ernst, Carrie erfuhr von dem Herzinfarkt ihres Vaters. Was mir auch richtig gut gefiel waren die einzelnen Kapitel, in denen Tiere ihre Gedanken und Gefühle teilen. Ansonsten wird die Story abwechselnd aus Sicht von Carrie und Marc erzählt, hat oftmals ernste Momente, aber auch Stellen die durchaus amüsant zu lesen sind.

Das Setting in Schottland, die wunderbare, naturgeschützte Insel mit den Wallabys, der Schnee, das alles hat es schon sehr romantisiert und es war einfach schön zu lesen. Sehr unterhaltsam, berührend und kurzweilig.