Am Ende findet man etwas, was man nicht gesucht hat
Tage wie SalzwasserDas Leben verläuft oft nicht gradlinig. Es ist geprägt von Freude, Trauer, Verlust aber auch von Freundschaft und empathischen Menschen, die einen über eine kürzere oder längere Strecke begleiten.
Die ...
Das Leben verläuft oft nicht gradlinig. Es ist geprägt von Freude, Trauer, Verlust aber auch von Freundschaft und empathischen Menschen, die einen über eine kürzere oder längere Strecke begleiten.
Die plötzliche Nachricht vom Tod ihres Freundes Malte, wirft die schwangere Atlanta völlig aus der Bahn und trotz ihrer Trauer macht sie sich mit seinem Notizbuch auf den Weg, um Antworten zu finden.
Die Halbitalienerin Enza wird von ihrer todkranken Mutter Hilde dazu gedrängt in das Heimatland des Vaters zu reisen, um dort die Verwandten kennenzulernen. Es ist ihr letzter Wunsch, den Enza ihr schweren Herzens erfüllen möchte.
Und so kommt es, wie es kommen muss, denn diese beiden Frauen treffen zufällig aufeinander und beschließen ganz spontan die Reise gen Süden gemeinsam auf einem alten Motorrad zu bewerkstelligen.
Die Autorin hat hier zwei ganz spezielle Charaktere erschaffen, die mit ihren Eigenheiten doch außergewöhnlich aber sehr sympathisch und gefühlvoll dargestellt werden. Der Erzählstil ist klar und mitreißend, atmosphärisch und bildhaft. Man konnte fast das Meer und den Duft der Zitronen riechen. Auch das Cover ist in angenehmen Farben passend zum Inhalt gestaltet. Alles in allem eine runde Sache und eine Lektüre, die ich sehr gerne weiterempfehle.