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Veröffentlicht am 25.10.2021

Spannend!

Abgetrennt
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Ich mag die Reihe rund um den Rechtsmediziner Paul Herzfeld, also habe ich mich auch sehr über diesen neuen Teil gefreut. Der Klappentext klang auf jeden Fall vielversprechend und ich wurde nicht enttäuscht.

Der ...

Ich mag die Reihe rund um den Rechtsmediziner Paul Herzfeld, also habe ich mich auch sehr über diesen neuen Teil gefreut. Der Klappentext klang auf jeden Fall vielversprechend und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Dadurch, dass relativ wenige Personen vorkommen, die man zum Teil schon kennt, gibt es keine Verwirrung und man kann allem sehr gut folgen.

Auch der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen. Dadurch, dass die Kapitel sehr kurz sind und immer wieder die Perspektive gewechselt wird, hat man kleine Mini-Cliffhanger im Buch, die dafür sorgen, dass man einfach immer weiter lesen muss. Deshalb hatte ich das Buch auch nach zwei Tagen ausgelesen.

Etwas schade war, dass man bei dem ersten Handlungsstrang sehr schnell wusste, wer bzw. was dahintersteckt und so das Miträtseln verloren ging. Auf der anderen Seite war der zweite dafür umso spannender und ging wirklich unter die Haut. Wie die beiden zusammengeführt wurden, war auch absolut gelungen.

Was mich bei den Büchern von Tsokos auch immer wieder fasziniert ist, dass er sich zum Teil auf wahre Begebenheiten beruft. Das kann man dann immer im Nachwort nachlesen, was nochmals für Gänsehaut sorgt.

Wer die Vorgänger nicht gelesen hat, kann das Buch zwar verstehen und wird sicher auch gut unterhalten, allerdings empfehle ich hier dringend, die Reihe von vorne zu beginnen. Dann nur dann ist der zweite Handlungsstrang voll zu verstehen.

Insgesamt war das Buch wieder super! Ich mag die Figuren, ich mag die Sprache und ich wurde gut unterhalten. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass man einiges schon relativ früh wusste.

Von mir gibt es 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 21.10.2021

Kurz und knackig

Kaltes Land
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In der Schule waren ja Kurzgeschichten und Novellen Gang und Gebe, in der Freizeit liest man sie ja eher selten. Deswegen fand ich die Idee des Knaur Verlags einfach klasse, Kurzthriller zu veröffentlichen. ...

In der Schule waren ja Kurzgeschichten und Novellen Gang und Gebe, in der Freizeit liest man sie ja eher selten. Deswegen fand ich die Idee des Knaur Verlags einfach klasse, Kurzthriller zu veröffentlichen. Denn warum nicht mal zwischendurch lesen?
Da ich die Bücher von Michael Tsokos mag, habe ich mir natürlich „Kaltes Land“ geschnappt.
Der Schreibstil ist gewohnt anschaulich und locker, sodass man die Geschichte flüssig lesen kann.
Im Mittelpunkt steht diesmal Rechtsmedizinerin Sabine Yao. Man kennt sie schon aus den anderen Büchern des Autors. Ich fand es toll, dass sie diesmal eine Hauptrolle bekommen hat. Aber auch Paul Herzberg ist - am Rande - mit von der Partie.
Der Plot ist schlüssig, spannend, man kann miträtseln und mitfiebern. Die Auflösung ist schlüssig.
Insgesamt ist das Buch ein kurzweiliges Lesevergnügen für Zwischendurch. Mehr davon!

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Veröffentlicht am 21.10.2021

Die Queen ermittelt

Das Windsor-Komplott
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Bei diesem Buch ist mir als erstes das Cover aufgefallen. Hier hat man es wirklich geschafft, einen echten Eyecatcher zu gestalten. Als großer England- und auch Royal-Fan musste ich das Buch deshalb unbedingt ...

Bei diesem Buch ist mir als erstes das Cover aufgefallen. Hier hat man es wirklich geschafft, einen echten Eyecatcher zu gestalten. Als großer England- und auch Royal-Fan musste ich das Buch deshalb unbedingt lesen.

Im Mittelpunkt steht meiner Meinung nach nicht unbedingt der der Tode auf Windsor bzw. der Mordfall, sondern vor allem das Zusammenwirken der „Firma“, also ein Blick hinter die Kulissen des Palastes. Inwieweit das jetzt der Realität entspricht, kann ich natürlich nicht beurteilen - aber es war auf jeden Fall schön zu lesen und es hat Spaß gemacht, die Queen „privat“ zu erleben.

Was mir allerdings auch ein bisschen schwergefallen ist, war bei den ganzen Personen und verschiedenen Namen mitzukommen. Es waren so viele, dass ich manchmal ganz schön durcheinander gekommen bin. Das war ein bisschen schade. Hier hätte ich mir ein Personenregister gewünscht.

Der Mordfall ging auch ein wenig unter, allerdings war das nicht so schlimm. Ich hatte das Gefühl, dieser Reihenauftakt dient in erster Linie dazu, den Leser die grundlegenden Verhältnisse zu vermitteln und einen Einblick zu gewähren. Das hat mir auch am meisten gefallen und ich bin mir sicher, im zweiten Teil wird noch mehr kriminalistisches Gespür von der Queen verlangt wird.

Meine Erwartungen an das Buch waren hoch, leider wurden nicht alle erfüllt. Es war zum Teil etwas langatmig und schwerfällig zu lesen. Nichtsdestotrotz mochte ich die Idee und den Blick hinter die Palastkulissen. Ich werde der Reihe treu bleiben, aber für „Das Windsor-Komplott“ gibt es von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 17.10.2021

Spannend, erschreckend, gut!

Probe 12
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Muss man in einer Pandemie einen Thriller lesen, der multiresistente Keime zum Thema hat? Ja, auf jeden Fall! Denn im Gegensatz zu Serienkillern ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man einem mal persönlich ...

Muss man in einer Pandemie einen Thriller lesen, der multiresistente Keime zum Thema hat? Ja, auf jeden Fall! Denn im Gegensatz zu Serienkillern ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man einem mal persönlich begegnet.
Aber Schluss mit der Flapsigkeit: Das Thema ist sehr ernst, erschreckend und real, dass es bei mir Gänsehaut verursacht hat. Obwohl wir jetzt alle in der Lage sind, unsere Hände richtig zu waschen und in die Armbeuge zu niesen, ist uns die Gefahr, die von Keimen ausgeht, gegen die es kein Mittel gibt, noch nicht bewusst genug. Deshalb hat mich das Buch auch richtig abgeholt.
Mir gefällt außerdem, dass es chronologisch aufgebaut ist und man so die Handlung von Beginn an mitverfolgen kann, ohne das sie durch Rückblenden unterbrochen wird.
Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Er ist sehr flüssig und lebendig. Es gibt Passagen, gerade in denen es um die Phagen geht, die sehr medizinisch bzw. fachspezifisch sind, aber auch hier kommt man beim Lesen gut mit. Ich gestehe, dass ich hier manchmal die Absätze etwas überflogen habe, weil es doch etwas kompliziert war, aber das fand ich nicht schlimm. Wie gut recherchiert das Ganze ist, kann ich nicht beurteilen, aber mir wäre das an dieser Stelle auch nicht wichtig. Für mich als Laien klang es überzeugend.
Ein bisschen gestört hat mich allerdings eine Sache, die ich hier leider nicht erwähnen kann, ohne zu viel zu spoilern. Hier hätte man eine andere Lösung finden müssen, um die Geschehnisse komplett ins 21. Jahrhundert zu holen. Zwar hätte es einen Handlungsstrang verändert, aber das wäre nicht schlimm gewesen. So dachte ich beim Lesen dann doch öfter, dass die Figuren ein bisschen hinter dem Mond leben.
Sonst konnte ich mich mit den Personen gut anfreunden. Die Rollenverteilung zwischen Gut und Böse ist relativ klassisch und die Auflösung setzt früh ein, aber das hat ganz gut gepasst.
Insgesamt hat mich das Thema sehr beeindruckt und es war guter Stoff für einen spannenden Thriller. Hier und da hatte ich etwas zu meckern, deswegen gibt es von mir 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.09.2021

TKKG für Erwachsene

Nie zu alt für Irish Coffee
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Als ich den Klappentext gelesen habe, haben mich die VIER irgendwie an TKKG erinnert - und diese Bücher habe ich aus Kind verschlungen. Deshalb fand ich die Idee, dass eine Kinderdetektiv-Gruppe auch als ...

Als ich den Klappentext gelesen habe, haben mich die VIER irgendwie an TKKG erinnert - und diese Bücher habe ich aus Kind verschlungen. Deshalb fand ich die Idee, dass eine Kinderdetektiv-Gruppe auch als Erwachsene Ermittlungen anstellt, richtig gelungen.
Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Teil einer Buchreihe, allerdings muss man die anderen Bände nicht zwingend gelesen haben. Ich kannte sie auch nicht und konnte der Handlung gut folgen. Allerdings glaube ich, dass das Leseerlebnis noch schöner ist, wenn man die Reihe kennt. Denn anfangs hatte ich richtig Schwierigkeiten, die VIER auseinanderzuhalten bzw. wusste jetzt nicht mehr, wer zur Gruppe gehört und wer nur ein Freund ist. Deshalb habe ich auch öfter zu den Personenbeschreibungen zurückgeblättert. Wenn man aber einmal die Eigenheiten der Freunde kennt, dann ist es kein Problem mehr.
Der Fall an sich war nett und man konnte auch ein bisschen miträtseln, allerdings gab es jetzt nicht eine übermäßige Spannung. Das musste für mich aber an dieser Stelle auch nicht sein, denn das Drumherum ist das schöne an diesem Buch. Das Ende ist dann auch dementsprechend erwartbar.
Insgesamt hat mir der lockere Schreibstil und die Atmosphäre des Buches gut gefallen. Es ist perfekt, wenn man einfach mal abschalten möchte und macht wirklich gute Laune.
Von mir gibt es 4 Sterne.

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