Eine interessante Liebesgeschichte zwischen einer Autorin und einem Arzt - vor der wundervollen Kulisse Irlands!
Rosebay Hope - Ein Neuanfang in IrlandGeschafft! Gigi hat die letzten Seiten ihres neuen Romans, den sie unter dem Pseudonym "Neil Carnegie" veröffentlicht, geschrieben. Jetzt will sie sich erst Mal eine Auszeit gönnen, in Irland! Sie macht ...
Geschafft! Gigi hat die letzten Seiten ihres neuen Romans, den sie unter dem Pseudonym "Neil Carnegie" veröffentlicht, geschrieben. Jetzt will sie sich erst Mal eine Auszeit gönnen, in Irland! Sie macht einen wunderbaren Roadtrip und das Highlight soll eine Kajaktour zum Open Book Rock sein. Doch es kommt anders als erwartet und Gigi landet im Krankenhaus. Dort wird sie von dem netten Arzt Callan behandelt. Der hat nach einem schweren Reitunfall Medizin studiert und ist nun ein gefragter Orthopäde. Es knistert zwischen den beiden, aber Callan lässt nicht leicht jemanden an sich heran.
Gigi war mir von Anfang an sympathisch. Seit ihrem 17ten Lebensjahr veröffentlicht sie Krimis - unter einem Männernamen, denn so hat es ihr der Verlag empfohlen. Ein Schauspieler absolviert Pressetermine und Autogrammstunden. Schön langsam ist sie genervt davon, sie will auch mal ihren Namen auf einem Buchcover sehen. Doch ihre Krimireihe läuft sehr gut, das einfach aufgeben?
Die Zwangspause in Irland und die Eindrücke aus dem Krankenhaus geben ihr völlig neue Impulse und so will Gigi sich an einen Medizin-Thriller wagen. Was liegt da näher, als den attraktiven Arzt Cal um seine Expertenmeinung zu fragen?
Gigi findet Cal von Anfang an sehr interessant - und ich auch. Er hatte in der Vergangenheit einen schweren Unfall mit tragischen Folgen, tut sich schwer damit, jemandem zu vertrauen. Doch zwischen den beiden funkt es von Anfang an.
Wer Jennifer Wellen kennt, weiß, sie hat auch immer eine tierische Komponente in ihren Büchern. So lernen wir auch Cals Sohn Liam kennen, der die Tiere zu verstehen scheint. Dann ist da auch noch Hellboy, Cals Pferd und ein Kalb namens Blondie.
Gerade diese Nebenstränge sind es, die die Bücher der Autorin für mich immer besonders machen! Artgerechte Tierhaltung, empathische Menschen, sie flicht wichtige Themen ein, ohne den Zeigefinger zu heben.
Aber auch die Passagen mit Gigi, den Problemen, die ihr ihr Pseudonym bereiten, fand ich sehr spannend. Dass ein Verlag ein männliches Pseudonym verlangt, denn niemand kauft Krimis einer Frau, in der heutigen Zeit echt gruselig!
Am Ende sorgen einige Geheimnisse noch für richtig Aufregung und Spannung, doch zu guter Letzt findet jeder lose Faden sein Ende und so kommt die Geschichte zu einem rundum gelungenen Abschluss!
Dass dies der erste Teil einer Reihe ist, lässt mich schon gespannt auf den nächsten warten.
Fazit: Eine interessante Liebesgeschichte zwischen einer Autorin und einem Arzt - vor der wundervollen Kulisse Irlands!