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Veröffentlicht am 22.06.2018

Ich hab mich täuschen lassen

Die Frau, die liebte
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Als Martin Guerre nach langjähriger, rätselhafter Abwesenheit endlich zu seiner Frau zurückgekehrt, ist Bertrande de Rols, eine Frau von 30 Jahren, von Sinnen vor Glück. Der inzwischen zehnjährige Sohn ...

Als Martin Guerre nach langjähriger, rätselhafter Abwesenheit endlich zu seiner Frau zurückgekehrt, ist Bertrande de Rols, eine Frau von 30 Jahren, von Sinnen vor Glück. Der inzwischen zehnjährige Sohn weicht dem Vater nicht mehr von der Seite, das Gut blüht auf, die große Familie ist wieder vereint. Acht Jahre lang hatte Bertrande sich gesehnt, hatte gebangt und gezürnt, war weder Witwe noch frei gewesen, und jetzt – endlich – kann sie sich hingeben. Der Liebe, ihrer Sinnlichkeit, seinem Begehren. Welcher Dämon treibt ihr plötzlich Zweifel ins Herz? Ist der Mann, den sie liebt, wirklich Martin? Hin- und hergerissen zwischen ihrer Sehnsucht nach Zugehörigkeit und einer düsteren Ahnung, entfesselt sie eine richterliche Untersuchung – und eine Tragödie.

Historische Romane sind wohl nicht so ganz meinst. Dieses Buch hat mich jedenfalls nicht überzeugen können. Natürlich war es eine andere Zeit und dafür war Bertrande dann entschieden zu emanzipiert.
Der Schreibstil war für die Lektüre passend, mir war es allerdings fast zu schwülstig. Durch den Klappentext und die großmundige Werbung war ich äußerst neugierig. Aber wirklich erreichen konnte mich die Geschichte nicht, denn von Emanzipation und alleinlebenden Frauen waren die damals weit entfernt. Ich mag es lieber, wenn es tatsächlich beim historischen bleibt und nicht mir der moderne vermischt wird.
Schade um das Potenzial.

Veröffentlicht am 22.06.2018

Ein Highlight

Plötzlich verwandelt 1. Auf den ersten Blick verzaubert
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Verwandlung garantiert, verlieben nicht ausgeschlossen. Bis zu diesem Freitag war in Ophelias Leben alles stinknormal, so normal, wie es eben sein kann, wenn man drei Tanten und eine Zwillingsschwester ...

Verwandlung garantiert, verlieben nicht ausgeschlossen. Bis zu diesem Freitag war in Ophelias Leben alles stinknormal, so normal, wie es eben sein kann, wenn man drei Tanten und eine Zwillingsschwester hat, die sich spontan in Clownfische oder die Kellnerin verwandeln. Ophelia, 15, hat genug damit zu tun, das Chaos in Schach zu halten, und das wirklich Letzte, was sie wollte, war, diese magische Gabe ebenfalls zu bekommen. Vielleicht hilft ihr das Verwandeln ja dabei, sich ihren Traumtyp Adrian zu angeln? Oder ist sie dafür lieber ganz sie selbst?
Eine Prise Magie, die erste Liebe und Alltagsturbulenzen mit hohem Katastrophenfaktor ...



Ich mochte ja Sonja Kaiblingers "Verliebt in Serie" - Reihe schon sehr gerne, aber mit auf den ersten Blick verzaubert hat sie noch eine Schippe draufgelegt. Mit sehr flottem Schreibstil und einem Knaller beginnt die Geschichte und es wird keine Zeile langweilig. Die Story ist unterhaltsam, lustig und auch romantisch. Für mich war es einfach nur perfekt, die perfekte Unterhaltung für schöne Lesestunden. Die Idee mit den Bildern und dem Geier fand ich einfach nur genial.

mit hat auch gut gefallen, dass in dieser Geschichte die Unscheinbare die Hauptrolle bekam. Tolle Unterhaltung, ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 22.06.2018

Traumhaft

Sommerby 1. Ein Sommer in Sommerby
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von Kirsten Boie

Bewertet mit 5 Sternen

Mit Kirsten Boie aufs Land und mitten hinein ins Abenteuer: Die zwölfjährige Martha und ihre jüngeren Brüder Mats und Mikkel müssen die Ferien bei ihrer Oma auf ...

von Kirsten Boie

Bewertet mit 5 Sternen

Mit Kirsten Boie aufs Land und mitten hinein ins Abenteuer: Die zwölfjährige Martha und ihre jüngeren Brüder Mats und Mikkel müssen die Ferien bei ihrer Oma auf dem Land verbringen. Und diese Oma ist ein bisschen seltsam: Sie wohnt allein in einem abgelegenen Haus, verkauft selbstgemachte Marmelade, hat kein Telefon und erst recht kein Internet. Aber Hühner, ein Motorboot und ein Gewehr, mit dem sie ungebetene Gäste verjagt. Als die Idylle bedroht wird, halten die Stadtkinder und ihre Oma zusammen und erkennen, worauf es im Leben wirklich ankommt



Ich liebe das Cover, es ist so schön wie einst die Cover von Astrid Lindgren. Und ich liebe die Bücher von Kirsten Boie, die man nicht umsonst mit der großen Astrid vergleicht. Auch in diesem Buch ist es ihr gelungen eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen. Die Kinder sind total authentisch dargestellt und die Oma muss man einfach gernhaben. So eine wunderbare, schrullige Person.

Ich mag den lebhaften Schreibstil der Autorin und ich mag es auch, dass die Kapitel nicht so lange sind. So eignet sich das Buch hervorragend zum Selberlesen für Kinder ab zehn und für jüngere Grundschulkinder eignet es sich auch zum Vorlesen.

Ich bin der Meinung, Kirsten Boie hat mit dem Sommer in Sommerby einen Nerv getroffen und für mich ist es das Sommerbuch. Ich kann es nur empfehlen.

Veröffentlicht am 22.06.2018

Hexengeschichte

Serafinas Geheimnis 1. Dreimal schwarzer Kater
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Frecher Hexenspaß für magische Mädchen! Seit dem schrecklichen Missgeschick ihrer Eltern darf Serafina nur noch im Notfall zaubern. Aber was ist ein Notfall, wenn nicht ein Brief von Urgroßonkel Alfons, ...

Frecher Hexenspaß für magische Mädchen! Seit dem schrecklichen Missgeschick ihrer Eltern darf Serafina nur noch im Notfall zaubern. Aber was ist ein Notfall, wenn nicht ein Brief von Urgroßonkel Alfons, der von merkwürdigen Machenschaften in Wurzberg berichtet? Unverzüglich schnappt sich die kleine Hexe mit den leuchtend roten Haaren ihren Kater Luzifer und macht sich auf, eine große Suppenverschwörung aufzudecken. Da muss ein bisschen Zaubern doch erlaubt sein!
Eine überarbeitete, aufwendig illustrierte Neuausgabe von Bestseller-Autorin Sabine Ludwig. Mit einer charmanten Heldin und ganz viel Magie.



Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesrochen, ich liebe Hexengeschichten. Im großen und ganzen ist Serafina und ihr Hexenkater Luzifer auch total niedlich und wie es sich für ein Kinderroman gehört, ist auch die Geschichte sehr schön. Serafina freundet sich, trotz dem Missfallen derer ELtern, mit den Nachbarkindern an und gemeinsam bestreiten sie ein sehr aufregendes und spannendes Abenteuer.

Aber beim Lesen bemerkte ich dann doch, das die eine Geschichte ist, die die Autorin Sabine Ludwig schon vor langer Zeit geschrieben hat. Sie wurde "nur" neu illustriert und neu aufgelegt. Die Illustrationen sind sehr niedlich und werten das Buch auf, aber gerade bei dem Verhalten der Kinder merkte man dann doch, dass es eine "alte" Geschichte ist, denn kein Kind würde sich heute mehr so verhalten. Und es fehlte jegliche neumodische Komunikation. Trotzdem ist Serafina eine zauberhafte Geschichte über eine mutige, kleine Hexe.

Veröffentlicht am 22.06.2018

Ich hatte mehr erwartet

Das dunkle Herz
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Während einer Gedenkfeier für ihren verschwundenen Bruder wird Anna schwarz vor Augen, und sie erwacht am Rande einer verlassenen Wüstenstadt. Als alle Versuche scheitern, Kontakt zu ihren Eltern aufzunehmen, ...

Während einer Gedenkfeier für ihren verschwundenen Bruder wird Anna schwarz vor Augen, und sie erwacht am Rande einer verlassenen Wüstenstadt. Als alle Versuche scheitern, Kontakt zu ihren Eltern aufzunehmen, sucht sie in der Stadt nach Antworten und stößt auf weitere Ankömmlinge, unter ihnen der junge Nick. Bald entbrennt ein Kampf ums Überleben, sowohl mit ihrer unwirtlichen Umgebung als auch unter den Gestrandeten selbst. Während die Spannungen eskalieren und es sogar zu Toten kommt, findet Anna plötzlich Hinweise auf ihren Bruder – ist es möglich, dass er noch lebt? Als sie der Spur folgen, stoßen Nick und sie auf ein furchtbares Geheimnis, das dieser Ort und seine Bewohner hüten: das dunkle Herz. Und plötzlich geht es um weit mehr als nur um ihr eigenes Schicksal.



Der Klappentext klang so vielversprechend. Aber ich muss gestehen, mich konnte das Buch nicht erreichen.

Der Beginn war tatsächlich sehr vielversprechend, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, der Autor hat sich verzettelt. Zwischendurch wurde es für mich so undruchsichtig, dass ich sogar kurzzeitig überlegte, ob ich das Buch abbrechen soll. Ich fand die es teilweise so verwirrend, dass mir am Ende ein wenig der Durchblick gefehlt hat.

Am Ende hatte ich das Gefühl, es wird endlich richtig spannend, aber wenn ich ehrlich sein soll, konnte ich nicht erkennen, wo die Geschichte hinführen soll. Da es der Auftakt einer Trilogie sein soll, bin ich doch schon ein wenig gesapnnt, wie es mit Anna und Nico weitergeht. Denn was es mit dem Herz auf sich hat würde mich schon interessieren.

Trotzdem konnte ich dem Buch nur drei Sterne geben, da es mir einfach zu verwirrend war und auch nicht schlüssig.