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Veröffentlicht am 24.10.2022

(Jugend-)Fantasy mit kleinen Schwächen (- oder: zu hohe Erwartungen)

Dark Rise
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C.S. Pacat – Dark Rise
(Dark Rise 1)


(Jugend-)Fantasy mit kleinen Schwächen (- oder: zu hohe Erwartungen)


Meine Meinung / Bewertung:
Ich habe relativ lange gebraucht, um in das Buch reinzufinden. Das ...

C.S. Pacat – Dark Rise
(Dark Rise 1)


(Jugend-)Fantasy mit kleinen Schwächen (- oder: zu hohe Erwartungen)


Meine Meinung / Bewertung:
Ich habe relativ lange gebraucht, um in das Buch reinzufinden. Das lag insbesondere an dem Schreibstil, der nicht so meins ist. Gefühlt besteht das Buch überwiegend aus kürzeren Sätzen. Auch hatte ich den Eindruck ein Jugendbuch zu lesen, wodurch es für mich nicht zum Lesestoff passt, den ich von dem lyx-Verlag sonst gewohnt bin.
Doch all das sind persönliche Vorlieben, die man auch unter „meine Erwartungen nicht erfüllt“ zusammenfassen kann. Dies beiseite lassend hat die Geschichte es verdient eine Chance zu bekommen. Der Protagonist Will erfährt, dass Magie existiert. Er wird von dem Orden der Stewards in gewisse Geheimnisse der Geschichte eingeweiht. Während er somit auf der Seite des Lichts steht, wird im Klappentext James, General des Dunklen Königs, als sein Gegenspieler angekündigt. Leider nehmen die Begegnungen der beiden für meinen Geschmack viel zu wenig Raum ein, sodass ich von der angekündigten Verbindung eher wenig gespürt habe.
Generell ist die Geschichte in meinen Augen recht verworren und nimmt zahlreiche Abzweigungen, wodurch ich mich schwer getan habe zu erkennen bzw. zu behalten, was jetzt wirklich wichtig ist und worum es eigentlich geht. In gewisser Weise schien es mir, als verliere die Geschichte ihren Fokus. Vielleicht macht so manches auch erst dann Sinn, wenn die Geschichte auserzählt ist, d.h. die komplette Trilogie erschienen ist.

Mein Fazit:
Ein in Sprache und Schreibstil in meinen Augen eher einfach gehaltener (Jugend-)Fantasyroman, der bei mir lange zwischen zwei und drei Sternen stand.
Doch da mich das Ende des Buches neugierig auf den Fortgang der Geschichte gemacht hat, vergebe ich gerade schon:


Sterne: 3 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 28.09.2022

Faszinierend und geheimnisvoll!

The Atlas Six
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Olivie Blake – The Atlas Six: Wissen ist tödlich
(Atlas Serie 1)


Faszinierend und geheimnisvoll!


Meine Meinung / Bewertung:
Als Jugendliche habe ich sehr gerne Fantasybücher gelesen. Leider musste ...

Olivie Blake – The Atlas Six: Wissen ist tödlich
(Atlas Serie 1)


Faszinierend und geheimnisvoll!


Meine Meinung / Bewertung:
Als Jugendliche habe ich sehr gerne Fantasybücher gelesen. Leider musste ich dann feststellen, dass das Genre auf dem Gebiet für junge Erwachsene nicht allzu viel, was mich angesprochen hat, zu bieten hat. Umso neugieriger war ich auf „The Atlas Six: Wissen ist tödlich“. Und ich muss sagen: ich bin begeistert!
Anfangs habe ich mich etwas schwer getan in die Geschichte zu finden. Denn es geht um sechs junge Erwachsene mit magischen Fähigkeiten, die die Möglichkeit ergreifen sich einer magischen Geheimgesellschaft anzuschließen. Wir lernen die sechs Protagonisten nach und nach kennen. Die Kapitel sind jeweils aus der Sicht eines bzw. einer von ihnen geschrieben. Dadurch erhält man direkt zu Beginn sehr viele Informationen – angefangen bei Aussehen, Herkunft und magischen Fähigkeiten – und fühlt sich fast ein bisschen erschlagen. Doch lässt man sich darauf ein und gibt sich Mühe die Charaktere kennenzulernen, erhält man eine faszinierende Geschichte voller Geheimnisse, Beziehungen und Ränkeschmieden.
Der Schreibstil passt zu dem Ambiente. Er ist teilweise etwas gehoben und verstärkt das Gefühl es mit der Elite zu tun zu haben.
Ich wusste nie was mich auf der nächsten Seite erwartet. Wie wird die Geschichte weitergehen? Welche Wendung ist zu erwarten? Das Buch hat es mir bis zur letzten Seite spannend gemacht und ich kann es kaum erwarten zu lesen wie es mit den Charakteren weitergeht.

Mein Fazit:
Eine faszinierende Geschichte über die Anwendung höherer Magie mit einigen Überraschungen und einem anhaltenden Spannungsaufbau!


Sterne: 5 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 22.09.2022

Zu viel Krankheit, zu wenig Gefühl

The Girl in the Love Song
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Emma Scott – The Girl in the Love Song
(Lost-Boys-Trilogie 1)


Zu viel Krankheit, zu wenig Gefühl


Meine Meinung / Bewertung:
Wenn ich den Namen „Emma Scott“ lese, denke ich sofort an eine Menge Gefühle ...

Emma Scott – The Girl in the Love Song
(Lost-Boys-Trilogie 1)


Zu viel Krankheit, zu wenig Gefühl


Meine Meinung / Bewertung:
Wenn ich den Namen „Emma Scott“ lese, denke ich sofort an eine Menge Gefühle und ein großes Risiko für Taschentuchalarm. Meine Erwartungen waren daher sehr hoch. Nur leider konnte „The Girl in the Love Song“ diese Erwartungen nicht erfüllen Ein Umstand, der bei mir fast mehr Gefühle auslöst als das Buch selbst.
Überrascht hat mich, dass nicht nur die Vorgeschichte der Protagonisten Violet und Miller an der High School geschildert wird, sondern dass ein Großteil der Geschichte an der High School spielt – mit all dem typischen High School Drama, der in meinen Augen von der Geschichte abgelenkt hat.
Ebenfalls nicht förderlich waren für mich die zahlreichen Nebenschauplätze. Ich finde es zwar gut, dass in der heutigen Zeit zugestanden wird, dass ein jeder seine eigenen Probleme hat und es nicht immer Sonnenschein ist, auch wenn manch einer so tut. Doch wenn in Büchern jeder – Protagonisten nebst Familie und Freunde – mindestens ein Problem hat, das auch mehr oder weniger umfangreich thematisiert wird, dann geht das für mich zulasten der Hauptgeschichte.
Eine Hauptgeschichte, die für mich übrigens eine zweite Überraschung bereithielt: ich dachte es geht in erster Linie um Musik, doch gefühlt habe ich mehr über Krankheiten, Diagnosen und Behandlungen als über Musik, Liebeslieder und Songtexte gelesen.
Irgendwann war bei mir ein Punkt erreicht, an dem ich aufgegeben habe. Ich habe den letzten Teil des Buches nur noch überflogen und nicht mehr gelesen.
Dennoch freue ich mich auf die weiteren Bücher der Lost-Boys-Trilogie. Insbesondere Holden hat mich neugierig auf seine Geschichte gemacht.


Mein Fazit:
Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch oder ich hatte mir aufgrund von Titel, Klappentext und Leseprobe einen anderen Schwerpunkt der Geschichte vorgestellt, am Ende bleibt es dabei, dass das Buch und ich leider nicht zueinander gefunden haben.


Sterne: 2 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 22.09.2022

Ein absolutes Highlight voller Gefühl!

No Longer Yours - Mulberry Mansion
0

Merit Niemeitz – No Longer Yours
(Mulberry Mansion 1)


Ein absolutes Highlight voller Gefühl!


Meine Meinung / Bewertung:
Das Buch hat mich voll und ganz überzeugen können! Es ist mit derart viel Gefühl ...

Merit Niemeitz – No Longer Yours
(Mulberry Mansion 1)


Ein absolutes Highlight voller Gefühl!


Meine Meinung / Bewertung:
Das Buch hat mich voll und ganz überzeugen können! Es ist mit derart viel Gefühl geschrieben, dass ich über mehreren Längen des Buchs hin auf der Gefühlsebene berührt war – und nicht nur an einer speziellen Stelle. Dazu beigetragen hat insbesondere der Schreibstil, der sich merklich von der Masse abhebt. Anfangs fand ich den Schreibstil noch etwas gewöhnungsbedürftig, doch das hat sich schnell gelegt.
Ich konnte mich sehr gut auf die Geschichte von Avery und Eden einlassen, die überwiegend aus Averys Sicht geschrieben ist. Ein paar wenige Male wird ein Blick zurück in die Vergangenheit geworfen oder die Geschichte wird aus Edens Sicht erzählt. Dieser Perspektivenwechsel war durchaus gelungen und hat die Geschichte vorangebracht.
Auch die Nebencharaktere – die weiteren Bewohner der Mulberry Mansion – haben mir gut gefallen. Natürlich waren es zu Beginn sehr viele Informationen – immerhin besteht die WG aus acht Mitbewohnern verschiedener Herkunft, mit verschiedenen Studienfächern, verschiedenen Interessen und Persönlichkeiten. Doch auch hier hatte ich nach kurzer Zeit keine Schwierigkeiten (mehr).
Der Auftaktband einer Reihe hat oftmals das Problem, dass zu schnell zu viele Nebencharaktere eingeführt werden und zu viel Raum darauf verwendet wird die Geschichten dieser Nebencharaktere, die in Folgebänden die Protagonisten sein werden, einzuleiten. Davon habe ich hier überhaupt nichts gespürt. Das Verhältnis der Hauptgeschichte zu den Informationen über die Nebencharaktere empfinde ich hier als absolut angenehm und genau richtig, sodass ich neugierig auf die weiteren Bücher bin.
Ich mag vielleicht nicht gänzlich nachvollziehen können, warum Avery in manchen Situationen reagiert wie sie reagiert, und mir war auch recht früh klar, warum Eden sich verhält wie er sich verhält, doch das machte überhaupt nichts. Jeder kritische Gedanke verfällt bei dieser Geschichte.

Mein Fazit:
Eine traumhafte WG, in der viele liebenswerte Menschen voller Gefühle leben.
Und genauso turbulent und gefühlvoll ist auch die Geschichte geschrieben!


Sterne: 5 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 22.09.2022

Kleinstadtcharme für gemütliche Lesestunden

Angel Falls - Wie du mich liebst
1

Miranda Liasson – Angel Falls. Wie du mich liebst
(Angel-Falls-Serie 2)


Kleinstadtcharme für gemütliche Lesestunden


Meine Meinung / Bewertung:
Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und habe insbesondere ...

Miranda Liasson – Angel Falls. Wie du mich liebst
(Angel-Falls-Serie 2)


Kleinstadtcharme für gemütliche Lesestunden


Meine Meinung / Bewertung:
Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und habe insbesondere das erste Aufeinandertreffen der Protagonisten Gabrielle und Caden sehr genossen. Das Zusammenspiel der beiden ist den Großteil des Buches wirklich gut geschrieben. Unterstützt wird die Geschichte durch den gewissen Charme, der einer Kleinstadt innewohnt. Auch merkt man recht schnell, wie wichtig die Familie den Charakteren ist. Dadurch gibt es zwar einige Nebencharaktere, aber es wird dennoch nicht unübersichtlich.
Doch irgendwann geriet die Geschichte für mich ins Stocken und ich hatte das Gefühl es ging einfach nicht voran, wodurch es für mich leicht zäh wurde.
Auch habe ich mich die ganze Zeit gefragt wann Gabrielle, die kürzlich beförderte Anwältin, eigentlich mal arbeitet. Der Ablauf passte nicht ganz so den Beschreibungen. Als würde man mir den Charakter beschreiben, die Beschreibung aber dann in der Geschichte nicht ausleben.
Ebenfalls nicht überzeugend war für mich das Ende, das in meinen Augen eine gewisse Ironie erkennen lässt, zu der ich in einem P.S. gerne mehr ausführe – mit Spoilern!


Mein Fazit:
Ein Buch über Familienzusammenhalt, Wünsche und Träume, das sich ganz gut für Zwischendurch eignet.


Sterne: 3 von 5!


Viel Spaß beim Lesen!


P.S.: SPOILER
Caden hat einen Bestseller geschrieben. Sein Vater ist Literaturkritiker und hat diesen Beststeller zerrissen. Seine Begründung: Das Buch habe zwanghaft ein Happy End bekommen.
Ich finde es irgendwie ironisch, dass die Autorin so etwas in ihre Geschichte einbaut und der Geschichte selbst dann ein derart rosa gefärbtes Happy End verpasst, das es fast schon wehtut. Ich sage nicht, dass es nicht zu einem Happy End hätte kommen sollen, denn das würde nicht zu den Genre passen. Aber das Wie ist doch eher kritisch zu betrachten.

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