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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2026

Perfekter Sommerroman

Fünf Tage im Licht
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Fünf Tage im Licht war für mich eine wahre Freude und positive Überraschung - der perfekte Sommerroman!
Die Geschichte spielt auf einer griechischen Insel, vier Freundinnen feiern hier den Junggesellinnenabschied ...

Fünf Tage im Licht war für mich eine wahre Freude und positive Überraschung - der perfekte Sommerroman!
Die Geschichte spielt auf einer griechischen Insel, vier Freundinnen feiern hier den Junggesellinnenabschied einer der vier zusammen.
Am besten hat mir tatsächlich einfach die Atmosphäre gefallen, die Autorin hat das so bildlich ge- und beschrieben, dass ich die flirrende Hitze und das glitzernde Meer fast schon gespürt habe.
In Fünf Tage im Licht spielt die Auseinandersetzung mit der Kunst eine große Rolle - das hat mir als Laie in dem Themengebiet gut gefallen und war auch immer verständlich.
Sophie, die Hauptprotagonistin, war mir zudem sehr sympathisch und ich konnte ihre Ängste sehr gut nachvollziehen.
Die Handlung war teilweise fiebertraummäßig und das in Kombi mit der atmosphärischen Schreibweise ist das perfekte Sommerurlaubsbuch. Große Empfehlung!

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Veröffentlicht am 18.05.2026

Nicht ganz meins

Eine Liebe ohne Sommer
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Der Klappentext von "Eine Liebe ohne Sommer" klang für mich sehr ansprechend, dementsprechend habe ich mich auch aufs Lesen gefreut. Leider hat der Roman dann doch nicht wirklich meine Erwartungen erfüllt.
Rosa ...

Der Klappentext von "Eine Liebe ohne Sommer" klang für mich sehr ansprechend, dementsprechend habe ich mich auch aufs Lesen gefreut. Leider hat der Roman dann doch nicht wirklich meine Erwartungen erfüllt.
Rosa lernt Nikolas spontan im Hausflur kennen, seine Mutter wohnt im Haus von Rosa. Die beiden erleben eine aufregende Kennenlernphase, gleichzeitig ist Rosa aber auch von Selbstzweifeln geplagt, sie fühlt sich ihm unterlegen und fragt sich ständig, warum will er mich? Zudem bleibt Nikolas auch schon während dieser kurzen Beziehung für Rosa ein Rätsel, er öffnet sich kaum und hat Geheimnisse vor ihr. Dann stirbt er plötzlich und die Geheimnisse hören nicht auf. Langsam erkundet Rosa, wer Nikolas wirklich war.
Mich haben leider beide Protagonisten kaum interessiert und mir war total egal, ob Rosa den wahren Nikolas kennenlernt. Außerdem hatte das Buch einfach zu viele Längen, gerade der Mittelteil war mir zu langweilig. Das wird mir leider auch nicht in Erinnerung bleiben.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Alma und Théo

Weißer Sommer
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Alma und Théo kennen sich seit vier Jahren und verbringen in der Gegenwart wie jedes Jahr den Sommer in dem Ferienhaus von Almas Familie in Frankreich. In Rückblenden erzählt Eva Pramschüfer nach und nach ...

Alma und Théo kennen sich seit vier Jahren und verbringen in der Gegenwart wie jedes Jahr den Sommer in dem Ferienhaus von Almas Familie in Frankreich. In Rückblenden erzählt Eva Pramschüfer nach und nach die Liebesgeschichte der beiden - vom Kennenlernen bis hin zur unterkühlten Stimmung im Jetzt, die der Leser gleich zu Beginn des Romans erfährt.
Eva Pramschüfer hat einen wunderschönen, poetischen Schreibstil, der mich total begeistert hat.
Toll fand ich auch den natürlichen Wechsel der Perspektiven (nicht wie in New Adult Liebesgeschichten, in denen die Kapitel jeweils abwechselnd erzählt werden) - das war sehr stimmig und die Gedanken und Gefühle von Alma und Théo sehr glaubwürdig.
Die Liebesgeschichte war dabei sehr realistisch dargestellt und ist durchzogen mit Fragen, die sich Personen in den Zwanzigern so oder so ähnlich früher oder später stellen.
Die Stimmung war stets melancholisch und das hat so gut in die Erzählung gepasst. Außerdem war die Sprache so bildhaft, ich war gefühlt ständig neben Alma und Théo.
Tolles Debut und große Empfehlung!

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Wholesome

Zum ersten Mal
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In "Zum Ersten Mal" erzählen Gesina Demes und Annika Prigge vom Aufwachsen als Frau. Die beiden sprechen unterschiedliche Themen an und erzählen jeweils abwechselnd die individuell gemachten Erfahrungen ...

In "Zum Ersten Mal" erzählen Gesina Demes und Annika Prigge vom Aufwachsen als Frau. Die beiden sprechen unterschiedliche Themen an und erzählen jeweils abwechselnd die individuell gemachten Erfahrungen zu einem bestimmten Thema/Lebensbereich/Gefühl.
Für mich hat sich das Lesen wie eine warme Umarmung angefühlt und ich hatte durchgehend das Gefühl, dass schon alles gut werden wird. Mich hat das richtig hoffnungsvoll gestimmt.
Die beiden Autorinnen haben sich mit dem Buch unheimlich vulnerabel gemacht und das bewundere ich ganz doll.
Ich konnte eigentlich durchgehend mitfühlen und ich hätte am Ende sogar gerne noch über mehr Lebensbereiche der beiden gelesen.
Der Schreibstil ist locker leicht, die Kapitel sind nicht zu ausführlich, aber auch nicht zu wenig und man kommt super durch.
Von mir ganz klar eine Empfehlung!

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Erdrückend

Ich, die ich Männer nicht kannte
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Eine namenlose Erzählerin lebt zusammen mit 39 weiteren Frauen in einem Käfig tief unter der Erde. In dem Raum befinden sich lediglich noch ein paar Wächter. Als einziges Kind unter den älteren Frauen ...

Eine namenlose Erzählerin lebt zusammen mit 39 weiteren Frauen in einem Käfig tief unter der Erde. In dem Raum befinden sich lediglich noch ein paar Wächter. Als einziges Kind unter den älteren Frauen kennt sie nur das Leben im Käfig, die wiederum vorher normale Leben gelebt haben. Eines Tages ertönt ein Alarm und durch Zufall gelingt den Frauen die Flucht. Nach Jahren sind diese frei - was sie mit dieser Freiheit jedoch erreicht haben, ist nicht ganz das, was sie jemals zu hoffen gewagt haben.
"Ich, die ich Männer nicht kannte" wirft viele Fragen auf, die auch am Ende nicht beantwortet werden. So entsteht viel Raum für Interpretationen. Für mich hatte der kurze Roman eine regelrechte Sogwirkung und man beginnt ganz automatisch, über das Leben nachzudenken und wie man selbst in der geschilderten Situation gehandelt hätte.
Eine moderne Dystopie, die ich auf jeden Fall empfehlen kann!

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