Sehr erschreckend realistisch
DryEs durfte mal wieder ein Jugendbuch sein und weil ich schon lange keine Dystopie mehr gelesen habe, viel die Wahl auf "Dry". Was mich sofort angesprochen hat, war die Aktualität. Denn gerade wenn Schüler ...
Es durfte mal wieder ein Jugendbuch sein und weil ich schon lange keine Dystopie mehr gelesen habe, viel die Wahl auf "Dry". Was mich sofort angesprochen hat, war die Aktualität. Denn gerade wenn Schüler gegen den Klimawandel protestieren und wir immer länge Perioden haben, in denen es nicht regnet, ist ein Szenario, in dem kein Wasser mehr aus dem Hahn kommt,
Der Einstieg in das Buch fiel sehr leicht, die Gegend, in der die Protagonisten ist sehr normal, dass man sich vorstellt, es wäre direkt um die Ecke.
Gut gemacht war auch die Steigerung: Am Anfang macht man sich noch keine Sorgen, bis dann langsam die Spannung steigt und die Menschen in Panik geraten. Hier kommt es dann auch zu der ein oder anderen brutalen Szene, für die jugendliche Leser gute Nerven haben sollten. Für die Spannung ist es natürlich gut.
Sehr schön fand ich auch, wie die unterschiedlichen Jugendlichen ihre anfänglichen Differenzen überwinden und dann immer mehr im Team zusammenarbeiten. Mein einziger Kritikpunkt: Ich konnte manchmal ihre Handlungen nicht nachvollziehen und denke, sie hätten die ein oder andere Situation besser meistern können, wenn sie mehr darüber nachgedacht hätten.
Grundsätzlich war es aber sehr spannend und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wer es beendet hat, wird sich auf jeden Fall ein paar Wasser- und Konservenvorräte anlegen.