Man muss auf jeden Fall die beiden ersten Bände gelesen haben, denn dieser schließt nahtlos an die Vorgänger an.
Auch hier steht wieder der Widerstand gegen die Umwandlung im Mittelpunkt.
Leider hat sich ...
Man muss auf jeden Fall die beiden ersten Bände gelesen haben, denn dieser schließt nahtlos an die Vorgänger an.
Auch hier steht wieder der Widerstand gegen die Umwandlung im Mittelpunkt.
Leider hat sich dieser Teil für meinen Geschmack etwas zu sehr gezogen, ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass sich der Inhalt immer wieder wiederholt.
Trotzdem werde ich der Reihe treu bleiben, schließlich wartet noch der vierte und letzte Teil.
Nachdem mich der erste Teil dieser Dystopie wirklich umgehauen hat, musste ich natürlich wissen, wie es weitergeht.
Auch in diesem Teil wird es wieder sehr spannend und man kann das Buch kaum aus der Hand ...
Nachdem mich der erste Teil dieser Dystopie wirklich umgehauen hat, musste ich natürlich wissen, wie es weitergeht.
Auch in diesem Teil wird es wieder sehr spannend und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.
Ein bisschen verliert es allerdings seinen Reiz, weil man jetzt schon weiß, was es mit der Umwandlung auf sich hat und die Protagonisten jeder Schwierigkeit nahezu unbeschadet überstehen.
Deswegen: Nicht ganz so stark wie der Auftakt, aber auf jeden Fall lesenswert.
Endlich mal wieder eine Dystopie, bei dem einem beim Lesen die Spucke wegbleibt.
Die Grundidee ist erschreckend und brutal - den statt Abtreibung kann man seine ungewollten Kinder umwandeln lassen.
Mir ...
Endlich mal wieder eine Dystopie, bei dem einem beim Lesen die Spucke wegbleibt.
Die Grundidee ist erschreckend und brutal - den statt Abtreibung kann man seine ungewollten Kinder umwandeln lassen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Ich habe mich nach der Ankündigung wirklich sehr auf dieses Buch gefreut. Ich mag klassische Krimis mit Ermittlern, die ein bisschen anders sind - und hier wurde ich nicht enttäuscht.
Aufgebaut ist der ...
Ich habe mich nach der Ankündigung wirklich sehr auf dieses Buch gefreut. Ich mag klassische Krimis mit Ermittlern, die ein bisschen anders sind - und hier wurde ich nicht enttäuscht.
Aufgebaut ist der Plot sehr klassisch. Man lernt kurz die Protagonistin Judith kennen, dann geschieht auch schon der erste Mord und die Ermittlungen beginnen: Auf der einen Seite durch die Polizei, auf der anderen Seite durch Judith und zwei Freundinnen, die so den im Titel genannten „Mordclub“ gründen. Diese Bezeichnung taucht im Buch allerdings nicht auf.
Das Buch lädt auf jeden Fall dazu ein, mitzurätseln und sich sein eigenes Bild zu machen, wer denn man bekommt - genau wie die drei Frauen - immer wieder neue Hinweise. Dabei geht der Autor wirklich geschickt vor, lockt den Leser auf falsche Fährten und baut so Spannung auf. Am Ende fügt sich alles zusammen. Eine kleine Ahnung hatte ich schon, allerdings konnte ich meine Vermutungen nur bedingt begründen.
Was diesen Reihenauftakt aber besonders macht sind die Figuren. Ich liebe Judith Potts, sie ist unglaublich sympathisch und wirkt wie eine liebe Omi, die kein Wässerchen trüben kann, obwohl sie es faustdick hinter den Ohren hat. Auch ihre Freundinnen sind super gewählt, da die drei nicht unterschiedlicher sein könnten. Ich war vor allem ein Fan der überkorrekten Super-Pfarrersfrau Becks. Zusammen geben sie ein tolles Team ab, in dem jeder seine Stärken einbringt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Obwohl es sich um einen Krimi handelt, habe ich mehrfach laut lachen müssen, weil die Dialoge und Gedankengänge teilweise richtig komisch waren. Eine perfekte Mischung aus Spannung und Humor.
Ich freue mich sehr, dass es sich hier um einen Reihenauftakt handelt, denn ich will unbedingt noch mehr von Mrs Potts und ihren Mädels lesen. Leider erscheint der nächste Band aber erst in einem Jahr.
"Deichfürst" ist der Auftakt einer Krimireihe rund um den Hauptkommissar Stephan Möllenkamp, der neu nach Ostfriesland gezogen ist und dort nun arbeitet.
Ich mag das Setting, da ich gern Bücher lese, ...
"Deichfürst" ist der Auftakt einer Krimireihe rund um den Hauptkommissar Stephan Möllenkamp, der neu nach Ostfriesland gezogen ist und dort nun arbeitet.
Ich mag das Setting, da ich gern Bücher lese, die an der Küste spielen. Gelungen war hier, dass man auch etwas über die Sitten und Gebräuche der Region erklärt bekam. Manche Textstellen waren im Dialekt, das hat den Lesefluss etwas unterbrochen. Manchmal gab es Fußnoten, anfangs jedoch nicht. Für das Verständnis war das gut, aber wie gesagt: Der Lesefluss leidet. Ich denke aber auch, dass es schwer ist, hier ein Mittelmaß zu finden.
Den Hauptkommissar fand ich sehr sympathisch. Es kam auch realistisch rüber, wie er sich erst an seiner neuen Wohn- und Arbeitsstelle zurechtfinden muss. Er ist der "Zugezogene" in einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft.
Immer wieder gibt es auch Rückblenden in die Vergangenheit. Anfangs weiß man sie nicht genau einzuordnen, aber im Mittelpunkt stehen Vertriebene des 2. Weltkriegs. Diese fand ich sehr erschreckend und hoffe, selbst nie eine solche Zeit erleben zu müssen.
Etwas irritiert hat mich, dass die Gegenwart aus unserer Sicht auch schon in der Vergangenheit spielt. Wenn man das Buch liest, versteht man auch warum. Trotzdem war es eine kleine Zeitreise, an die ich mich erst gewöhnen musste.
Der Fall an sich war interessant, aber für mich kein absolutes Highlight. Man konnte einiges schon vorausahnen.
Insgesamt ist es ein kurzweiliger, unterhaltsamer Krimi, der sich bis auf den Dialekt gut lesen lässt. Allerdings hat er auch einige Schwächen und wird mir deshalb nicht allzu lang im Gedächtnis bleiben.