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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2021

Spannender Kriminalroman

Enna Andersen und der trauernde Enkel
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Die Reihe rund um Enna Andersen und ihr Ermittlerteam kannte ich zuvor nicht. Somit war ich unvoreingenommen was Charaktere und Schreibstil betrifft:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und ruhig. Somit ...

Die Reihe rund um Enna Andersen und ihr Ermittlerteam kannte ich zuvor nicht. Somit war ich unvoreingenommen was Charaktere und Schreibstil betrifft:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und ruhig. Somit kam ich super flüssig durch die Seiten und zu keinem Zeitpunkt ins stocken.

Das Ermittlerteam ist klein, familiär und harmoniert wirklich super miteinander.
Enna als Leiterin ist klasse, dürfte sich aber meiner Meinung ab und an energischer durchsetzen.

Die Ermittlungen beginnen früh im Buch, was mich besonders gefreut hat, denn oftmals zieht es sich dann doch eeeewig über mehrere Kapitel.

Wir lernen Ben kennen, welcher nicht an einen natürlichen Tod seines Großvaters glaubt und die junge Ermittlerin Pia bittet den Fall dem Cold-Case-Team zu zeigen.
Enna und das Team recherchieren und nehmen sich dem Fall an.

Die Ermittlungen dauern an, zu Beginn wird eher gemauert, jedoch geht es im Verlauf stetig und mit kleinen Schritten voran.
Ennas Familie wird bedroht und muss versteckt und in Sicherheit gebracht werden.
Alle Zeugen schweigen sich aus, auch Bens Familie.
Doch nach und nach findet das Team immer mehr Hinweise…

Tatsächlich wird der Spannungsbogen während der gesamten Geschichte wahnsinnig hoch gehalten und ich liiiiiebe es…!

Ich hatte während des Lesens viele Theorien, schlussendlich hat sich keine davon bewahrheitet :)

Ich kann für dieses Buch eine Leseempfehlung aussprechen und freue mich sehr auf den nächsten Teil.
Denn natürlich möchte ich auch wissen wie es mit Enna und Aaron, ihrem neuen Freund, weitergeht (auch da hab ich so meine Theorie ^^).

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2021

Grandioser Auftakt einer neuen Dark Romance Reihe

Lonely Angel - Dunkle Vergangenheit
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Zuerst einmal - ein riesen Lob an die Autorin für ein grandioses Vorwort.
Es zieht einen direkt in die Dark-Romance-Welt und ist eines der besten Vorworte die ich bisher gelesen habe.

Das Buch ist unglaublich ...

Zuerst einmal - ein riesen Lob an die Autorin für ein grandioses Vorwort.
Es zieht einen direkt in die Dark-Romance-Welt und ist eines der besten Vorworte die ich bisher gelesen habe.

Das Buch ist unglaublich gut geschrieben und ausgearbeitet.
Spannende Szenen, heiße aber auch ruhige Kapitel wechseln sich ab.
Es geht um Angst, Vertrauen, Verzweiflung, Hingabe, Lügen und Wahrheit… so vieles mit was sich die Protagonisten auseinandersetzen müssen.

Wir erleben die Geschichte aus drei unterschiedlichen Perspektiven - Angel, Ian und Logan.
Angel lernt Ian kennen - zuerst ist er nur ein Auftraggeber, mit der Zeit fühlt sie sich aber immer mehr zu ihm hingezogen. Sogar so sehr, dass sie ihre Regeln für ihn bricht und beginnt ihm zu vertrauen.
Doch dann trifft sie “erneut” auf Logan und kann sich nicht gegen seine Anziehungskraft wehren.
Dass die beiden Brüder sind und selbst ihre Geheimnisse und Machenschaften haben macht die Sache dann auch nicht unbedingt leichter…

Mehr möchte ich euch gar nicht darüber erzählen, denn sonst würde ich euch die Spannung nehmen die diese Geschichte von Anfang bis Ende begleitet.

Nur noch eine Sache:
Mädels und Jungs… diese Geschichte ist dunkel und heiß.
Alle haben ihre Geheimnisse die bis zum Ende hin nicht ganz aufgedeckt werden. Sally lässt uns also zappeln.
Ich bin wahnsinnig gespannt auf Teil 2 der Reihe und wie es mit den dreien weitergeht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2021

Spannende Geschichte welche mich nicht begeistern konnte.

Himmel oder Hölle?
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Für das empfohlene Alter ist der Schreibstil toll, sehr locker und leicht, die Geschichte ist gut verständlich und auch der Jugendsprache angepasst geschrieben.

Der Aufbau ist von der Autorin gut gewählt, ...

Für das empfohlene Alter ist der Schreibstil toll, sehr locker und leicht, die Geschichte ist gut verständlich und auch der Jugendsprache angepasst geschrieben.

Der Aufbau ist von der Autorin gut gewählt, das Buch beginnt mit Tag 0 welcher uns im Verlauf der Geschichte auch immer wieder zu anderen Uhrzeiten begegnen wird. Die zweite Ebene die wir lesen dürfen, beginnt 17 Tage zuvor, eine Art Countdown mit welchem man sich von Kapitel zu Kapitel auf Tag 0 zu bewegt.
Tag 0 ist aus Tätersicht beschrieben, lässt einen jedoch zu keiner Zeit den Täter erahnen, geht aber einher mit körperlicher Gewalt, Angst, versuchtem Mord.
Hierzu findet sich eine Triggerwarnung im Buch (bei dem empfohlenen Lesealter meiner Meinung nach auch total sinnvoll!).

Die Geschichte selbst ist wirklich sehr spannend und war für mich immer irgendwie beklemmend. Es gibt tatsächlich wenig schöne Momente, welche Danielle erleben darf.
Sie hat absolut kein Selbstvertrauen, zweifelt ständig an sich und dem was sie tut und macht leider bis zum Ende hin keine Entwicklung zu einer stärkeren Person durch.
Immer wieder wird sie von ihren Freundinnen beleidigt und als dumm dargestellt.
Auch nach einem großen Streit sind alle wieder versöhnt.
Schade, dass hier das “niedermachen” eine jungen Mädchens ohne Konsequenzen bleibt und scheinbar normal ist.

Hinzu kommt Dante, bei dem man nie genau weiß, mit welcher Laune er einem begegnet. Mal ist er fürsorglich und voller Liebe, oftmals bevormundet er Danielle und macht sie dadurch noch unsicherer.
Dann noch ihr Ex-Freund, der sich als Stalker entpuppt und vor welchem Danielle einfach nur Angst hat und sich unwohl in seiner Nähe fühlt. Doch sie antwortet ihm immer wieder auf seine Nachrichten…

In der gesamten Geschichte geht es um seelischen Druck, Selbstzweifel, Gewalt, Mord, Missbrauch, Tod und meiner Meinung nach auch Mobbing.
Ja, es ist ein Thriller, jedoch finde ich dass alles für das empfohlene Lesealter ein bisschen zu viel des Guten.
Gerade in diesem Alter zweifelt man doch oft an sich und seinem Körper, seinem Aussehen und wie man auf andere wirkt.
Schade dass Danielle zum Ende hin nicht ein bisschen mehr Selbstvertrauen und Stärke erhält.

Alles in allem ist es eine wirklich gute und packende Geschichte.
Leider, für mich, mit Charakteren die mich nicht begeistern konnten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2021

Auftakt einer neuen Buchreihe

Trauma - Kein Entkommen
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Das Buch und die Geschichte haben mich unterhalten.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut verständlich.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der einem die Haare zu Berge stehen lässt.
Im Laufe ...

Das Buch und die Geschichte haben mich unterhalten.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut verständlich.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der einem die Haare zu Berge stehen lässt.
Im Laufe der Geschichte wird dieser immer wieder aufgegriffen und lässt einen aufs neue sprachlos werden.

Leider wurde mir die Protagonistin Katja erst zum Schluss sympathischer.
Zu Beginn fand ich ihre Launen schrecklich, auch der Umgangston mit ihrem Assistenten Rudi ließ wirklich zu Wünschen übrig. Doch Rudi erträgt alles mit Gelassenheit, er kann gut mit Katjas Verhalten umgehen, was ihn gleich zu Beginn für mich super sympathisch macht.

Während der gesamten Geschichte erfahren wir sehr viel (wirklich sehr viel!) zu Katjas Privatleben. Ich mag es immer, wenn man etwas über die private Situation der Protagonisten erfährt, hier war es mir aber dann doch zu viel des Guten. Der eigentliche Fall plätscherte dabei nur so nebenher.
Aus diesem Grund hatte ich an dem ein oder anderen Tag keine große Lust zu lesen…

Zum Ende hin ging dann plötzlich alles sehr schnell.
Katja fand innerhalb kurzer Zeit alles über die Vergangenheit des mutmaßlichen Täters heraus und wusste auch sofort wann und wie sie ihr Wissen darüber einsetzen wird.
Für mich war, nach dem langen lesen über Katjas Privatleben, der Schluss dann doch ziemlich überstürzt und in einigen Punkten nicht ganz nachvollziehbar.

Die psychologischen Aspekte der Traumaforschung und die Entdeckung eines anderen zusammenhängenden Falls fand ich wirklich gut. Zu letzterem würde ich mir noch "eine Auflösung" im nächsten Band wünschen.

Für mich ein Thriller, welcher eher in das Genre Krimi gehört.
Der Auftakt-Band konnte mich nicht gänzlich überzeugen, die Neugierde wie es weitergeht (danke des Cliffhangers zum Ende hin) ist dann aber doch so groß, dass ich vermutlich Teil zwei lesen werde.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2021

Eine gute Geschichte mit Gruselfaktor für zwischendurch

Roadkill
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Ich habe mich an ein für mich neues Genre gewagt: Horrorroman - und habe Roadkill gelesen :)

Die Story hat mir im großen und ganzen gut gefallen und es gab wirklich Gänsehautmomente.
Leider war für mich ...

Ich habe mich an ein für mich neues Genre gewagt: Horrorroman - und habe Roadkill gelesen :)

Die Story hat mir im großen und ganzen gut gefallen und es gab wirklich Gänsehautmomente.
Leider war für mich vieles nicht schlüssig bzw. nicht nachvollziehbar.
Die vielen Charaktere (welche ich teilweise auch zum Ende hin noch durcheinander gebracht habe) konnte man nur oberflächlich kennen lernen.

Insgesamt hat es mir trotzdem gut gefallen.
Für zwischendurch eine gute Geschichte mit Gruselfaktor.

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