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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Nicht so gut wie erwartet

Eine wie Alaska
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John Green wurde mir von vielen anderen Lesern empfohlen, also schnappte ich mir "Eine wir Alaska".
Nun, leider wurde ich sehr enttäuscht.
Das Buch ist in keinerlei Hinsicht spannend, sondern die Story ...

John Green wurde mir von vielen anderen Lesern empfohlen, also schnappte ich mir "Eine wir Alaska".
Nun, leider wurde ich sehr enttäuscht.
Das Buch ist in keinerlei Hinsicht spannend, sondern die Story plätschert nur so dahin. Zwar wird versucht durch diverse Kapitelüberschriften ("Hundert Tage davor") Spannung aufzubauen, aber so wirklich funktioniert das nicht. Und als dann endlich der Tag 0 gekommen ist, gibt es zwar einen Schicksalsschlag, der aber so emotionslos geschrieben ist, dass ich nicht ein bisschen davon berührt wurde. Was danach kommt, ist dann sehr vorhersehbar und durchschaubar, weswegen sich dieser Teil des Buches doch sehr zieht.
Leider konnte mich auch kein einziger der Charaktere überzeugen. Die Spitznamen waren einfach nur dämlich, ihre Handlungen sogar noch mehr. Irgendwie wird in diesem Buch vermittelt, dass die coolen Kids Alkohol trinken und rauchen, dann wird aber wieder gleichzeitig vor dem Alkoholkonsum gewarnt, was aber nicht glaubwürdig ist, da sich nach Tag 0 die übrigen Jugendlichen davon nicht beeindrucken lassen bzw. auch nicht anders handeln. Am schlimmsten fand ich wirklich Alaska: So eine launische und zickige Person - keine Ahnung, warum sie trotzdem so beliebt ist.
Insgesamt war das Buch ein Reinfall. Zwei Sterne gibt es für die Idee. An der Umsetzung sollte meiner Meinung nach aber noch gearbeitet werden.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Nicht viel neues, aber ganz nett - vor allem für Fans

Die Bestimmung - Fours Geschichte
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Nachdem mir die Divergent-Reihe ganz gut gefallen hat und mir dieses Buch in die Hände fiel, musste ich es natürlich sofort lesen.
Insgesamt hat es mir ganz gut gefallen. Aber im Detail: Das Buch erzählt ...

Nachdem mir die Divergent-Reihe ganz gut gefallen hat und mir dieses Buch in die Hände fiel, musste ich es natürlich sofort lesen.
Insgesamt hat es mir ganz gut gefallen. Aber im Detail: Das Buch erzählt die Geschichte von Four aus der Ich-Perspektive und beginnt vor seinem Wechsel zu den Dauntless. Der Leser bekommt hier einige Infos zu Tobias, die es vorher nicht gab. Deswegen ist vor allem der erste Band des Buches sehr interessant, spannend und nett zu lesen.
Schließlich gibt es einen Zeitsprung und der Leser erfährt - wieder aus Fours Sicht - die Einführung von Tris. Hier doppelt sich so gut wie alles mit den "normalen" Divergent-Büchern, man erfährt so gut wie nichts neues. Nichtsdestotrotz sollte man die Trilogie auf jeden Fall vorher gelesen haben, sonst versteht man den Sinn nicht.
Wirklich komplett überflüssig sind meiner Meinung nach die drei Bonus-Szenen am Ende des Buches. Hier werden drei Szenen aus dem ersten Divergent-Band aus Fours Sicht erzählt, zum Beispiel wie Tris als erste ins Netz springt. Ja, ist ganz nett, aber warum bindet man das nicht in den anderen Teil von Fours Geschichte mit ein? Warum macht man "Bonus-Kapitel" daraus? Nur damit man das als Werbung unter den Klappentext schreiben kann? Wie gesagt, diese drei Kapitel sind etwas albern.
Ansonsten ist das Buch ganz nett, man erfährt neues, altes wird wiederholt. Wem die Reihe rund um Four und Tris gefallen hat, kann dieses Buch lesen. Wer es nicht tut, verpasst aber auch nichts.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Nette Idee mit kleinen Abzügen

Blauer Schimmer
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Dieses Buch ist vor allem wegen des Covers in meine Hände geraten, denn ich finde es wunderschön und es macht wirklich neugierig. Auch der Klappentext hörte sich gut an.
Insgesamt wurde ich leider etwas ...

Dieses Buch ist vor allem wegen des Covers in meine Hände geraten, denn ich finde es wunderschön und es macht wirklich neugierig. Auch der Klappentext hörte sich gut an.
Insgesamt wurde ich leider etwas enttäuscht, wobei ich dazu sagen muss, dass meine Erwartungen sehr hoch waren.
Die Idee, dass es eine Art Geister, die Verlassenen, gibt, die zwischen den Welten wandeln, weil sie einfach noch nicht gehen können, finde ich super. An sich war auch alles gut erklärt und durchdacht, sodass ich auch keine Logikfehler oder ähnliches feststellen konnte.
Allerdings ist auch alles sehr, sehr vorhersehbar und teilweise sehr klischee-belastet. Ich wurde überhaupt nicht überrascht. Das liegt auch daran, dass es bei den Figuren nur schwarz oder weiß, also gut oder böse gibt. Und das erkennt der Leser sofort. Auch das Ende war mir dann zu perfekt, zu kitschig und es lief einfach alles zu glatt. Dies wirkte dann sehr unglaubwürdig (Ich mag es nicht, wenn Probleme, die lange bestehen, auf einmal mit einem Fingerschnippen gelöst wird).
Die Sprache lässt sich sehr schön lesen. Alles ist sehr anschaulich beschrieben. Deswegen zieht es sich für meinen Geschmack auch manchmal sehr in die Länge.
Insgesamt eine gute Idee, deren Umsetzung für meinen Geschmack noch etwas perfektioniert werden könnte. Ein nettes Buch, deswegen 3 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender Regionalkrimi zur Weihnachtszeit

Stille Nacht, grausige Nacht
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Ich bin ein richtiger Friederike Schmöe-Fan. Ich liebe ihre Regionalkrimis!
Dieser Krimi spielt diesmal nicht, wie man es eigentlich gewohnt ist, im schönen Franken, sondern im Thüringer Wald. Das verschneite ...

Ich bin ein richtiger Friederike Schmöe-Fan. Ich liebe ihre Regionalkrimis!
Dieser Krimi spielt diesmal nicht, wie man es eigentlich gewohnt ist, im schönen Franken, sondern im Thüringer Wald. Das verschneite Gebiet passt wunderbar zur winterlichen bzw. weihnachtlichen Stimmung.
Der Krimi an sich ist spannend, auch wenn ich ungefähr in der Mitte schon eine leise Ahnung hatte, wer hinter der ganzen Sache steckt. Und die hat sich dann auch bewahrheitet, dass hat aber der Spannung keinen Abbruch getan, denn irgendwie konnte man niemanden trauen :)
Das ganze spielt innerhalb von einer Nacht. Auch dieses begrenzte Zeitfenster trägt zur Spannung bei, den man zählt praktisch die Minuten. Außerdem wird der Krimi dadurch sehr kurzweilig, man liest ihn und kann nicht wirklich aufhören.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, ein solider Regionalkrimi. Ich hatte Spaß und wurde gut unterhalten. Deswegen 4 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schöne Fortsetzung

Weil ich Will liebe
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Der erste Band rund um Layken und Will hat mich total begeistert, deswegen freute ich mich auf die Fortsetzung. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Dieser Teil wird aus der Sicht von Will erzählt. Das war ...

Der erste Band rund um Layken und Will hat mich total begeistert, deswegen freute ich mich auf die Fortsetzung. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Dieser Teil wird aus der Sicht von Will erzählt. Das war für mich am Anfang etwas ungewohnt, weil ich immer noch alles durch Lakes Augen gesehen habe. Aber natürlich gewöhnt man sich daran und der Perspektivenwechsel ist auch ganz nett.
Die Geschichte setzt einige Zeit nach dem ersten Teil ein. Lakes Mutter ist mittlerweile gestorben und die beiden meistern ihr Leben mit Uni-Stress und Kindererziehung. Bis sich die ersten Probleme ergeben. Auf diese möchte ich nicht näher eingehen um nicht zu spoilern. Allerdings hat mich Lake hier etwas enttäuscht. Während sie mich im ersten Band wegen ihrer Stärke überzeugt hat, entwickelt sie sich hier dann doch zu einer kleinen Zicke, die meiner Meinung nach etwas übertreibt.
Alles in allem raufen sich die beiden dann aber zum Glück wieder zusammen - wie sollte es auch anders sein, wir wollen ja schließlich ein Happy End.
Insgesamt fand ich die Fortsetzung sehr gelungen, wenn auch nicht ganz so fesselnd wie den ersten Teil, deswegen gibts von mir 4 Sterne.