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Veröffentlicht am 28.12.2021

Sichere Burg

Die Burg
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Bei diesem Buch hat mich der Klappentext sofort angesprochen: Eine Dystopie, die in naher Zukunft spielt UND für Erwachsene ist, findet man ja nicht so oft. Außerdem fand ich die Idee, eine Burg als Zufluchtsort ...

Bei diesem Buch hat mich der Klappentext sofort angesprochen: Eine Dystopie, die in naher Zukunft spielt UND für Erwachsene ist, findet man ja nicht so oft. Außerdem fand ich die Idee, eine Burg als Zufluchtsort auszusuchen und so eine Verbindung zwischen dem Mittelalter und der Zukunft zu schaffen, richtig spannend.

Auf dem Cover wird das Buch als Thriller eingeordnet. Das finde ich nicht ganz so passend. Wie der Klappentext verrät, gibt es zwar einen Mord, aber dieser steht für mein Empfinden nicht unbedingt im Mittelpunkt.

Es dreht sich eher um neue Technologien, die der Ermordete entwickelt hat. Hier wird es oft technisch und ich gestehe, dass ich nicht immer durchgeblickt habe, was jetzt genau gemeint ist. Aber eigentlich ist das für die Handlung auch nicht weiter schlimm.

Etwas schade fand ich, dass das Leben auf der Burg eher nur kurz angeschnitten wird. Ich hätte mir gewünscht, dass noch mehr darauf eingegangen wird, wie die alten Bestandteile umgestaltet wurden und jetzt genutzt werden.

Im Mittelpunkt des Buches steht Saltzmann. Er ist ehemaliger Burgbewohner, aber jetzt Draußen unterwegs und Mitglied einer Einheit, die bei Unstimmigkeiten ermittelt. Ich konnte mich nicht ganz mit ihm anfreunden. Er war mir in einigen Bereichen zu naiv bzw. hat er mir zu wenig ermittelt und zu viel im Dunkeln herumgestochert, ohne einen konkreten Plan zu haben.

Man muss sich auf das Buch einlassen, denn wie gesagt: Es spielt in der Zukunft und es werden neue Technologien genannt, die Dinge können, die wir nicht kennen. Es geht also auch ein bisschen in die SciFi-Richtung. Wem das gefällt, der ist hier auf jeden Fall richtig.

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Veröffentlicht am 28.12.2021

Nichts ist, wie es scheint

Sie weiß von dir
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Ich kenne die Netflix-Serie nicht, sondern habe das Buch aufgrund des Klappentextes gekauft. Leider wird mir hier schon ein bisschen zu viel verraten.
Ansonsten fand ich den Plot spannend, aber er konnte ...

Ich kenne die Netflix-Serie nicht, sondern habe das Buch aufgrund des Klappentextes gekauft. Leider wird mir hier schon ein bisschen zu viel verraten.
Ansonsten fand ich den Plot spannend, aber er konnte mich nicht richtig einfangen.

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Veröffentlicht am 28.12.2021

Falscher Ehemann

Phobia
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Ich habe das Buch im Urlaub gelesen und dafür war es auf jeden Fall eine gute Lektüre.
Die Plotidee ist spannend, aufgrund des Klappentextes habe ich das Buch auch gekauft. Allerdings fehlt mir zwischendrin ...

Ich habe das Buch im Urlaub gelesen und dafür war es auf jeden Fall eine gute Lektüre.
Die Plotidee ist spannend, aufgrund des Klappentextes habe ich das Buch auch gekauft. Allerdings fehlt mir zwischendrin etwas die Spannung.
Insgesamt gut, aber leider wird es mir nicht so lange im Gedächtnis bleiben.

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Veröffentlicht am 13.12.2021

Nimm mein Kind

Nur ein Schritt
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Wie der Klappentext schon verrät, wird dieser Thriller von hinten aufgerollt. Denn eine Fremde übergibt der Hauptperson Morgan ihr Kind, bevor sie sich auf die Gleise stürzt. Der Zusammenhang bzw. die ...

Wie der Klappentext schon verrät, wird dieser Thriller von hinten aufgerollt. Denn eine Fremde übergibt der Hauptperson Morgan ihr Kind, bevor sie sich auf die Gleise stürzt. Der Zusammenhang bzw. die Verbindung zwischen den Frauen ist lange unklar - und das sorgt dann auch für die Spannung in diesem Buch.

Dann macht der Leser einen Schritt in die Vergangenheit und man lernt die Frau vom Bahnsteig näher kennen. Ein bisschen verwirrend können die verschiedenen Zeitebenen anfangs schon sein, aber das gibt sich mit dem Fortschreiten der Handlung. Dann wollte ich einfach endlich an den Punkt kommen, an dem sich alles zusammenfügt - und habe das Buch dementsprechend gar nicht mehr aus der Hand gelegt.

Es handelt sich meiner Meinung nach nicht um einen klassischen Thriller. Die Spannung ist eher subtil, es gibt keinen Massenmörder, aber das vermeintlich "normale" Leben kann genauso Gänsehaut verursachen. Denn irgendwas scheint nicht zu stimmen. Psychische Probleme scheinen das Leben von Nicole, der Frau vom Bahnhof, zu bestimmen. Ihre Sorgen und Ängste werden sehr anschaulich geschildert. Ich habe richtig mitgelitten und wollte ihr so gerne helfen.

Daneben tritt Morgan als sehr starke Hauptperson auf, obwohl auch ihr Leben nicht in geraden Bahnen verläuft. Dieser Kontrast, und weil die beiden Frauen irgendwie ihre Rollen tauschen, hat mir richtig gut gefallen.

Leider hatte ich aber schon ziemlich schnell eine Ahnung, wo die Reise hingeht. Hier habe ich mich dann fast etwas geärgert, dass Hinweise übersehen wurden, die doch recht eindeutig waren.

Deswegen gibt es von mir auch einen Stern Abzug. Ich will am Ende überrascht werden und zwar so, dass mir der Mund offen stehen bleibt. Aber trotzdem empfehle ich das Buch gerne weiter: 4 Sterne von mir!

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Veröffentlicht am 13.12.2021

Wie man achtsam mordet

Achtsam morden – Das Übungsbuch nach der Joschka-Breitner-Methode
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Natürlich geht es in diesem Buch nicht darum, wie man achtsam - und möglichst ohne entdeckt zu werden - einen Mord begeht. Auch wenn das vielleicht den ein oder anderen Leser enttäuscht, der die Bücher ...

Natürlich geht es in diesem Buch nicht darum, wie man achtsam - und möglichst ohne entdeckt zu werden - einen Mord begeht. Auch wenn das vielleicht den ein oder anderen Leser enttäuscht, der die Bücher kennt.

Ein richtiger Ratgeber ist das Buch auch nicht. Es ist eher ein amüsanter Weg, ein bisschen mehr Achtsamkeit in das eigene Leben zu bringen.

Im Vorwort erklärt Karsten Dusse, dass das Buch zusammen mit Joschka Breitner entstanden ist. Ihn kennt man bereits aus den Achtsam morden-Reihe, weil er dort der Therapeut der Hauptfigur Björn Diemel ist. Diesen Bogen zu den fiktiven Romanen finde ich klasse.

Weiter geht es mit vielen kleinen Übungen, die man einfach mal zwischendurch machen kann. Dabei musste ich immer wieder Lächeln, weil sie so einfach, aber auch effektiv sind. Es geht beispielsweise darum, Menschen und Dinge, die einem nicht gut tun, aus dem eigenen Leben zu streichen.

Für jede Übung braucht man nur ein paar Minuten und sie sind manchmal recht unkonventionell. Ich muss gestehen, dass ich nicht alle wie vorgeschrieben erledigt habe. Ich konnte mich zum Beispiel nicht dazu durchringen, eine Seite mit Honig zu beschmieren und dann zuzukleben. Dafür mag ich Bücher einfach viel zu gerne und ich hatte auch Angst, mein Regal vollzukleckern.

Wer die Buchreihe kennt, dem empfehle ich das Übungsbuch aber auf jeden Fall. Es ist witzig und macht einfach Spaß. Auch Lesern, die Karsten Dusse noch nicht kennen, wird dieser Ratgeber der anderen Art Spaß machen. Allerdings fehlt dann ein bisschen der Zusammenhang.

Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung: 5 Sterne!

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